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 Christian Klaproth (441 Einträge) November 2017 





   Livin da PSVita loca
  Kategorie Gaming, erstellt am 22.03.2012 von Christian Klaproth
 
 
Zunächst möchte ich mich für den unkreativen und vermutlich tausendfach ausgelutschten Wortwitz des Titels entschuldigen aber zeitgleich dafür rechtfertigen, da er so vortrefflich widerspiegelt, wie es sich anfühlt, mit der PS Vita zu spielen. Knapp einen Monat lang hatte ich nun schon das Vergnügen, mir Sonys neustes Handheld-Schmuckstück, die PS Vita, genauer anzuschauen und einem ausführlichen Praxistest zu unterziehen. Mein vorgezogenes Urteil zur PS Vita: Wenn ihr Handhelds und Mobile Gaming auch nur diffus etwas abgewinnen könnt, solltet ihr zumindest mal im Laden die PS Vita antesten. Sie könnte euch gefallen. Mich hat sie geflasht! Dazu tragen vor allem das brillante Display, die sehr gute Verarbeitung und der positive Gesamteindruck bei. Auch wenn der Spielspaß und Unterhaltungswert stimmt, so gibt es dennoch einige Kritikpunkte.

Gewöhnungsbedürftig sind die allerorts beworbenen Analog-Sticks. Tatsächlich handelt es sich nicht mehr um ein Schiebepad, sondern um "echte" Analog-Sticks, die allerdings verglichen mit den Analog-Sticks des Dualshock-Controllers aufgrund ihrer kleineren Bauweise auch einen kleineren Empfindlichkeitsbereich haben. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit und mit etwas Übung lassen sich damit aber recht präzise Eingaben machen.
Das playstation-typische Tasten-Quartett (X, Quadrat, Dreieck und Kreis) und der rechte Analog-Stick liegen für meinen Geschmack zu dicht zusammen. Je nach Spiel lege ich gerne mal meinen Daumen über X- und Quadrat-Taste, um beide Tasten im Schnellen Zugriff zu haben. Dabei stoße ich aber unweigerlich leicht an den rechten Analog-Stick und drücke ihn auch schonmal leicht nach unten, was in Spielen wie Wipeout 2048 dazu führt, dass man in die rückwärtige Ansicht umschaltet. Besser bin ich damit zurecht gekommen, die Tasten nur mit der Daumenspitze zu bedienen. Gewöhnungsbedürftig, aber geht. Übrigens fällt zu den vier Tasten noch auf, dass sie kleiner als auf einem Dualshock-Controller ausfallen und einen deutlich härteren Druckpunkt haben. In Folge dessen, haben sie auch keinen Drucksensor, sondern unterscheiden nur zwischen "gedrückt" und "nicht gedrückt".

Einziger verarbeitungstechnischer Kritikpunkt aus meiner Sicht: Der Stromstecker, der an der unteren Seite der PS Vita angeschlossen wird, löst in mir den monkischen Zwang aus, ihn die ganze Zeit mit dem kleinen Finger zu fixieren, da er nämlich wackelt bzw. meistens etwas schief sitzt. Ich bevorzuge es daher, mit der PS Vita nicht zu spielen, während sie auflädt.

Die Ausstattung der PS Vita muss als äußerst spartanisch, ja fast schon schottisch bezeichnet werden. Neben der PS Vita befindet sich in der Packung gerade mal ein Ladegerät samt USB-Kabel sowie ein Set AR-Karten nebst Download-Code für drei Augmented Reality Spielchen. Erschien die PSP seinerzeit noch mit Kopfhörer, Schutzhülle, Trageschlaufe, kleinem Putztuch und einer sehr kleinen Speicherkarte für Spielstände, sucht man diese Dinge in der Vita-Packung vergeblich. Gerade in Bezug auf die Speicherkarte ist das mehr als ärgerlich, denn ohne eine solche Karte können keine Spielstände gespeichert oder Inhalte aus dem PSN Store heruntergeladen werden. Einige Spiele, wie zum Beispiel Uncharted Golden Abyss verweigern direkt ganz den Start, wenn keine Speicherkarte eingelegt ist. Und hier liegt die Flinte im Pfeffer begraben: Die Preise der proprietären PS Vita Speicherkarten liegen jenseits von Gut und Böse. 35 EUR lässt sich Sony für eine 8 GB Karte zahlen, stolze 50 EUR für eine 16 GB Karte. Immerhin noch 20 EUR muss für eine 4 GB Karte gezahlt werden. Mit letzterer dürfte man allerdings nicht weit kommen: Lädt man beispielsweise Uncharted Golden Abyss aus dem PSN Store, sind mal locker flockig 3,5 GB Speicherplatz belegt.

Die Savegames der Vita befinden sich "in" den kleinen Spiele-Icons, die ihr auf euren Live-Area Bildschirmen anordnet. Löscht ihr dort eine Anwendung, sind die Saves ebenfalls weg. Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn man aufgrund von Platzmangel auf der Speicherkarte ein Spiel nur vorübergehend löschen möchte, um es später erneut herunterzuladen. Auch PSN Plus Mitglieder schauen bislang in die Spielstand-Röhre. Cloud-Saving für Savegames, wie es auf der PS3 angeboten wird, gibt es auf der PS Vita nicht. Abhilfe schafft hier übrigens aktuell lediglich die Möglichkeit, Backups eurer PS Vita Daten auf einem PC oder der PS3 anlegen zu können.

Generell sieht das PSN Plus-Angebot für PS Vita Spieler sehr dürftig aus. Abgesehen von den üblichen kostenlosen minis- und PSP-Spielen und einer Rabatt-Aktion beim ersten DLC zu MotorStorm RC gibt es nix. Zudem muss man bei minis- und PSP-Titeln aufpassen: Nicht alles spielt die PS Vita einwandfrei ab. Viele der in den letzten Monaten kostenlos über PSN Plus angebotenen minis-Titel verweigerten nach einem Download auf der PS Vita den Start. Dafür bietet die PS Vita wiederum etwas, was PS3-Spieler neidisch herüberblicken lässt: Den Cross-Game-Chat. Auf der PS Vita nennt sich das schlicht "Party" und ist ein Sprachchat, der die ganze Zeit im Hintergrund läuft, egal, ob ihr euch gerade im Hauptmenü oder einem Spiel bewegt.

Zurecht darf der geneigte Leser nun kurz innehalten und gedanklich kritisieren: Moment mal, Du Experte! Schreibst im ersten Absatz von wegen wie geil das Teil ist und zählst dann hier nur Negativ-Punkte auf. Ich darf euch beruhigen. Nachdem ich mich bisher vorwiegend über die Hardware und die Preispolitik geäußert habe, wird es sich im zweiten Teil meiner kleinen Vita-Serie um die Software-Ausstattung und das Spiele-Angebot drehen. Stay tuned.
 
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   Kreativpause
  Kategorie Privat, erstellt am 15.03.2012 von Christian Klaproth
 
 
Ist die Luft raus? Mit Sicherheit. Wenn man sich meinen Blog so ansieht, dann könnte man meinen, mich würde nichts mehr beschäftigen. Dabei passiert so vieles rund um mich herum, was es alles wert ist, digital in Worte gefasst zu werden, was sich aber meistens dann doch nur in einem oder zwei Tweets drüben bei  Twitter niederschlägt. Aber wisst ihr was? Ich versuche es einfach nochmal. Hauche ich diesem brachliegenden Blog doch einfach nochmal neues Leben ein. Themen sind da, sie müssen nur runtergeschrieben werden. Leser sind vermutlich wenige bis keine mehr da. Kein Wunder, hat sich ja auch nicht gelohnt. Wer's dennoch ausgehalten hat, darf's gerne weitersagen, dass sich hier nochmal was tut. Bis dahin... Tut! Tut!
 
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   Review: resident evil 4 HD (PS3)
  Kategorie Gaming, erstellt am 22.09.2011 von Christian Klaproth
 
 
Das ortansässige Böse erfreut uns mit einer Neuauflage seines vierten Teils, der seiner Zeit im Original auf dem Nintendo Gamecube für Furore sorgte und nachfolgend als wegweisend für eine ganze Branche bezeichnet werden kann. Selten zuvor durfte man durch solch realistische und detaillierte Kulissen laufen. Zudem gab es neben der sehr realistischen Darstellung der Figuren ein ausgetüfteltes Treffersystem, das die gegnerischen Zombie-Scharen realistisch auf Beschuss von verschiedenen Körperregionen reagieren lies. Deswegen gab es auch nicht zu Unrecht damals wie heute keine Freigabe für Jugendliche unter 18 Jahren.

Die HD-Überarbeitung dieses 6 1/2 Jahre alten Spiels, das zwischenzeitlich auch für die PS2 und die Wii veröffentlicht wurde, kann sich durchaus sehen lassen. Während die Videosequenzen unverändert übernommen worden sind und somit recht matschig daherkommen, sehen die in Spielgrafik dargestellten Zwischensequenzen sowie das eigentliche Spiel gestochen scharf aus. Manchmal etwas zu gestochen, was sich durch ein störendes Kantenflimmern bemerkbar macht. Angestaubt wirkt die recht unverändert von der PS2 übernommene Steuerung. Gerade hier verschenkt das HD-Remake für die PS3 ein enormes Potenzial: Hatte Capcom auf der Wii eine so beeindruckende Adaptierung auf das Wii-Bedienungskonzept hingelegt, dass man meinte, Resident Evil 4 wäre extra für die Wii-Fuchtelsteuerung entwickelt worden, so altbacken und verkrampft fühlt sich das heutzutage auf der PS3 an. Dabei ist mit Move die Voraussetzung für eine ähnlich geniale Bewegungssteuerung gegeben. Schade, schade, schade.

Ebenso werden sich Trophy-Liebhaber verwundert die Augen reiben und vergeblich nach einer Platin-Trophy suchen. Während sämtliche HD-Remakes dieser Tage (Splinter Cell, Tomb Raider, Sly Collection, God of War Collections) mit dem Trophy-Umfang eines Vollpreisspiels (round about 1200 Trophy-Punkte) daherkommen, bietet Resident Evil 4 trotz des vergleichbar hohen Preises von 20 EUR, lediglich das übliche Dutzend Trophies eines 0-8-15-Download-Titels.

Fazit: Wer Resident Evil 4 noch nicht gespielt hat, bekommt jetzt eine prima Gelegenheit, das in sehr guter und zeitgemäßer Optik nachzuholen. Wer neben seiner PS3 aber auch noch eine Wii sein Eigen nennt, sollte sich überlegen, auf Kosten der höheren Auflösung die nach meinem Geschmack deutlich besser steuerbare Wii-Version gebraucht zu erwerben.
 
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Siehe auch...
Review: Dead Space Ignition
Review: Flight Control HD
Review: DeathSpank (PS3)
Review: Söldner-X 2 Final Prototype
Review: Darksiders (PS3)
Review: Uncharted 2 (PS3)

 
   iOS Dev Tagebuch #2
  Kategorie Programmierung, erstellt am 19.08.2011 von Christian Klaproth
 
 
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Das Eichhörnchen, das bin in diesem Fall ich. Meine Nahrung ist iOS-Development. Das möchte ich nahezu verschlingen, allerdings muss ich feststellen, dass es nur schwer verdaulich ist. Zudem, wenn ich mit einem auf Xcode 3 basierenden Buch in Xcode 4 was reissen will.

Lobend möchte ich allerdings die Hilfe in Xcode erwähnen. Finde ich eine Funktion mal nicht dort, wo das Buch meint, dass sie angesiedelt sein wollte, tippe ich den Namen in die Hilfe ein, woraufhin - ein Treffer vorausgesetzt - das entsprechende Menü samt Untermenü aufpoppt und ein wackelnder blauer Pfeil draufzeigt. Das ist ja mal nahezu idiotensicher.

Weniger abgesichert ist Xcode 4, wenn es darum geht, eine iOS-App zu basteln. Es werden nämlich Sprach-Features von Objective-C angeboten, die erst mit Mac OS X 10.7 eingeführt worden sind, und somit in iOS 4.irgendwas nicht enthalten sein können. So erlaubt mir das integrierte Daten-Modellierungswerkzeug das Setzen eines Häkchens "Ordered" an einer 1-zu-n-Beziehung. Lasse ich mir die NSManagedObject-Subklassen erzeugen (holla, hört sich das wichtig an), bekomme ich Instanzvariablen vom Typ NSOrderedSet generiert (Ordered Set ansich ist schonmal etwas paradox... Ordered List wäre einleuchtender, aber das sehe ich vermutlich nur so, weil ich von Java komme. Also nicht von der Insel, sondern von der Programmier-Sprache. Das war Dir aber klar, denn wenn Du nicht wenigstens ein bißchen was mit Programmierung am Hut hättest, hättest Du nach dem ersten Absatz schon aufgehört, diesen Eintrag zu lesen...) Wo war ich? Achso. Also es wird der Typ NSOrderedSet rausgeneriert und prompt vom Compiler als nicht bekannt angemeckert. Vielleicht wird das mit iOS 5 gehen. Finde es aber schonmal schwach, dass die hauseigene Entwicklungsumgebung trotz korrekter Bedienung einfach mal fehlerhaften Sourcecode erzeugt.
 
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iOS Dev Tagebuch #1

 
   Gamescom 2011
  Kategorie Gaming, erstellt am 16.08.2011 von Christian Klaproth
 
 
Meine redaktionelle Tätigkeit für das Online-Magazin  psinsider.de brachte mir dieses Jahr das Privileg, einen Pressezugang für die Gamescom in Köln zu ergattern. Somit steht mir die Messe nicht nur zu den normalen Öffnungszeiten, sondern auch während des Fachbesuchertages am morgigen Mittwoch offen. Diese Gelegenheit werde ich mir - trotz des absoluten Stresses, nach Köln zu fahren - natürlich nicht entgehen lassen und daher fleißig und quasi live auf meinem  Twitter-Account berichten, was ich so sehe und anspiele. Falls euch spezielle Themen interessieren (und solange es nicht bedeutet, daß ich den XBox-Bereich der Messe betreten muß) dürft ihr mir gerne via Twitter Nachrichten zukommen lassen, und ich schaue, was ich klären kann.
 
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Turm-Abwehr Reloaded

 
   iOS Dev Tagebuch #1
  Kategorie Programmierung, erstellt am 15.08.2011 von Christian Klaproth
 
 
Wie angekündigt beginne ich nun damit, in unregelmäßigen Abständen meine Erfahrungen in Sachen iOS-Entwicklung niederzuschreiben.

Noch innerhalb meines Urlaubes traf die erforderliche Hardware (ein MacBook Pro) bei mir ein. Da noch ein mittlerweile veraltetes Snow Leopard darauf lief, aktualisierte ich es erstmal auf das neue Lion, um sodann auch gleich die neuste Version der Mac Entwicklungsumgeung XCode zu installieren. XCode stellt sozusagen das Gegenstück zu den aus der Java-Welt bekannten Umgebungen Eclipse oder Netbeans dar. Und hier bin ich dann auch direkt auf die ersten Probleme gestossen. Die Literatur, die ich mir besorgt habe, basiert noch auf XCode 3.x, wohingegen unter Lion das XCode 4.x läuft. Dort scheint es doch erhebliche Umstrukturierungen und Umbenennungen in den Menüs gegeben zu haben, so daß die im Buch besprochenen Knöpfe und Schalter gar nicht wiederzufinden sind. Zudem läuft auch der zu Buch herunterladbare Code der Beispielanwendung auf Anhieb erstmal nicht. Zwar lässt sich die App im Simulator starten, aber schon nach den ersten Aktionen fliegen in der Console Fehlermeldungen und die App führt bestimmte Aktionen (Neuanlage von Objekten) nicht mehr aus.

Alles in allem also ein etwas holpriger Start, aber immerhin geht es endlich los. Nun heisst es für mich als Java-Entwickler erstmal die kryptisch anmutende Objective-C Syntax lesen und schreiben zu lernen...
 
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Ei-Oh-Ess und Objective-Zeh
Folgebeiträge...
iOS Dev Tagebuch #2
 
   DotS-Entwicklertagebuch - Teil 3: 1000 Minuten
  Kategorie Gaming, erstellt am 04.07.2011 von Christian Klaproth
 
 
Zwar war die Resonanz auf meine beiden ersten LBP2-Levelbau-Beiträge nicht so groß (im Endeffekt gab es null Resonanz oder Feedback) und in Folge dessen habe ich meine Erfahrungsberichterstatung zu dem Thema auch eingestellt, dennoch möchte ich hier eine kleine Notiz ins Internetz droppen, daß ich eine erste Version meines Tower-Defense Spiels Defender of the Sack online gestellt habe. Sucht einfach nach "Defender of the Sack" oder "Jander" oder fügt Euch das Level  hier zu Eurer Playlist hinzu.

Als Fazit nach den Titel gebenden 1000 Minuten Bauzeit, die mich das Level bisher gekostet hat, kann ich resümieren, daß der Levelbau in LBP2 jede Menge Spaß macht, auch wenn es hier und da frustrierende Momente gibt, wenn etwas auch im dritten Anlauf nicht so funktioniert, wie gedacht. Besonders herausfordernd empfand ich die Aufgabe, die Jump&Run-Engine soweit zu "verdrehen", daß dabei ein Tower Defense Spiel wurde. Wobei LBP2 hier schon sehr viel mehr mitbringt, als noch LBP1.

Haltet Euch mit Feedback und Bewertungen nicht zurück, das Level kann nur besser werden. :) Dennoch bitte ich zu berücksichtigen, daß ein paar kleinere Fehler bereits bekannt sind und ich an einer Lösung herumschraube. Zu den bekannten Fehlern zählen...
  • Endgegner bewegt sich nicht den Weg entlang, sondern läuft geradeaus durch die Botanik. Wird er auf seinem Weg nicht besiegt, endet das Level nicht. :(
  • Der Slow-Tower verlangsamt die Gegner nicht.
  • Der Münz-Tower droppt die Münze unter den Turm. Man kann sie zwar einsammeln, aber nicht sehen.
  • Der Turm für 800 Punkte kann noch nicht gebaut werden, stattdessen wird der 100 Punkte teure Turm errichtet.
  • Der Turmbau kann auf dem Weg angeordnet werden und zieht auch die Punkte vom Konto ab, der Turm wird aber nicht errichtet.
  • In gewissen Konstellationen kann es passieren, daß ein Schuß in der Luft stehen bleibt und auf den nächsten Gegner zufliegt, sobald dieser in Reichweite kommt.
  • Cursor kann Spielfeld verlassen.
  • Anzeige der aktuellen Welle fehlt noch.
  • Anleitung zur Steuerung fehlt noch.


Dem letztgenannten Punkt kann ich zumindest hier noch kurz Abhilfe schaffen: Sobald das Level startet, findet Ihr Euch bereits in der Draufsicht des Spielfeldes wieder. Mit dem linken Analogstick steuert Ihr den Cursor. Mit dem Digi-Pad könnt Ihr die Auswahl im Turm-Menü auf der linken Seite ändern. Mit X lässt sich der ausgewählte Turm auf einem grünen Feld entlang des Weges platzieren - vorausgesetzt Ihr habt genügend Punkte. Punkte erhaltet Ihr von abgeschossenen Gegnern. Diese lassen eine Münze fallen, die Ihr mit dem Cursor einsammeln könnt, indem Ihr einfach drüberfahrt.
 
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DotS-Entwicklertagebuch - Teil 2: Total Conversion
Entwicklertagebuch "Defender of the Sack" - Teil 1

 
   Ei-Oh-Ess und Objective-Zeh
  Kategorie Programmierung, erstellt am 28.06.2011 von Christian Klaproth
 
 
Nach einer etwas kleineren Verschnaufpause zwischen zwei meiner stets unglaublich kreativen Schaffensphasen, beginnt ab heute zumindest lieferungstechnisch ein neues Projekt: Ich werde eine iPhone App schreiben. Jawoll. Grundlagenbuch ist bestellt und sollte heute eintrffen. Ich bin schon sehr gespannt. Übrigens habe ich noch keine zündende Idee, was ich denn eigentlich für eine App entwickeln soll. Lediglich die Neugier an der Technik und die Herausforderung an etwas Neuem sind so groß, daß ich nicht widerstehen kann. :)

Sobald meine App im iTunes Store verfügbar ist (ich setze mir mal als Termin den 29.06.2012, ein Jahr klingt gut), werde ich Euch hier natürlich umgehend informieren. Bis es soweit ist, hoffe ich, Euch hier auch mit ein paar spannenden iPhone-Programmier-Einträgen unterhalten zu können.
 
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Folgebeiträge...
iOS Dev Tagebuch #1
 
   Der Kampf mit dem Kampf
  Kategorie Gaming, erstellt am 15.06.2011 von Christian Klaproth
 
 
Ein zwar öfter wiederkehrendes aber nicht von sonderlich hoher Frequenz geprägtes Ereignis trug sich an diesem Wochenende im heimischen Wohnzimmer zu. Ich habe ein Videospiel von vorne bis hinten kompletto-tutti durchgespielt. Dreimal. In allen Schwierigkeitsgraden. In nur 2 1/2 Stunden. WTF?!?

Es handelt sich um das Spiel zum gleichnamigen Hollywood-Pausenfüller Battle: Los Angeles. Hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, ich hätte es nicht für möglich gehalten: Die Videospiel-Umsetzung eines Filmes (umgangssprachlich abwertend auch als Lizenztitel bezeichnet) ist schneller durchgespielt als der Film verschlafen ist. Während sich die Belanglosigkeit des Filmes immerhin noch 116 Minuten lang an eine Leinwand werfen läßt, bietet das Spiel gerade einmal 45 Minuten Shooter-Kost - bei vollumfänglicher Betrachtung aller Cutscenes. Die reine Netto-Spielzeit dürfte bei (ich habe es nicht auf die Sekunde genau gestoppt) 30 Minuten liegen. Wobei Cutscene hier durchaus wörtlich trifft, was des Betrachters Auge hier minutenlang und immer wieder beleidigt. Da sind lieblos eingescannte, grobpixelige Comic-Soldaten zusammengeschnibbelt, die weder gewollt realistisch noch gewollt stillistisch anmuten und mit einer gelangweilten Tonspur unterlegt und in Comic Sans untertitelt sind.

Das Spiel ansich sieht gar nicht schlecht aus, insbesondere das unerwartet detaillierte Terrain-Design fällt selbst dem ungeübten Auge auf. Ansonsten sind die Levels nichtmal mehr als Schlauch, sondern schon eher als Strohhalm zu bezeichnen. Der vorgegebene Pfad, auf dem der Spieler zum Ziel schneckt, ist so eng abgesteckt, daß ein Hindernis wie ein Auto oder eine Mülltonne nicht auf beiden Seiten umlaufen werden kann. Zudem bietet das Spiel die Möglichkeit zu hüpfen oder sich zu ducken, wobei nur letzteres auf den ersten paar Tutorial-Metern zum Einsatz kommt. Darüberhinaus werden drei Waffen und zwei Gegnertypen geboten, sowie ein bis drei KI-Mitstreiter, die sich wohl aus Versehen die Magazine mit den blauen Klebestreifen gegriffen haben, während sich die scharfe Munition in den rot-markierten befindet.

Mir drängt sich förmlich der Verdacht auf, hier habe man einen Vollpreistitel entwickeln wollen, hat aber, als der Film gefloppt ist, die Notbremse gezogen, eine Träne aus dem Auge gewischt und gesagt: Die ganze schöne Arbeit bis hierhin... *seufz* Ach komm, hauen wir das, was wir bis jetzt haben, einfach als Download-Titel raus. Dazu platzieren wir unpassende aber liquide Mittel fließen lassende Werbebanner ein. Und wir sperren die Trophies für Einfach und Normal und schalten diese nicht frei, wenn das Spiel auf Schwer beendet wird. Harhar. Wiederspielwert FTW!

Meine Theorie der Notbremse wird durch die Tatsache gestützt, daß das Betrachten der freischaltbaren Extras (Filme und Konzeptbilder, im Spiel Entsperrbares genannt) länger dauert, als das Spiel durchzuspielen.

Alles in allem war es in der Tat ein Kampf mit dem Kampf um L.A., das Durchspielen durchzuhalten. Das Spiel ist mehr unter- als außerirdisch. Meine Empfehlung zu Battle Los Angeles lautet daher ganz klar: Finger weg! Für 9,99 EUR bietet die Download-Welt weitaus bessere Inhalte.
 
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Turm-Abwehr Reloaded
Pile of Greater Shame
Neulich im Videospiele-Regal

 
   Funkstille aufgehoben
  Kategorie Privat, erstellt am 20.05.2011 von Christian Klaproth
 
 
Das ist mir ja noch nie passiert, aber doch hatte es sich - zumindest für mich - abgezeichnet: Ich habe einen Monat lang nix mehr gebloggt. Den ganzen April hindurch. Nehme ich die letzten März-Wochen und die ersten Mai-Wochen hinzu... ich sollte mich schämen.

Doch wie kam es dazu? Ist mein LBP2-Projekt nix geworden? Habe ich mir die Finger gebrochen? Fehlte mir die Zeit? Hatte ich andere Interessen? Gebrochen habe ich mir nichts, und das LBP2-Tower-Defense-Level soll auch weiterhin noch veröffentlicht werden. Ob ich weiter darüber blogge, weiß ich nicht, denn Rückmeldung kam dazu keine. Sofern es niemanden interessiert, kann ich mein geniales Geheimwissen über die LBP2-Features auch für mich behalten. :)

In meiner Blog-Abstinenz war ich jedoch nicht untätig, was das Schreiben angeht. Und so möchte ich an dieser Stelle auf einige meiner Texte verweisen und gleichzeitig etwas Werbung für eine tolle PS3-Seite und nette Community machen. Es handelt sich dabei um  ps3insider.de.

Folgende Spiele habe ich für  ps3insider.de gespielt und beurteilt.

 Slam Bolt Scrappers - Tetris, Tower-Defense und Beat'em Up in einem. Manchmal ist weniger mehr.

 Hard Corps Uprising - Trotz oder gerade wegen des hohen Schwierigkeitsgrades motiviert es mehr, als das es frustriert. Eine echte Herausforderung, die Spaß macht!

 Playstation Move Heroes - Ein paar Minispiele mit Bewegungssteuerung, die nur durch Ratchet & Co. halbwegs spaßig sind.

 MotoGP 10/11 - Anspruchsvolle Motorrad-Rennsport Simulation mit komischer KI, für die man eine längere Einarbeitungsphase einplanen sollte, um das volle Potential ausschöpfen zu können.

 WWE Allstars - Dank Fantasy Warefare ein Feuerwerk der nostalgischen Erinnerungen, bei dem man der angepeilten Zielgruppe scheinbar die Komplexität und strategische Tiefe des Genre-Primus nicht zumuten wollte. Schade.

Aktuelle Status-Meldungen meinerseits gibt es übrigens auch jederzeit über meinen  Twitter Account.
 
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DotS-Entwicklertagebuch - Teil 2: Total Conversion
Entwicklertagebuch "Defender of the Sack" - Teil 1
Turm-Abwehr Reloaded
Is it a bird? Is it a plane?
Review: Dead Space Ignition
Review: Flight Control HD

 
   DotS-Entwicklertagebuch - Teil 2: Total Conversion
  Kategorie Gaming, erstellt am 16.03.2011 von Christian Klaproth
 
 
Mit Little Big Planet 2 sind die Gestaltungsmöglichkeiten für eigene Spielideen gegenüber dem ersten Teil nochmal deutlich angestiegen und bereits mit dem ersten Teil realisierbare Level lassen sich nun mitunter viel einfacher bauen. Mein Tower Defense Projekt "Defender of the Sack" soll nichts mehr mit einem Jump'n'Run Spiel zu tun haben, sondern ein waschechtes Strategiespiel werden.

Für ein Strategie-Spiel bietet es sich der Übersichtlichkeit wegen an, als Perspektive eine Draufsicht zu wählen, das Geschehen also von oben zu zeigen. Nun gibt es in LBP2 eine Limitierung, die unumgänglich ist. Sozusagen ein Naturgesetz. Die Welt besteht in der räumlichen Tiefe aus sieben Lagen. Drei dicke Lagen und vier dünne Lagen, die jeweils vor, zwischen und hinter den drei dicken Schichten liegen. Dadurch sind die Möglichkeiten der räumlichen Tiefe relativ begrenzt, da ein Sackding nur auf den breiten Schichten laufen kann. Meine Strategie-Spiel-Sicht erhalte ich dadurch, dass ich das Level nur gedanklich um 90 Grad nach hinten kippe und somit sieben Ebenen in der Höhe bekomme. So gesehen schaut der Spieler, während er mein Level spielt, die ganze Zeit über auf dasselbe Stück Wand. Nun schalte ich noch ein physikalisches Gesetz der Spiel-Engine aus, nämlich die Schwerkraft. Dadurch erschaffe ich die Illusion, als würden Gegenstände von oben betrachtet auf einem Untergrund liegen.

