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 Christian Klaproth (441 Einträge) November 2017 





   Impressionen einer Piratenparty
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.06.2010 von Christian Klaproth
 
 
Um es gleich vorweg zu nehmen und den politisch geneigten Leser vom Weiterlesen irrelevanter Informationen abzuhalten: Hier geht es nicht um den Piratenparteitag, sondern um einen der wichtigsten Tage im Leben meines Sohnes. Seinem Geburtstag. Inklusive Piratenparty. Doch beginnen wir den Tag doch einfach mal morgens, kurz vor dem Aufstehen.

06:00 Uhr - Aufwachen, aufhorchen, durchatmen. Sohn liegt noch im Bett und schläft.
06:05 Uhr - Sohn wecken. Bei der Insgedächtnisrufung der Bedeutung des heutigen Tages verstummt das - das morgendliche Schlafdefizit anprangernde - Knatschen.
06:06 Uhr - Papa schafft es, Sohn ausreichend lange hinzuhalten, so dass sich Mama mit Kamera den besten Winkel erheischend positionieren kann. Nebenbei werden noch Kerzen entzündet.
06:07 Uhr - Sohn betritt die Küche und läuft auf seinen Platz zu. Alles, wirklich alles, rund um die langersehnte rote Eisenbahn von Playmobil herum wird ausgeblendet.
06:09 Uhr - Die überraschend anwesende Oma kann ihn kurzzeitig in die Realität zurückholen. Danach muss die Eisenbahn auf dem im benachbarten Raum zusammengesteckten Schienenkreis bespielt werden.
08:00 Uhr - Sohn wird im Kindergarten abgeliefert, wo er direkt mit Glückwünschen in Empfang genommen wird. Später erfahren wir, dass es einen Stuhlkreis zu seinen Ehren gab.
08:30 Uhr - Papa und Mama stehen an Jonis Grab und lassen einen riesengroßen Clownskopf-Heliumballon steigen. Bei strahlend blauen Himmel lässt sich der Ballon noch recht lange sehen, bevor als kleiner schwarzer Punkt, nur noch sehr schwer zu erfassen ist.
09:00 Uhr - Zu Hause eingetroffen beginnen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
09:05 Uhr - Beginn des Trampolin-Aufbaus.
11:45 Uhr - Abschluss des Trampolin-Aufbaus. Das ging erfreulich schnell und unkompliziert.
12:00 Uhr - Kurzer Wettercheck: Leicht diesig aber sonnig. Bestens!
12:10 Uhr - Papa stößt auf einen alten Piratenschatz im Garten und denkt sich, coole Aktion für die Kids. Schnell wird eine Schatzkarte angefertigt, etwas angeflämmt und per Wachssiegel versiegelt. Authentisch!
12:30 Uhr - Mittagessen. Davor und danach Deko, Deko, Deko. Frau pustet insgesamt 190 Luftballons auf.
14:30 Uhr - Papa macht sich bereit, Sohn samt einiger Gäste vom Kindergarten abzuholen.
14:55 Uhr - Papa ist froh, dass die Gruppenleiterin seinen verzweifelten Blick richtig gedeutet und ihm geholfen hat, die wilde Meute ins Auto zu verfrachten.
15:00 Uhr - Ankunft im Garten und Überraschungsflash bei Sohn. Da steht ja ein Trampolin.
15:01 Uhr - Sohn liegt weinend auf dem Trampolin, weil er vermutlich etwas umgeknickt ist.
15:20 Uhr - Alle Gäste sind eingetroffen und sitzen am Tisch, Sohn packt Geschenke aus. Platzregen setzt ein.
15:30 Uhr - Wir finden uns alle im Wohnzimmer wieder und dürfen Sohn beim Spielen mit der Eisenbahn zusehen.
15:35 Uhr - Der Regen hat nachgelassen und Papa ruft alle wieder raus.
15:40 Uhr - Endlich essen wir Kuchen.
16:00 Uhr - Papa wirft den Grill an, Kinder feuern mit Wasser-Waffen auf den Grill. Und auf Papa.
16:15 Uhr - Papa entwickelt den größten Respekt vor der Leistung der ErzieherInnen im Kindergarten.
16:30 Uhr - Erste Würstchen warten auf die Bräunung.
16:50 Uhr - Es gibt Piraten-Würste in Piraten-Brötchen mit Piraten-Soße. Lecker.
17:00 Uhr - Papa erzählt was von einem alten Piraten-Kapitän der einen Schatz im Garten versteckt hat. 5 Augenpaare hängen lautlos an seinen Lippen.
17:05 Uhr - Papa erfährt, dass Piraten für die Schatzsuche eine Schatzkiste und eine Piratenlupe benötigen.
17:10 Uhr - Nach ausgiebiger Diskussion rückt Papa eine Schatzkarte raus. Schnell scheint die "X-Markiert-Die"-Stelle gefunden zu sein, aber der Schatz ist gut getarnt.
17:12 Uhr - Bravo! Der Schatz ist gehoben und die Beute wird verteilt.
17:30 Uhr - Erste Mütter treffen zur Abholung der Zwergpiraten ein.
17:32 Uhr - Die Zwerpiraten entdecken das Trampolin, welches zuvor kaum sichtbar in der Mitte des Gartens stand.
18:30 Uhr - Das Trampolin wurde ausreichend behüpft und die letzten Gäste verlassen das Gelände.
19:00 Uhr - Der Sandmann ist geschaut und Sohn im Bett.
19:30 Uhr - Papa und Mama genehmigen sich ein Bier. Das haben sie sich nach dem anstrengenden Tag verdient.
20:00 Uhr - Mama hört ihr Bett nach ihr rufen und folgt dem lieblichen Sirenengesang.
20:30 Uhr - Papa schaut ein unterhaltsames wenn auch torarmes Portugal-Gegen-Spanien-Spiel und macht sich ein zweites Bier auf. Der alte Säufer.
20:45 Uhr - Sohn scheint die Erlebnisse des Tages im Traum zu verarbeiten und ruft wirres Zeug.
20:50 Uhr - Als Papa vom Trösten wieder ins Wohnzimmer kommt, sitzt an der Stelle, wo kurz zuvor noch ein leckeres, kühles Bier stand, eine schwarze Katze und schaut unschuldig vom Tisch hinunter.
21:00 Uhr - Papa ist der Katze dankbar, dass sie ihm hilft, seine Alkohollust zu zügeln, wischt den Boden und geht frustriert ins Bett.

