| | Review: Burnout Legends (PSP)
Kategorie Gaming, erstellt am 26.09.2005 von Christian Klaproth
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Es ist schon erstaunlich, was die kleine PSP so alles auf das edle Display zaubern kann. War Burnout bislang den "großen" Konsolen vorbehalten, so kann man nun auch mobil die heissen Rennen absolvieren. Dabei wurden die besten Elemente der drei Konsolen-Vorgänger zu einer Art Best-Of-Spiel kombiniert.
Die Menuführung, die Auswahl der Rennevents und die Vergabe von Belohnngen und neuen Autos entstammt dem dritten Teil, Burnout 3 Takedown. Dabei reichte die Leistung der PSP wohl leider nicht mehr für den Radio Sender Crash FM, den ich eigentlich immer recht unterhaltsam fand. Strecken und Autos stammen aus allen drei Teilen, wobei es keine Point-2-Point Strecken mehr gibt, sondern nur noch die Rundkurse.
Wie gewohnt gibt es 5 Wagen-Klassen plus die Special-Vehikel für den Crash-Modus. Zu den bekannten Autos gesellen sich pro Klasse 5 PSP exklusive Collectors Autos, die eine kleine Besonderheit darstellen: Pro UMD kann man im Einzelspieler-Modus lediglich jeweils eines von 5 Autos freispielen indem man alle Goldmedallien einer Wagenklasse erspielt. Die anderen 4 Wagen kann man nur in einem WLAN-Match erspielen, indem man einen Gegner findet, der einen neuen Wagen hat und diesen in einem Faceoff-Event schlägt.
Die Spielmodi umfassen alle Spielarten, die es auch in Burnout 3 Takedown gab, plus die spaßigen Verfolgungsfahrten mit Polizeiwagen, die es in Burnout 2 gab. Der Spielumfang kann sich sehen lassen: Neben den aus Burnout 3 Takedown bekannten 100 Crash-Kreuzungen gibt es 75 Rennevents, in denen man Gold holen kann. Nebenbei werden natürlich auch hier wieder zu allen Strecken die Rekorde festgehalten, die man leider nicht - wie bei Wipeout Pure - mit anderen per WLAN teilen kann.
Einzig negativ sind mir drei Punkte aufgefallen:
1. Während des Rennens hört man - wie in EA Spielen üblich - die EA Trax, die bei einem Wechsel zu einem neuen Lied manchmal eine deutlich spürbare Ladepause zur Folge haben. Es kommt schonmal vor, dass das Spiel für eine ganze Sekunde stehen bleibt, was einem bei einem Spiel wie Burnout schon wie eine Ewigkeit vorkommt.
2. Im Rennen, wie auch im Crash-Modus kommt es manchmal vor, dass man bei einem Crash UNTER die Strasse fällt... quasi durch die Weltoberfläche hindurch.
3. Im Crash-Modus gibt es einen Grafik-Fehler, der dafür sorgt, dass Strassentexturen wackeln, wenn sich die Kamera nur langsam bewegt.
Alles in allem eine gelungene Umsetzung für die PSP. Wer Burnout noch nicht kennt, oder Burnout schon hat aber unbedingt unterwegs zocken will, der kann mit dem Spiel nix falsch machen. Wer Burnout ohnehin öfters zu Hause zockt, ist von dem Spiel vielleicht eher etwas enttäuscht, da halt (bis auf die Collectors Autos) alle Inhalte den ersten drei Konsolen-Titeln entnommen worden sind. |
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