Die eigentliche Karte des Spiels, also der Bereich, auf dem der Spieler Türme platziert und der Weg, den die Gegner entlang laufen, ist fest vorgegeben. Um den Charme eines aus Bastelmaterialien zusammengebauten Spiels zu erhalten (ich liebe diesen LBP2-Look einfach), setze ich das Spielfeld aus einzelnen, quadratischen Stoff-Teilen zusammen. Im kleinen Raster sind diese Felder 4 x 4 Einheiten groß, eine zunächst unwillkürlich getroffene Festlegung, die ich später bereuen, aber nicht mehr ändern werde. Warum? Da der Weg, auf dem die Gegner laufen nur 4 Raster-Einheiten breit ist, können auch die Gegner selber später nicht viel größer werden. Auf dieser Stufe, erlaubt es LBP2 aber nicht mehr beliebig detailliert zu arbeiten. Besser wäre es gewesen, die Felder direkt 8 x 8 Rastereinheiten groß zu machen und die Kamera entsprechend weiter entfernt zu platzieren. Das Spielfeld selber hätte dann gleich ausgesehen, aber die Möglichkeiten für Gegner- und Turm-Design wären umfangreicher gewesen.

Das Spielfeld selber ist von schwarzem Gummi als Begrenzung umgeben, das wiederum auf schwerer Materie ruht, einem Stoff - dem einzigen Stoff - der im freien Raum dort schwebt, wo ich ihn platziere. Am linken Rand des Spielfeldes füge ich eine breitere weiße Fläche ein, die später das Spielmenü beherbergen soll. Auf der rechten Seite füge ich ebenfalls einen weiß gefärbten Papp-Block ein, auf den ich später die Lebensanzeige des Spielers kleben werde. Während das Spielfeld die hintere Ebene belegt und die Spielmenüs in der vordersten Ebene liegen, verbleibt die mittlere breite Schicht für die Türme, damit es später auch einen 3D-Effekt gibt und sich die Türme von der darunterliegenden "Landschaft" abheben.

Im nächsten Teil der Serie werde ich die Steuerung von "Defender of the Sack" erklären, bzw. wie ich sie umgesetzt habe.
 
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Siehe auch...
Entwicklertagebuch "Defender of the Sack" - Teil 1
Folgebeiträge...
Funkstille aufgehoben
DotS-Entwicklertagebuch - Teil 3: 1000 Minuten
 
   Entwicklertagebuch "Defender of the Sack" - Teil 1
  Kategorie Gaming, erstellt am 15.03.2011 von Christian Klaproth
 
 
Ich heiße euch, liebe Leserinnen und Leser, herzlich Willkommen zu einer neuen Serie, die ich heute auf diesem Blog starte.
Und da es mit einer Serie ja auch erstmal losgehen muß, trägt dieser erste Teil den bedeutungsschwangeren Namenszusatz "Teil 1". Ich weiß noch nicht, wieviele Teile noch folgen werden und ich denke, die Situation auch durchaus realistisch einzuschätzen, daß nur wenige Enthusiasten überhaupt den ersten Teil zu Ende lesen werden. Es geht um Videospiele. *chhrrrrrr*

Noch wach? Okay. Genauer gesagt geht es um Videospiele in Videospielen. Hm. Das bringt mich auf eine Idee für einen neuen Artikel. Hier aber noch konkreter - es ist ja ein Entwicklertagebuch - geht es um die Entwicklung eines Spiels in einem Videospiel. Und nun lasse ich die Katze aus dem Sack: Ich entwickle zur Zeit ein Tower Defense Spiel namens "Defender of the Sack" in Little Big Planet 2 (kurz LBP2).

In diesem ersten Teil stelle ich grob die Idee und das Setting des Spiels vor, bevor ich mich in weiteren Teilen zu Wutausbrüchen und Liebesbekundungen über den Editor in LBP2 hinreissen lassen werde.

"Defender of the Sack" soll ein klassisches Tower-Defense Spiel werden. Weitere Informationen zu diesem Strategie-Genre erfahrt ihr in meinen Artikeln  Galore und  Reloaded. Unter einem klassischen Tower-Defense verstehe ich die Variante, in der Gegner auf einem fest vorgegebenen Pfad entlang laufen und an definierten Stellen Türme platziert werden, die durch Beschuss dafür sorgen, daß die Gegner das Ende des Pfades nicht erreichen. Die Gegner kommen in Wellen und unterscheiden sich in Lebensenergie und Geschwindigkeit bzw. haben die eine oder andere Immunität gegen bestimmte Geschoss-Arten. Das Setting für mein Tower Defense Spiel soll ein hurmorvoller Fantasy-Monster-Mischmasch sein. Ob das mit dem Humor klappt, bezweifle ich noch, aber Monster wird es geben!

Zur Auswahl stehen dem Spieler sechs verschiedene Turmarten. Drei der Turmarten verursachen unmittelbar aktiv und durch Beschuss sowie in echt Schaden und unterscheiden sich jeweils in Aussehen und Schadensart. Zudem gibt es einen Turm, der Gold-Münzen spendet, einen Turm, der die Gegner verlangsamt und einen Verstärker-Turm, die die Schußfrequenz der ihn umgebenen Türme erhöht. Goldmünzen werden auch von Gegnern fallen gelassen und müssen vom Spieler aufgesammelt werden. Türme kosten natürlich einen bestimmten Betrag dieses Goldes. Ohne Gold keine Türme.

Das Spiel soll ein definiertes Ende haben, also keinen Endlosmodus darstellen. 20 der Gegner dürfen das Ende des Pfades erreichen, bevor der Spieler verloren hat. Der Reiz soll später darin liegen, eine möglichst hohe Endpunktzahl zu erreichen.

All das zusammen ergibt eine Komplexität, die man dem Thema auf Anhieb vielleicht nicht ansieht. Glaubt mir, ich bin Euch bereits ein paar Tage voraus und schlage mich mit den Innereien meiner leveligen Ergüsse herum.

Soweit erstmal der die Einleitung darstellende erste Beitrag zu meinem Entwicklertagebuch. Im nächsten Teil geht es um das Thema "total conversion", also wie aus dem Jump'n'Run LBP2 ein völlig anderes Spiel - in diesem Falle "Defender of the Sack" - wird.
 
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Siehe auch...
Turm-Abwehr Reloaded
Turm-Abwehr Galore
Review: LittleBigPlanet (PS3)
Folgebeiträge...
DotS-Entwicklertagebuch - Teil 2: Total Conversion
Funkstille aufgehoben
DotS-Entwicklertagebuch - Teil 3: 1000 Minuten
 
   Tischgespräche
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 25.02.2011 von Christian Klaproth
 
 
Ab und zu ist mein 4jähriger Sohn in der Stimmung, richtig tiefschürfende Unterhaltungen zu führen. So auch neulich, als er mir mit seinen Worten wiedergab, was er im Kindergarten über Ernährung und Verdauung gelernt hatte. Im Kern ging es um die Frage, warum Kinder so gerne Naschen. Über dem Ganzen schwebte der pädogogische Zeigefinger der Ermahnung, nicht zu viel Süßes zu essen. Das so zum Hintergrund.

Mit der Verdauung ist das nämlich so: Vom Mund aus nach unten, also innen im Körper lang, verlaufen mehrere Schläuche. Und jeder dieser Schläuche transportiert was anderes. Ein Schlauch ist für das Trinken, einer für das Essen und einer für das Naschen, wenn man mal Naschgefühle bekommt. Einige Leute haben auch noch mehr Schläuche. Für Nudeln, für Kartoffeln und für Fleisch. Wenn man nun das unbändige Verlangen nach Süßkrams hat, dann fordert der Naschen-Schlauch nach Input. Gibt man ihm aber zu viel, kann das im Schlauch stecken bleiben und sich dort ansammeln. Wenn der weiter wächst kann er irgendwann platzen. Und dann muß man brechen. Ich denke, bei den letzten Ausführungen hat mein Sohn die Erklärungsversuche aus dem Kindergarten um ein paar eigene kreative Ideen erweitert.

In der Tat konnte ich das beschriebene Phänomen - zumindest anhand äußerer Symptome - selbst schon beobachten, was mir meine Frau auch noch in Dekaden unter die Nase reiben wird. Einmal, während der Adventszeit, war ich mit meinem Sohn einkaufen. Im Supermarkt lief ein Nikolaus herum, der hatte zwei Säcke dabei. In einem Sack waren Orangen, im anderen Schoko-Nikoläuse. Jedes Kind durfte sich aus einem der Säcke ein Teil rausnehmen. Natürlich hat mein Sohn zu dem wohlduftenden vitaminarmen Schoko-Nikolaus gegriffen. Was soll ich Euch sagen? Ich erlebte das bis dahin mit Abstand entspannteste Einkaufen, das ich mit meinem Sohn je erlebt habe. Kein Herumrennen und Verstecken, kein Regale Ausräumen, kein Weinen oder Wutgebrüll. Bis kurz vor der Kasse hörte ich nix, außer dem wohligen Schmatzen einer schokoverschmierten Schnute und dem leisen Knistern der Schoko-Nikolaus-Folie.

Kurz vor der Kasse fiel Sohnemann dann ein, daß er ja durstig wäre. Da sein 100g-Schoko-Nikolaus bis auf die an Händen und Mund befindlichen Reste komplett verspeist war, bestand die latente Gefahr eines Schreianfalls, sollte dem Wunsch nach einem Getränk nicht unmittelbar und sogleich nachgekommen werden. Ein Wasser wurde rigoros abgelehnt. Stattdessen sollte es eines dieser 200ml-Zuckerwässerchen in einer schmalen, weichen Plastikflasche sein, das an so einem Plastik-Drehverschluß geöffnet wird. Kein Problem. Gefordert, geliefert. Und in fast einem Zug geleert.

In der Form gestärkt - Sohn wurde langsam scheinbar müde - wurde das Absolvieren des Kassenbereiches sowie die Verstauung von Einkäufen und Nachwuchs ins Auto zu einem Kinderspiel. Zu Hause angekommen erwartete uns schon die Mama und konnte kaum glauben, daß es ein wirklich entspanntes Einkaufen gewesen sein soll. Ich berichtete von dem tollen Nikolaus der noch viel tollere Schoko-Nikoläuse verteilt hatte. Und noch in dem Moment, als meine Frau Luft holte, um zu fragen, wo denn der Rest der Schokolade sei, weil ich dem Jungen ja nicht etwa einen ganzen Schoko-Nikolaus habe essen lassen, platze meinem Sohn der Süßkram-Schlauch, und die braun-flüssige Süß-Sauer-Soße ergoß sich über den Küchenboden. Wieder was gelernt.
 
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Piratiges Zelten
Hausmänner-Report
DAS EXPERIMENT

 
   Turm-Abwehr Reloaded
  Kategorie Gaming, erstellt am 24.02.2011 von Christian Klaproth
 
 
Wieder einmal durfte ich einem meiner Lieblingsthemen frönen und ein paar Sätze über Tower Defense Spiele zusammenschreiben. Nachdem ich das bereits im vergangenen Jahr über  Tower Defense Spiele auf dem Nintendo DS gemacht habe, beame ich mich diesmal ins Playstation Universum. Sozusagen Turm-Abwehr Galore galored.

Den mit Bildern und Videos geschmückten Beitrag findet Ihr allerdings nicht hier, sondern drüben bei  psinsider.de, der besten Playstation-Community im Netz. ;)

Und hier geht's zum Artikel:  Tower Defense auf PS3 und PSP. Viel Spaß beim Lesen!
 
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Is it a bird? Is it a plane?
Turm-Abwehr Galore
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Entwicklertagebuch "Defender of the Sack" - Teil 1
Funkstille aufgehoben
Der Kampf mit dem Kampf
Gamescom 2011
 
   Pile of Greater Shame
  Kategorie Gaming, erstellt am 31.01.2011 von Christian Klaproth
 
 
Unter dem Begriff Pile of Shame (zu deutsch etwa "Stapel der Schande") verstehen Videospieler die Titel, die sie sich mal mit mehr und mal mit weniger Vorfreude - gerne auch wegen eines verführerischen Schnäppchen-Angebotes - gekauft haben und dann aber maximal angespielt, wenn nicht sogar ungeöffnet gelassen haben und seitdem auf einem Stapel ungespielt einstauben lassen.

Ich persönliche unterscheide dabei nicht Spiele, die noch in Originalfolie verschweisst sind, von denen, die ich wenigstens schonmal in die Konsole eingelegt habe. Von erstgenannter Kategorie gibt es bei mir auch keine Titel. Es gibt aber Spiele, bei denen träfe zumindest die Aussage zu, daß deren Installationsdauer zu längerer Rotation im Bluray-Laufwerk geführt hat, als das anschließende Spielen.

In schöner Regelmäßigkeit streifen meine Augen über den ungeliebten Stapel, und eine innere quälende Stimme sagt mir, daß ich das alles noch "durcharbeiten" muß. Wobei. Nein. In meiner Verzweiflung habe ich die "Pile'o'Shame"-Titel gleichmäßig unter den vorbildlich durchgespielten - wenn nicht sogar platinierten - Titeln versteckt. Doch erblicke ich sie natürlich immer wieder, wenn ich mal vor dem Regal stehe, um den geeigneten Kandidaten audfindig zu machen, der mich abends ein Stündchen unterhalten und mich in ferne Welten entführen darf.

Unproblematischer gestaltet es sich bei den Shame-Kandidaten unter den Download-Spielen, die ihr Dasein auf der Festplatte fristen. Je länger ich einen Titel nicht gestartet habe, desto weiter rutscht er aus dem Sichtfeld. Umgekehrt-chronologische Sortierung sei Dank. Zusammen mit den Installationsdaten der Disc-Spiele wird das alles nur dann zum unangenehmen Schlamassel, wenn die Festplatte an ihre natürlichen Kapazitätsgrenzen stößt. Dann nämlich muß ich mich ja entscheiden, welche Altlasten ich über Bord schmeiße, um Platz für die Neuzugänge zu schaffen.

Bei der Durchsicht der Installationsdaten ging mir häufig durch den Kopf "eigentlich ein schönes Spiel, muß ich unbedingt nochmal weiterspielen", aber letzlich sah ich mich unweigerlich vor der Aufgabe, schwere Herzens einen noch schlimmere Kategorie von ungespielten Titeln zu eröffnen, den Pile of Greater Shame, nämlich Spiele, zu denen ich die Installationsdaten wieder löschen musste. Damit wird die Hürde, einen solchen Titel erneut anzupacken noch größer, muß ich doch die mehrminütige Installation erneut über mich ergehen lassen, bevor das Spiel erneut über den Bildschirm flimmern kann.

Folgende Titel befinden sich nun aufgrund von Deinstallation auf meinem Pile of Greater Shame:
  • Mirror's Edge
  • Der Pate 2
  • Resident Evil 5
  • Tekken 6
  • Call of Juarez
  • Wanted Weapons of Fate
  • Eat Lead
  • Tomb Raider Underworld
  • Fallout 3


Der positive Nebeneffekt: Mein regulärer Pile of Shame verkleinert sich somit auf 5 Titel.
  • Terminator Salvation
  • Sacred 2
  • inFamous
  • Mod Nation Racers
  • God of War 2


Seufz. Aber solange es noch nicht der Discard-Pile of Shame ist... quasi der Limbo of Shame... besteht ja noch Hoffnung.
 
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Neulich im Videospiele-Regal
Ein (Spiele-)Berg Arbeit
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Der Kampf mit dem Kampf
 
   Sicherheitsfrage
  Kategorie Internet, erstellt am 11.01.2011 von Christian Klaproth
 
 
Heute geht es mal nicht um unser aller Sicherheitslage, sondern um die Sicherheitsfrage. Nein, das ist eine echt schlechte Wortwitz-Einleitung in ein Thema, das uns alle etwas angeht. Ihr kennt das auch, oder? Diese kleinen fiesen Sicherheitsfragen, die wir gestellt bekommen, wenn wir das Passwort zu einer unserer geliebten Social-Community-Web-Zwei-Punkt-Null Internet-Seite vergessen haben. Cookies und Auto-Login machen aber auch so was von vergesslich. Ts, ts, ts.

Mal Hand auf's Herz: Wer hat schonmal den Geburtsnamen der Mutter als Sicherheitsfrage hinterlegt? Also den echten Geburtsnamen! Der eigenen Mutter! Oder den Namen des Haustieres? Das ist gar nicht so einfach. Ich meine, wer mich kennt, der kennt ja auch den Namen meines Haustieres. Selbst wer mich nicht kennt, kennt den Namen meines Haustieres. Einmal bei Facebook ein Foto des Fellkneuls gepostet, Name des Haustieres drunter und BÄM! Kannste bei Wiki-Leaks googlen: Hier, ja, der Klaproth, Antwort auf die Passwort-Frage lautet "Schnurzelchen". Also gebe ich doch bei diesen Passwort-Sicherheitsfragen niemals nich die Wahrheit an, oder? Also mal ehrlich: Gebt Ihr bei diesen Fragen wirklich an, was da gefragt wird? Wer bei Passwort-Fragen wahrheitsgemäße Antworten gibt, der benutzt auch eine Payback-Karte.

Mädchenname der Mutter. Ehrlich. Ich meine, ich kann mich ja noch glücklich schätzen, schon so alt zu sein, dass meine Mutter nicht bei irgendwelchen Netzwerken angemeldet ist. Womöglich noch direkt als meine Mutter verlinkt. Und Mädchenname im Klartext? Wobei... weiß ich das sicher?

Ich persönlich habe ja das Problem, dass ich im Falle eines vergessenen Passwortes noch eher nach drei bis vier Versuchen auf mein Passwort komme, als dass mir nochmal die super-originell ausgedachte Antwort auf die Geheimfrage einfallen würde. Daher überliste ich nun diese heimtückische Passwort-Phrase, indem ich einfach als Mädchennamen meiner Mutter den Namen meines Haustieres angebe. Hrhr. Aber pssst... nicht weitersagen.
 
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   5 Jahre und 11 Monate...
  Kategorie Gaming, erstellt am 10.01.2011 von Christian Klaproth
 
 
... nach der Veröffentlichung von World of Warcraft in Europa ist es gestern passiert: Ein Ereignis wahrhaft epischen Ausmaßes hat stattgefunden. Auf einem völlig eingestaubten und Rost ansetzendem Realm namens "Zirkel des Cenarius" hat der Tauren-Schamane Saturon die Stufe 60 erreicht. Das ist meiner!!1! Stehende Ovationen bitte. Danke. Setzen.

Nun habe selbst ich als Casual-WoWler schon mitbekommen, dass drei Addons mit dem jeweiligen Hochsetzen der Level-Grenze erschienen sind, und das Level 85 heutzutage das Maß aller Dinge ist. Ich arbeite daran, versprochen. Und sofern Blizzard daran festhält, Charaktere auch nach über einem Jahr abofreier Spielpause nicht zu löschen, stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich im Jahr 2012 stolz die Erreichung des 80ten Levels verkünden darf.

Habe ich schon erwähnt, WIE ich Level 60 geworden bin? Ehrlich gesagt, weiss ich das selber nicht so richtig. Ich weiß nur soviel: Ich befand mich zum dritten Mal in meinem Leben auf einem PVP-Schlachtfeld. Die beiden ersten Male fanden übrigens auch gestern statt. Bitte, bitte, zügeln Sie sich etwas mit Ihren "Nooooooob"-Rufen. Und während ich so mir nichts dir nichts vor mich hinstarb - meine durchschnittliche Überlebenszeit lag nur deshalb bei über einer Minute, weil ich so lange gebraucht habe, bis ich mal da angekommen war, wo was passiert ist, weil ich treue Seele immernoch an meinem liebgewonnenen aber konkurrenzlos langsamen  Brachland-Kodo festhalte... während ich also bei jedem entgegengehauchten "BUH!" sofort aus den Latschen kippte, erschien am unteren Bildschirmrand "+28600 XP" und kurz darauf oben "Stufe 60 erreicht" und wir - ohne dass ich maßgeblich dazu beigetragen hätte - hatten die PVP-Runde gewonnen. Meine Aufgabe bestand nur darin, die Statistik der Allianz nicht ganz so schlecht aussehen zu lassen.

So ist das also, wenn jemand casualig und nur zum Spaß das Killer- und Suchtspiel numero uno zockt. :)

Und das nächste Mal erzähle ich Euch, wie es ist, mit einem völlig falsch gespielten und verskillten Schamanen durch die Lande zu ziehen. Echt mal. Wie kann man einen auf Verstärkung geskillten Schamanen denn bitteschön ein Schild tragen lassen? Weil's gut aussieht? Darf ich mal herzlich roflen? Und in der übernächsten Ausgabe berichte ich von meinen RP-Erfahrungen auf dem PvE-RP Server, auf dem ich abhänge... WoW und RP?!? Muuaahahahaa...
 
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Nach einer langen Pause...
Armer Saturon
Saturon, der Tauren-Schamane

 
   Polygon 2010
  Kategorie Gaming, erstellt am 31.12.2010 von Christian Klaproth
 
 
Polygone dominieren seit den frühen 90er Jahren das Spielgeschehen, wenn es um Videospiele geht. Wie damals Polygone den Vorstoß in die dritte Dimension geebnet haben und die Videospielwelt revolutioniert haben, schickt sich auch 2010 wieder ein Polygon an, etwas ganz besonderes in die Wege zu leiten. Der Polygon 2010 ist ein Community-Award, der durch den Gemeinschaftsblog  polyneux.de ins Leben gerufen wurde und für 2010 erstmalig vergeben wird. Die Jury besteht aus dem deutschsprachigen Teil der Bloggosphäre, der sich inhaltlich (auch) mit Gaming auseinandersetzt. Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis eine Nennung bei Wikipedia an der  passenden Stelle erfolgt. ;)

... so here are the nominees of the blogoholican jury:

Playstation 3
God of War 3
Gran Turismo 5
Darksiders

Wii
New Super Mario Bros.
Monster Hunter Tri
Super Mario Galaxy 2

Eigenständiger Download-only Titel (XBL/PSN/WiiWare/PC-Indie)
Dead Nation
Deathspank
Kung-Fu LIVE

DLC/AddOn
Borderlands - Secret Armory of General Knoxx
Borderlands - Claptrap Revolution
World of Warcraft - Cataclysm

Handheld/Mobil (iOS, DS, PSP, Android, etc.)
Who's That Flying
No Heroes Allowed!
Zelda Spirit Tracks

And the winner is... wird es dann im nächsten Jahr auf  polyneux.de heißen.
 
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   Is it a bird? Is it a plane?
  Kategorie Gaming, erstellt am 01.12.2010 von Christian Klaproth
 
 
Juchu, es gibt sie noch, diese kleinen Independent-Entwickler wie Mediatonic, deren Spiele durch Stil, Humor und Spielbarkeit überzeugen, und bei denen das gesamte Team vom Produzenten über die Entwickler und Designer bis hin zur Qualitätssicherung auf eine einzige PSP-Bildschirmseite passt. Hier soll nun von WTF?! die Rede sein, einem kürzlich im PSN veröffentlichten minis Titel, der - für minis nunmal üblich - auf PSP und PS3 gespielt werden kann.

Aufmerksam wurde ich auf den Titel, als er mir als eine Kombination aus Shoot'em Up und Tower Defense vorgestellt worden ist, zwei Generes, die mich bekanntermaßen einzeln schon ansprechen. Nun, eine Mischung aus beiden Spielegattungen ist WTF?! sicherlich nicht. Eher ist es ein reinrassiges Vertikal-Shmup mit geringfügigen Anleihen aus dem Tower Defense Milieu. Tatsache ist, Ihr baut in diesem Titel keinen einzigen Turm, Ihr müsst aber dafür Sorge tragen, dass keine Gegner durchkommen. Als der Guardian of the Earth müsst Ihr die Städte der Erde vor heranstürmenden Alien-Wellen schützen. Herrlich erfrischend ist dabei die Tatsache, dass Ihr selber ein so dermaßener awesome Superheld seid, der einfach mal unverwundbar ist. Die zu verteidigenden Städte sind es aber nicht. Daher zieht jeder Gegner, den Ihr an Euch unabgeschossen vorbeifliegen lasst, einen Gesundheitspunkt Eurer Stadt ab. Sinkt die Gesundheit auf Null, ist das Spiel vorbei und das Level gilt als nicht geschafft.

Genau genommen müsst Ihr die Städte nur vor einer einzigen kleinen Alienart schützen. Größere Gegner, die Euch beschießen oder rammen wollen, dürft Ihr theoretisch ignorieren, da sie den Städten keinen Schaden zufügen. Allerdings - und das ist der Knackpunkt - seid Ihr kurz benommen, wenn Ihr getroffen werdet. Und diesen Moment nutzen die kleinen Biester natürlich aus und huschen teils direkt im Dutzend an Euch vorbei.

Im Story-Modus von WTF?! findet Ihr Euch zunächst als Angeklagter vor dem Galactic Council of Space Justice wieder. Euch wird vorgeworfen, die Städte der Erde nicht ausreichend vor der außerirdischen Invasion geschützt zu haben. "Moment mal", erwidert Ihr. "Das war doch ganz anders. Das war eher so..." Als Rückblende innerhalb des Prozesses beginnt Ihr nun den ersten Level zu spielen. "Ich flog gegen die Aliens an und drückte X, um zu feuern." Erzählt Ihr dem Gericht. Eine geniale Idee, die verschiedenen Ebenen von Spiel, Story und Tutorial zu verweben. WTF?! bietet im Story-Modus 5 jeweils unterschiedlich thematisierte Abschnitte mit jeweils drei Levels. Am Ende jedes Abschnittes wartet ein an den Ausmaßen des Gegners durchaus als episch zu bezeichnender Bossfight. Zwischen den Abschnitten wird das Gerichtsdrama weitererzählt, welches wiederum neue Rückblenden einleitet.

Der zunehmende Schwierigkeitsgrad sorgt dafür, dass Ihr sicherlich 3 bis 4 Stunden beschäftigt sein werdet, den Story-Modus einmal durchzuspielen. Für jedes Level gibt es eine Abschluss-Bewertung, die davon abhängt, wieviele der 50 Lebenspunkte der zu schützenden Stadt noch übrig geblieben sind. Perfektionisten dürfen sich darin versuchen, überall Gold zu holen. Doch keine Sorge, der Spielumfang ist noch etwas größer. Nach Abschluss jedes Abschnittes wird dieser im Endlos-Modus freigeschaltet, in dem Ihr auf Highscore-Jagd gehen könnt (leider ohne Online-Rankings). Ist die Story einmal abgeschlossen, gibt es zudem noch 24 spezielle Herausforderungen. Abgerundet wird das ganze durch ein paar Ingame-Achievements, die darauf warten, freigeschaltet zu werden.

WTF?! bietet für 4,99 EUR feinste Optik im eigenen Comic-Stil, bekannt aus Monsters (Probably) Stole My Princess, kurzweilig und absolut flüssiges Gameplay, stimmungsvolle Hintergrundmusik, eine humorvolle wenn auch kurze Courtroom-Story und jede Menge Herausforderungen. Klare Kaufempfehlung!
 
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Turm-Abwehr Reloaded
Funkstille aufgehoben
 
   Neulich im Videospiele-Regal
  Kategorie Gaming, erstellt am 17.11.2010 von Christian Klaproth
 
 
Als ich letztens auf Socken ins Wohnzimmer schlich, nachdem ich den Controller zur Seite gelegt und das Licht bereits gelöscht hatte, um das dort vergessene Babyphone zu holen, lies mich ein leises Gewisper innehalten, und ich konnte einer Unterhaltung im Videospiele-Regal beiwohnen, dessen wortgetreuer Wiedergabe ich mich jetzt bemühe...

"Hi Cod!"
"Schalömmchen Moh, wie geht's?"
"Naja, muss. Seitdem Du in der Stadt bist, bin ich nicht mehr so gefragt."
"Ach Moh, lass den Turban nicht hängen. Die Leute stehen eben mehr auf traditionelles Gameplay. Run'n'Gun, wie die Deutschen sagen."
"Ich habe mir solche Mühe gegeben mit dem Deckungssystem und dem ganzen Gerutsche und so. Verstehe ich nicht. Bei Dir ist nicht nur das Gameplay traditionell, sondern auch die Grafik."
"Ey! Spielst Du auf die niedrige Auflösung einiger Texturen oder gepixelter Tiefenunschärfe an? Fass Dich mal an die eigene Nase. Im Geschwindigkeitsrausch Deiner Quad-Sequenz wimmelt es vor Treppchenbildung. Und wo ist überhaupt Deine klaffende Kriegsverletzung geblieben?"
"Hat mir die USK am Eingang abgenommen. Und bei Dir?"
"Ja, kenn ich. Bei mir schweben einige Leichen, weil die Typen nach ihrem Ableben spontan steife Gelenke bekommen müssen."
"Ach Cod, ich wünschte, ich könnte Dir vom Umfang des Online-Multiplayer-Parts wenigstens annähernd das Wasser reichen."
"Ja, Moh, Dein Online-Geplänkel ist natürlich nicht so beliebt, allein schon, weil die Hälfte der Leute auf der Map als Opfer herumlaufen müssen."
"Nein, nein, nicht Opfer. Opfor."
"Papperlapapp. Die Leute wollen sich kleine Hakenkreuzchen auf die Player-Cards malen. Das kommt bei den Massen an."
"Verdammt. Und ich dachte, dass frei wählbare Clantags ab Level 0 der große Wurf wären."
"Mit Linkin Park im Abspann lässt sich eben kein Preis verdienen."
"Sagt der mit Eminem und P!nk. Nur die Harten komm'n in Garten."
"Ähm, Moh, Du hast da was am Mundwinkel."
"Wo? Ach das? Ja, das ist amerikanischer Patriotismus. Schlimm, nech?"
"Ja, kenn ich. Ein Glück pack ich nur am Ende die glitschig triefende Patriotismus-Keule aus. Ansonsten halte ich mich eher bedeckt. Aber dafür nehme ich am Ende auch JFK auf die Schippe und lasse ihn gegen Zombies antreten."
"Mann, und ich sach noch, Leute, sach ich, macht was mit Zombies. Das kommt immer gut."