Aber es war ein richtig toller Geburstag. Meint zumindest Sohn. Und der muss es wissen.
 
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Börsdi Tuju
Halbzeit der Legislaturperiode
29.06.2006, Ein Jahr danach...
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Neulich im Kindergarten...
  Kategorie Privat, erstellt am 05.05.2010 von Christian Klaproth
 
 
Die Welt war noch halbwegs in Ordnung, als ich am Abend des 4ten Mai gegen 19:58 Uhr den folgenden  Tweet absetzte: "Jetzt: #Elternabend im #Kindergarten. Nur Mütter hier. Mal schauen, was das gibt.". Abgesehen von der Tatsache, dass ja im Prinzip jedes der Kinder im Kindergarten auch mindestens einen Papa haben sollte, diese Väter es aber irgendwie geschafft haben, ihre Frauen vorzuschieben, um sich einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher zu machen, fühlte ich mich in der Frauenrunde aus Erzieherinnen und Müttern (noch) nicht unwohl.

Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, welches Drama sich nur wenige Minuten später abspielen würde, als die tiefhängende Sonne, die ihre Strahlen auf der Mattscheibe eines verstaubten Röhrenfernsehers in eine das Fernsehbild übertünchende Blendung verwandelte, mit Hilfe eines großen Tuches des Raumes verwiesen werden sollte. Gezeigt werden sollten Impressionen aus den vergangenen Kindergartentagen, damit die Eltern (also die Mütter und der eine Vater) einen Eindruck vom Kindergartenalltag bekommen. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde. Aber zurück zum blendungsvereitelnden Tuchstoff, der in Ermangelung einer weder innen- noch außenseitig angebrachten Jalousie, möglichst oben in die Fenster eingeklemmt werden sollte.

