| | Freitags-Füller
Kategorie Privat, erstellt am 02.11.2012 von Michaela Klaproth
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1. "Den 1. November" wünsche ich mir im Oktober schnellstmöglich herbei, damit der für mich schlimmste Monat zu Ende ist.
2. Ich habe selten "warme Füße".
3. "Wenn ich in Amerika wählen dürfte", müsste ich mich erst umfassender informieren, würde tendenziell aber Obama wählen.
4. St. Martins-Laterne suchen und Kind von der Schule abholen "muss ich als nächstes dringend erledigen".
5. "Draussen vor der Tür" scheint die Sonne .
6. Vorgestern kam "meine letzte Internet-Bestellung".
7. "Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf" Tee, Kamin und einen schönen Film , "morgen habe ich" nur den Wocheneinkauf "geplant und Sonntag möchte ich" spontan entscheiden, was ansteht ! |
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| | Freitags- (bzw. Samstags-) Füller
Kategorie Privat, erstellt am 09.06.2012 von Michaela Klaproth
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1. Seit gestern weiß ich einige Dinge mehr .
2. Ich mag keinen Frozen Joghurt.
3. Erst wenn man Lindt Schokolade gekostet hat, weiß man, was Genuß ist.
4. Es geht mir ganz gut.
5. Was mal Laster waren, sind heute keine mehr, da nicht mehr vorhanden.
6. Kokos-Körper-Butter riecht für mich nach Sommer.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Deutschland-Spiel und Sonntag möchte ich ausschlafen!
(Hier mal das Original, aus dem sich der Freitagsfüller ergibt ;-) )
1. Seit gestern weiß ich ________ .
2. ________ Frozen Joghurt.
3. Erst wenn man _________.
4. _______ gut.
5. Was mal Laster waren __________.
6. _________ riecht für mich nach Sommer.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich ________ geplant und Sonntag möchte ich _________ ! |
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| | Besser spät, als nie
Kategorie Privat, erstellt am 27.05.2012 von Michaela Klaproth
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Es folgt ein "Freitagsfüller", der mangels Zeit aber nun am Sonntag erscheint :-)
1. Endlich Sonne .
2. Sandalen an meinen Füßen.
3. Wenn wir doch nur immer so tolles Wetter hätten.
4. New York wollte ich immer schon sehen, aber ich habe es noch nicht geschafft.
5. Egal ob am Morgen, am Abend oder mitten am Tag, ich kann irgendwie immer schlafen.
6. Lindor und Eis kann ich zur Zeit nicht wiederstehen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den mit seinem übernachtenden Freund spielenden Sohn , morgen habe ich Grillen mit Freunden geplant und Dienstag geht es wieder ins Büro ! |
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| | Drei Jahre ist es her
Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 01.10.2011 von Michaela Klaproth
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Vor nunmehr drei Jahren hat Jonas uns verlassen.
Vieles ist passiert, und doch ist die Zeit stehen geblieben.
Auf der einen Seite erleben wir so viel mit Niklas, auf der anderen Seite ist es, als ob Jonas im Hospiz Urlaub machen würde, so unrealistisch kommt es mir vor, daß er gestorben ist.
Niklas fängt an, das Erlebte zu verarbeiten, er weint und möchte, daß Jonas zurück kommt. Ich bin in solchen Momenten hilflos, versuche, mich zusammenzureißen und ihn zu trösten. Natürlich darf er traurig sein, daß bin ich auch. Aber wenn ich vollends zusammenbreche, ist doch Niklas damit nicht geholfen?
Ich bin zwischenzeitlich so weit, daß ich eine Therapie beginnen möchte. Ich glaube, allein komme ich nicht mehr weiter.
Irgendwann in diesen drei Jahren haben wir gelernt, zu lachen, ohne schlechtes Gewissen und ohne die Hand vor den Mund zu schlagen, weil Lachen "verboten" ist. Irgendwann hat man vergessen, wie es war, daß Leben mit den festen Zeiten, den Medikamenten und der Pflege allgemein und erinnert sich hauptsächlich daran, wie es war, zu kuscheln. Oder nein, eigentlich denke ich überwiegend daran, wie sehr es mir fehlt, nicht mehr mit ihm zu kuscheln.
Die Geburtstage haben wir ganz gut aufgeteilt, der Vormittag gehört Jonas, der Nachmittag Niklas. Vormittags geht es auf den Friedhof, am Nachmittag fällt die "Bande" zum Kindergeburtstag üblicherweise hier ein. Das ist okay, so kann man sich auf beide Dinge getrennt konzentrieren und jedem Kind gerecht werden. Wobei Jonas das gar nicht so sehen würde, denke ich. Er hätte vermutlich weniger Probleme damit, wenn wir gar nichts machen würden, als Niklas. War er doch schon früher immer froh, einfach dabei zu sein. Und dabei ist er auch heute noch. Nur eben nicht so, wie ich es gern hätte.
Tja. Und jetzt sitze ich hier und überlege, was ich eigentlich schreiben soll oder will.
Aber eigentlich ist mir nur wichtig:
Jonas, ich liebe Dich und Du fehlst mir. |
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