"Du Cody?"
"Ja Mohy?"
"Wollen wir uns darauf einigen, dass wir beide hinter den durch unsere Marketing-Fuzzis geschürten Erwartungen zurückgeblieben sind?"
"Schätze, Du hast Recht."
"Ja komm, lass uns mal entspannt durch die Hose atmen und schauen wie sich Speedy und Granny so die Ränge ablaufen."
"Okay. Heute Abend Halo?"
"Nee Du, brauch noch'n paar Achievements in Super Gummiboot Adventures."
"Achso. Dann langweile ich mich eben wieder mal, während ich hier und da ein paar Online-Parties grundlos auflöse. Die regen sich immer so schön auf, die Spieler."
 
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Review: Dead Space Ignition
Review: Flight Control HD
Turm-Abwehr Galore
Review: DeathSpank (PS3)
CasualNation Racers
Ein (Spiele-)Berg Arbeit
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Pile of Greater Shame
Der Kampf mit dem Kampf
 
   Review: Dead Space Ignition
  Kategorie Gaming, erstellt am 15.11.2010 von Christian Klaproth
 
 
Mittels eines kleinen Download-Happens möchte uns EA schonmal vorab Mund und Hände gleichermaßen wässrig machen, denn voraussichtlich im Februar 2011 steht mit Dead Space 2 die Fortsetzung des Horror-Action Überraschungserfolges aus dem Jahr 2008 an. Dead Space Ignition nennt sich dieser Appetizer der für 4,99 EUR bzw. 400 MS Points für PS3 und XBox360 erhältlich ist. Wer erwartet, spielerisch auf den zweiten Teil eingestimmt zu werden, sei gewarnt: Dead Space Ignition hat mit Dismemberment so viel gemein wie Kinect mit Buttons. Vielmehr handelt es sich um eine Minispielsammlung, wobei der Begriff "Sammlung" für den Umfang von drei verschiedenen Minispielen etwas schmeichelnd ist.

Bei allen drei Spielen handelt es sich um in die Comic-Story eingebettete Computer-Hacks, durch die an geeigneten Stellen in der Story beispielsweise die Türsteuerung einer blockierten Tür überlistet werden soll. Variante 1 bietet ein seitwärts scrollendes Rennspiel, bei denen man Hindernissen ausweichen und böse Virenprogramme abhängen muss. In späteren Runden wird die Schwierigkeit dadurch gesteigert, dass die Ansicht rotiert, die Steuerung relativ zur Bewegungsrichtung aber gleich bleibt. Minispiel 2 ist die missglückte Variante eines umgekehrten Tower-Defense-Spiels, bei dem man kleine Computer-Progrämmchen gegen die Abwehr des zu hackenden Systems anrennen lässt. In Spiel Nummer 3 müssen kleine Spiegel so ausgerichtet werden, dass farbige Lichtstrahlen zum passenden Ziel umgeleitet werden.

Was bleibt, ist der fade Beigeschmack von Abzocke, denn was minispielerisch geboten wird, gab es vor über einer halben Dekade bereits (besser realisiert) als Türschloss-Hacker in Ratchet & Clank, und was comiczeichnerisch zu sehen ist, hat nichts mit der beklemmenden Atmosphäre aus Dead Space 1 zu tun. Interessant sind allenfalls die Vorgeschichte zum zweiten Teil der Serie sowie die Möglichkeit, neben einigen Trophies bzw. Achievements, Gegenstände freizuspielen, die ab Februar 2011 getragen werden dürfen. Fans der Serie schauen sich vor dem Erwerb besser abschreckende Gameplay-Videos im Netz an. Interessenten, die beabsichtigen, mit Dead Space 2 in das Weltraum-Abenteuer einzusteigen, sei hier besser Dead Space 1 empfohlen, das man bereits für 20 EUR Neupreis günstig erwerben kann.
 
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Review: Flight Control HD
Review: DeathSpank (PS3)
Review: Söldner-X 2 Final Prototype
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Neulich im Videospiele-Regal
Funkstille aufgehoben
Review: resident evil 4 HD (PS3)
 
   Review: Flight Control HD
  Kategorie Gaming, erstellt am 15.11.2010 von Christian Klaproth
 
 
Das Angebot an movekompatiblen Spielen für die PS3 ist derzeit noch überschaubar, wächst aber auch dank kleinerer Download-Titel aus dem PSN Store stetig. Für 4,99 EUR ist seit dem Move-Launch im September Flight Control HD verfügbar (auch erhältlich für 3,99 EUR für das iPad), bei dem es darum geht, als Flug-Lotse für einen unfallfreien Verkehr im Luftraum verschiedener Flughäfen zu sorgen. Es basiert auf dem sehr erfolgreichen iPhone Vorgänger Flight Control.

Zur Auswahl stehen 10 verschiedene Flughäfen, die sich in Anzahl und Anordnung der Landebahnen und somit im Schwierigkeitsgrad unterscheiden. Die Aufgabe des Spielers besteht darin, die in das Sichtfeld einfliegenden Flugzeuge und Hubschrauber mittels einer gemalten Linie mit der passenden Landebahn zu verbinden. Dabei müssen die Farben der Flugzeuge zu den Farben der Landebahn passen. Je nach Anordnung der Landebahnen lässt es sich nicht vermeiden, dass sich Flugbahnen kreuzen, bzw. unterschiedlich schnelle Flugzeuge auf dieselbe Landebahn zusteuern. Mit dem Move-Controller, den man hier einfach als Pointer verwendet, malt man einfach die Routen der Flugzeuge auf den Bildschirm und kann somit Ausweichmanöver und Warteschleifen zeichnen. Für jedes sicher gelandete Flugobjekt gibt es einen Punkt. Kommt es zu einem Crash, ist die Runde folgerichtig beendet.

Abwechslung bringen noch Flugfelder, auf denen je nach Windrichtung dynamisch unterschiedliche Landebahnen angeflogen werden müssen, oder Flughäfen auf denen "Feuerwehrflugzeuge" den geregelten Flugverkehr stören, da sie ohne Umleitung auf einer fest vorgegebenen Route fliegen.

Abgerundet wird das Ganze durch die Möglichkeit mit bis zu 3 weiteren Fluglotsen gleichzeitig für Ordnung im Luftraum zu sorgen, die obligatorischen Online-Rankings sowie einem Set netter Trophäen, die durchaus fordernd sind, wenn es darum geht 3 Minuten lang keine Landung auszuführen oder gleichzeitig 20 Flugzeuge im Luftraum zu jonglieren. Übrigens ist der Titel kein reines Move-Spiel. Es kann auch mit dem Standard-Controller gespielt werden, wobei die Fluglinien dann mittels Analog-Stick gezeichnet werden.

Wer sich von der schlichten aber zweckmäßigen Aufmachung nicht stören läßt erhält ein einfaches aber speziell die Konzentration forderndes Spiel, dem ein gewisses Suchtpotential nicht abgesprochen werden kann.
 
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Review: DeathSpank (PS3)
Review: Söldner-X 2 Final Prototype
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Review: Dead Space Ignition
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Review: resident evil 4 HD (PS3)
 
   Väter On Tour 2010
  Kategorie Privat, erstellt am 04.11.2010 von Christian Klaproth
 
 
Nachdem ich die bei Väter On Tour 2009 eine Runde ausgesetzt habe, war ich in diesem Jahr wieder mit anderen Vätern besonderer Kinder aus dem  Kinderhospiz Regenbogenland (ein Blick auf die überarbeitete Seite lohnt sich) unterwegs. Diesmal lag unser Reiseziel wenige Kilometer vor den Toren Kölns: Bergisch Gladbach.

Unser Väter-Wochenende fing dieses Mal schon am Donnerstag abends an und löste sich Sonntagmittag wieder auf. Leider musste ein erneut eingeplantes Ritteressen ausfallen, da es wegen zu weniger Anmeldungen vom Veranstalter abgesagt worden ist. Das alternative Pizza-Essen sowie das chinesisch mongolische Buffet waren aber auch lecker, die Unterhaltungen feucht-fröhlich. Es war schön, den Alltag mal für einige Stunden zu vergessen und einfach mal Spaß zu haben.

Ganz im Zeichen der Entspannung verbrachten wir den Samstag im  Mediterana in Bergisch Gladbach. Heidi haben wir dort nicht getroffen, dafür aber die unterschiedlichsten Kombinationen aus Luftfeuchtigkeit und Temperatur genossen. Ich hoffe, die anderen Papas sind jetzt nicht sauer, wenn ich verrate, dass wir dort unter anderem mit Rosenöl-Pads auf den Augen Wellness gemacht haben. Dafür verrate ich ja auch nicht, dass wir vor der Brauerei-Tour am Freitag in Köln Schuhe geshoppt haben. :)

Alles in allem war es wieder ein gelungenes Wochenende. Vielen Dank an das Kinderhospiz Regenbogenland, das ein solches tolles Wochenende möglich gemacht hat, und sich nicht nur um seine kleinen Patienten kümmert, sondern auch mit Angeboten an die Geschwisterkinder, Eltern und Angehörigen richtet. Vielen, vielen Dank!

Neuerdings findet man das Kinderhospiz Regenbogenland übrigens auch auf Facebook:  Kinderhospiz Regenbogenland auf Facebook.
 
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Heute vor 2 Jahren...
Väter on Tour 2008
Jonas ist ein Engel
Jonas im Regenbogenland

 
   Heute vor 2 Jahren...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 01.10.2010 von Christian Klaproth
 
 
... haben wir um das Leben unseres kleinen Engels Jonas gebangt. Was wie ein "gewöhnlicher" Husten begann, entpuppte sich als Lungenentzündung und wurde letztlich wie eine Sepsis behandelt. Und obwohl unser kleiner Mann tapfer gekämpft hat, mussten wir ihn am Ende gehen lassen. Seitdem wacht er über uns und insbesondere über seinen Bruder und passt auf, dass die Familie an diesem Schicksalsschlag nicht zerbricht, sondern stärker zusammenwächst.

Wir danken allen Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten, die in Gedanken bei Joni und bei uns sind und eine Kerze für ihn anzünden. Das gibt uns Kraft und Zuversicht. Das zeigt uns, dass Jonas nicht vergessen wird, sondern in den vielen Herzen weiterlebt, die er mit seiner kurzen Lebensgeschichte berührt hat.

Danke.
 
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Gedenkstätte(n)
Ein Stern für Jonas
Joni fehlt
Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Väter On Tour 2010
 
   Turm-Abwehr Galore
  Kategorie Gaming, erstellt am 30.09.2010 von Christian Klaproth
 
 
Trotz meiner damaligen Affinität gegenüber Warcraft im speziellen und Strategiespielen im Allgemeinen, ist die "Geburt" des Strategie-Untergenres Tower Defense zunächst spurlos und insbesondere ungespielt an mir vorübergegangen. Erst auf der PS3 entdeckte ich meine persönliche Vorliebe für die verschiedenen Turm-Spiele und wurde von PixelJunk Monsters, Comet Crash und Savage Moon in den jeweiligen Bann gezogen. Das Spielprinzip aller dieser Abwehr-Spiele sieht recht ähnlich aus: Auf einer räumlich begrenzten Karte gilt es anrückende Angreifer durch die strategisch günstige Platzierung von Abwehrtürmen aufzuhalten. Die anrückenden Gegner folgen dabei meist einem geographisch oder durch die platzierten Türme vorgegebenen Pfad. Brav laufen sie an unseren Türmen vorbei, die mit Raketen, Pfeilen, Lasern, Kanonenkugeln, Feuer, Eis, Schleim und allem sonst erdenklichen Zeugs auf die Angreifer schießen. Das hängt ein bißchen vom Setting des gewählten Genre-Vertreters ab.

Wie ich nun festgestellt habe, eignet sich das Tower Defense Genre auch als Spielchen für zwischendurch. Da es allerdings zu umständlich ist für mal eben kurz Fernseher und Playstation anzuwerfen, habe ich mal gesichtet, was der Nintendo DSi in dieser Hinsicht zu bieten hat. Gegenüber einer stationären Konsole hat so ein Handheld ja noch den Vorteil, dass man ihn einfach mitten im Geschehen ausmachen und an derselben Stelle später fortsetzen kann. Im folgenden möchte ich von meinen Erfahrungen berichten. Vielleicht fühlt sich der oder die eine motiviert, sich auch einmal an einem Tower Defense Spiel zu versuchen.

Fieldrunners

Fieldrunners ist ein Multi-Platform-Titel der in graphisch etwas abweichenden Varianten für iPhone, iPad, PSP und den DSi erschienen ist. Das Spiel bietet für 500 Points 5 verschiedene Karten, die in jeweils drei verschiedenen Spielmodi und drei Schwierigkeitsgraden absolviert werden können. In der Basis-Variante geht es darum, 100 Angriffswellen zu überstehen, ohne alle der 20 Lebenspunkte zu verlieren. Bei Fieldrunners bedeutet das, dass maximal 19 gegnerische Einheiten die Turmabwehr überwinden und in die eigene Basis eindringen dürfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei der Einheit um einen kleinen Fußsoldaten oder einen schwer bewaffneten Zeppelin handelt. Für jeden abgeschossenen Gegner erhält man automatisch einen Geldbetrag gutgeschrieben, der in neue Türme oder Upgrades bereits gebauter Türme investiert werden darf. Dabei begrenzen anfangs nur die finanziellen Mittel den Einsatz aller Turmarten. Erforschung neuer Türme ist nicht notwendig, alle Turmwarten stehen von Beginn an zur Verfügung. Jeder bereits errichtete Turm kann außerdem in zwei Stufen aufgerüstet werden. Das Besondere (und auch Reizvolle) an Fieldrunners ist die Tatsache, dass (abgesehen von Karte Nummer 4) alle Karten sehr offen gestaltet sind. Während viele Tower Defense Spiele die Wege der Angriffswellen vorgeben, gehen die Einheiten in Fieldrunners einfach den kürzesten Weg vom Karten-Eingang zur heimischen Basis. Es liegt am Spieler, mit Hilfe der errichteten Türme einen Zick-Zack- und Schleifen-Kurs zu bauen, bei dem die Gegner optimalerweise mehrmals an besonders starken Türmen vorbeilaufen müssen. Die Langzeitmotivation bzw. der Wiederspielwert liegt bei Fieldrunners im Endlosmodus, bei dem die Angreifer Welle für Welle stärker werden und irgendwann die Basis überrennen.

Spaceship Patrol

Eine kleine Überraschung erlebte ich bei Spaceship Patrol, welches ebenfalls für 500 Points heruntergeladen werden kann. Es sieht auf den ersten Blick grafisch eher schwach aus, spielt sich aber ganz nett und bietet im Gegensatz zu den anderen hier vorgestellten Vertretern einen Tutorial-Modus, der einem die verschiedenen Spielelemente schohnend näher bringt.
Spaceship Patrol ist - wie der Name vermuten läßt - in einem Science Fiction Weltraum Setting angesiedelt. Gegnerische Angriffswellen rollen auf eine riesige Raumstation zu. Jedes der 30 Levels zeigt dabei einen kleinen Ausschnitt der Raumstation, den es zu verteidigen gilt. Türme können nur an bestimmten markierten Stellen der Raumstation-Aussenhülle angebracht werden.
Die Highlights, die Spaceship Patrol von der Konkurrenz abheben sind unter anderem das Wellen-Preview auf dem oberen Display und die mit jeder Welle variierenden Gegner-Pfade, die zu Beginn einer Runde kurz eingeblendet werden. Zudem sind einige der Türme etwas interaktiv, so kann der relativ schmale Erfassungswinkel des Lasers per Knopfdruck gedreht werden, um einen vorbeihuschenden Gegner doch noch zu erwischen. Nach Abschluss jeder Welle erhält der Spieler einen Edelstein. Diese Steine können dafür verwendet werden, spezielle Türme für das jeweilige Level freizuschalten, z.B. einen Hangar, aus dem kleine Schiffe starten oder einen Mienen-Turm. Neben normalen Gegnern gibt es noch solche, die sich tarnen können und nur von speziell gekennzeichneten Türmen erfasst werden können.
Die Herausforderung liegt darin, die jeweiligen Level perfekt abzuschliessen, d.h. kein Gegner darf entkommen. Für perfekt abgeschlossene Level steigt man in Rängen auf, und bei bestimmten Rängen schaltet man zusätzliche Goodies (z.B. neue Hintergrundmusik) frei.

Wild Guns

In einer netten Aufmachung - wenn auch mit einem sehr spartanischen Hauptmenü - kommt das mit 800 Punkten etwas teurere Wild Guns daher. Bei diesem Tower Defense Vertreter im Western-Stil geht es darum, durch das errichten von Türmen zu verhindern, dass Roboter in die eigene Goldmine eindringen. Die Laufwege der gegnerischen Einheiten sind vorgegeben und Türme dürfen auch nur an extra markierten Stellen errichtet werden. Wild Guns zwingt den Spieler nebem dem Turmbau auch dazu, Geld, dass die Gegner verlieren manuell einzusammeln sowie bei bestimmten Turmarten durch Antippen der Gegner überhaupt erst zu schiessen. Das wiederum gestaltet sich bereits ab dem dritten Level als äußerst hektisch, da die Karten teilweise recht groß und die Laufwege der Gegner ziemlich verschlungen sind. Allgemein würde ich Wild Guns eher als bockschwer bezeichnen, oder mir fehlt noch ein entscheidenes Gameplay-Element (oder die richtige Taktik), zumindest ist in Abschnitt 4 des Spiels für mich schon Schluß. Das ist sehr schade, denn Grafik und Aufmachung sind ganz nett, allerdings bietet das Spiel abgesehen vom "Story-Modus" keine weiteren Spielmöglichkeiten, wodurch mir im Endeffekt nur die Möglichkeit bleibt, die bereits absolvierten Levels ohne zusätzliche Motivation (Highscores Fehlanzeige) nochmals durchzuspielen.

Fazit

Die hier vorgestellten Tower-Defense-Vertreter entsprechen in ihrer Rezessionsreihenfolge auch meiner geschmacklichen Präferenz. Field Runners lädt dazu ein, mit verschiedenen Wegmustern und Turm-Kombinationen herumzuexperimentieren, um in den Endlos-Modi immer noch eine Welle mehr zu schaffen. Spaceship Patrol motiviert damit, die noch unerreichten Level freizuschalten und die Strategie in noch nicht perfekt absolvierten Levels zu optimieren. Tja, und Wild Guns motiviert leider gar nicht so recht, da es frustiert, so relativ früh im Spiel schon nicht mehr weiterzukommen. Für richtige Tower-Cracks aber vielleicht genau die richtige Herausforderung. In Ermangelung eines ausreichenden DSi-Ware-Punkte-Guthabends haben es Libera Wing und GO Series - Defence Wars nicht in die Betrachtung geschafft. :)
 
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Turm-Abwehr Reloaded
Entwicklertagebuch "Defender of the Sack" - Teil 1
 
   Eclipse Startup Freeze
  Kategorie Programmierung, erstellt am 08.09.2010 von Christian Klaproth
 
 
Seit einer gefühlten Ewigkeit habe ich keinen Eintrag mehr für die Kategorie "Programmierung" spendiert. Aber dem möchte ich heute mit diesem Eintrag entgegenwirken. Wer also an Programierung im Allgemeinen und der Entwicklungsumgebung Eclipse im Speziellen kein Interesse hat, muss nicht weiterlesen. Es wird auch nicht lustig.

Es gibt ja bekanntlich einige Dinge, die mag Eclipse nicht so sehr. Zum Beispiel das Ändern der Dateien, die in der Hoheit des Workspaces liegen. Kann man diesem Problem jedoch meistens mit einem Refresh entgegnen, sieht es etwas schwieriger aus, wenn man Eclipse wegen eines vermeintlichen Deadlocks o.ä. während eines Builds abschießt. Eclipse merkt sich den Zustand des Workspaces und die Tatsache, dass gerade ein Build lief und möchte mit dem nächsten Start der Workbench erstmal genüsslich und in aller Ruhe alle Änderungen wiederherstellen. Im Logfile heisst es ganz unscheinbar: "!MESSAGE The workspace exited with unsaved changes in the previous session; refreshing workspace to recover changes."

Eclipse startet diese Aufgabe bereits, während noch der Splashscreen angezeigt wird, und zeigt die Workbench auch nicht eher an, bis dieser Task abgeschlossen ist. Nun kann dies bei einer Vielzahl von Projekten im Workspace schonmal eine halbe Stunde oder länger dauern. Zeit, in der man die Workbench allerdings nicht nutzen kann, da man ja noch im Splashscreen hängt. Zu allem übel erscheint Eclipse im Windows-Taskmanager während dieser Phase auch noch tot: Weder Prozessor-Last noch Speicherbelegung geben einen Hinweis darauf, dass Eclipse noch etwas tun würde.

Wer in einer solchen Situation steckt - und der befand ich mich, weshalb ich diese Selbstnotiz in meinen Blog stelle - kann sich dadurch helfen, indem er Eclipse via Taskmanager beendet und ausgehend von seinem Workspace-Verzeichnis die Datei \.metadata\.plugins\org.eclipse.core.resources\.snap löscht. Danach lässt sich Eclipse erstmal wieder so starten, dass zunächst die Workbench vollständig geladen wird. Ein Refresh kann dann innerhalb der Workbench ausgelöst werden.
 
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Twikle

 
   Schadensbilanz
  Kategorie Privat, erstellt am 01.09.2010 von Christian Klaproth
 
 
Mittlerweile ist DAS EXPERIMENT beendet und alle Beteiligten sind ihrer jeweiligen Namen bzw. Rollen gerecht geworden. Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen und den entstandenen Sachschaden aufzunehmen. Dieser wurde fast ausnahmslos von DER BONNIE und DER CLYDE verursacht. Einen kleinen Beitrag hatte auch DER REGEN, der in der bisherigen Berichterstattung noch nicht in Szene getreten war.

DER CHEF und DAS OPFER waren recht erschrocken, als sie über die letzten drei Wochen verteilt folgende (vorwiegend materiellen Verluste) hinnehmen mussten:
  • zerbrochenes, großes Windlicht
  • zerbrochener Teller des Essgeschirrs
  • völlig zerstochener Sessel der Couch-Garnitur
  • zerkratzter Doppelsitzer der Couch-Garnitur
  • eingezogener, stinkender Pissfleck auf der Holzparkett-Boden
  • zerrissene Rücklehnen der Stühle am Esstisch
  • aufgeschlitzte Tapete am Gäste-WC
  • drei Löcher im Bein von DER CHEF
  • lange Risswunden auf dem Handrücken bei DAS OPFER


Achso, und DER REGEN hat dafür gesorgt, dass die lange überfällige Kellerreinigung inkl. Feuchtwischen aller Böden mal durchgeführt worden ist. An dieser Stelle nochmal recht herzlichen Dank!

Glücklicherweise ist DIE GÖTTIN nach ihrer gestrigen Rückkehr und einer ausgiebigen Inspektion des Hauses nicht in Ohnmacht gefallen. Das ist ja schonmal was! :)
 
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Hausmänner-Report
DAS EXPERIMENT

 
   Piratiges Zelten
  Kategorie Privat, erstellt am 12.08.2010 von Christian Klaproth
 
 
Kurz vor Beginn der Phase 2 von DAS EXPERIMENT und somit auch kurz vor Ende meines diesjährigen Urlaubs, sagte der Wetterbericht eine regenfreie Nacht voraus, die ich dazu nutzte, das meinem Sohn gegenüber versprochene Verprechen zu halten, und mit ihm eine Nacht im Garten zu zelten. Kurzerhand und weil das Thema so trendy ist, wurde daraus eine Piratenübernachtung. Und zu einer Piratenübernachtung zählt neben dem Zeltaufbau und den sonstigen Vorbereitungen natürlich auch Stockbrot am Lagerfeuer. Aber gehen wir das alles mal der chronologischen Abfolge nach durch.

Am frühen, frühen Nachmittag, quasi am späten Mittag, also so gegen 13:00 Uhr, wenn ich mich richtig erinnere, wollte sich der Vater an den komplizierten, langwierigen und Nerven aufreibenden Aufbau der wasserdichten Schlafplatzumhüllung machen. Um 13:15 Uhr stand das doofe Ding. Zelte sind heutzutage auch nicht mehr das, was sie während meiner Bundeswehrzeit noch waren. Mein letztes Biwak liegt nun schon laaaaaange zurück, aber den Zeltaufbau hatte ich etwas fummeliger in Erinnerung. Harte Kerle, wie wir sind, haben wie die Isomatten weggelassen. Weichei, wie ich nunmal bin (ja sorry, bin Informatiker und kein Safariveranstalter), habe ich den Zeltboden mit Matrazen ausgelegt. Federkern. Gemütlich.

So stand nun unser Zelt über mehrere Stunden in der prallen Nachmittagssonne und heizte sich ordentlich auf. Am frühen Abend machten wir uns dann eine kleine Feuerstelle und backten unser Stockbrot, dessen Teig wir zuvor in mühsamer Handarbeit geknetet haben. Frage meiner Frau: "Sag mal, muss man so ein Feuer nicht vorher anmelden?" Ich: "*schluck* Ähm... Nja... wäre ja nur halb so piratig, wenn man sich dafür eine Genehmigung holen würde." Nachdem wir die halbe Nachbarschaft zugeascht hatten, haben wir das Feuerchen schnell gelöscht. Aber das Stockbrot war sehr lecker!

Während es sich die Mama auf der Couch im Wohnzimmer 5 Meter von uns entfernt beim Abendprogramm mit Duftkerzen, Kaltgetränk und Knabbergebäck gemütlich machte, bezogen Papa und Sohn die saunaähnliche Schlafstätte. Sohn ordnete nochmal einen Schlafsackwechsel an, über den ich zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unglücklich war: Meinen dicken, flauschigen Winterschlafsack wollte er gegen seinen etwas dünneren, durch meine Frau festivalerprobten Schlafsack austauschen. Gesagt, getan. Nachdem dann auch die Atzenmusik der Atzenparty bei den Atzennachbarn vier Häuser weiter verklungen war, konnte auch ich voller Vorfreude des schönen Morgens ins Traumland entgleiten.

Irgendwo zwischen dem Zeltaufbau und meinem nächtlichen Erwachen, muss mir ein Fehler unterlaufen sein: Es war plötzlich total unschön (sohnkompatibler Ausruck für Scheiße) kalt im Zelt. An der Zelthautinnenseite hatten sich kleine Kondenswasserrinnsale gebildet, die langsam den Zeltboden fluteten. Weil ich mich vor Schreck aufgesetzt habe und mit dem Kopf an der Zeltinnenseite entlangstriff, hatte ich entsprechend nasskalte Haare. Sohnemann ging es in seinem dicken Schlafsack prima, hat ganz friedlich geschlafen. Ich bin noch einige Male vor Kälte aufgewacht, um mir den Schlafsack bis unter die Nase zu ziehen.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann durch den Keller ins Haus geschlichen. Sohn hat friedlich gespielt und Papa hat sich erstmal bei Kaffee und Decke auf der Couch aufgewärmt. Sohn fand das alles sehr spannend und möchte das gerne wiederholen. Papa auch. Aber am Klimamanagement müssen wir noch arbeiten.

Und am Ende nochmal für diejenigen, die meine Live-Berichterstattung via  Twitter verpasst haben, die Tweets der Zeltaktion:
  • Tonight's the night! Der Schlafplatz für die heutige Nacht ist schonmal vorbereitet.  http://twitpic.com/2c2alw
  • Ich bin ja ein bißchen Weichei, oder? Aber wir haben nur eine Iso-Matte. :)  http://twitpic.com/2c59ut
  • Für Papa gibt's noch Nacht-Entertainment auf PSP. Sohns Buch hat nicht auf's Foto gepasst. *g*  http://www.twitpic.com/2c59ut
  • Die angeblichen 2 Meter Zelt-Länge sind aber großzügig geschätzt. Ausstrecken Fehlanzeige.
  • Juchu. Nacht im Zelt überlebt. :-)
  • Erstmal einen Kaffee. Oh Zivilisation, Du hast mich wieder! Auch wenn ich heute Nacht nur 5 Meter entfernt von Dir geschlafen habe.
  • Zweiter Kaffee. Ich danke Sid Meier für die Erfindung der Zivilisation! Merke jetzt erstmal, wie mit die Knochen schmerzen.
  • Man sollte Herrn Kondens für die Erfindung seines Wassers in den Kerker stecken. Das Zelt war voll... VON INNEN! Alles nass!!
  • Kaffee Nummer 3. Kurz vor acht. Nu is aber Schluß. Jetzt wird die Mama geweckt, damit wir gemeinsam frühstücken können.
  • Kaffee Nummer 4. Frühstück beendet, ich könnte mich jetzt schlafen legen. Sohn putzmunter. Gleich wird das Zelt abgebaut.
 
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DAS EXPERIMENT
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   Hausmänner-Report
  Kategorie Privat, erstellt am 03.08.2010 von Christian Klaproth
 
 
Nun sind doch ein... zwei... sieben Tage mehr vergangen, als ich eigentlich wollte, bevor ich hier einen Zwischenbericht abliefere. Das liegt weniger daran, dass ich hier von der Arbeit erschlagen wäre. Nicht, das keine Arbeit anfallen würde. Wäsche waschen, Staub wischen, Saugen, Aufräumen, Einkaufen... da ist für jede Stimmung und Gemütslage etwas dabei. Wäre da nicht DER CHEF, würde DAS OPFER einen recht erholsamen Urlaub verleben.