Gentleman, der ich aus tiefster innerer Überzeugung - quasi aus meiner Natur heraus - nunmal bin, sprang ich gazellengleich mit einem kurzen Zwischentritt auf der Couch auf die schmale Fensterbank. Oben angekommen, realisierte ich die Schwierigkeit, gleichzeitig den Stoff oben im aufgeklappten Fenster einzuklemmen, dabei das Gleichgewicht auf der wirklich schmalen Fensterbank zu halten, UND anschliessend das Fenster auch zuzudrücken. Das Angebot der Erzieherin meines Sohnes "Christian, soll ich Dir den Popo stützen?" lehnte ich nach kurzer Überlegung dankend ab. Ihr ahnt schon, was gleich passieren wird?

Nein, ahnt Ihr nicht. Ätsch. Ich bin nämlich nicht abgerutscht und im hohen Bogen auf das kleine Kaffee- und Kuchenbuffet gefallen, aber es kommt noch besser. Also ich stehe da auf der Fensterbank, dieser echt schmalen Fensterbank, und drücke das Fenster zu. Dass ich mir dabei die Finger eingeklemmt habe, ist eine unbedeutende Nebenanekdote, die für sich genommen gar nicht spektakulär genug gewesen wäre, um hier niedergeschrieben zu werden, die allerdings hervorragend dazu beiträgt, den Spannungsbogen noch etwas weiter zu spannen. Okay, ich werde also wohl ein bißchen das Gleichgewicht verlieren, den Bruchteil einer Sekunde grübeln, ob ich mir nicht doch den Popo hätte stützen lassen sollen und einen beherzten Rückwärtsschritt zurück auf die Couch machen. Ich möchte, dass Ihr die Situation vor Eurem geistigen Auge habt: Da sitzen also um kurz nach 20:00 Uhr rund 15 Frauen im Couch-Kreis und schauen erheitert und erwartungsvoll dem einzigen Mann zu, der auf der echt fies schmalen Fensterbank herumturnt. Besagter Mann wird also diesen bereits erwähnten beherzten Rückwärtsschritt-Sprung machen. Und RRRRIIIITSCH, hab ich den Damen 'nen Chippendale gemacht.

Tja. Da ist mir in der Tat Hose vom Schritt an abwärts ungelogen knapp 40cm aufgerissen. Schön genau nicht an der Naht lang, sondern so mitten im Stoff. Nun vermag ich nicht genau einzuschätzen, ob es Erheiterung oder Entsetzen in den Gesichtern der Mütter war, das zu Entgleisungen in selbigen führte, als der Blick auf meinen Innenschenkel und die Unterhose (zum Glück hatte ich an diesem Abend auch eine an, kleiner Scherz, hrhr) freigegeben wurde. Söhnchens Erzieherin war sichtlich geschockt und äußerte nach einer kurzen mir unangenehmen Inspektion der Rissstelle besorgt, was meine Frau wohl denken würde, wenn ich nach einem Elternabend, auf dem sonst nur Mütter waren, SO nach Hause kommen würde.

Schließen wir dieses Kapitel. Und nein, es gibt keine Fotos! Und NEIN, mich kann man nicht buchen!!!
 
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Hebelwirkung

 
   2010
  Kategorie Privat, erstellt am 04.01.2010 von Christian Klaproth
 
 
Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein frohes neues Jahr 2010, Ihr wisst schon, das Jahr, in dem wir  Kontakt aufnehmen. Das Jahr der lustigen  Agenda. Das Jahr, dessen zwanzigster Oktober vermutlich ein begehrter Hochzeitstag sein wird.

Auch wenn die traditionellen Jahresrückblicke, ähnlich wie Schokoladenweihnachtsmänner und -Osterhasen immer weiter vorverlegt werden, so blicke ich erst heute zurück auf das Jahr 2009, dem Jahr der Wirtschaftskrise, Abwrackprämie und Schweinegrippe. Und ich nutze meine exakt 60 Blog-Einträge, die während dieser Zeit entstanden sind, um mich - und Euch - an einige Geschehnisse zu erinnern.