DER CHEF will nämlich rund um die Uhr - so er denn nicht gerade ein Schönheitsnickerchen hält - nur mit einem Erwachsenen spielen. Das führt dazu, dass der einzige im Haushalt befindliche Erwachsene - so er denn nicht gerade ein Erschöpfungsnickerchen hält - mit der Kinderaufsicht gebunden ist. Somit bleibt die eine oder andere häusliche Tätigkeit auf der Strecke. Das wiederum lässt DAS OPFER den Zorn von DIE GÖTTIN spüren.

Zwischenzeitlich habe ich - um meinem Namen im Rahmen von DAS EXPERIMENT gerecht zu werden - meine kleinkinduntaugliche Spur-N Eisenbahn geopfert. Die Verluste halten sich noch in Grenzen. Das war aber bislang das einzige Mittel, was in der Lage war, Söhnchen zu einer Alleinbeschäftigung zu überzeugen. Was es mir im Gegenzug ermöglicht hat, mal ein Ruhe und ganz entspannt die Küche aufzuräumen. Na? Wer erkennt den Fehler im letzten Satz? Egal.

Mit gemischtn Gefühlen sehe ich nun der zweiten Phase von DAS EXPERIMENT entgegen... Ich werde berichten. Wenn ich bis dahin meine Eisenbahn wieder flott kriege. :)
 
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   DAS EXPERIMENT
  Kategorie Privat, erstellt am 26.07.2010 von Christian Klaproth
 
 
Heute ist es also soweit. Ich feiere meinen inneren Frauentausch. Nur ohne Tauschmutti, was vermutlich auch ganz gut so ist. Nicht, dass ich dieses Fernseh-Format mit Interesse oder gar Begeisterung verfolgen würde, aber die wenigen "Familien", die ich durch die Sendung einseitig kennenlernen durfte, waren Abschreckung genug.

Was es mit diesem Blog-Eintrag und der folgenden Zeit auf sich hat, und welch unfassbaren Herausforderungen vor mir liegen, die ich einfach nur als DAS EXPERIMENT bezeichne, möchte ich grob skizzieren. Der geneigte Leser darf in den folgenden 5 (in Worten fünf!) Wochen dem Chaos der Männerclique virtuell beiwohnen. Oder sollte ich sagen den Männern der Chaosclique?

Ich möchte damit beginnen, die Teilnehmer von DAS EXPERIMENT vorzustellen. Jeder einzelne von ihnen vermag eine Wohnung binnen Minuten in ein absolutes Chaos zu verwandeln. In einen Alptraum verwurschtelter Wurschtelei, bei denen selbst ein Anti-Monk feuchte Hände bekommen dürfte.

Beginnen wir direkt mit dem schlimmsten Crew-Member, dem Papa, im Rahmen von DAS EXPERIMENT auch DAS OPFER genannt. Unglaublich, was seinen ungeschulten Informatiker-Augen in einem Haushalt alles entgehen kann. Dreckwäsche hier, Staub dort, Flecken auf dem Boden, Essensreste im Ausguss. Nur wenn sich ein kleines Spinnlein krabbelnderweise der Dame des Hauses auf mehr als 20 Meter nähert, wird er zum Helden in güldener Rüstung und bewegt sich mit einer entsprechenden Eleganz, um das Untier zu besiegen.

Als nächstes stelle ich den schlimmsten Bewohner des Hauses vor, den Sohn. Während der Dauer von DAS EXPERIMENT wird er auch DER CHEF genannt. Er ist der Taktgeber des Chaos. Wo er spielt, bleibt kein Gegenstand dort, wo er hingehört. Das gilt insbesondere für für ihn gar nicht vorgesehene Gegenstände. Lieblingszitat: Räum Du schonmal auf, ich hol das nächste Spiel.

Es folgen die zwei schlimmsten Hausbesetzer, die seit relativ kurzer Zeit, Bestandteile der Familie geworden sind. Die Rede ist von Bonnie und Clyde, den Hauskatern, die im Laufe von DAS EXPIREMENT einfach DER BONNIE und DER CLYDE genannt werden. Der Name ist Programm. Hoffen wir, dass DAS OPFER nicht ihr erstes Opfer wird. Sonst sieht es schlecht aus mit der weiteren Berichterstattung.

Und dann gibt es da noch DIE GÖTTIN, die gute Seele, liebevolle Ma... was?!? Habe ich gerade die Göttin geschrieben? Ich meinte, die Gattin. Sie nimmt am Experiment durch Abwesenheit teil. Größtenteil. Details folgen.

Und hier kommen die Spielregeln: DAS EXPERIMENT läuft in zwei Phasen ab. Phase 1 dauert zwei Wochen und hat heute begonnen. Dabei hat DAS OPFER Urlaub und DER CHEF keinen Kindergarten. DER BONNIE und DER CLYDE tyrannisieren ohnehin jeden Tag auf's Neue Haus und Leute und DIE GÖTTIN muss arbeiten. Zumindest in dieser ersten Phase kann sie daher allabendlich reglementierend auf das Familienleben einwirken. Wenn nicht zwischendurch bereit telefonische Ansagen reinkommen. :)
Phase 2 wird dann lächerliche drei Wochen dauern, in denen DIE GÖTTIN gänzlich glänzlich abwesend ist. *schluck*

Soweit einmal grob umrissen, um was es sich hier in der Hauptsache in den nächsten Wochen drehen wird. Wohlauf! Dieser Blog verfügt über eine Kommentar-Funktion. Über Mutzusprechung würde ich mich sehr freuen.

Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Sollte ich mich auf diesem Blog bis spätestens September nicht mehr gemeldet haben, dann ist DAS EXPERIMENT fehlgeschlagen und Ihr dürft diese Seite aus Euren Bookmarks entfernen. ;)
 
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   Review: DeathSpank (PS3)
  Kategorie Gaming, erstellt am 22.07.2010 von Christian Klaproth
 
 
Er ist der Bezwinger des Bösen, Spender von Gerechtigkeit und Held der Unterdrückten. Die Rede ist von TodesKlaps. Moment mal, TodesKlaps? Okay, gleich zu Beginn zeigt sich, dass es keine gute Idee ist, die Namen der Charaktere und den Humor im Allgemeinen, der in DeathSpank steckt, ins Deutsche zu übersetzen. Freunde des gepflegten British-English mit Akzenten hier und da kommen bei DeathSpank daher voll auf ihre Kosten. Aber worum geht es eigentlich in  DeathSpank, dem neuen Spiel aus der Feder des  Monkey Island Erfinders  Ron Gilbert?

DeathSpank, designierter Held und Vollbringer heroischer Taten sowie Träger des lilafarbenen Tangas, ist berufen, die Welt von der Unterdrückung durch Lord von Prong zu retten. Beide verbindet zudem ein düsteres Geheimnis. Um Euch nicht zu spoilern, sag ich aber nicht, was es ist. Ätsch. Aber es ist düster. Zum Glück ist da ja noch die rothaarige Sandy, die die Lage erkennt, und weiss, was zu tun ist. Ein geheimnisvolles Artefakt, welches "Das Artefakt" genannt wird, muss beschafft werden, um von Prong besiegen zu können.

Es beginnt eine unterhaltsame wie actionreiche Reise durch verschiedene Szenerien (Dörfer, Wälder, Wiesen, Sümpfe, Lava), auf der man jede Menge mehr oder weniger wichtige Charaktere trifft, die einen im Verlangen nach Gerechtigkeit (oder Rache) mit jeder Menge Aufgaben überhäufen. Insgesamt gibt es in DeathSpank roundabout 120 Quests zu erledigen und unzählige witzige Dialoge zu führen, die gut und gerne 12 Stunden feinste Unterhaltung bieten. Auf dem Weg zu von Prong trifft man zudem auf so verrückte Gegner, wie das Kängumuh (eine Mischung aus Känguru und Kuh) oder einen zweiäugien Zyklopen.

Aus spielmechanischer Sicht, ist DeathSpank eine Mischung aus schrägem Adventure gepaart mit diablolastigem Gegnerplätten. Der Adventure-Part fällt nicht so ausufernd aus, wie in den Monkey Island Spielen, transportiert aber dieselbe Art von Humor, bei dem sich die Entwickler selber nicht zu ernst nehmen. Anspielungen auf Monkey Island, Achievements und Begriffe aus der Welt der Videospiele ("Greetings Non-Player Character...") fehlen ebenso wenig, wie ein kleiner Seitenhieb auf World of Warcraft. Wer die Abenteuer von Guybrush Threepwood kennt, wird sich daher nicht so sehr wundern, wenn sich im Inventar von DeathSpank Dinge wie ein Mobiltelefon neben einem Würstchen Einhorn-Kot (auch hier kommt "unicorn poop" einfach lustiger rüber) wiederfinden. Die Rätsel gehen teilweise schon über das Niveau von "Drücke Schalter X" oder "Töte Gegner Y" hinaus, zu viel sollte aber auch nicht erwartet werden. Wie aus Spielen wie Diablo bekannt, darf DeathSpank mit verschiedensten Waffen (Schwertern, Hämmern, Stäben, Armbrüsten) ausgerüstet werden, von denen er vier tragen und beidhändig nutzen kann. Nutzt man die Waffen abwechselnd, baut sich ein Schadens-Multiplikator auf. Zudem lädt sich mit der Zeit ein Spezialschlag auf, der mit bestimmten Waffen ausgeführt und ggf. durch Runen verstärkt werden kann. Daneben kann mit einem Schild geblockt werden. Schließlich machen noch zahlreiche verschiedene Tränke - mit Sofortwirkung oder über Dauer - DeathSpank das Heldenleben leichter (z.B. Feuer-Resistenz, Heiltrank). Ansonsten sind die Anleihen bei Diablo eher gering. Der Umfang der Waffen- und Rüstungsgegenstände ist vergleichsweise überschaubar, im Inventar gibt es eine Option, die es erlaubt, das jeweils beste Rüstungsstück automatisch anzulegen.

Der Grafikstil von DeathSpank geht eher in den Comic-Bereich. Teilweise sehen Bäume, Sträucher und andere Landschaftsaccessoires gewollt wie dünnwandige Pappaufsteller aus. Dazu kommen äußerst unterhaltsame Cutscenes, die ebenfalls recht minimalistisch aber stimmig umgesetzt sind.

Wer im Ansatz einen Eindruck des Humors in DeathSpank gewinnen möchte, dem seien die folgenden Twitter-Accounts empfohlen, unter denen die Hauptcharaktere des Spiels zwitschern:  @DeathSpank,  @SandyBravitor,  @Eubrick_Retired,  @lordvonprong und  @StoopidChicken.

Mein persönliches Fazit: DeathSpank konnte mich für viele Stunden hervorragend amüsieren und hat dazu geführt, dass ich mehrfach laut auflachen musste, während ich ansonsten eher mit Dauergrinsen auf den Backen gespielt habe. Von der ersten Einleitung bis zum Abspann ist das Spiel mit der Art von Humor gespickt, auf die ich gut anspringe. Einziger Wehrmutsropfen ist der quasi nicht vorhandene Wiederspielwert, nachdem ich nun einmal alle Nebenquests und sämtliche Dialogoptionen durchgegangen bin. Meine Motivation, mich in der globalen Online-Rangliste in der Kategorie "Chicken Kills" an die Spitze zu kämpfen, hält sich arg in Grenzen. Die Möglichkeiten der Spielmechanik musste ich nicht in Gänze ausnutzen. So bin ich durch das Spiel gekommen, ohne andere Tränke, als Heiltränke zu verwenden und ohne zu Blocken. Auch den Schadensmultiplikator habe selten steigen lassen. Für das gesammelte Geld, habe ich nur die Gegenstände gekauft, die man für die Erfüllung von Quests kaufen musste. Was aber für mich viel mehr wiegt sind so kleine Humorhappen, wie der Gegenstands-Schredder im Inventar, der den Händler ersetzt oder die Schieberegler für Gut und Böse im Optionsmenü, für deren korrekte Betätigung man den Titel als Menü-Held verliehen bekommt. Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung!

Vielen Dank an mein Giro-Konto für die freundliche Bereitstellung des notwendigen PSN-Guthabens.
 
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CasualNation Racers
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Review: Söldner-X 2 Final Prototype
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Review: Ratchet & Clank Tools of Destruction (PS3)
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Review: Flight Control HD
Review: Dead Space Ignition
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Review: resident evil 4 HD (PS3)
 
   CasualNation Racers
  Kategorie Gaming, erstellt am 14.07.2010 von Christian Klaproth
 
 
Sieht er nicht süß aus, mein Janderchen aus ModNation Racers für die PS3? Und er sieht mir so ähnlich. Mittlerweile scheinen die Spieleentwickler mitbekommen zu haben, dass die Kids von einst die Erwachsenen von heute sind. Und demzufolge lassen sich die gestaltbaren Avatare heutiger Videospiele teils mit dünnerem Haar und dickerem Bauch austatten. Prima! Aber das soll heute hier gar nicht das Thema sein.

Ein Raunen ging dieser Tage durch die PS3-Community, als United Front Games, seines Zeichens Entwickler des kurzweiligen Kart-Funracers ModNation Racers, bekannt gab, in Kürze einen Patch zu veröffentlichen, der die Aggressivität der KI-Fahrer in der Einzelspieler-Kampagne optional etwas reduzieren soll. Eine Vielzahl frustrierter Spieler habe den hohen Schwierigkeitsgrad der Solo-Kampagne bemängelt. Kaum, dass die Meldung in Windeseile innerhalb des kommunikatösen News-Seiten-Fundamentes der Community die Runde machte, da heulten auch schon die ersten Elite-Zocker auf, es wäre skandalös, ein Spiel für Casual-Weicheier leichter zu machen, da diese dann ja die Trophies für das Absolvieren der Kampagne bekämen, ohne das diese ihnen zustünden. Ja sacht mal, merkt Ihr noch was? Wo bitteschön ist denn das Problem, ein Spiel so zu modifizieren, dass es für den Großteil der Spieler unterhaltsam wird und die Frust-Ration in einem erträglichen Maße bleibt. Schonmal darüber nachgedacht, dass mehr glückliche Offline-Spieler auch dazu beitragen könnten, die gähnende Leere in den Online-Lobbies zu verdrängen?

Mir selbst ist der knackige Schwierigkeitsgrad der Kampagne auch schon negativ aufgefallen, mit dem Effekt, dass ich die Solo-Kampagne nach gut der Hälfte links liegen gelassen habe. Es trägt auch nicht wirklich zum Spielspaß bei, wenn man nur noch dann Rennen gewinnen kann, wenn man jede Abkürzung fehlerfrei fahren MUSS und dabei auch noch das Miniatur-Zeitfenster von einer gefühlten hunderstel Sekunde treffen muss, um den Schild im richtigen Moment zu aktivieren, damit die Schüsse des vereint hinter einem ballernden Faherfeldes abzuwehren. So einen Stress möchte ich mir nach Feierabend wirklich nicht antun. Wenn der Patch installiert ist, werde ich es gerne nochmal probieren.

Und bis dahin dürfen sich die Elite-Hardcore-Trophy-Hunter schonmal mit dem Gedanken anfreunden, künftig auf das Freischalt-Datum einer Trophy schauen zu müssen. Nur echte Kerle haben dann die Kampagnen-Trophy vor Juli 2010 geholt. Der ganze Rest sind Amateur-Weichei-Casuals, die durch ihren Spiele-Kosnum lediglich ein bißchen dazu beitragen, dass Euer Hobby bezahlbar bleibt.
 
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   Impressionen einer Piratenparty
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.06.2010 von Christian Klaproth
 
 
Um es gleich vorweg zu nehmen und den politisch geneigten Leser vom Weiterlesen irrelevanter Informationen abzuhalten: Hier geht es nicht um den Piratenparteitag, sondern um einen der wichtigsten Tage im Leben meines Sohnes. Seinem Geburtstag. Inklusive Piratenparty. Doch beginnen wir den Tag doch einfach mal morgens, kurz vor dem Aufstehen.

06:00 Uhr - Aufwachen, aufhorchen, durchatmen. Sohn liegt noch im Bett und schläft.
06:05 Uhr - Sohn wecken. Bei der Insgedächtnisrufung der Bedeutung des heutigen Tages verstummt das - das morgendliche Schlafdefizit anprangernde - Knatschen.
06:06 Uhr - Papa schafft es, Sohn ausreichend lange hinzuhalten, so dass sich Mama mit Kamera den besten Winkel erheischend positionieren kann. Nebenbei werden noch Kerzen entzündet.
06:07 Uhr - Sohn betritt die Küche und läuft auf seinen Platz zu. Alles, wirklich alles, rund um die langersehnte rote Eisenbahn von Playmobil herum wird ausgeblendet.
06:09 Uhr - Die überraschend anwesende Oma kann ihn kurzzeitig in die Realität zurückholen. Danach muss die Eisenbahn auf dem im benachbarten Raum zusammengesteckten Schienenkreis bespielt werden.
08:00 Uhr - Sohn wird im Kindergarten abgeliefert, wo er direkt mit Glückwünschen in Empfang genommen wird. Später erfahren wir, dass es einen Stuhlkreis zu seinen Ehren gab.
08:30 Uhr - Papa und Mama stehen an Jonis Grab und lassen einen riesengroßen Clownskopf-Heliumballon steigen. Bei strahlend blauen Himmel lässt sich der Ballon noch recht lange sehen, bevor als kleiner schwarzer Punkt, nur noch sehr schwer zu erfassen ist.
09:00 Uhr - Zu Hause eingetroffen beginnen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
09:05 Uhr - Beginn des Trampolin-Aufbaus.
11:45 Uhr - Abschluss des Trampolin-Aufbaus. Das ging erfreulich schnell und unkompliziert.
12:00 Uhr - Kurzer Wettercheck: Leicht diesig aber sonnig. Bestens!
12:10 Uhr - Papa stößt auf einen alten Piratenschatz im Garten und denkt sich, coole Aktion für die Kids. Schnell wird eine Schatzkarte angefertigt, etwas angeflämmt und per Wachssiegel versiegelt. Authentisch!
12:30 Uhr - Mittagessen. Davor und danach Deko, Deko, Deko. Frau pustet insgesamt 190 Luftballons auf.
14:30 Uhr - Papa macht sich bereit, Sohn samt einiger Gäste vom Kindergarten abzuholen.
14:55 Uhr - Papa ist froh, dass die Gruppenleiterin seinen verzweifelten Blick richtig gedeutet und ihm geholfen hat, die wilde Meute ins Auto zu verfrachten.
15:00 Uhr - Ankunft im Garten und Überraschungsflash bei Sohn. Da steht ja ein Trampolin.
15:01 Uhr - Sohn liegt weinend auf dem Trampolin, weil er vermutlich etwas umgeknickt ist.
15:20 Uhr - Alle Gäste sind eingetroffen und sitzen am Tisch, Sohn packt Geschenke aus. Platzregen setzt ein.
15:30 Uhr - Wir finden uns alle im Wohnzimmer wieder und dürfen Sohn beim Spielen mit der Eisenbahn zusehen.
15:35 Uhr - Der Regen hat nachgelassen und Papa ruft alle wieder raus.
15:40 Uhr - Endlich essen wir Kuchen.
16:00 Uhr - Papa wirft den Grill an, Kinder feuern mit Wasser-Waffen auf den Grill. Und auf Papa.
16:15 Uhr - Papa entwickelt den größten Respekt vor der Leistung der ErzieherInnen im Kindergarten.
16:30 Uhr - Erste Würstchen warten auf die Bräunung.
16:50 Uhr - Es gibt Piraten-Würste in Piraten-Brötchen mit Piraten-Soße. Lecker.
17:00 Uhr - Papa erzählt was von einem alten Piraten-Kapitän der einen Schatz im Garten versteckt hat. 5 Augenpaare hängen lautlos an seinen Lippen.
17:05 Uhr - Papa erfährt, dass Piraten für die Schatzsuche eine Schatzkiste und eine Piratenlupe benötigen.
17:10 Uhr - Nach ausgiebiger Diskussion rückt Papa eine Schatzkarte raus. Schnell scheint die "X-Markiert-Die"-Stelle gefunden zu sein, aber der Schatz ist gut getarnt.
17:12 Uhr - Bravo! Der Schatz ist gehoben und die Beute wird verteilt.
17:30 Uhr - Erste Mütter treffen zur Abholung der Zwergpiraten ein.
17:32 Uhr - Die Zwerpiraten entdecken das Trampolin, welches zuvor kaum sichtbar in der Mitte des Gartens stand.
18:30 Uhr - Das Trampolin wurde ausreichend behüpft und die letzten Gäste verlassen das Gelände.
19:00 Uhr - Der Sandmann ist geschaut und Sohn im Bett.
19:30 Uhr - Papa und Mama genehmigen sich ein Bier. Das haben sie sich nach dem anstrengenden Tag verdient.
20:00 Uhr - Mama hört ihr Bett nach ihr rufen und folgt dem lieblichen Sirenengesang.
20:30 Uhr - Papa schaut ein unterhaltsames wenn auch torarmes Portugal-Gegen-Spanien-Spiel und macht sich ein zweites Bier auf. Der alte Säufer.
20:45 Uhr - Sohn scheint die Erlebnisse des Tages im Traum zu verarbeiten und ruft wirres Zeug.
20:50 Uhr - Als Papa vom Trösten wieder ins Wohnzimmer kommt, sitzt an der Stelle, wo kurz zuvor noch ein leckeres, kühles Bier stand, eine schwarze Katze und schaut unschuldig vom Tisch hinunter.
21:00 Uhr - Papa ist der Katze dankbar, dass sie ihm hilft, seine Alkohollust zu zügeln, wischt den Boden und geht frustriert ins Bett.

Aber es war ein richtig toller Geburstag. Meint zumindest Sohn. Und der muss es wissen.
 
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Börsdi Tuju
Halbzeit der Legislaturperiode
29.06.2006, Ein Jahr danach...
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Ein (Spiele-)Berg Arbeit
  Kategorie Gaming, erstellt am 22.06.2010 von Christian Klaproth
 
 
Da hat sich aber einiges angesammelt in den letzten Wochen und Monaten. Mein lieber Herr  Vuvuzela-Verein. Und um mir selber mal eine kleine Gedankenstütze zu liefern, was ich noch unbedingt und am besten sofortigst durch den Arbeitsspeicher meiner PS3 treiben muss, hier mal meine spielerischen Vorhaben der vergangenen Wochen bis hin zu einem kleinen Ausblick in die Zukunft. Wie gesagt, für mich selber, dürfte sonst niemanden interessieren.

Seit dem Abschluss von God of War 3 und dem schon etwas angestaubten Borderlands hat es noch kein anderer Vollpreistitel geschafft, mich ähnlich intensiv in seinen Bann zu ziehen. Daher habe ich mich der Vielzahl kleinerer Download-Happen gewidmet, die da teils lange, teils recht frisch, auf der Festplatte der PS3 vor sich hindümpeln: PixelJunk Shooter (durchschnitt), Hyperballoid 3D (Murks) ,Mushroom Wars (Geheimtipp), Joe Danger (unterhaltsam) und Söldner X-2 (siehe  Review) warten darauf, mich mit den letzten Geheimnissen ihrer Binärität zu beglücken (japp, ich bin hinter den Trophies her).

Wenn ich nicht gerade wild um mich schlagend durch den ersten Teil der God of War Collection hüpfe, kombiniere ich mich aktuell als  Guybrush Threepwood, Mighty Pirate durch die Tales of Monkey Island, einer fünfteiligen Serie, deren erste Episode ich demnächst als enträtselt bezeichnen darf. Monkey Island mit einer Komplettlösung zu spielen, ist übrigens so, wie einen Ego-Shooter mit Auto-Aiming zu spielen, oder, um einen gewöhnlichen und alltäglichen Vergleich für die Nicht-Spieler unter den Lesern zu bringen, die bis hierhin mitgelesen haben, sich als einziger Autofahrer auf dem Junggesellenabschied mit alkoholfreien Cocktails abschiessen zu wollen, und, wenn die Tänzerinnen kommen, dem das Scheitern des Abschiessens vor Augen führenden Harndrang nachzugeben.

In Anbetracht anstehender Fortsetzungstitel müssen auch noch Dead Space und Trine beendet werden, ersteres, weil mich nur noch zwei Trophies von einer weiteren Platin-Auszeichnung trennen, zweiteres, weil ich es überhaupt einmal bis zur Endsequenz schaffen möchte. Dazu kam noch Darksiders kürzlich aus dem Verleih zurück, das ebenfalls durch simples Durchspielen auf höchstem Schwierigkeitsgrad platiniert werden möchte.

Als wäre das nicht genug, liegen nun seit letztem Wochenende noch als Leihgaben Fritz Chess (unglaublich, wie eingerostet meine Schachkenntnisse sind) und The Godfather 2 (hat das Laufwerk noch nicht von innen gesehen) vor.

Bei so einem (Spiele-)Berg Arbeit fällt mir direkt ein Stein vom Herzen, mich von langmonatigen Wegbegleitern wie Need for Speed Shift (sorry, aber für 250 Online-Siege fehlt definitiv die Zeit) und Assassins Creed 2 (habe drei ernsthafte Anläufe unternommen, das Spiel toll zu finden, aber wollte nicht klappen) getrennt zu haben.

Was steht demnächst an? Nun, der zwiete Teil der God of War Collection steht ebenso in den Startlöchern, wie die Episoden 2 bis 5 der Tales of Monkey Island. Das anstehende Release von Demon's Souls darf ich ebenso müde lächelnd ignorieren, wie das Angebot von 19 EUR für Bioshock 2. Keine Zeit, Freunde, keine Zeit. Sollte dann der nicht minder zeitfressende Rückläufer Sacred 2 eintreffen, gibt es neben Mirror's Edge, Brütal Legend, *indiziert*, Eat Lead, MAG, Bionic Commando und Wanted: Weapons of Fate ausreichend Stoff aus dem die Kilobytes sind, bis dann endlich LittleBIGPlanet 2 und Gran Turismo 5 erscheinen.
 
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Review: Söldner-X 2 Final Prototype
Front-Spoiler, Heck-Spoiler, Spiele-Spoiler
Review: Darksiders (PS3)
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CasualNation Racers
Review: DeathSpank (PS3)
Turm-Abwehr Galore
Neulich im Videospiele-Regal
Pile of Greater Shame
 
   Twikle
  Kategorie Programmierung, erstellt am 04.06.2010 von Christian Klaproth
 
 
Bisweilen suche ich etwas Zerstreuung und Enspannung (*) in privaten Programmierprojektchen. Wäre dem nicht so, würde ich diese Zeilen hier vermutlich nicht tippern, zumindest nicht in mein eigenhändig entwickeltes Blog-System. Ich würde vermutlich eine der vielfältigen (und besseren) kostenlosen Alternativen nutzen. Im Falle meines neusten Projektes sind Alternativen allerdings etwas rar gesät.

Bei  Twikle handelt es sich um ein Twitter-Plugin für die weit verbreitete Entwicklungsumgebung  Eclipse. Twikle steht kreativerweise für "Twitter Klient for Eclipse". Wer über die zwar nicht einzigartige aber von mir verwendete Abkürzung TP stolpert (zum Beispiel im Icon des Plugins): Das steht für "Twikle Plugin".

Nachdem das Wording geklärt wäre, hier nun die Liste der Features, die Twikle bereits in seinem Beta-Frühstadium vorzuweisen hat:
  • Look and Feel der Twitter-Website (es sieht einfach sexy aus)
  • Verwendet die Farb-Einstellungen des Twitter-Accounts (von wegen sexy und so)
  • Beantwortete Tweets werden In-Place angezeigt
  • Bearbeitung von Tweets (delete and tweet -> detweet ;))
  • Tweet-Teile lassen sich in die Zwischenablage kopieren
  • URLs lassen sich direkt im Browser im öffnen
  • Account-Namen sind Hyperlinks auf die entsprechende Twitter-Seite
  • Tags sind Hyperlink auf die passende Suchseite
  • Unterhaltungen (Antwort-Ketten) lassen sich separat anzeigen
  • Bubble-Tooltip weist auf neue Tweets hin (abschaltbar)


Das Twikle-Plugin kann ab sofort kostenlos heruntergeladen und ausprobiert werden. Feedback darf gerne an den eigens für Twikle erstellten Twitter-Account  @Twikledee gesendet werden. Alternativ dürfen hier auch Kommentare hinterlassen werden. Die Kommentar-Funktion dieses Blogs ist keine Attrappe! :) Je nach aufkommenden Nachrichtenverkehr, richte ich vielleicht ein Forum oder eine Issue-Datenbank ein, mal schauen. Abschließend bitte ich zu beachten, dass Twikle noch im Beta-Stadium ist. Seid nicht zu frustriert, falls Fehler auftreten. Weitere Verbesserungen und Features sind in Planung.

(*) Okay, okay. So ganz entspannend ist die Entwicklung eines Eclipse-Plugins dann doch nicht. Genau genommen ist die Erstellung einer FUNKTIONIERENDEN Updat-Site mit und für Eclipse ein Schmerz im Hintern! So.
 
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BLOG-Feature: Twitter-Kopplung
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Eclipse Startup Freeze
 
   Review: Söldner-X 2 Final Prototype
  Kategorie Gaming, erstellt am 03.06.2010 von Christian Klaproth
 
 
Einer muss es richten. Einer muss sich opfern, die Welt zu retten. Einer alleine gegen die Übermacht der D'aarg. Das ist die Rolle des Kandidaten in  Söldner-X 2 Final Prototype, welches Ende Mai 2010 im Playstation Store für die PS3 veröffentlicht worden ist. Würde man bei diesem MMORPG doch durchaus eine erzählerisch tiefgehende Geschichte erwarten, sieht die Realität hinter der von mir heimlich umgedichteten Abkürzung in Gänze anders aus. MMORPG steht für Massive Multibullet Offline Reaction Proving Game. Das nämlich ist SX2. Während die Anzahl der Gegner, die sich gleichzeitig auf dem in 1080p gehaltenen Bildschirm tummeln, das Dutzend nur selten überschreitet, sieht es bei der Anzahl der gleichzeitig umherfliegenden Geschosse doch deutlich anders aus. Nicht selten fliegen hunderte von Kugeln, Strichen und Bällen um die blecherne Behausung des Spielers, der somit ständig in Bewegung bleiben muss, dabei noch aus allen Rohren feuern und optimalerweise auch gegnerische Fliegeobjekte treffen muss. Um die optischen, akustischen und haptischen (Rumble) Eindrücke noch um hektische und riskante Flugmanöver anzureichern, müssen zudem noch Waffenupgrades, Ringe und weitere Extras eingesammelt werden. Dass bei dieser Reiz-Detonation die Story eher in den Hintergrund rutscht und lediglich durch alibimäßig animierte Standbilder erzählt wird, ist nicht weiter tragisch und wird nach erstmaligem Begucken eh übersprungen.

Gegenüber der Schwierigkeit des Vorgängers Söldner-X Himmelstürmer zeigt sich SX2 einsteigerfreundlicher. Zwar sehen die Screenshots und Trailer zu SX2 alles andere als nach Renter-Halma aus, das Spiel ist dennoch leichter als der Vorgänger. Dies hängt mit den bereits weiter oben kurz erwähnten Ringen zusammen. Schießt man kleinere Gegnergruppen ab und / oder trifft und zerstört größere Gegner, verlieren diese Ringe am Explosionsort. Diese Ringe gilt es fix einzusammeln, da sie zum einen relativ schnell verschwinden (ein paar Sekunden fühlen sich wie eine Ewigkeit an, wenn man zwischen 50 umhersausenden Projektilen millimetergenau manövrieren muss), zum anderen füllen sie das Chain-Meter auf. Kurzer Flashback in den ersten Söldner-Teil: Hier wurde durch das alleinige abschiessen von Gegnern ein Balken gefüllt. Ab Erreichen eines bestimmten Füllstandes, musste die Schiffswaffe gewechselt werden, um die Waffe etwas stärker zu machen und gleichzeitig ein "Chain-Level" aufzusteigen. Nach zwei, drei, vier und später auch mehr Chains bekam man dann ein Extra vor den Warp-Antrieb geworfen, das man sich erhaschen konnte. Flash-wieder-forward: Im zweiten Teil entfällt das komplizierte Anzeige im Auge behalten und Waffen-Wechseln. Die eingesammelten Ringe füllen langsam den Balken während daneben eine kleine Uhr abläuft. Schafft man es, den Balken vor Ablauf der Uhr zu füllen, steige ich ein "Chain-Level" auf und entlasse ein vormals - wie die mit einer Angel vor dem Esel gehaltene Karotte - gefangenes Item in die Freiheit, dass ich mir alsdann greifen kann, auf dass ich davon profitiere. Im Prinzip heisst das: Ballern aus allen Rohren, der Rest kommt von alleine. Auch hier zeigt sich eine besondere Einsteigerfreundlichkeit gegenüber dem Prequel: Die Energie der beiden Basis-Waffen, die ständig verfügbar sind, entlädt sich bei Benutzung nicht mehr. So kann man angstfrei ballern, ballern, ballern, und muss sich nicht sorgen, die Waffe gezwungenermassen wechseln zu müssen. Aber halt: Eine kleine Finesse gibt es noch. Höre ich auf zu schiessen, lädt sich das Chain-Meter ebenfalls langsam auf. Blindes Dauerfeuer sollten Experten, oder solche, die es werden wollen, also lassen. Waffen-Upgrades sammelt man nun ebenso ein, wie Health-Packs, die das Schiff auf mystische Art und Weise im Flug reparieren.

Wie auch im Vorgänger, gibt es am Ende eines jeden Levels japanotypische Rankings von G wie "Geht so" über F wie Fersager bis A wie Alterschwede. Für ganz harte Kräcks gibt es noch den Rang S. Keine Ahnung, wofür das steht. Neu hingegen in SX2 ist, dass sich das Spiel dynamisch dem Ranking des Spielers anpasst. Wer sich also noch am Ende einer Welt darüber freut ein A oder S schmeichelnd unter die Nase gerieben zu bekommen, darf sich nicht wundern, wenn in der darauffolgenden Welt mehr und härtere Gegner auf ihn warten. Höhere Rankings sind allerdings auch einer der Schlüssel zu hohen Punktzahlen, wirkt sich der Rang doch unmittelbar am Levelende als Multiplikator auf die Punktzahl aus. Der zweite Schlüssel ist der anfangs eingestellte Schwierigkeitsgrad (zunächst Anfänger und Normal, später noch Schwer und Sehr schwer), der sich multiplizierend auf die Punkte auswirkt. Diese Schwierigkeitsdynamik wirkt sich übrigens in Echtzeit auch während eines Levels aus: Jederzeit darf ich, sofern ich die Augen soweit vom Zentrum des Geschehens abwenden kann, in der rechten oberen Bildschirmecke ablesen, welches Ranking ist gerade habe und ob die Tendenz eher steigend oder sinkend ist.

Als weitere spielerisches Element sind im zweiten Söldner die Challenges hinzugekommen. Dabei handelt es sich um spezielle Aufgaben, die ich mir im Verlauf des Spiels hart erarbeiten muss, um sie dann schwitzend bestehen zu dürfen. Eine Challenge besteht beispielsweise darin, die Welten 1 bis 3 zu überstehen, ohne ein einziges Schiff zu verlieren (eher einfach) oder die zweite Welt durchzuspielen, ohne schießen zu dürfen und dabei keinen Schaden zu nehmen (knüppelproppehart). Belohnt wird man für das Bestehen dieser Challenges teilweise mit einer Trophy, manchmal auch mit zusätzlichen Credits, neuen Waffen oder einem dritten Schiffstyp, der Kennern der Materie aus dem ersten Söldner-Teil bekannt vorkommen dürfte. Spätestens bei den Challenges hört die Einsteigerfreundlichkeit dann auf. Hier richtet sich das Spiel an die Profi-Zocker, die auch schon den ersten Teil auf "Schwer" absolvieren konnten.

Grafisch wird einiges auf die Mattscheibe geworfen. Dass das Spiel in nativen 1080p läuft, hatte ich bereits angedeutet und auch die schiere Menge der Objekte habe ich schon angesprochen. Was bleibt, ist die Tatsache, dass Gegner und Hintergründe einfach phantastisch aussehen. 2D-Gameplay trifft hier auf zeitgemäße 3D-Technik. Ob Weltraum, Eishöhle oder Unterwasserwelt, es sieht super aus und läuft die ganze Zeit absolut flüssig. Seine wahre Pracht entfaltet das Spiel allerdings erst dann, wenn man nicht selber gerade gebannt versucht, zu überleben. Dann nämlich verliert man gerne schonmal den Blick für optischen Schnickschnack. Glücklicherweise gibt es aber in SX2 den Replay-Modus. Dabei kann ich mir Spiele, deren Highscore ich ins PSN hochgeladen habe (was automatisch passiert, sofern ich angemeldet bin) in einer Wiederholung ansehen. Ja, richtig gelesen! Überhaupt kann ich mir alle Spiele zu hochgeladenen Highscores in voller Länge anschauen! Ein Manko gibt es dabei allerdings auch: Möchte ich mir anschauen, wie sich ein Kumpel in Welt 5 geschlagen hat, muss ich mir auch anschauen, wie er in den vier vorherigen Welten herumgedümpelt ist. Vorspulen oder Level-Anspringen gibt es leider nicht. Ebenso fehlt die Option, eine Wiederholung bei YouTube online zu stellen. Dafür gibt es diesmal auf der offiziellen Söldner-X 2 Homepage neben den Replays noch ausführlichere Statistiken.

Akustisch wird neben satten Soundeffekten wieder beste Kost von Rafael Dyll geboten, der bereits den Theme und die Musik zum ersten Teil beisteuerte. Auch diesmal gibt es den Soundtrack separat erhältlich.

Noch eine kleine Warnung an die Besitzer der Saurier unter den TV-Geräten: Das Spiel verwendet - speziell auf den Tutorial-Screens, die erklären, wie das Spiel funktioniert - eine recht kleine Schrift, die auf Röhrenfernsehern eher schlecht bis gar nicht zu lesen sein dürfte.

Trotz des für PSN Verhältnisse recht hohen Preises von 13 EUR (12,99 EUR für die Pfennigfuchser), lohnt sich der Kauf für Fans von Shmups oder des Vorgängers. Auch Neueinsteiger in das Genre dürften ihren Spaß haben. Wer sich denkt, lieber den erst kürzlich im Preis gesenkten Vorgänger zu holen, dem kann ich davon nur abraten, da er doch um einiges schwieriger ist, obgleich auch Söldner-X Himmelstürmer nach meinem Geschmack ein ausgezeichnetes Shoot'em Up ist. Der geneigte Leser muss bei der von mir gleich ausgesprochenen Kaufempfehlung berücksichtigen, dass ich vom Shmup-Genre seit je her angetan bin, war doch mein allererstes Videospiel auf einer eigenen Konsole  E.D.F. für das SNES. Also von meiner Seite gibt es eine Kaufempfehlung, und jetzt aus dem Weg, Ich muss die Welt retten!
 
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Review: Darksiders (PS3)
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Ein (Spiele-)Berg Arbeit
CasualNation Racers
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   Neulich im Kindergarten...
  Kategorie Privat, erstellt am 05.05.2010 von Christian Klaproth
 
 
Die Welt war noch halbwegs in Ordnung, als ich am Abend des 4ten Mai gegen 19:58 Uhr den folgenden  Tweet absetzte: "Jetzt: #Elternabend im #Kindergarten. Nur Mütter hier. Mal schauen, was das gibt.". Abgesehen von der Tatsache, dass ja im Prinzip jedes der Kinder im Kindergarten auch mindestens einen Papa haben sollte, diese Väter es aber irgendwie geschafft haben, ihre Frauen vorzuschieben, um sich einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher zu machen, fühlte ich mich in der Frauenrunde aus Erzieherinnen und Müttern (noch) nicht unwohl.

Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, welches Drama sich nur wenige Minuten später abspielen würde, als die tiefhängende Sonne, die ihre Strahlen auf der Mattscheibe eines verstaubten Röhrenfernsehers in eine das Fernsehbild übertünchende Blendung verwandelte, mit Hilfe eines großen Tuches des Raumes verwiesen werden sollte. Gezeigt werden sollten Impressionen aus den vergangenen Kindergartentagen, damit die Eltern (also die Mütter und der eine Vater) einen Eindruck vom Kindergartenalltag bekommen. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde. Aber zurück zum blendungsvereitelnden Tuchstoff, der in Ermangelung einer weder innen- noch außenseitig angebrachten Jalousie, möglichst oben in die Fenster eingeklemmt werden sollte.

Gentleman, der ich aus tiefster innerer Überzeugung - quasi aus meiner Natur heraus - nunmal bin, sprang ich gazellengleich mit einem kurzen Zwischentritt auf der Couch auf die schmale Fensterbank. Oben angekommen, realisierte ich die Schwierigkeit, gleichzeitig den Stoff oben im aufgeklappten Fenster einzuklemmen, dabei das Gleichgewicht auf der wirklich schmalen Fensterbank zu halten, UND anschliessend das Fenster auch zuzudrücken. Das Angebot der Erzieherin meines Sohnes "Christian, soll ich Dir den Popo stützen?" lehnte ich nach kurzer Überlegung dankend ab. Ihr ahnt schon, was gleich passieren wird?

Nein, ahnt Ihr nicht. Ätsch. Ich bin nämlich nicht abgerutscht und im hohen Bogen auf das kleine Kaffee- und Kuchenbuffet gefallen, aber es kommt noch besser. Also ich stehe da auf der Fensterbank, dieser echt schmalen Fensterbank, und drücke das Fenster zu. Dass ich mir dabei die Finger eingeklemmt habe, ist eine unbedeutende Nebenanekdote, die für sich genommen gar nicht spektakulär genug gewesen wäre, um hier niedergeschrieben zu werden, die allerdings hervorragend dazu beiträgt, den Spannungsbogen noch etwas weiter zu spannen. Okay, ich werde also wohl ein bißchen das Gleichgewicht verlieren, den Bruchteil einer Sekunde grübeln, ob ich mir nicht doch den Popo hätte stützen lassen sollen und einen beherzten Rückwärtsschritt zurück auf die Couch machen. Ich möchte, dass Ihr die Situation vor Eurem geistigen Auge habt: Da sitzen also um kurz nach 20:00 Uhr rund 15 Frauen im Couch-Kreis und schauen erheitert und erwartungsvoll dem einzigen Mann zu, der auf der echt fies schmalen Fensterbank herumturnt. Besagter Mann wird also diesen bereits erwähnten beherzten Rückwärtsschritt-Sprung machen. Und RRRRIIIITSCH, hab ich den Damen 'nen Chippendale gemacht.

Tja. Da ist mir in der Tat Hose vom Schritt an abwärts ungelogen knapp 40cm aufgerissen. Schön genau nicht an der Naht lang, sondern so mitten im Stoff. Nun vermag ich nicht genau einzuschätzen, ob es Erheiterung oder Entsetzen in den Gesichtern der Mütter war, das zu Entgleisungen in selbigen führte, als der Blick auf meinen Innenschenkel und die Unterhose (zum Glück hatte ich an diesem Abend auch eine an, kleiner Scherz, hrhr) freigegeben wurde. Söhnchens Erzieherin war sichtlich geschockt und äußerte nach einer kurzen mir unangenehmen Inspektion der Rissstelle besorgt, was meine Frau wohl denken würde, wenn ich nach einem Elternabend, auf dem sonst nur Mütter waren, SO nach Hause kommen würde.

Schließen wir dieses Kapitel. Und nein, es gibt keine Fotos! Und NEIN, mich kann man nicht buchen!!!
 
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Hebelwirkung

 
   Feta oder heute?
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 26.04.2010 von Christian Klaproth
 
 
Das vergangene Wochenende lud mit seinem sonnenscheingetränktem Wetter förmlich zu Gartenarbeit, erstem zaghaften Planschen und natürlich Grillen ein. Nachdem wir unser ausgehobenes Gemüsebeet am Samstag endlich (ENDLICH!) mit schätzungsweise 40 40-Liter-Säcken Universalerde zugeschüttet haben und neben Erdbeeren nun auch jede Menge anderes Zeugs gepflanzt haben, hatten wir uns ein entspanntes Grillen auch redlich verdient. Mit ausreichend Warnhinweisen versehen (siehe Bild) brutschelten dann Würstchen und Fleisch vor sich hin.

Für Sohnemann ist es eine aufregende Zeit, kann er doch mit seinen fast vier Jahren endlich den Spielturm samt Rutsche und Schaukel vollumfänglich nutzen. Erfreulicherweise hat er dabei bereits eine Sicherheit erlangt, die es seinen Eltern erlaubt, auch dann ruhig sitzen zu lassen, wenn er seitwärts liegend die Buckelrutsche passiert.

Leider ist der gute Nik was den Gebrauch der deutschen Sprache angeht noch nicht ganz so sattelfest, wie auf der Rutsche. Insbesondere ein kleiner Sprachfehler bereitet uns im Moment Sorge und Schmunzelattacken zugleich. Schwierigkeiten bereitet ihm die Aussprache von "sp", oder besser geschrieben "schp". Stattdessen verwendet er ein "f". Aus spielen wird also ein fielen, aus Spaß ein Faß, usw. Auch Versuche, es deutlich vorzufrechen... 'tschuldigung... vozusprechen, erweisen sich als unfruchtbar. So wird aus einem "sch-p-ielen" ein "p-ielen sch".

Unweigerlich komisch wird es, wenn Söhnchen das gesprochene "f" für sich in ein "sp" verwandelt und seinen Vater die durch die Mutter aus der Küche zwecks Salatzubereitung beauftragte Frage zuruft: "Papaaaa? Ist Du Feta? ... Feta? Oder heute?".
 
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Ernsthafte Unterhaltungen
Eifgram

 
   ...wir fuhren nach Berlin
  Kategorie Privat, erstellt am 12.04.2010 von Christian Klaproth
 
 
Osterzeit, Reisezeit, Zeit der utopischen Spritpreise. Wobei... in diesem Jahr reihte sich der Osterbenzinpreis relativ nahtlos in die ohnehin schon abenteurlich schwankenden Preise der Vorwochen ein. Immerhin: Die magische Schwelle von 1,50 EUR wurde knapp nicht überschritten.

Also, wo waren wir? Osterzeit, Reisezeit, Zeit für einen Trip nach Berlin, um der Verwand- und Bekanntschaft das Ergebnis fast 4jähriger Reifung zu präsentieren. Und um umgekehrt dem Ergebnis der fast 4jährigen Reifung den in Berlin lebenden Teil (und den eigens zum Treffen angereisten Ostsee-Satelliten) der Familie ins Gedächtnis zurückzurufen. :) Nagut, und für Söhnchen gab es noch einen weiteren Grund, die 6stündige Autofahrt tapfer auf sich zu nehmen: Der Osterhase hatte, statts alles im heimischen Garte zu verstecken, einige Sachen bei den Lieben in Berlin versteckt. Das musste natürlich gesucht werden.

Dieser Kurzurlaub war für mich persönlich auch ein Experiment, zu dessen Auswertung ich nun gleich live und in bunt schreiten werde: Ich habe von unterwegs via Handy getwittert. Ja. In echt. Sehr zum Leidwesen meiner Frau, die das wohl etwas genervt hat. Hier nun meine Urlaubstweets...

  • So. Abfahrt nach Berlin mit 15 Minuten Verspätung. Dafür mit guter Laune. :)
  • Zwischenstopp in Bad Nenndorf. Nicht schön aber McFrühstück. Liegen gut in der Zeit.
  • Frisch gestärkt geht es in den Stau bei Garbsen. Oh Freude.
  • Sind bei Braunschweig. Geplante Ankunft am Zoo 11 Uhr.
  • Räumt die Avus, wir sind im Landeanflug auf Berlin. 11 Uhr am Zoo.
  • U-Bahn fahren in #Berlin. Für Sohn schonmal total aufregend. :)
  • Boah. Wie lange bin ich schon nicht mehr mit der U6 durch #Berlin gefahren. Retro total. :)
  • Guten Morgen Berlin, heute hast Du aber ein schönes Wetter für uns an den Himmel gehangen. Deshalb geht es jetzt wieder in die U-Bahn. :)
  • Und nun: Bei herrlichem Sonnenschein ein Stündchen über den Tegeler See schippern. Entspannend.
  • Uff. Drei Filet-Steaks später bin ich reif für's Bett. Ab ins Hotel.
  • Ups. Das Hotel der dritten Nacht in Berlin war wohl ein Griff ins Klo. "Gastfreundschaft an der Autobahn". Nunja.
  • Die Flüssigseife auf dem Zimmer heißt "Tricky Ricky". Damit ist alles gesagt, oder? Jetzt: Abendspaziergang im Grunewald.
  • Jetzt Frühstück, dann Heimfahrt.
  • Gut angekommen. War schön. Ausführlicher Bericht demnächst im Blog.
 
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   Rundes Blog-Jubiläum
  Kategorie Internet, erstellt am 01.04.2010 von Christian Klaproth
 
 
Heute auf den Tag genau vor 5 Jahren ist es passiert: Ein bis zum heutigen Tage ziemlich unbekannter und völlig unbedeutender Blogger scribbelte seinen ersten Blog-Eintrag in ein selber programmiertes Blog-System. Also nicht das Blog-System hat sich selber programmiert, sondern ich habe es programmiert. Und ich schreibe hier auch. So ein Zufall. War es anfangs noch so, dass ich eher motiviert war, an dem System weiterzuprogrammieren und die Blog-Einträge schreiben musste, um Testdaten zu haben, so bin ich heute eher motiviert Einträge zu schreiben und das System in Ruhe zu lassen. Never touch a running system!

Zwar habe ich vor einem Jahr noch vollmundig angekündigt, zu meinem 5ten Blog-Geburtstag etwas gigantomanisch-sensationelles aufzufahren (okay, ganz so pompös war die Ankündigung nicht), aber die Realität sieht dann doch anders aus. Mehr als das Bild zu diesem Eintrag habe ich dann nicht geschafft. Das Layout - auch wenn es schon mit seinen drei Jahren etwas angestaubt ist - gefällt mir noch, also wieso sollte ich es ändern? Der Funktionsumfang geht auch in Ordnung... Gut, die Eingabe der Einträge ist schon sehr frickelig. Aber hey, das ist ja mein Problem. Ihr müsst das Zeug ja nur lesen. Auch nach 5 Jahren hat sich - abgesehen von meiner tapferen Frau - noch niemand gefunden, der hier unter eigenem Namen gerne mitschreiben würde. DAS würde mich nochmal motivieren, etwas Aufwand in die Programmierung zu stecken, aber so?

Nee... da amüsiere ich meine Leserschaft doch lieber hin und wieder mit Geschichten aus meinem Leben.

Hier nochmal ein paar Zahlen und Fakten des vergangenen Jahres, die mir doch zeigen, dass ich etwas schreibfaul geworden bin: Ich habe magere 51 Einträge geschrieben, was im Schnitt nichtmal einen Eintrag pro Woche bedeutet. Daran muss sich aber dringend etwas tun...
 
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Liebes Tagebuch...
Happy Birthday BLOG
Mein erster BLOG Eintrag

 
   Musica Flatulencia
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Mit zunehmendem Alter und fortschreitender Entwicklung entdeckt Söhnchen immer mehr die Musik für sich und freut sich ein Loch in den Strumpf, wenn er den Text mitsingen kann. Er ist stolz wie Oskar, wenn er zwei bis drei Textzeilen vorsingen kann. Dabei ist es fast noch schöner, ihn dabei zu erwischen, wie er singt, wenn er nicht weiss, dass jemand zuhört. Wenn nämlich jemand zuhört oder noch schlimmer, wenn er mal auf Kommando eine kleine Passage zum Besten geben soll, dann werden gewisse Schlüsselwörter der Texte durch "Pupsi" ersetzt. Bisweilen kommen auch noch andere Körperaustöße dazu. *yieehk*

Wahrscheinlich gibt es im Kindergarten ein paar begnadete Texter. Hier mal das Best-Of der Top of the Pups:
  • Können wir das schaffen? Ja, wie schaffen das! Bob der Pupsi...
  • Stubbs der kleine Oster-Pupsi...
  • Ich bin Pupsi, das kleine Krokodil...
  • Sankt Martin ritt durch Pupsi und Ka-ka...
  • Benjamin, du lieber Pupsi-Pupsi...
  • Sandmann, lieber Pupsi, es ist noch nicht soweit...

Meistens enden diese Songs in einem Gacker-Flash. Beim Interpreten. Und auch bei den Zuhörern.
 
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Ernsthafte Unterhaltungen
Bei den Dinos...
Teilungsmuffel
Eifgram
Mama, ist Dir langweilig?
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Front-Spoiler, Heck-Spoiler, Spiele-Spoiler
  Kategorie Gaming, erstellt am 24.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Als Videospiel-Normal-Konsument sehe ich mich in einem Dilemma: Auf der einen Seite möchte ich mein mehr oder weniger hart erarbeitetes Geld in gute Spiele investieren, aber dafür muss ich mich vor dem Kauf informieren. Jeder weiss, dass das Marktstand-Geschreie der Hersteller wenig bis nix taugt, bei denen ist jedes Spiel ein Genrekönig. Games-Zeitschrift-Abos habe ich gekündigt, weil deren Niveau teilweise das von BILD erreicht hat, und ich mir hier und da die Frage nach Unabhängigkeit nicht deutlich beantworten konnte. Was bleibt sind die Blogs und News-Seiten, deren "Redakteure" ein paar Tage bis Wochen vor Release Reszensionsexemplare bekommen. Hat man da mal ein paar gefunden, mit deren Einschätzungen man in der Vergangenheit konform ging, gibt es eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie auch in der Zukunft meinen Geschmack treffen.

So... und wenn ich dann so ein Preview / Pre-Review, was auch immer lese, dann möchte ich eine Aussage dazu haben, ob das Spiel was taugt. Und dann verlasse ich mich auch mal auf so eine Aussage wie, dass die Wendungen in der Story unerwartet kommen. Trotz so einer Vorab-Info war für mich der Origami-Killer immernoch überraschend, und das war auch gut so.

Oder - aufgrund der Aktualität mal ein anonymisiertes Beispiel - nehmen wir God of Ponyhof. Da steht also dieses 40 Meter hohe Pony vor mir und ich denke mir, geile Inszenierung... aber dieses Pony musst Du jetzt nicht satteln und reiten, oder? Nee, oder? Und doch. BÄM! Hätte mir das vorher jemand gesagt und hätte ich es zu Beginn der Szene schon gewusst, dann hätte ich ein Boah!-Erlebnis weniger gehabt.

Ich weiss, dass es schwierig ist, die Grenze zu ziehen. Aufgrund der unterschiedlichen Empfindungen verschiedener Leser ist es sogar eher unmöglich. Was zählt als spielspaßtrübender Spoiler und was nicht? Daher bin ich auch froh, solche Artikel zu lesen und nicht (bzw. eher weniger) zu schreiben. Nach meinem Geschmack darf es aber ruhig eine  Spoiler-Warnung zu viel, als eine zu wenig sein.
 
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Folgebeiträge...
Ein (Spiele-)Berg Arbeit
 
   Ernsthafte Unterhaltungen
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 11.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Mit zunehmendem Alter entwickeln Kinder in ihrer Weltanschauung Ängste und Sorgen, die es fachmännisch und -fräulich ernstzunehmen gilt. Auch wenn es auf beiden Seiten der Bettkante Tränen gab, möchte ich Euch doch die folgende Unterhaltung mit meinem Sohn nicht vorenthalten, die im Nachhinein betrachtet recht unterhaltsam ist.

Zur Zeit interessiert sich mein Sohn sehr stark für das Universum, die Sterne und die Planeten, sowie auch deren Begleiter, die Monde. Die Frage, wo die Sonne nachts ist, konnte er mir selbstverständlich sofort erklären: Sie steckt im Mond drin. Deshalb leuchtet der Mond nachts ja auch. Die Ungläubigkeit, die sich in meinem Gesicht abgezeichnet haben muss, konnte er durch einen wissenschaftlichen Beleg wegwischen. Er griff zu seinem Plüsch-Kuschel-Mond und zeigte mir, dass dieser auf der Rückseite ein kleines Geheimfach hat, in das man einen kleinen Stern stecken kann. Dort kriecht die Sonne abends also rein und kommt dort morgens ganz langsam wieder heraus. So logisch, so einfach.

Im weiteren Verlauf unserer Astronomie-Revue kamen wir auf die Mondoberfläche zu sprechen. Diese ist durch Meteoriten-Einschläge ganz schön durchlöchert. Plötzlich war Sohnemann ganz aufgeregt und erzählte mir, er habe Angst rauszugehen, weil ihm dann ja ein Meteorit auf den Kopf fallen könne. Meine Erklärungsversuche von wegen Mond und keine Atmosphäre und verglühenden Meteoriten in der Erdatmosphäre kann ich vielleicht in ein paar Jahren nochmal starten. Akut verschlimmerte es das Problem nur: Nun hatte er nicht nur Angst, dass ihm ein Meteorit auf den Kopf fallen können, nein, dann würde er ja auch noch brennen.

Ich versicherte ihm, dass es nicht vorkommen wird, dass ihm auf der Erde ein Meteorit auf den Kopf fallen wird. "Ja, aber WENN..." ist ein gern und häufig angewandtes Stilmittel. Als auch meine höchstwissenschaftlichen Erklärungen nicht mehr fruchteten, griff ich den Satz auf, und sagte, ja wenn mir denn ein brennender Meteorit auf den Kopf fallen würde, dann wäre ich tot und würde in den Himmel kommen. Dann würde ich Joni wiedertreffen. "Und wenn mir und Dir und Mama ein Meteorit auf den Kopf fällt, dann sind wir alle im Himmel." Das konnte ich nur bejahen.