Ein wirkliches Highlight, dass sich zu einem integralen und wunderbar akzeptierten Bestandteil unseres Lebens entwickelt hat, ist der Kindergarten, in den unser ständig " Warum?"-fragendes Söhnchen seit August geht. Vom ersten Tag an geht Nik gerne dorthin und hat auch schon richtig dicke Freundschaften geschlossen. Seitdem macht er auch meist verblüffende Entwicklungen und Fortschritte mit, die deshalb so faszinierend sind, weil sie nicht durch uns - also die Eltern - angestossen werden, sondern von "auswärts" kommen. Ganz deutlich bemerke ich das bei Liedern, die zwischendurch beim Spielen angestimmt werden. Da kommt es dann auch schonmal vor, dass der Tannenbaum nicht nur zur Winterzeit glüht. Und im selben Atemzug der Liedzeile wird man darüber aufgeklärt, dass das Lied zwar von Blättern spricht, der Baum aber Nadeln hat. "Wunderschöne Nadeln", wie Nik feststellte, als wir den diesjährigen Weihnachtsbaum gemeinsam geschmückt haben. Der Vollständigkeit halber sei auch noch erwähnt, dass in 2009 sowohl Schnuller als auch Windeln an den Nagel gehangen werden. Natürlich nur bildlich. Volle Windeln landeten natürlich immer im Windeleimer.

2009 war auch ein Jahr, in dem wir Joni sehr vermisst haben. Gerade Feierlichkeiten - wie der dritte Geburtstag der Jungs, zum ersten Mal ein Geburtstag ohne Joni - rücken den schmerzlichen Verlust immer besonders in das Bewusstsein zurück.

Das Anti-Highlight des Jahres 2009 war sicherlich die Erkenntnis, mit schätzungsweise 600 bis 1200  Untermietern unter einem Dach - genauer gesagt unter einem Dachbalken - zu wohnen. Gruselig, eklig, abartig. Hätten sich die Wespen nicht durch die Wand in unsere Wohnräume gefressen, hätten wir sicherlich nix von der Existenz eines Nestes erfahren und der Sommer wäre friedlich zu Ende gegangen. Aber so...

Hobbymäßig war 2009 ein recht desaströses Jahr, hat sich doch zunächst die Wii mit einem  Laufwerksschaden verabschiedet, später dann meldete die PS3 mit einem  gelben Licht, dass ihr Ende nah wäre und der Betrieb schonmal eingestellt wird. Inhaltlich ingegen, war 2009 für die PS3 ein hervorragendes Jahr: Mit  Killzone 2, inFamous, Fat Princess,  Uncharted 2 und Ratchet & Clank Future: A Crack In Time war so viel hochkarätiger Stoff vorhanden, dass die Zeit gar nicht für alles reichte. Und das waren "nur" die Exklusiv-Titel!

Zuletzt noch der Hinweis, dass ich - mittlerweile im Web 2.0 angekommen - auch  Twitter für mich entdeckt habe. Wer mir dort followen (auf deutsch: folgen) möchte, findet mich  hier.
 
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Frohe Weihnachten 2008?
2007 ... 2008
2006 ... 2007

 
   Schleichende Entwicklung
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.12.2009 von Christian Klaproth
 
 
Es ist zur Zeit äußerst faszinierend, zu sehen, wie sich ein Kind entwickelt - speziell das eigene Kind - wenn es in den Kindergarten kommt und dort in Abwesenheit der Eltern Dinge lernt. Okay, da werden auch Sachen mit nach Hause gebracht, die auf Anhieb nicht bühnenreif sind, wie zum Beispiel das Zungerausstrecken. Aber Sankt-Martins-Lieder (stehen immernoch hoch im Kurs und werden zunehmend mit Melodie gesungen, aber nie auf Kommando), Abzählreime und der  Dosenkeksklau (auch bei  Jugendlichen beliebt) sind sehr erheiternd.

Dafür passieren aber auch so verblüffende Dinge, wie in folgender Situation: Seit Ende November hängen bei uns in der Küche zwei selbstbefüllte Adventskalender für die Männer (natürlich von der Mama befüllt, die wiederum einen Schatz der Zaren-Kalender einer edlen Schokoladenmarke einer täglichen Öffnung unterzieht). Diese Kalender haben einzelne, nummerierte Beutelchen. Aus Scherz sagten wir Sohnemann am ersten Dezember, er solle nun mal die Eins suchen. Sehr verblüfft waren wir, als er sie auch tatsächlich fand! Und nicht nur das. Er zeigte auch auf einen kleinen Porzellan-Weihnachts-Zug, in dessen Waggon ein Päckchen liegt, auf dem eine Eins steht. "Da steht wieder schon eine eins. Ja. Wieder schon. Mensch Maja, gibt's ja nicht." Ist schon süß der Kleine. Scheinbar hat er dieses ominöse Zahlenwissen aus dem Kindergarten. Sein "Mensch Maja", was wohl ein "Mensch Meier" sein soll, stammt auch daher. Das Auffinden anderer Zahlen klappt auch schon prima, vorausgesetzt, die sind nicht allzu verschnörkelt geschrieben, logo.