Nach einer kurzen Bedenkzeit sagte Nik dann mit leicht weinerlicher Stimme: "Aber dann ist ja unser Haus leer." Auch das musste ich bejahen. Nun brach es förmlich aus ihm heraus und Kummer und Sorge zeichneten sich in seinem tränenüberströmten Gesicht ab: "Aber wenn das Haus leer ist, dann kommt ein Dieb und nimmt mein Spielzeug mit. Und wenn ich wieder zurückkomme ist mein Spielzeug weg und dann bin ich traurig." Drama, Drama. Ich erklärte ihm, dass man aus dem Himmel nicht wieder zurückkehren würde, wenn man gestorben ist. Und da kam es wieder, das hypothetische Stilmittel: Ja Papa, aber WENN ich wieder zurückkomme und die Spielsachen weg sind, DANN bin ich traurig. Okay. Ich nahm seine Sorge ernst und tröstete ihn noch ein bißchen. WENN wir gehen, und beabsichtigen wiederzukommen, DANN schliessen wir nämlich auch alles ab. Da war er dann doch beruhigt. :)
 
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   Bei den Dinos...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 10.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Am letzten Wochenende fand ein Papa-Sohn-Ausflug statt. Das Ziel war die  Dinosaurier-Sonderausstellung im Museum Koenig in Bonn. Und um das vorwegzunehmen: Die Fahrtzeit von etwas über einer Stunde hat sich wirklich gelohnt. Zwar ist Sohnemann noch nicht wirklich ein Museumsgänger im klassischen Sinne, aber er hatte jede Menge Spaß, und ist das Kind gesund, freut sich der Mensch. Oder so ähnlich. Schautafeln waren von geringem Interesse, stattdessen wurde Papas Ausdauer einer Belastungsprobe unterzogen, denn das dreistöckige Museum sind wir fünfmal abgelaufen.

Ausgestellt sind dort in Bonn rund ein Dutzend Dinos und 5 Dino-Eier (Zitat Sohn: Guck mal, Schildkröten!), mal als Skelett, mal als "lebensechtes" Modell. Bereits im Vorfeld hatte ich meinem Sohn erklärt, dass die Dinosaurier schon vor Millionen von Jahren ausgestorben sind, und die dort im Museum zu sehenden Dinos nicht echt sind. In der Ausstellung zeigte er auch keinerlei Scheu. Im Gegenteil. Unter den strengen Augen der Museumswärter musste ich ständig aufpassen, dass er die Dinos nicht anfasst. Das ist nämlich verboten. Und obwohl Sohnemann nichts angefasst hat, wurde ich von einem brummeligen alten Museumsangestellten aufgeklärt, dass ein 7jähriger am Exponat Nummer 8 bereits einen Knochen abgebrochen hätte. Sehr aufschlussreich.

Das unumstrittene Highlight der Sonder-Ausstellung ist das im Innenhof des Museums aufgebaute beheizte Zelt. Dort steht das Skelett eines - aus meiner Erinnerung hätte ich ihn  Brontosaurus bezeichnet, aber dort war es eine andere Gattung - gigantisch hohen und langen Dinosauriers. Die Ausmaße lassen sich vielleicht ansatzweise erahnen, wenn man sich das Foto anschaut. Allein der Fuß ist mal so groß, wie mein Sohn. Für den kleinen Mann war das Zelt übrigens auch das Highlight, aber aus einem anderen Grund: Die kleinen Museumsbesucher dürfen dort in einem großen Sandkasten selber Archäologe spielen und ein Dino-Skelett freilegen. Und während ich viele Eltern mit ihren Kindern kommen und sehen kam, war mein Sohn der Dauergast in diesem Sandkasten.

Neben den Dinos bietet das Museum übrigens noch zahlreiche weitere beeindruckende Tiermodelle aus unterschiedlichen Klimazonen, wie z.B. der Antarktis oder der Savanne. Gruselig wurde es, als wir an einem etwa 100fach vergrößerten Modell einer Ameise vorbeikamen. Das war Sohnemann nicht geheuer. Dafür konnte er von dem riesigen gefräßigen Aligator nebenan nicht genug bekommen. :)

Alles in allem ein schöner Ausflug und als Ausflugsziel mit kleinen Kindern auch weiterzuempfehlen.
 
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   Teilungsmuffel
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Es ist ernüchternd und amüsant zugleich, wenn Sohnemann zunächst einsichtig und lieb erscheint und dann kindlich naiv aber doch andersherum will. So geschehen letztens, während des Genusses eines mit Schokotröpfchen durchsetzten Stütchens, bei dem sich folgendes Gespräch zwischen Vater und Sohn zutrug:

Papa: Oh, was ist das denn leckeres?
Sohn (mit vollem Mund): Ein Fokobrötfen.
Papa: Mmmhm. Das sieht aber lecker aus. Schmeckt das gut?
Sohn: Ja. Papa, willst Du mal prodieren? (Sohnisch für "probieren")
Papa: Oh ja, sehr gerne! (Erwartungsvolles Ausstrecken der Hand...)
Sohn: Dann musst Du mich fragen, Papa.
Papa: Achso. Ja also dann. Darf ich von Deinem Brötchen etwas probieren?
Sohn: Nein.

Hmpf.
 
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   Eifgram
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.03.2010 von Christian Klaproth
 
 
Die März-Bloggerei starte ich mal mit einer Quizfrage: Was ist ein Eifgram? Nun, soviel darf ich vorab verraten, es ist eine Wortschöpfung meines Sohnes. Tante  Goggel liefert für den Begriff gerade mal einen einzigen Treffer, der allerdings nicht wirklich zielführend ist, wenn es um die Beantwortung dieses Rätsels geht. Ich habe auch einige Zeit benötigt, bis ich dahinter gekommen bin, von was Sohnemann da ganz aufgeregt erzählt und ganze Lieder singt. Hier mal die Tipps, die den Begriff eingrenzen:
  • Im Spaceshuttle fliegt ein Eifgram mit.
  • Diesel 10 hat einen Eifgram.
  • Mit einem Autotür-Getränkehalter, einer abgewickelten Papp-Küchenrolle und einer gehörigen Portion Fantasie, kann man einen improvisierten Eifgram basteln.

Viel Spaß beim knobeln, die Lösung gibt es in ein paar Tagen. :)

Update: Haha, mittlerweile gibt es für den Suchbegriff Eifgram zwei Treffer.

Update 2: Wie in den Kommentaren mittlerweile zu lesen ist, lautet die Lösung des Rätsels "Greifarm".
 
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   Mama, ist Dir langweilig?
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 25.02.2010 von Christian Klaproth
 
 
Ach ja, wie ist das schön, die Welt durch Kinderaugen (zumindest annähernd, je nachdem, was sie verbal preisgeben) zu erleben. Neulich durfte ich einer Diskussion zwischen meinem Sohn und meiner Frau beiwohnen, in der es darum ging, was die Mama so macht, wenn der Krümel im Kindergarten ist.

Sonh: Mama, was hast Du gemacht, als ich im Kindergarten war?
Mutter: Ich war arbeiten.
Sohn: Und was noch?
Mutter: Danach bin ich nach Hause gefahren.
Sohn: Und was noch?
Mutter: Dann habe ich essen gekocht.
Sohn: Hmm.. und was noch?

Kinder haben ja so eine unglaublich rücksichtsvolle und schonende, aber auch hartnäckige Art, ihren Wissensdurft zu stillen. Entsprechend des Genervtheitsgrades eines Erwachsenen, könnte eine Taktik darin bestehen, den Wissenshunger durch Übersättigung zu stillen...

Mutter: Dann habe ich gegessen, die Spülmaschine ausgeräumt, wieder eingeräumt, Wäsche sortiert, die Waschmaschine gestartet, Staub im Wohnzimmer gewischt, die Böden gesaugt, den Küchenboden gewischt, die Spülmascheine erneut ausgeräumt, die Wäsche aufgehangen, eine neue Waschmaschinenladung gestartet und allgemein etwas aufgeräumt. Und dann habe ich Dich aus dem Kindergarten abgeholt.
Sohn denkt kurz nach und sagt dann: Hää? War Dir langweilig?

Herrlich.
 
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   Review: Darksiders (PS3)
  Kategorie Gaming, erstellt am 01.02.2010 von Christian Klaproth
 
 
Nach langer Zeit fühle ich mich dazu genötigt, hier wieder mal ein persönliches Review eines Spiels in die Runde zu werfen, einfach weil ich meine Begeisterung teilen möchte. Diesmal geht es um Darksiders, das für die PS3 und die XBox360 erschienen ist.

Geschichte

Worum geht es in Darksiders? Als einer von vier Reitern der Apokalypse wird Krieg (ja, so heisst die Spielfigur) auf die Erde gerufen, um das Ende der Menschheit einzuläuten und in bester Tölpel-Manier mit seinem Schwert Chaosfresser alles kurz und klein zu hacken. Aber nanu? Was ist das? War der Aufruf zur Apokalypse lediglich ein Telefonstreich? Kaum, dass die Party richtig begonnen hat, finden wir uns auch schon auf der Anklagebank wieder und werden vom Rat beschuldigt, eigenmächtig, quasi aus Lust und Laune, apokalyptisch tätig geworden zu sein. Während wir dachten, unserer Berufung zu folgen, ist irgendwie die Hölle auf der Erde losgebrochen und Dämonen besiedeln den Planeten. Unser Gnadenersuch findet offene Ohren, und so dürfen wir uns in das Getümmel stürzen und herausfinden, wer uns da einen üblen Streich gespielt hat.

Gameplay

Anfangs sieht Darksiders nach einem reinrassigen Hack'n'Slay und gnadenlos von God of War abgekupfert aus. Auch im späteren Spielverlauf bleiben die Parallelen unübersehbar, was aber nicht tragisch ist, da es gut spielbar ist. Mit der Zeit erhält man neue Waffen und kann für eingesammelte Seelen beim Händler Vulgrim neue Waffen-Moves erwerben. Im weiteren Spielverlauf könnte die Steuerung recht komplex werden, wenn ich nicht faul gewesen wäre und mich auf wenige gut funktionierende Kombos beschränkt hätte. :-) Schon bald werden aber deutliche Parallelen zu einem ganz anderen Spiel offensichtlich: Scheinbar hat man sich von Zelda inspirieren lassen, wenn es um Schwunghaken, Boomerang und Pferd geht, und das Action-Element ein wenig teilweise kniffeligen Schalter-Rätseln weichen muss. Dazu gesellt sich ein mir bestens vertrautes Element: Den Doppelsprung mit anschliessendem Gleiten kennen Kenner guter Action-Platformer bereits aus mehreren Generationen von Ratchet & Clank. Ein Highlight des Spiels sind definitiv die grandios inszenierten Boss-Kämpfe, die - hat man einmal die Taktik gefunden - gar nicht so übermächtig sind.

Optik

Darksiders verwendet einen Mix aus Realitäts- und Comic-Look, bei dem die Charaktere streckenweise ein bißchen nach World of Warcraft aussehen. Falls den einen oder anderen die extrem stylischen Zwischensequenzen, in denen die Story erzählt wird, entfernt an Einstellungen aus X-Men erinnert, dann liegt das vielleicht daran, dass  Joe Madureira seine Finger (im wahrsten Sinne des Wortes) im Spiel hatte. Ansonsten findet man von weitläufigen Außenbereichen bis zu engen Dungeons alles, was modernes Leveldesign so zu bieten hat.

Fazit

Bevor ich mein vorweggenommenes Urteil fälle, möchte ich auf die nach meinem Geschmack vorhandenen Mängel hinweisen. Zum einen läuft das Spiel nur in hochskallierten 1080p, rein subjektiv empfand ich das Bild bei 720p sogar besser. Der vielerorts bemängelte Tearing-Effekt, bei dem sich Bildbereiche bei Drehungen unerschiedlich schnell bewegen und flackern ist zwar wahrnehmbar, hat mich im Spiel aber überhaupt nicht gestört. Das einzige grobe Design-Manko ist der wirklich schlecht realisierte Absprungpunkt an Kanten und Abgründen. Ich bin in noch keinem Videospiel so oft abgestürzt oder habe Fehlsprünge hingelegt, weil ich möglichst spät von einer Kante abspringen wollte. Um nicht abzustürzen, muss man einen gefühlten ganzen Meter vor der Kante abspringen, um auch tatsächlich abzuheben. Die Schwierigkeit des Spiels war auf "Normal", dem mittleren von drei Schwierigkeitsgraden, für mich moderat und jederzeit machbar, vielleicht streckenweise zu einfach. Aber dafür gibt es ja noch den Modus "Apokalyptisch". ;-) Auf einer Skala von 0 bis 100 würde ich 90 Punkte vergeben. Es würde mich nicht wundern, einen Nachfolger oder gar einen Hollywood-Film zu Darksiders zu sehen.
 
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   Kugelrund
  Kategorie Privat, erstellt am 21.01.2010 von Christian Klaproth
 
 
Mein Sohn muss sich anfangs auch gefragt, ob sein Vater am Rad dreht, als er damit begann, eine kleinen Schneeball durch den Garten zu rollen. Aber wir hatten uns nunmal vorgenommen, einen Schneemann zu bauen... und der besteht - wir wissen das - aus wohlgeformten Kugeln.

Leider liessen die Pappeigenschaften (nein, damit ist nicht die Kreativität oder die Kraft des Papas gemeint, sondern die Klebrigkeit) des Schnees bei saftigen Minusgraden zu wünschen übrig, und so dauerte es bestimmt eine halbe Stunde, bis die unterste Kugel des zukünftigen Schneemanns auch nur annähernd die Größe erreicht hatte, die sich der ehrgeizige Vater vorgestellt hatte. Sohnemann hatte unterdessen das Interesse am Bau des vor dem geistigen Auge schillernden Schneemannes verloren und rutschte mit deinem Schlitten durch den Garten. Ganz zu schweigen davon, dass er auch kein Ohr für die physikalischen Erklärungen des Vaters übrig hatte, der erklärte, dass unter der Last des Schneeballs, der Schnee unter der Kugel anschmilzt und doch pappt... egal.

Mittlerweile dämmerte es bereits, aber der Bau der zweiten Kugel war fast abgeschlossen. Der Kopf wurde dann in fast vollständiger Dunkelheit fertiggestellt. Nik fand es klasse, Papa wurde langsam kalt. Zumindest an Händen und Füßen. Der Rest war durch die Bewegung schön warm. Das Finishing fiel uns durch die großzügige Spende zweier Knöpfe und einer Möhre durch die Frau des Hauses recht einfach: Fertig war der Schneemann.

Am zweiten Tag seines - das darf ich vorwegnehmen - kurzen Daseins, bewies der Schneemann bei Tauwetter und leichten Plusgraden, echtes Stehvermögen. Trotz bedrohlicher Neigung, stand er noch zwei Tage, bevor - in uns erwacht eine unangenehme Vorahnung - nach einem kurzen Regen als erstes der Kopf fiel und sich in ein kleines weisses Häufchen verwandelte. Später folgten auch die Arme, die der letzjährige Weihnachtsbaum aufopferungsvoll zur Verfügung gestellt hatte.

Heute zeugt nur noch ein kleines Fleckchen dreckigen Schnees davon, welcher stolzer Schneemann einst dort stand. Nik ist sehr traurig, freut sich aber schon auf den nächsten Schnee. Und Papa hofft, dass dieser noch bis Weihnachten auf sich warten lässt.

Hier noch die passende Fotostrecke:  Schicksal eines Schneemanns
 
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Spuren im Schnee

 
   2010
  Kategorie Privat, erstellt am 04.01.2010 von Christian Klaproth
 
 
Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein frohes neues Jahr 2010, Ihr wisst schon, das Jahr, in dem wir  Kontakt aufnehmen. Das Jahr der lustigen  Agenda. Das Jahr, dessen zwanzigster Oktober vermutlich ein begehrter Hochzeitstag sein wird.

Auch wenn die traditionellen Jahresrückblicke, ähnlich wie Schokoladenweihnachtsmänner und -Osterhasen immer weiter vorverlegt werden, so blicke ich erst heute zurück auf das Jahr 2009, dem Jahr der Wirtschaftskrise, Abwrackprämie und Schweinegrippe. Und ich nutze meine exakt 60 Blog-Einträge, die während dieser Zeit entstanden sind, um mich - und Euch - an einige Geschehnisse zu erinnern.

Ein wirkliches Highlight, dass sich zu einem integralen und wunderbar akzeptierten Bestandteil unseres Lebens entwickelt hat, ist der Kindergarten, in den unser ständig " Warum?"-fragendes Söhnchen seit August geht. Vom ersten Tag an geht Nik gerne dorthin und hat auch schon richtig dicke Freundschaften geschlossen. Seitdem macht er auch meist verblüffende Entwicklungen und Fortschritte mit, die deshalb so faszinierend sind, weil sie nicht durch uns - also die Eltern - angestossen werden, sondern von "auswärts" kommen. Ganz deutlich bemerke ich das bei Liedern, die zwischendurch beim Spielen angestimmt werden. Da kommt es dann auch schonmal vor, dass der Tannenbaum nicht nur zur Winterzeit glüht. Und im selben Atemzug der Liedzeile wird man darüber aufgeklärt, dass das Lied zwar von Blättern spricht, der Baum aber Nadeln hat. "Wunderschöne Nadeln", wie Nik feststellte, als wir den diesjährigen Weihnachtsbaum gemeinsam geschmückt haben. Der Vollständigkeit halber sei auch noch erwähnt, dass in 2009 sowohl Schnuller als auch Windeln an den Nagel gehangen werden. Natürlich nur bildlich. Volle Windeln landeten natürlich immer im Windeleimer.

2009 war auch ein Jahr, in dem wir Joni sehr vermisst haben. Gerade Feierlichkeiten - wie der dritte Geburtstag der Jungs, zum ersten Mal ein Geburtstag ohne Joni - rücken den schmerzlichen Verlust immer besonders in das Bewusstsein zurück.

Das Anti-Highlight des Jahres 2009 war sicherlich die Erkenntnis, mit schätzungsweise 600 bis 1200  Untermietern unter einem Dach - genauer gesagt unter einem Dachbalken - zu wohnen. Gruselig, eklig, abartig. Hätten sich die Wespen nicht durch die Wand in unsere Wohnräume gefressen, hätten wir sicherlich nix von der Existenz eines Nestes erfahren und der Sommer wäre friedlich zu Ende gegangen. Aber so...

Hobbymäßig war 2009 ein recht desaströses Jahr, hat sich doch zunächst die Wii mit einem  Laufwerksschaden verabschiedet, später dann meldete die PS3 mit einem  gelben Licht, dass ihr Ende nah wäre und der Betrieb schonmal eingestellt wird. Inhaltlich ingegen, war 2009 für die PS3 ein hervorragendes Jahr: Mit  Killzone 2, inFamous, Fat Princess,  Uncharted 2 und Ratchet & Clank Future: A Crack In Time war so viel hochkarätiger Stoff vorhanden, dass die Zeit gar nicht für alles reichte. Und das waren "nur" die Exklusiv-Titel!

Zuletzt noch der Hinweis, dass ich - mittlerweile im Web 2.0 angekommen - auch  Twitter für mich entdeckt habe. Wer mir dort followen (auf deutsch: folgen) möchte, findet mich  hier.
 
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Frohe Weihnachten 2008?
2007 ... 2008
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   Kindermund...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 10.12.2009 von Christian Klaproth
 
 
Ich glaube, nun haben wir als Eltern endgültig unsere Autorität verloren - sofern wir sie denn jemals wirklich besessen haben und Niklas uns das nicht nur Glauben machen wollte.

Wir saßen also letztens abends zusammen im Wohnzimmer, um uns gemeinschaftlich vom Sandmann hochoffiziell den Traumsand in die Augen streuen zu lassen. Doch noch bevor es richtig dazu kam, verteilte Nik die in die Runde mitgebrachte Wäscheklammern, mit denen er zuvor gespielt hatte. Sein oberwitziger Vater - also ich - kam dann auf die glorreiche Idee, man könne sich die Wäscheklammer ans Ohrläppchen klippen.

"Christian!!!", pfiff es es mir scharf von meiner Frau entgegen. "Mach das nicht, Du bist doch ein Vorbild!". "Kistian ist kein Vorbild, er ist nua Papa! Nua!!", ergriff mein Sohn Partei für mich. Har-har. Triumphal grinsend und meinen Sohn auf meiner Seite wähnend, steckte ich mir die Wäschklammer an den Bart.

Vom Bart pflückte Sohnemann die Klammer weg, was mir kurzzeitig Schmerzen und eine entsprechende Lautäußerung verursachte und meinen Sohn zu der Aussage brachte: "Papa, Du bist doof." Gerade noch schmerzbenommen hole ich Luft, um auf's vehemenslichste zu widersprechen. Sowas sagt man aber nicht, wie kannst Du nur, ja hast Du denn gar keinen Respekt, geh mal vor'm Ende... die Palette der Sprüche, die  Katia Saalfrank tagtäglich zu hören bekommt, lag mir quasi auf der Zunge, geriet aber mit meinen Erkenntnissen nach  Gordon in Konflikt, was mich zu einem Moment der Innehaltung zwang.

Diesen kurzen Moment meiner perplexen Lethargie nutzte jedoch mein Sohn, um sich an seine Mutter mit der folgenden völlig ernsthaft und mit Bestätigung erwartender Betonung gestellten Frage zu wenden. "Du Mama, der Papa ist doch doof, oder?".

Da sah ich sie in meiner hilflosen Sprachlosigkeit sitzen: Weiße aufeinander gepresste Lippen, der ganze Körper bebend, die Wangen tränenüberflutet. Meine Frau. Im inneren Konflikt. Hin- und hergerissen. Auf der einen Seite die Mutter, die erzieherische Strenge, die das Kind zurechtweisen möchte, auf der anderen Seite das Gewissen, welches ermahnt, die Wahrheit zu sagen. Und so stand für diesen Abend fest: Ja, der Papa ist doof.

Hmpf.
 
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   Schleichende Entwicklung
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.12.2009 von Christian Klaproth
 
 
Es ist zur Zeit äußerst faszinierend, zu sehen, wie sich ein Kind entwickelt - speziell das eigene Kind - wenn es in den Kindergarten kommt und dort in Abwesenheit der Eltern Dinge lernt. Okay, da werden auch Sachen mit nach Hause gebracht, die auf Anhieb nicht bühnenreif sind, wie zum Beispiel das Zungerausstrecken. Aber Sankt-Martins-Lieder (stehen immernoch hoch im Kurs und werden zunehmend mit Melodie gesungen, aber nie auf Kommando), Abzählreime und der  Dosenkeksklau (auch bei  Jugendlichen beliebt) sind sehr erheiternd.

Dafür passieren aber auch so verblüffende Dinge, wie in folgender Situation: Seit Ende November hängen bei uns in der Küche zwei selbstbefüllte Adventskalender für die Männer (natürlich von der Mama befüllt, die wiederum einen Schatz der Zaren-Kalender einer edlen Schokoladenmarke einer täglichen Öffnung unterzieht). Diese Kalender haben einzelne, nummerierte Beutelchen. Aus Scherz sagten wir Sohnemann am ersten Dezember, er solle nun mal die Eins suchen. Sehr verblüfft waren wir, als er sie auch tatsächlich fand! Und nicht nur das. Er zeigte auch auf einen kleinen Porzellan-Weihnachts-Zug, in dessen Waggon ein Päckchen liegt, auf dem eine Eins steht. "Da steht wieder schon eine eins. Ja. Wieder schon. Mensch Maja, gibt's ja nicht." Ist schon süß der Kleine. Scheinbar hat er dieses ominöse Zahlenwissen aus dem Kindergarten. Sein "Mensch Maja", was wohl ein "Mensch Meier" sein soll, stammt auch daher. Das Auffinden anderer Zahlen klappt auch schon prima, vorausgesetzt, die sind nicht allzu verschnörkelt geschrieben, logo.

Bin mal gespannt, wie sich die "Türchensuche" gestaltet, wenn wir in den zweistelligen Zahlenbereich eindringen.
 
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   Vorweihnachtsstimmung
  Kategorie Privat, erstellt am 23.11.2009 von Christian Klaproth
 
 
Es wird schon recht früh dunkel und auch erst spät hell, die Fenster der Häuser sind durch bunte Licherketten hell erleuchtet, Kinder malen und schreiben schon fleißig an Wunschlisten für den Weihnachtsmann und im Supermarkt beginnt schon fast der Ausverkauf der Schokoladenweihnachtsmänner, da ja schon in ein paar Wochen Platz für die Schokoladenosterhasen geschaffen werden muss. Rischtööösch, es ist Mitte November!

Nun könnte sich theoretisch, aber nur THEORETISCH, bei einem Weihnachtsmuffel wie mir schon ein gewisses Basis-Level an Weihnachtsstimmung einstellen, da ja auch schon die ersten Weihnachtsmärkte geöffnet haben. Es duftet nach Weihnachtsgebäck und nach Glühwein (okay, auch nach Met *würg*), Weihnachtslieder erklingen von hier und da, und man sieht leuchtende Kinderaugen ob der vielen kunsthandwerklichen Basteleien. Aber dennoch stellt sich ziemlich genau einen Monat vor Weihnachten kein Weihnachtsgefühl bei mir ein.

Vielmehr drängt sich mir die Frage auf, ob ich überhaupt noch Winterschlappen auf den Wagen aufziehen lassen soll. Waren es doch bei unserem ersten Weihnachtsmarkt-Besuch in diesem Jahr, in diesem Monat, also dem November, ganze 17 Grad! In Worten: siebzehn!! PLUS!!! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich schonmal mit offener Jacke und dünnem Pullover drunter über einen Weihnachtsmarkt geschlendert bin. Unter diesem Gesichtspunkt darf man schonmal hinterfragen, ob das Betreiben einer künstlichen Schneerodelbahn klimatechnisch nicht etwas verwerflich ist. Aber gut, Niklas hatte seinen Spaß beim Zugucken.

Vielleicht sollte ich meinem Sohn auch nicht mehr vertrösten, dass der Weihnachtsmann üblicherweise dann erst kommt, wenn draussen Schnee liegt (künstlicher Schnee zählt nicht!). Er könnte sonst befürchten, dass es dieses Jahr keine Beschehrung gibt. Naja, etwas Gutes hat das milde Wetter dann doch: Wir sparen Heizkosten.
 
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   Von Lumpen und Laternen
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 16.11.2009 von Christian Klaproth
 
 
Ein großes und begeisterndes Event neigt sich in diesem Jahr dem wohlverdienten Ende zu: Sankt Martin. Gemessen an den Vorbereitungen und allem Drum und Dran kommt es mir größer vor, als Geburtstag und Ostern zusammen. Das spiegelt sich auch in Niks Begeisterung wider.

An drei Laternenumzügen haben wir dieses Jahr teilgenommen. Den Auftakt bildete der Umzug im  Regenbogenland, gefolgt vom Zug des Kindergartens. Den krönenden Abschluß bildete der Umzug unseres Stadtteils, an dem mehrere Kindergärten und die Grundschule teilnahmen.

Schon seit mehreren Wochen üben die Kinder im Kindergarten Sankt-Martin-Lieder. In mehreren Generalproben ist Niklas bei uns im abgedunkelten Wohnzimmer mit seiner Laterne ( selbstgebastelte von Mama, bzw. selbstgebastelte aus dem Kindergarten) im Kreis gelaufen und hat immer wieder gesungen: "Im Schnee da saß ein alter Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an... oh hilf mir Herr in meiner Not, sonst ist der bittere Frost mein Tod." Diese Textzeile scheint es ihm besonders angetan zu haben. Und ich muß zugeben, dass ich ziemlich baff war (und ich glaube, ich habe mit offenem Mund vor meinem Sohn gestanden), als er das zum ersten Mal von sich gab. Ich will es mal voller Stolz so ausdrücken: Eine Lernschwäche kann ich im Moment nicht erkennen. :) Wohl allerdings eine Gesangsschwäche. Während er die zeitlichen Abstände prima einhält, singt er die Lieder momentan mit einem einzigen Ton. *g*

Die Bilanz: Drei Umzüge, vier Weckmanntüten (eine gab's am verkaufsoffenen Sonntag zuvor in der Stadt) und die Erkenntnis, dass man die Pfeife des Weckmanns NICHT essen kann.

Heute folgen noch ein paar Sankt-Martin-Nachwehen: Das Papa-Kind-Weckmann-Backen im Kindergarten. Da freue ich mich schon ganz besonders drauf, weil Sohnemann immer so stolz ist, wenn er mir im Kindergarten mal alles zeigen kann.

Update: Leider entfällt das Weckmannbacken, weil die Erzieherin krank geworden ist. Trotzdem war die Laternen-Saison dieses Jahr ganz toll.
 
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  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.11.2009 von Christian Klaproth
 
 
Bereits in vergangenen Einträgen konnte ich nicht damit zurückhalten, wie faszinierend ich die kindliche Logik unseres Sohnes finde. Letztens führten wir eine kurze Diskussion, bei der ich im nachhinein denke, mein Sohn muss ja sonstwas von seinem Papa denken. Als ob er hinter seiner nackten Nachbarin her wäre. Tststs.

Nackte Nachbarin

Eines nachmittags steuern wir fußläufigerweise den Bäcker unseres Vertrauens an und kommen unausweichlich am Haus unserer Nachbarin vorbei. Zumindest wenn wir den kürzesten Weg zum Bäcker nehmen. Unsere Nachbarin - das weiss auch der Nik - zieht demnächst um. In seinem unbremslichen Mitteilungsdrang klärt mich also mein Sohn auf, dass unsere Nachbarin dort nicht mehr wohne. Nun wunderte ich mich etwas, dass der Umzug schon vollzogen sein soll, da mir ein entsprechender Hinweis nicht zugetragen worden ist. Da ich aus meiner schier unerschöpflichen Erfahrung weiss, dass ein Umzug aus einem Auszug und einem anschliessenden Einzug besteht, werde ich also meinen Sohn fragen: "Ja wie? Ist die Lisa (Anm.d.Red.: Name geändert) schon ausgezogen?" Woraufhin mein Sohn in seine Antwort all die Empörung eingebracht hat, die ein dreijähriger so an den Tag legen kann: "Neeeiiiiiin. Die schläft doch hier gar nicht mehr.". Hmpf. Ich hoffe nun, dass mein Sohn nicht nachhaltig daran glaubt, sein Vater interessiere sich für den Bekleidungsgrad seiner Nachbarinnen. Peinlich.

Überzeugende Argumente

Es ist Teil unseres Abendrituals geworden, dass ich Nik auf eine besondere Art und Weise in sein Bett trage. In den meisten Fällen wünscht er sich den rückenmaltretierenden Gabelstapler. Dabei bin ich der Gabelstapler und meine nach vorne abgewinkelten Arme sind die Gabeln. Darauf liegt er dann und gackert, wenn der ausgestreckte Meter nicht durch die etwas schmalere Tür passt. Gelegentlich - aber selten - kommt es vor, dass er sich eine andere Transportart wünscht. Letztens zum Beispiel, da wollte er Huckepack genommen werden. Und an dieser Stelle möchte ich genau schildern, was passiert ist, auf das es anderen Vätern eine Warnung sei.
Mein Sohn flüsterte mir also etwas so leise zu, dass ich mich zu ihm runterbeugen und nachfragen musste. "Hu-cke-PACK", flog es mir förmlich und spürbar entgegen. Zu dem P in Hucke-P-ack gesellte sich etwas Speichel und Speisequark, den er zuvor gegessen hatte. Da er normalerweise nicht zu einer feuchten Aussprache tendiert, werte ich das als Bestandteil seiner infantilen Taktik. Ich richtete mich also wieder auf und nutze beide Hände, um mein Gesicht zumindest von den gröbsten Tröpchen zu befreien. In diesem Moment sah ich nicht, dass Nik bereits ausholte... wahrscheinlich, um mir einen Entschuldigungsklaps oder sowas zu geben. So einen freundschaftlichen Tätschler, der sagen soll, entschuldige Papa, soll nicht nochmal vorkommen. Leider landete der Tätschler unerwartet in den Weichteilen des unvorbereiteten Vaters, was ihn buchstäblich in die Knie zwang. Sohnemann erkannte die Gelegenheit, umkreiste mich, nahm kurz Anlauf. Und schwups, schon hatte ich einen 16 Kilo Rucksack auf dem Rücken hängen. Eine durchaus überzeugende Weise, mich dazu zu "bewegen", ihn Huckepack zu tragen.
 
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   Kausalzusammenhänge
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.10.2009 von Christian Klaproth
 
 
Was für eine Nacht... Vor allem, was für eine kurze Nacht...

Ich frage mich gerade ernsthaft, ob es einen Kausalzusammenhang zwischen spätem Schlafengehen und frühem Aufstehen gibt. Aus meiner eigenen Erfahrung kenne ich das Phänomen, dass wenn man spät ins Bett geht, man am nächsten Morgen - sofern nicht durch andere im Haushalt lebende Individuen verhindert - auch länger schläft.

Bei meinem Sohn läuft das hingegen anders, und das auch schon zum wiederholtem Male, nur diesmal so extrem, wie noch nie zuvor. Gestern ging er erst um Viertel nach acht ins Bett (etwa eine Stunde später als üblich), um dann heute um 04:00 Uhr (etwa zwei Stunden früher als sonst) nach seinem gebeuteltem Erzieher zu rufen. Mit völlig verschlafener Stimme und geschlossenen Augen offenbarte er mir im Halbschlaf, dass er nicht mehr schafen könne. Hmpf. "Aber Du siehst noch ganz müde aus." - "Nein, Kiestian, bin schon wach. Kann nicht mehr schlafen.".

Der Herr wollte etwas lesen. Immerhin selber. Ich bin zu so früher Stunde (und quasi aus dem Tiefschlaf gerissen) gar nicht in der Lage, etwas vorzulesen. Dafür bekam ich bei meinem anschliessenden Versuch, noch eine Mütze Schlaf abzugreifen, durch das Babyfon, das Buch von der Müllabfuhr vorgelesen. Als er etwas später auch noch anfing, Laternenlieder zu singen, fand ich das zwar ganz niedlich, um meine Nachtruhe war es allerdings geschehen.

Vermutlich gibt es hier gar keinen kausalen Zusammenhang. Vielmehr scheint das Gesetz von Murphy in der Beziehung von Eltern und Kind zu greifen: Zögern wir das Zu-Bett-Gehen abends auf Kosten unserer Nerven noch etwas hinaus, dürfen wir zur Belohnung morgens etwas früher aufstehen. Aber hey, so haben wir ja auch mehr vom Tag! :-)
 
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   Review: Uncharted 2 (PS3)
  Kategorie Gaming, erstellt am 26.10.2009 von Christian Klaproth
 
 
Können sich  soviele Reviews irren? Über 80 unabhängige Bewertungen haben durchschnittlich 97 von 100 Punkten für Uncharted 2 auf der PS3 vergeben. Es ist damit das mit Abstand (bezogen auf die Tatsache, dass es eine Menge Spiele gibt, die eine Metacritic-Score zwischen 88 und 92 Punkten bekommen, aber nur wenige, die darüber hinaus bewertet werden) beste NextGen-Spiel, aber hält es auch, was die ganzen Bewertungen versprechen?

Meine kurze und knappe Antwort darauf: Ja! Allerdings ist es auch berechtigt, dass noch drei kleine Zählerchen zum absolt perfekten Spiel fehlen.

In meinen Augen stellt Uncharted 2 die NextGen-Referenz in mehreren Kategorien dar: Grafik, Story, Musik und Gameplay.

Grafik

Zwar läuft das Spiel "nur" in einer 720p Auflösung, dennoch habe ich bei noch keinem anderen Spiel eine solche Detailfülle und Detaildichte gesehen. Damit meine ich nicht nur gestochen scharfe Texturen, sondern auch kleine Objekte, die in der Gegend herumstehen oder sich bewegen und alles irgendwie "zum Leben" erwecken. Seien es Blätter und Grasbüschel in Dschungel-Abschnitten oder unzählige Vasen, Teller und Tassen in Häusern (die allesamt physikalisch korrekt umfallen und herunterfallen können). Auch die Haupt- und Nebendarsteller sind allesamt sehr detailliert dargestellt. Haare und Kleidung verhalten sich dabei ebenfalls physikalisch korrekt. Die Gesichter der Charaktere in den Zwischensequenzen, die in Echtzeit in Spielgrafik berechnet werden (zumindest trägt der Hauptdarsteller in den Momenten, in denen ich darauf geachtet habe, tatsächlich die Waffen, die ich zuletzt ausgerüstet hatte), zeigen Emotionen, wie ich sie zuvor noch nicht bei einem Videospiel gesehen habe (außer vielleicht in vorberechneten Videosequenzen). Lediglich die Augen der Charaktere spiegeln in Großaufnahmen zu sehr, so dass sie etwas unrealistisch aussehen. Bei alle dem läuft das Spiel aber durchgehend flüssig, auch wenn teilweise 10 Gegner gleichzeitig angestürmt kommen. Ebenso konnte ich das verspätete Nachladen von Texturen, wie es in anderen Spielen auftritt, nicht beobachten.

Story

Die Story insgesamt und auch einzelne Szenen im Spielverlauf sind absolut ebenbürtig mit modernen Hollywood-Blockbustern. Entgleisende Züge, abstürzende Hubschrauber, einstürzende Häuser und waghalsige Sprünge werden in genialen Kameraperspektiven gezeigt. Die erzählte Geschichte lässt sich am besten mit den Indiana Jones Filmen vergleichen. Ein bisschen Archäologie, eine Prise Übernatürliches, ein übler Bösewicht, dazu eine Dreiecksbeziehung. Zu keinem Zeitpunkt wird die erzählte Geschichte langweilig. Ich hatte beim Spielen auch nie den Eindruck, dass eine Szene künstlich in die Länge gezogen wird, nur um noch etwas Spielzeit rauszuholen. Alles passt irgendwie und ist gut aufeinander abgestimmt.

Musik

Die musikalische Untermahlung, die sich den Geschehnissen dynamisch anpasst, hört sich fantastisch an. Dabei kann ich persönlich vom Hauptthema, dass man bereits im ersten Teil von Uncharted zu hören bekommen hat, nicht genug bekommen. Von einem Orchester eingespielt, muss sich die Musik nicht hinter Kino-Musik wie zum Beispiel Pirates of the Carribean (Hans Zimmer) verstecken. Und auch wenn es nicht direkt zur Musik zählt: Auch die deutsche Synchronisation bezeichne ich als stimmig und gelungen.

Gameplay

Die beiden Hauptelemente des Spiels sind Kletterpartien und Feuergefechte, Rätselanteil und -schwierigkeit wurden gegenüber dem Vorgänger gesenkt. Dafür sind noch einige Schleichabschnitte und lautlose Nahkampfangriffe hinzugekommen, die es dem Spieler erlauben, ein und dieselbe Spielsituation auf unterschiedlichen Wegen zu lösen. Gegenüber dem ersten Teil wurden die Kletterabschnitte für meinen Geschmack entschärft und spielen sich deutlich einfacher. Wusste man im ersten Teil manchmal nicht genau, wo es weitergehen soll, reicht es im zweiten Teil an einigen Stellen aus, einfach mal schnell in alle Richtungen zu lenken. Abstürzen kann man dabei eigentlich nicht, dafür zeigt es einem meist sofort, wo es weitergeht, wenn das optisch mal nicht klar sein sollte. Die Laufwege der Story sind relativ eng, wodurch das Spiel dem Spieler wenig Freilauf lässt. Dennoch gilt es in den schönen Landschaften Nebenwege, geheime Räume und entlegene Ecken aufzusuchen um die 100 im Spiel versteckten Schätze zu finden. Diese sind verglichen mit dem Vorgänger deutlich besser versteckt.
Wie auch im ersten Teil gilt es wieder jede Menge Medallien im Spiel freizuschalten (Belohnung für bestimmte erfüllte Aufgaben), von denen einige auch mit entsprechenden Trophäen verknüpft sind. Geht man die Liste der Trophies durch, stellt man allerdings fest, dass liebloserweise etwa 80% der Trophäen 1-zu-1 aus dem Vorgänger übernommen worden sind.

Etwas Kritik

Am Ende darf aber nach all dem Lob auch ein bisschen Kritik nicht fehlen. So verspricht das Spiel kurze Ladezeiten ohne Festplatteninstallation. Tatsächlich wird eine Installation nirgendwo erwähnt, der allererste Start des Spiels dauert aber ungewöhnlich lange und so finden sich im Anschluss auch knapp 1 GB Daten auf der Festplatte. Die Ladezeiten im Spiel sind dagegen wirklich nicht spürbar. Einzelne Levelabschnitte oder Kapitel sind durch fliessend ineinander übergehende Zwischensequenzen voneinander abgetrennt, Nachladebildschirme gibt es keine.

Einige Stellen im Spiel können beim ersten Durchspielen etwas frustrierend sein, da man nach dem Trial-And-Error-Prinzip ausprobieren muss, wo es weitergehen könnte, da manchmal Hinweise fehlen, was als nächstes zu tun ist. Allerdings entschädigen faire Rücksetzpunkte für dieses Manko. Falls der Spielheld stirbt, beginnt man meist nur wenige Sekunden oder Minuten vorher. Und für Anfänger, die bildlich auf der Stelle treten, erscheint nach ein bis zwei Minuten ein Hinweis, was man als nächstes tun sollte bzw. wo es weitergeht.

Fazit

Aufgrund meiner persönlichen Begeisterung für das Spiel, habe ich gar keine andere Wahl, als mich dem Urteil der meisten Reviews anzuschliessen und zu behaupten, Uncharted 2 sei ein nahezu perfektes Videospiel, natürlich einmal vorausgesetzt, man kann sich mit dem Indiana Jones Setting anfreunden. Sogar ein Wende-Cover befindet sich in der Hülle, so dass man sich die Spielebox nicht durch ein hässliches USK-Logo verschandeln lassen muss. Apropos USK. Ganz nachvollziehen kann ich die Freigabe ab 16 nicht. Zwar verzichtet Uncharted 2 auf moderne Dismemberment-Effekte (für Leser mit schwachem Magen übersetze ich das jetzt nicht), dennoch fliesst jede Menge Blut und nicht zuletzt gibt es Trophäen (also Belohnungen) für Kopfschüsse. Den Multiplayer-Part von Uncharted 2 habe ich mir noch nicht angesehen. Dem Einzelspieler-Teil von Uncharted würde ich 97 von 100 möglichen Punkten geben.
 
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   Wer ist hier der Boss?
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 19.10.2009 von Christian Klaproth
 
 
Mein letzter Eintrag liegt nun schon ungewöhnlich lange zurück, und wer ab und an mein Gezwitscher auf  Twitter verfolgt hat, wird auch schon mitbekommen haben, dass ich krank war. Genaugenommen war die ganze Familie vorrübergehend lahm gelegt.

Alles begann mit einem harmlosen Schnupfen bei Niklas und der alljährlichen Grippeschutzimpfung bei seinen Eltern. Der Kinderarzt riet uns dazu, bei Nik mit der Impfung noch zu warten, da er wohl etwas ausbrüten würde. Dem war auch so. Terror-Krümel war einen Tag lang etwas krank. Der reichte aber aus, um die grippeschutzimpfungsgeschwächten Immunsysteme seiner Mitbewohner vor eine unlösbare Aufgabe zu stellen. Und so wurden meine Frau und ich krank. Aber so richtig. So richtig richtig, mit Krankenschein und Schüttelfrost.

Wie dem auch sei, mittlerweile ist alles überstanden, und bis auf die jahreszeittypischen Rotznasen, ist alles wieder in bester Ordnung. Apropos Ordnung. Unser Sohn hat nun auch mal für geklärte Ordnung der Machtverhältnisse in unserer Familie gesorgt.

Als ich ihn neulich bat, einen Teller aus dem Schrank zu holen und auf seinen Platz zu stellen, quittierte er den Empfang des Auftrages mit den Worten "Ja, Chef!". In meiner hellen Begeisterung rief ich meine Frau hinzu und fragte meinen Sohn erwartungsvoll: "Sag nochmal, Nik, wer ist hier der Chef?". Seine Antwort kam prompt: "Mama ist Chef!". Hmpf. "Und was bin ich dann?" - "Du bist nur der Tollpatsch-Chef!" Na besten Dank.
 
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Verblüffende Kinderlogik
Niklas und Jonas sind da!!!
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Von Lumpen und Laternen
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   Verblüffende Kinderlogik
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 28.09.2009 von Christian Klaproth
 
 
Es ist wirklich schön, die Welt durch Kinderaugen nochmal neu zu entdecken. Dazu trägt auch eine naive Prise Kinderlogik bei, die zugleich sehr stolz macht, zu welchen logischen Schlüssen die Kleinen schon kommen, auf der anderen Seite aber auch zu Tränen in den Augen führen, da man sich vor Lachen kaum halten kann.

Von fliegenden Autos...

Neulich fuhren wir mit Niklas auf dem Rücksitz einkaufen. Überlässt man ihn zeitweise der Selbstbeschäftigung, beginnt er mehr und mehr, mehr oder weniger verständliches Zeug zu brabbeln oder zu singen. In seinem letzten Monolog stiess er allerdings auf einen nicht zu lösenden Widerspruch, der der Hilfe der anwesenden Eltern bedurfte. Die wissen ja schließlich alles. Warum? Na weil sie Mama und Papa sind.

"Hää? Wir können doch gar nicht nach oben fahren!?!", ertönte ein verwunderter Ausruf auf dem Fond. "Papa, Du musst doch hoch fahren!" - "Hoch fahren?" - "Ja, müssen wir fliegen. So hoch in den Himmel fliegen!" Ich war etwas verwundert und verstand die plötzliche Aufregung nicht. "Ich kann nicht hochfliegen. Unser Auto ist doch kein Flugzeug. Wieso müssen wir denn doch fliegen?" - "Hat doch der Pfeil gezeigt! Müssen wir hoch fliegen!" Und in der Tat sind wir auf dem Weg zum Supermarkt an einer Einbahnstraße vorbeigekommen, in die man nicht einbiegen darf, was durch ein Verkehrsschild angezeigt wird, für dessen Befolgung man strenggenommen abheben müsste. Es zeigt eben einen weissen Pfeil auf blauem Grund, und der zeigt nunmal geradewegs nach oben.

Augenblasen

Das schöne Wetter der letzten Tage verbrachten wir auch draußen im Garten. Und weil die Sonne so hell schien, wollte sich Nik seine Sonnenbrille aufsetzen. Da wir ihm diese schon vor etwas längerer Zeit geholt haben und sein Kopf seitdem auch schon an Umfang zugenommen hat, baten wir ihn, zunächst vorsichtig zu probieren, ob die Brille denn noch richtig passen würde und ob sie nicht zu klein wäre. Nach kurzer Anprobe meinte er dann: "Wir haben Glück!" - "Ja?" - "Ja, die passt!" - "Toll." - "Ja, die ist nicht zu klein." - "Prima." - "Ja, bekomme ich keine Blasen an den Augen." - "Häää!?!"

Zur Erläuterung (Rückblick): Letztens mussten wir feststellen, dass Niklas scheinbar sämtliche Schuhe - aufgrund eines Wachstumsschubes an den Füßen - zu klein geworden sind. Dies äußerte sich durch zwei Blasen - an jedem der beiden großen Onkels eine. Da es sich bei den betroffenen Schuhpaaren natürlich um seine Lieblingsschuhe handelte, mussten wir ihm erklären, dass er die Blasen an den Füßen von den zu kleinen Schuhen bekommen hat, und dass das nicht gut wäre. Ergo bekommt man von einer zu kleinen Brille auch Blasen an den Augen!
 
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Extrem Mama-Phasing
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   Einfach mal abhängen...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 16.09.2009 von Christian Klaproth
 
 
Sonntags ist Vater-Sohn-Schwimm-Tag. Da Schwimmengehen ja Spaß macht, schwenkt die Mama-Phase mal kurzerhand in eine Papa-Phase um. Nebenbei erwähnt: Unsere augenblickliche innerfamiliäre Situation stellt sich in dieser Woche schon nicht mehr so daramtisch dar, wie noch in der vergangenen Woche von mir beschrieben.

Schwimmen bedeutet für Niklas im Prinzip, zwei Stunden lang das Kommando zu übernehmen und den Papa mal ordentlich über die Fliesen von Becken zu Becken zu scheuchen. Aber Achtung! Es wird nicht gerannt! Und erfreulicherweise hält sich der kleinere von beiden auch dran. Kaum, dass die Schwimmflügel angelegt sind, besteht eine magnetische Wirkung zwischen Wasser und Sohn. Während ersteres durch seine zum Erdmittelpunkt gerichtete Schwerkraft an das Becken gebunden ist, huscht der Zweitgenannte ohne Zögern und ganz allein in Wassergefilde, deren Tiefe seine Gesamtkörpergröße übersteigt. Dort wird wie ein Hund gepaddelt oder bei entsprechenden Schwächeanzeichen auch gerne mal auf Papas Rücken geritten. Noch musste ich mir keine Kritik anhören, dass ich mich dabei nicht so elegant anstellen würde, wie der Traumdelfin Andy aus einer seiner Gute-Nacht-Geschichten. Zwischenfragen nach Ausruhen, Essen oder Trinken werden entweder gar nicht beachtet oder hastig mit Nein beantwortet.

Aber kaum sind die zwei Stunden rum und der Rückweg zur Umkleidekabine angetreten, kehren urplötzlich und urgewaltig alle Bedürfnisse zurück: Hu-hu-hu-ha, ist das kalt! Ich habe sooo Hunger! Will was tinken! Dabei wird das dringlichste Bedürfnis, nämlich das nach Schlaf vor Erschöpfung, gar nicht erst genannt. Immerhin: Das Bedürfnis den  Hebel in der Umkleidekabine zu ziehen, besteht nicht mehr. :) Im Auto Platz genommen, reicht die Wachphase dann meistens gerade noch, bis wir das Parkhaus verlassen haben. Ansonsten ist spätestens an der ersten Ampel Feierabend. Und im neuen Polo kann man auch so herrlich abhängen...
 
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Extrem Mama-Phasing
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Hebelwirkung
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   Extrem Mama-Phasing
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.09.2009 von Christian Klaproth
 
 
Freunde, ich bin am Rande der Verzweiflung, und ich benutze heute diesen Blog, um mir mal meinen Frust von der Seele zu schreiben. Was ist nur mit meinem Sohn los? Seit ein paar Wochen (im Prinzip nach Beendigung unseres Sommerurlaubes) ist Nik eher mamafixiert, was ja auch in Ordnung ist, ist der Papa schließlich den ganzen Tag arbeiten. Und bislang hatten wir immer so Phasen, wo leichte Tendenzen zu dem einen oder anderen Elternteil erkennbar waren.

Durch ausgiebiges Eisenbahnspielen und gemeinsames Schwimmengehen am Wochenende war ich aber trotz täglicher Arbeit durchaus angesagt und beliebt und wurde manchmal sogar nach Feierabend mit offenen Armen empfangen. Und schließlich zelebrieren wir unser allabendliches Ritual, bei dem ich ihn bettfertig mache, ins Bett bringe und eine Gute-Nacht-Geschichte nach seiner Wahl vorlese.

Seit zwei Tagen allerdings darf ich meinen Sohn nicht anschauen, nicht ansprechen und schon gar nicht anfassen. Sofort ertönt der Ruf nach seiner Mama oder schlimmer noch ein "Weg, weg, weg!"-Wutgeschrei. Die Mama muss das Getränk reichen, die Mama muss ihm vom Stuhl helfen, die Mama muss das Sandmännchen einschalten. Gestern Abend fiel dann meine vorletzte Bastion: Die Mama muss ihn ins Bett bringen, und die Mama muss die Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Dem Papa sagt er einfach nur "Geh weg!". Und heute Nacht, war es dann auch mit meiner letzten fürsorglichen Pflicht vorbei. Als er um kurz vor eins anfing zu weinen, wollte ich nach ihm sehen und ihn trösten, ggf. wieder zudecken oder den Hundi (Kuscheltier) reichen. Aber kaum, dass er gemerkt hat, dass es der Papa ist, hiess es wieder "Weg, weg, weg, Mama kommen!".

Als er heute morgen wach geworden ist, war die Mama gerade im Badezimmer, also bin ich in sein Zimmer gegangen. Immerhin konnte ich mich nach dem ersten Murren kurz mit ihm unterhalten. Soll ich Dir die Windel wechseln? Nein, die Mama. Soll ich Dir die Zähne putzen? Nein, die Mama. Soll ich Dich waschen? Nein, die Mama. Die Mama ist aber noch im Badezimmer, dann musst Du kurz warten. Kurze Pause. Dann er: Geh weg! Und als die beiden kurz darauf gut gelaunt in die Küche runterkamen, hat er mich einfach wie Luft behandelt. Mit der Mama hat er ganz vergnüglich diskutiert. Kaum, dass der Papa eine Zwischenfrage gestellt hat und sich ins Gespräch einbringen wollte: Versteinerte Miene, abweisende Handbewegung. Geh weg!

Ich bin wirklich traurig und hoffe, dass diese Phase schnell vorübergeht...
 
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Börsdi Tuju
Niklas und Jonas sind da!!!
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   Wespen, sie werden Dich kriegen!
  Kategorie Privat, erstellt am 08.09.2009 von Christian Klaproth
 
 
Nach Ratten, Hochwasser, Vulkanen und verstopften Abflüssen, könnte das der nächste abendfüllende Kracher einer deutschen Produktion des Privatfernsehens werden. Und unser Haus hätten wir bis vor zwei Wochen durchaus als Echt-Kulisse zur Verfügung stellen können. Wer es hier oder auf  Twitter verfolgt hat, der weiss ja vielleicht schon, dass wir unerwünschte Untermieter (oder sollte ich Übermieter sagen?) hatten. Wären es einige wenige gewesen, wäre es vielleicht nicht einmal aufgefallen. Es war aber direkt ein ganzer Staat! Ein Wespen-Staat!!

In einem Hohlraum am Rande unserer Dachgaube hatten es sich diese kleinen pelzigen Tierchen bequem gemacht. Wahrscheinlich wäre das auch nie großartig aufgefallen, hätten sich die Viecher nicht dazu entschlossen, die Wand nach innen zu durchnagen und unsere obere Etage zu inspizieren. Ausgerechnet an einem Wochenende, als wir eine wirklich schmucke Fliegengittertür für unsere Küche zusammenschraubten, machten wir die grausige Entdeckung: Im Badezimmer der oberen Etage lagen geschätzte 200 bis 300 tote Wespen, die vermutlich versucht hatten, durch das geschlossene Fenster nach draussen zu gelangen. In der oberen Küche befand sich auf dem Boden ein kleines Häufchen Holz-Krümel, und bei einem Blick an die Decke, sah man ein etwa drei Wespenkörper langes Loch klaffen. Zu allem Überfluß herrschte durch dieses Loch ein reges Kommen und Gehen.

Nach dem fluchtartigen Verlassen und hermetischem Abriegeln der Etage zum Treppenhaus hin, wurde umgehend der Kammerjäger bestellt. Dem aufmerksamen Beobachter bot sich aus dem Garten ein Bild des Grauens, zumindest wenn man wie ich zwar nicht allergisch aber doch mit einer gewissen Panik gegenüber Wespen reagiert. An den Innenscheiben der oberen Etage krabelte und wuselte es, und am äußeren Rand der Dachgaube bündelte sich hinter der Regenrinne der gelb-schwarze Flugverkehr.

Der Kammerjäger kam zwei Tage später, und nochmal zwei Tage später war Ruhe im Karton. Zumindest nach äußerlicher Begutachtung und kurzer Visite der oberen Etage. Nochmal drei Tage später musste es sein: Ich nahm mir vor, den Ekel zu unterdrücken (da wusste ich ja noch nicht, was mich erwarten würde), die Leichen zu beseitigen sowie die Wand / die Decke zu öffnen, um das Ausmaß des Schadens aufzudecken.

Erste Amtshandlung: Staubsauger klar machen und Wege zu den Fenstern frei-fumpen, um etwas gegen den ekelhaften Gestank unternehmen zu können. Frei-Fumpen? Die Wespen verschwanden mit einem lustigen Fump! im Saugrüssel. Naja, wirklich lustig war es nicht. Zweite Amtshandlung: Leiter aufstellen und mal vorsichtig gegen Wand und Decke klopfen. Nachdem direkt eine Hand voll Wespen aus dem Loch knapp an mir vorbeigeflogen sind, kurz aufschreien und zur dritten Amtshandlung übergehen: Leiter wieder abbauen und eine gaaaaaanz lange Stange holen.

Mit der Stange stocherte ich dann etwas in dem Loch herum und vergrößerte die Öffnung geringfügig. Dach- und Wandrigipsplatte stiessen hier aufeinander, so dass die Öffnung langsam größer wurde und immer mehr tote Wespen aus dem Loch purzelten. Mit Hamme und Meissel wurde die Wand etwas großzügiger bearbeitet. Der faulig-modrige Gestank motivierte mich dahingehend, mein Haus großflächiger zu zerstören. Irgendwann sinkt die Hemmschwelle, so dass auch Teile der Decke dran glauben mussten. Immer wenn ich dachte, mehr Nest kann da nicht sein, wurde ich durch herunterplatschende und larvenkörpergetränkte Nestteile eines besseren belehrt. Am Ende umfasste das abgetragene Nest einem gut gefülltem Drittel eines blauen Müllsacks und wog schätzungsweise vier bis fünf Kilo. Die Suche nach der Königin hatte ich nach ein paar Stunden entnervt aufgegeben, weil das einfach zu viele Wespen und Larven waren, und der Gestank der vom Eigengewicht aufplatzenden Larven, wenn sie zu Boden fielen, den ein oder anderen Würgereflex bei mir auslösten.

Unbestrittenes Highlight und tatsächlich filmreif war eine Szene, in der ich versuchte, unsere kleine Digitalkamera in das Loch zu schieben, um ein Foto des pechschwarzen Zwischenraumes zu machen. Gerade als ich nun mit Kamera und beiden Händen in dem Loch hing, kam eine Wespe aus dem Loch geflogen. Um ein Haar wäre ich von der wackeligen Leiter gekippt.

Mittlerweile habe ich den Zwischenraum mit Bauschaum geflutet, so dass ich nächstes Wochenende ans Verputzen gehen kann. Dann nochmal ein Wochenende und wir können Wand und Decke neu tapezieren.

In den nächsten Tagen werde ich einmal das reichliche Bildmaterial sichten und Euch mit dem einen oder anderen Detail meiner Arbeit beglücken. Bis dahin, sum-sum!
 
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Wespentaille gefällig?
Nature strikes back!

 
   BLOG-Feature: Twitter-Kopplung
  Kategorie Programmierung, erstellt am 21.08.2009 von Christian Klaproth
 
 
Twitter braucht kein Mensch. Wofür braucht man denn Twitter? Wie, nur 140 Zeichen? Das ist ja voll veraltet. Twitter ist doch nur was für Freaks...