Bin mal gespannt, wie sich die "Türchensuche" gestaltet, wenn wir in den zweistelligen Zahlenbereich eindringen.
 
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Niklas und Jonas sind da!!!
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   Von Lumpen und Laternen
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 16.11.2009 von Christian Klaproth
 
 
Ein großes und begeisterndes Event neigt sich in diesem Jahr dem wohlverdienten Ende zu: Sankt Martin. Gemessen an den Vorbereitungen und allem Drum und Dran kommt es mir größer vor, als Geburtstag und Ostern zusammen. Das spiegelt sich auch in Niks Begeisterung wider.

An drei Laternenumzügen haben wir dieses Jahr teilgenommen. Den Auftakt bildete der Umzug im  Regenbogenland, gefolgt vom Zug des Kindergartens. Den krönenden Abschluß bildete der Umzug unseres Stadtteils, an dem mehrere Kindergärten und die Grundschule teilnahmen.

Schon seit mehreren Wochen üben die Kinder im Kindergarten Sankt-Martin-Lieder. In mehreren Generalproben ist Niklas bei uns im abgedunkelten Wohnzimmer mit seiner Laterne ( selbstgebastelte von Mama, bzw. selbstgebastelte aus dem Kindergarten) im Kreis gelaufen und hat immer wieder gesungen: "Im Schnee da saß ein alter Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an... oh hilf mir Herr in meiner Not, sonst ist der bittere Frost mein Tod." Diese Textzeile scheint es ihm besonders angetan zu haben. Und ich muß zugeben, dass ich ziemlich baff war (und ich glaube, ich habe mit offenem Mund vor meinem Sohn gestanden), als er das zum ersten Mal von sich gab. Ich will es mal voller Stolz so ausdrücken: Eine Lernschwäche kann ich im Moment nicht erkennen. :) Wohl allerdings eine Gesangsschwäche. Während er die zeitlichen Abstände prima einhält, singt er die Lieder momentan mit einem einzigen Ton. *g*

Die Bilanz: Drei Umzüge, vier Weckmanntüten (eine gab's am verkaufsoffenen Sonntag zuvor in der Stadt) und die Erkenntnis, dass man die Pfeife des Weckmanns NICHT essen kann.

Heute folgen noch ein paar Sankt-Martin-Nachwehen: Das Papa-Kind-Weckmann-Backen im Kindergarten. Da freue ich mich schon ganz besonders drauf, weil Sohnemann immer so stolz ist, wenn er mir im Kindergarten mal alles zeigen kann.

Update: Leider entfällt das Weckmannbacken, weil die Erzieherin krank geworden ist. Trotzdem war die Laternen-Saison dieses Jahr ganz toll.
 
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Wer ist hier der Boss?
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   Der Kindergartenplatz
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 30.01.2009 von Christian Klaproth
 
 
Nun ist es offiziell: Ab August dieses Jahres hat Niklas seinen Kindergartenplatz. Die Auswahl ist getroffen, und der notwendige Schriftkram ist (fast) erledigt. Besonders glücklich sind wir über diesen Umstand, weil es ein Platz in dem Kindergarten ist, den wir uns für Niklas (und Jonas) gewünscht hatten. Ursprünglich sollte auch Jonas in diesen Kindergarten kommen, da es sich um einen integrativen Kindergarten handelt, in denen die Gruppen aus gesunden und behinderten Kindern gemischt werden. Nach Jonis Tod mussten wir bangen, den Platz für Niklas zu bekommen, denn es ist nicht einfach mit einem gesunden Nicht-Geschwisterkind in diesen Kindergarten zu kommen.

Besonders gefällt uns das Erziehungskonzept in diesem Kindergarten. Die Kinder werden in relativ kleinen Gruppen speziell nach ihren Fähigkeiten individuell gefördert, wobei es natürlich auch Gruppenaktivitäten und Gruppenregeln gibt. Wir sind sehr froh und auch sehr gespannt und werden sicherlich von Zeit zu Zeit mal etwas berichten.
 
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