Nach diesen kurzen einleitenden Worten, die man häufig hört oder liest, wenn Menschen erstmals mit  Twitter in Berührung kommen, möchte ich sagen: Ja, auch ich war zunächst skeptisch. Meine Skepsis wich aber dem ungemeinen Unterhaltungswert, den es hat, wenn man Promis oder Comedians folgt, die Twitter durchaus als Medium erkannt haben und nutzen. Harald Schmidt, Oliver Pocher, Dieter Nuhr, Cindy aus Marzahn oder auch Horst Schlämmer sind nur einige, deren Tweets (so nennen sich diese kurzen Status-Meldungen) sich ganz amüsant lesen. Und so bin ich auch unter den zwitschernden Teil der Bevölkerung gegangen. Microblogging nennt sich das auch hochwissenschaftlich und neuzeitlich ausgedrückt. Warum also sollte ich das, was ich hier in diesem Blog im großen Rahmen (also mit ausführlichen Beiträgen) mache, nicht auch im kleinen Rahmen machen. Und wer mich kennt, der weiss, dass es mir äußerst schwer fällt, innerhalb von wenigen Worten auf den Punkt zu kommen. :-)

Nach diesen kurzen ausschweifenden Worten zu Twitter, nun zum eigentlichen Grund dieses Beitrages, einmal abgesehen von der Tatsache, dass ich damit natürlich darauf hinweise, dass ich einen eigenen  Twitter-Account habe: Ich habe - nach Auffrischung meiner eingerosteten Programmier-Kenntnisse in PHP - ein kleines neues Kästchen auf der rechten Seite eingebaut, dass den letzten - also den aktuellen - Twitter-Status anzeigt.

Demnächst plane ich noch eine Funktion umzusetzen, die automatisch eine Twitter-Aktualisierung vornimmt, sobald hier ein neuer Beitrag erstellt wird. Dafür müsste aber das Twitter-Passwort im Klartext hinterlegt werden, was mich noch ein bißchen stört. Vielleicht finde ich dafür aber auch eine sichere Lösung...

Mannomann... das letzte BLOG-Feature liegt schon weit über ein Jahr zurück. Das waren damals die Stichworte, die hinzugekommen sind...
 
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BLOG-Feature: Stichwörter
BLOG-Feature: Photo-Alben
BLOG-Feature: Der Ajax Hype
BLOG-Feature: Trackback und Spamschutz
BLOG-Feature: Bilder-Gallerie
BLOG-Feature: Such-Funktion
BLOG-Feature: Kalender-Ansicht
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Twikle
 
   Wespentaille gefällig?
  Kategorie Privat, erstellt am 17.08.2009 von Christian Klaproth
 
 
Geschnitten oder am Stück? Ich versuche mal mit Humor zu nehmen, was gar nicht lustig ist und zur Zeit mächtig auf unsere schicksalsgebeutelte Stimmung drückt. Ja man meint fast zu glauben, das Schicksal hätte ein Auge darauf, dass uns auch ja nicht langweilig wird oder wir womöglich mal verschnaufen dürften. Aber ich fange mal - wie so oft - von vorne an, bevor ich das Ende vorwegnehme.

Am Wochenende entstand in einer unglaublich harmonischen und produktiven Familien-Bastel-Bau-Aktion eine gerahmte Fliegengittertür. So richtig professionell, mit selbstgebautem Rahmen, Zwischenstreben, bespannt mit Fliegengitterfolie, versehen mit Scharnieren und richtig festgedübelt in der Wand. Sogar einen Türgriff haben wir nicht vergessen. Alles pikobello. Auslöser für die Türbauaktion waren übrigens vermehrt Wespen, die beim morgendlichen Frühstück keine 5 Minuten auf sich warten liessen, sobald man ein Brot mir Marmelade oder ähnlich süßes Zeug auf den Tisch stellte.

Während der Bastelarbeiten zu unerer Anti-Wespen-Tür benötigten wir Werkzeug von oben, zu dessen Beschaffung sich meine Frau auf den Weg machte. Nur wenige Augenblicke später war sie ohne Werkzeug aber etwas blass um die Nase wieder unten und bat mich, mal oben schauen zu gehen. Wir hätten ein Wespennest. Irgendwann in der letzten Woche - das betreffende Zimmer in der obersten Etage betreten wir eher selten und ich war zuletzt vor knapp einer Woche da oben - ist den Biestern buchstäblich der Durchbruch gelungen. Exakt an der Stelle, wo die Seitenwand der Dachgaube und die Dachschräge zusammentreffen, klafft ein kleines schwarzes Loch, durch das sekündlich Wespen hineinklettern und auch wieder im Loch verschwinden. Im Lagerraum nebenan krabbelten bestimmt 10 Wespen auf der Scheibe des Fensters. Von innen natürlich.

Aus taktischer Sicht handelt die Königin nicht sehr intelligent. So scheint sie reihenweise Scouts in die Wohnung zu entsenden, von denen sie aber nie wieder etwas hört. Die befolgen scheinbar den Befehl, Licht - und somit einen Ausgang - zu finden, was spätestens an den Scheiben der Fenster endet. Loyale Ergebenheit und fehlender Zweifel an den Plänen der Königin führt zum tragischen Tod dieser Erkundungswespen. Was bei mir allerings ein mulmiges Gefühl hervorruft, zeugen die geschätzten 200 bis 300 toten Wespen (innerhalb von knapp einer Woche) in unserem oberen Badezimmer doch davon, dass sich hinter dem kleinen Loch in der Wand eine etwas größere Kolonie gegründet hat.

Ein aufmerksamer Beobachter, hätte den Wespenbefall auch vom Garten aus beobachten können. Zum einen sieht man die Wespen am Fenster des Lagerraums krabbeln, zum anderen sieht man an der betreffenden gelöcherten Stelle aussen, ein reges Kommen und Gehen. An der Stelle, an der die Regenrinne seitlich der Gaube verläuft, gehen schätzungsweise und hochgerechnet 50 Wespen pro Minute ein und aus.

Das vollständige Ausmaß des Schadens werden wir frühstens am Donnerstag sehen, wenn wir die Wand aufreissen, um das mögliche Nest zu entfernen. Heute Abend wird der Kammerjäger anrücken und das Zimmer nach seiner Behandlung hoffentlich lebend und unzerstochen wieder verlassen. Dann wird es noch zwei Tage dauern, bevor wir relativ unbedenklich die Wand öffnen können. Ich freue mich. :-(
 
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Folgebeiträge...
Wespen, sie werden Dich kriegen!
 
   Dank dem Dativ...
  Kategorie Privat, erstellt am 12.08.2009 von Christian Klaproth
 
 
... gerät der Genitiv irgendwie in Vergessenheit, oder?

Es gibt bestimmte Wort-Konstellationen und -gebräuche, da richten sich meine Nackenhaare auf. Da versuchen sich meine Ohren selbständig zu verschliessen, und da hüpfen die Plomben aus den Zähnen. Da muss ich unweigerlich mein Gesicht zu einer schmerzverzerrten Grimasse entstellen (keine blöden Kommentare jetzt bitte), ja man könnte sagen, da schüttelt es mich.

Zu diesen Wortentgleisungen zählt zum Beispiel "einzigsten", oder "brauchen" ohne "zu" zu gebrauchen. Noch schlimmer wird dieses Phänomen, wenn es sich nicht mehr um das gesprochene Wort handelt, sondern solche Ohrmisshandlungen zu einer Vergewaltigung der Augen in Form schriftlich niedergeschriebenen Textes verkommt. Da ich es beim ersten Lesen nicht glauben kann und Textpassagen wiederholt zu mir nehme, wird der Autor somit sogar zu einem Wiederholungstäter.

Nun bin ich aber mal auf die Mithilfe meiner Leserschaft angewiesen, denn ich bin mir unsicher. Meine grammatikalische Ausbildung liegt schon mehrere Jahr(zehnt)e zurück, und da mein Kopf mittlerweile mit IT-Themen vollgestopft ist, muss ich mich ein Stück weit auf mein Gefühl verlassen. Aber bevor wir loslegen erstmal der Satz des Anstoßes, entnommen aus dem aktuellen Email-Newsletter eines großen deutschen Webseiten-Hosters:

Dank unserem neuen Erreichbarkeits-Monitor können Sie uns jetzt noch einfacher anrufen.

Es geht jetzt rein um die grammatikalische Diskussion, ob es "unserem neuen Erreichbarkeits-Monitor" oder "unseres neuen Erreichbarkeits-Monitors" lauten müsste. Unberührt möchte ich die inhaltliche Frage stehen lassen, warum man durch die Einführung eines Monitors, einfacher anrufen kann. Am Griff zum Telefon und dem Wählen einer Nummer ändert sich ja nichts. Ebenso möchte ich nicht darüber philosophieren, ob nun "Erreichbarkeits-Monitor", "Erreichbarkeit-Monitor" oder "Erreichbarkeitsmonitor" verwendet werden sollte.

Also Buntstifte gezückt und fleissig unterstrichen, Subjekt - Prädikat - Objekt, oder? Da kann ich mich dunkel daran erinnern, dass man dem Satz so lustige Fragen stellen kann. Wer macht etwas? "Sie". Was tut jemand? "können. Wem danken wir? Dem neuen Erreichbarkeits-Monitor. Hmpf.

Fragen wir in der Konstellation doch mal Tante Goggel und lassen die Mehrheit entscheiden. Also wieviele Treffer erhalte ich, wenn ich "Dank unseres" als Suchbegriff eingebe? 2.840.000 Ergebnisse. Okay. Und wieviele Treffer gibt es für "Dank unserem" 11.600.000 Ergebnisse. Urgs. Das sind viermal mehr Dativ- als Genitivvorkommen.

Das bringt auch nix. Wer hilft, wenn keiner weiter hilft? Der Duden. Der muss es ja wissen, oder? Und tatsächlich. Was muss ich  da lesen?
dank Präp. mit Gen. u. Dativ, im Pl. meist mit Gen.

Geht beides!  Heureka!
 
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   Die Krise ist definitiv vorbei
  Kategorie Privat, erstellt am 11.08.2009 von Christian Klaproth
 
 
Die Wirtschaftskrise ist zumindest in Deutschland vorbei. Wo kann ich das besser ablesen, als am Versuch ein neues Auto zu kaufen? Oder ist die Autoindustrie in Deutschland dermaßen von der Abwrackprämie geblendet, dass sie glauben, der Run auf Neuwagen wird ungemindert in der nächsten Zeit anhalten? Ich vermag es nicht zu beurteilen.

Fakt ist: Ich hätte erwartet, als potentieller Kunde für den Erwerb eines Neuwagens etwas mehr "umgarnt" oder zumindest zuvorkommend behandelt zu werden und nicht vor den Kopf gestoßen zu werden. Aber scheinbar haben das deutsche Autohändler nicht nötig. Geht es VW zu gut? Vielleicht. Wieso?

In der vergangenen Woche am Dienstag holte ich ein Angebot für ein neues VW-Fahrzeug (Firmenwagen) ein und ließ den Wagen reservieren. Da die Verhandlungen bis Mittwoch erfolglos blieben (Rabatt? Preisliches Entgegenkommen? Fremdworte!), vereinbarten wir am Donnerstag die Inzahlungsnahme eines gebrauchten Fahrzeuges (quasi Ex-Firmenwagen). Aufgrund logistischer und organisatorischer Rahmenbedingungen, war es mir erst gestern möglich, den gebrauchten Wagen zur Bewertung abzuliefern, was so auch vereinbart war. Da ich es wider Erwarten noch vor Schließung des Autohauses schaffte, dachte ich mir, gebe ich den Schlüssel persönlich bei der entsprechenden Verkaufsberaterin ab.

Einmal abgesehen von der Tatsache, dass ich sie in ihrem Büro bei irgendetwas, das sie hektisch in ihrem Schreibtisch verschwinden ließ, erwischt hatte, und dass sie mir nicht einmal ein Sitzplatz anbot, stieß sie mir doch mit einer unbedacht getätigten Aussage etwas vor den Kopf: "Achso. Ja. Ich schaue mal nach, ob der Wagen noch zum Verkauf steht." BITTE?!? Der ganze Aufwand, gemäß Vereinbarung einen potentiellen Inzahlungsnahmewagen hinzukarren, für den eigens für diese Tour noch eine Umweltplakette besorgt werden musste, dafür, dass sie sagt, sie müsse mal nachschauen, ob der gewünschte Wagen noch verfügbar sei?!?

Da soll nochmal einer behaupten, die deutsche Automobilindustrie stecke in einer Krise, wenn ihnen die Kunden doch so am Allerwertesten vorbeigehen.
 
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Heute schon abgewrackt?

 
   Stringente Support-Prozesse
  Kategorie Internet, erstellt am 06.08.2009 von Christian Klaproth
 
 
Wie schön, dass es doch in unserer hoch technisierten Informationsgesellschaft Vorschriften, Prozesse und Verhaltensrichtlinien gibt. Dies kombiniert mit einem übereifrigen und zuvorkommenden Support-Mitarbeiter ergibt eine Kombination, die einen gleichzeitig zur Weissglut bringt und dabei aber doch das ruhige Gewissen gibt, dass einem schon geholfen wird und alles gut wird... weil man kümmert sich ja. Oder?

Doch fangen wir mal von vorne an: Ich besitze einen Arbeitsrechner. Ein Notebook um genau zu sein. Weil ich ja einen Großteil meiner Zeit beim Kunden vor Ort sitze und überhaupt an verschiedenen Orten eingesetzt werde(n kann), da muss ich eben mit meinem Arbeitsplatz mobil sein. Damit diese Mobilität und mein Einsatz von der technischen Seite her halbwegs abgesichert ist, haben wir Wartungsverträge für die Kisten, die über normale Garantie-Bedingungen hinausgehen. Zum Beispiel einen 24/7/365 Support mit vor Ort Reparatur innerhalb von 24 Stunden.

Dummerweise neigt mein Notebook seit kurzem dazu, sich nach wenigen Minuten Betrieb unaufhaltsam in den Schlafmodus zu begeben, sobald das CD/DVD-Multi-Brenner-Laufwerk in dem dafür vorgesehenen Schacht steckt. Das ist insbesondere deshalb so nervig, weil die Kiste knapp 5 Minuten braucht, bis sie aus dem Schlafmodus wieder vollständig aufgewacht ist. Gut, gemessen an meiner Wachwerdephase ist das schnell... aber während der Arbeit nervt das einfach. Windows meldet mir minütlich auch so tolle Meldungen, dass ich die Hardware (das Laufwerk) nun sicher entfernen könne, dass es wieder erkannt wurde, dass ich es wieder entfernen könne, und so weiter. Hört sich für mich nach einem Wackelkontakt der Anschlüsse an, aber was maße ich mir an, das beurteilen zu können, ich bin ja kein Hardware-Experte.

Nun ist mir auch klar, dass die vom technischen Support nicht sofort bei jedem Hotline-Anruf einen Techniker losschicken, sondern erstmal - möglichst fernmündlich - klären wollen, ob es überhaupt an der Hardware liegt, oder ob nicht ein dummer User einfach nur zu blöd ist, sein Windows zu konfigurieren.

Und genau hier beginnt der Prozess, die Vorschirft, das Standardverhalten, das unausweichlich eingehalten werden muss. Sonst gibt es keinen Support. Also nochmal: Mein CD/DVD-Brenner-Laufwerk ist defekt bzw. veranlasst den Rechner, runterzufahren. Was soll ich laut Hotline machen? Ich möge mir bitte PC Doctor aus dem Internet laden und eine bootfähige CD erstellen. Muuaahahahaha. Sehr witzig!

Es hat mich drei Tage gekostet, diese CD zu erstellen. An jedem Tag erfolgte brav ein Anruf der Hotline bei mir, ob ich denn den Test schon durchgeführt hätte. Der Test lief dann durch, wobei der eigentliche Test des CD/DVD-Laufwerks erfolgreich durchgeführt werden konnte, allerdings auch nur 20 Sekunden dauerte... und so lange kann ich das Laufwerk unter Windows auch benutzen, bevor der Rechner es "abstößt".

Na wie dem auch sei. Der Prozess sieht nun vor, dass wenn der Check keine Fehler ergibt, die Hardware in Ordnung ist. Also ist der Kunde (in dem Fall ich) nur unfähig, sein Windows korrekt zu konfigurieren. Daher der nächste Prozess-Schirtt: Dem Kunden sagen, er soll den Rechner mittels Recovery-CD in den Auslieferungszustand zurückversetzen.

Muuaaahahahaha. Sehr witzig. Ich arbeite mit dem Rechner täglich und habe dort Entwicklungssoftware - ja eine ganze Entwicklungsumgebung aus etlichen Tools und Programmen - installiert. Das ist nicht mal eben in einer Stunde alles wiederhergestellt. Das habe ich dem Support-Menschen auch gesagt. Interessiert den nur herzlich wenig. Nun ruft er mich jeden Tag an, um nachzufragen, ob ich denn den Recovery-Schritt in seinem Prozess schon durchgeführt hätte.

Gna.

Die Kosten, die durch aufgewendete Arbeitszeit da schon reingeflossen sind, hätte man sich prima sparen können und besser ein externes USB-Laufwerk anschaffen können. Nun arbeite ich weiterhin mit ausgebautem Laufwerk und warte auf den täglichen Anruf meines neuen Freundes vom Lenovo-Support. Uuups. Wollte den Markennamen doch nicht nennen. Sorry.
 
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   Tragischer Arbeitsunfall
  Kategorie Privat, erstellt am 03.08.2009 von Christian Klaproth
 
 
Schnell kann es passieren. Da ist man für eine Sekunde auf der Baustelle unachtsam oder vergisst, einen Helm zu tragen, und schon ist es passiert: Arm ab! Wie kam es zu dem tragischen Zwischenfall auf der Großbaustelle in Niklas Spielzimmer? Wir wissen es nicht genau. Wochenlang gab es keine Zwischenfälle, obwohl schwerstes Gerät wild durcheinander in Verwendung ist. Da wechseln sich Schwerlastkran und Bagger, Dumper und Müllauto im Minutentakt ab. Und schwupps, lag unser Arbeiter etwa 6 Playmobil-Meter von seinem Arm entfernt. Er war aber auch sehr tapfer und hat dabei sogar noch gelächelt, weshalb wir es auch nicht sofort bemerkt haben. Doc Papa musste ihm und seinem Chef Niklas dann allerdings mitteilen, dass der Schaden irreparabel ist. Vermutlich benötigen wir als nächste Anschaffung einen Krankenwagen und ein Krankenhaus mit Notfall-OP.

Nun aber noch ein Wort unter uns Eltern: Sollte Playmobil nicht besser aus den Kinderzimmern verbannt werden? Ich meine, das ist ja gruseliger als jeder Splatterfilm, so realistisch, wie ein abgetrennter Arm aussieht. Das verstört die Kinder doch... da werden sie zu Amokläufern. Vielleicht sollte ich mal eine Bundestagspetition starten... "Playmobil ist ein Killerspiel". Ja, das klingt gut.
 
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   Wolken, Mond, Warum?
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 31.07.2009 von Christian Klaproth
 
 
Niklas ist zur Zeit recht wissbegierig und hinterfragt alles (mehrmals) ganz genau. Gesternabend habe ich ihn von einem mehrtägigen Aufenthalt bei der Oma abgeholt. Auf der Heimfahrt hatte er das Thema Wolken angerissen, und so diskutierten wir bestimmt 20 Minuten lang. Warum ist Wasser in den Wolken? Warum regnet es Wasser aus den Wolken? Warum donnert es manchmal? Warum fliegen Wolken so hoch?

Hui. Ich bin kein Meteorologe, aber immerhin scheine ich für Niklas schlüssige und befriedigende Antworten auf seine Fragen gefunden zu haben. Schließlich machte er den Vorschlag, wir könnten ja in einer Wolke wohnen. Daraufhin stellte ich ihm die Frage, wie er denn zu der Wolke hinkommen wolle. Nach kurzem Nachdenken überraschte er mich mit der Antwort: "Die Wolke muss runter tauchen, dann kommen wir dran.

Verblüffend. Mein Vorschlag, einen sehr, sehr hohen Turm zu bauen, lehnte Niklas ab. "Bin noch nicht alt genug wachsen, größer bin, dann Turm bauen." Auch einleuchtend.

Schließlich wechselten wir plötzlich und unvorhergesehen das Thema, als Niklas den Mond entdeckte. Er ist auf der Rückbank fast ausgeflippt als er feststellte: "Ah, guck mal, der Mond. Der kommt mit!! Haben wir ein Glück, der Mond kommt mit!! Der passt auf uns auf! Guck mal, der Mond wackelt." Für den Rest der Fahrt sprachen wir darüber, dass der Mond zu weit entfernt wäre, als dass wir hören könnten, was er uns sagen möchte. Warum? :)
 
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Aprilwetterurlaub
Börsdi Tuju
Gute Manieren... HÄH?
Wo hat der Jung das her?
Papa, hol Geld!
Niklas und Jonas sind da!!!
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Verblüffende Kinderlogik
Kausalzusammenhänge
 
   Aprilwetterurlaub
  Kategorie Privat, erstellt am 27.07.2009 von Christian Klaproth
 
 
Wie versprochen, hier der erste Bericht anlässlich unseres ersten richtigen Familienurlaubes, der, wie man ohne Untertreibung vorwegnehmen kann, buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Oder besser gesagt, es ist Wasser draufgefallen. Aber beginnen wir doch einfach von vorne.

Los ging es am Montag vor drei Wochen in aller Herrgottsfrühe. Mit Kind und Badehose im Gepäck fuhren wir los Richtung Ostsee, genauer gesagt in die Lübecker Bucht, genauer genauer gesagt nach  Sierksdorf. Unsere Route führte uns zu einem Großteil über die Autobahn  A1, einer Erlebnistour, die durch die traumhafte Aneinanderreihung von kilometerlangen Baustellen für Baumaschinenfetischisten, Pfeilbakenliebhaber und 60-km/h-Fahrer zu einem ersten Urlaubshighlight wurde.

Kaum angekommen, statteten wir dem ansässigen Vergnügungspark  Hansapark einen Besuch ab, damit sich unser Nachwuchs nach der langstündigen Autofahrt mal so richtig austoben konnte. Die Investition in Saison-Eintrittskarten sollte sich im Verlauf der nächsten zwei Wochen als lohnenswerteste Anschaffung des Urlaubs herausstellen, da wir fortan den Park auf Grund der Großwetterlage jeden Tag mindestens einmal besuchten. Ich muss zugeben, dass ich als Achterbahn-Fan zu meinen Urlaubshighlights die zwei Fahrten mit dem  Fluch von Novgorod zähle, ein respekteinflößendes Erlebnis. Mein Sohn vergnügte sich täglich mit den Safari-Jeeps oder den Flugzeugen von Dr. Livingstone. Ich habe nicht mitgezählt, wieviele dutzende Male wir diese Kinderfahrgeschäfte mit den für Erwachsene unzumutbaren Kindersitzen gefahren sind. Es hat allerdings ausgereicht, dass sich der "Stanley war in Afrika"-Dauersong der Safari-Jeeps in meiner äußeren Hirnrinde eingebrannt hat. Im (häufigen) Regenfall, bot der Park für Niklas auch noch einen kleinen Indoor-Spielplatz mit Hüpfburg und Bällebad.

Apropos Regen. Das Wetter hat leider nicht sonderlich mitgespielt, war der Urlaub doch eigentlich als Strandurlaub geplant. Strandtage hatten wir dann glaube ich drei an der Zahl, diese allerdings auch noch durch kleine Schäuerchen unterbrochen. Welche Naturgewalten allerdings in einem Schäuerchen stecken, demonstrierte mir Petrus beeindruckend, in dem er einen kleinen Regenguß zur Erde schickt, der dazu führte, dass das im Abfluss befindliche Regenwasser meine Schuhe überspülte. Erlebt man auch nicht alle Tage.

Was die Planung unserer Urlaubsaktivitäten erschwerte war die Tatsache, dass sich das Wetter in der Lübecker Bucht kein bißchen an den Wetterbericht hält. Ein als verregnet angesagter Tag entpuppt sich als sonnendurchtränkt, ein bewölkter aber trockener Tag verläuft eher nässend. So beendeten wir das Experiment Urlaub vorzeitig und brachen unsere Zelte nach einer Woche und 4 Tagen ab, um den heiteren Wechsel von Regen und Sonne im heimischen Garten geniessen zu können. Wie zum Hohn schickte uns Petrus über die ermüdende und oben genannte A1 in brütender Sonnenhitze bei strahlend blauem Himmel (nachdem es zuvor natürlich wieder geregnet hatte).

Weitere Eindrücke folgen in den nächsten Tagen.
 
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Sendepause
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Wolken, Mond, Warum?
 
   Sendepause
  Kategorie Privat, erstellt am 22.07.2009 von Christian Klaproth
 
 
Aufgrund einer urlaubsbedingten Auszeit, herrschte hier in diesem Monat Sendepause. Da wir aus dem Urlaub - wie üblich - mit mehr Gepäck zurückgekommen sind, als wir losgefahren sind, befinden sich unter der zusätzlichen Fracht auch jede Menge lustige Anekdötchen sowie multimediales Bild- und Tonmaterial, an dessen Aufbereitung ich mich in den nächsten Tagen begeben werde. Sobald alles gesichtet und geordnet ist, werde ich an gewohnter Stelle - nämlich hier im Blog - berichten.

Bis die Tage!
 
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Aprilwetterurlaub
 
   Börsdi Tuju
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.06.2009 von Christian Klaproth
 
 
Heute vor drei Jahren haben Nik und Jak das Licht der Welt erblickt, und heute feiern wir den ersten Geburtstag der Jungs, bei dem Jonas nur noch in unseren Herzen anwesend ist. Erwartungsgemäß schwierig empfand ich den Gang zum Friedhof, da gerade am Geburtstag der Jungs die Bilder der Geburt, des Bangens, der Hoffnung, der Erleichterungen und der Rückschläge vor dem geistigen Auge sehr präsent sind. Es ist eben neben aller Freude und dem Spaß den Niklas uns beschehrt auch ein Tag an dem Jonas ganz besonders fehlt.

Nik begann den Tag schon recht früh. So gegen 06:00 Uhr. Den Geburtstagstisch hatten wir vorsorglich schon am Vorabend aufgebaut. Als erstes musste Niklas seine Geburtstagskerzen auspusten, um anschliessend genüßlich in seinen Geburtstagsmuffin zu beissen. Was er scheinbar zunächst als Geburtstagsdeko abgestempelt hatte, waren in Wirklichkeit jede Menge verpackte Geschenke, die er sogleich - nach und nach - von ihrer Papierummantelung befreite. Den Platz des besten Geburtstagsgeschenkes - so man denn einen solchen Titel überhaupt ausloben möchte - teilen sich die beiden Geschenke der Großmütter: Ein riesiges Playmobil Flugzeug und ein ebenso riesiger Playmobil Schwerlastkran. Letzterer harmoniert ganz vorzüglich mit dem durch die Schnullerfee überreichten Dumper.

Am Nachmittag stand dann die erste Kinder-Geburtstagsfete an. Dabei war es nicht nur für Niklas die erste Party, auch für uns war es die erste Kinderparty, die wir veranstaltet haben. Das Thema der Party war Disney Cars, Niklas' Lieblingsfilm. Entsprechend unsicher waren wir, ob Umfang, Inhalt und Rahmenprogramm gefallen würden. Die Anzahl der eingeladenen Kinder errechnete sich aus der Faustformel Alter + 1. Mit Nik und einem Geschwisterkind turnten somit 5 Kleinkinder durch unseren Garten. Dort hatten wir unseren kompletten Fuhrpark (Roller, Dreirad, Laufrad, Bobbycar, usw.) sowie Planschbecken und Wasserstrasse aufgebaut. Zwischendurch gab es Muffins und später Rostbratwurst vom Grill. Am Ende bekam jedes Kind noch ein kleines Abschiedspaket inklusive Trillerpfeife als besonderen Gruß an die anderen Eltern. *g*

Ein besonderer Programmpunkt der Party bestand darin, für Jonas einen Luftballon steigen zu lassen. Diesen hatte Niklas zuvor ausgesucht. Auf dem Ballon waren Micky Mouse und seine Freunde. Auf Kommando lies Niklas den Ballon los und wir schauten diesem nach, bis er nur noch als ganz winziger Punkt am blauen Himmel zu sehen war.

Am Abend konnte Niklas bereits den Text seines Geburtstagsliedes ein wenig auswendig und sang Börsdi Tuju vor sich hin. Auf die Frage, wie alt er denn nun sei, zeigte er mir Zeige- und Mittelfinger. Ich meinte, er wäre jetzt aber ein Jahr älter. Er nahm etwas verkrampft den Ringfinger hinzu und meinte dann zu mir, dass er lieber 2 bleiben wolle. Die Geschenke will er aber behalten. :-)
 
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Gute Manieren... HÄH?
Die Schnullerfee
Wo hat der Jung das her?
Papa, hol Geld!
Jonas ist ein Engel
Halbzeit der Legislaturperiode
29.06.2006, Ein Jahr danach...
Niklas und Jonas sind da!!!
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Wolken, Mond, Warum?
Extrem Mama-Phasing
Impressionen einer Piratenparty
 
   Gute Manieren... HÄH?
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 22.06.2009 von Christian Klaproth
 
 
Zu irgendeinem Zeitpunkt im Leben eines kleinen Mannes müssen die Eltern den Schritt ergreifen, und an den guten Manieren arbeiten. Bisweilen ist es ja ganz witzig, was sich die Kleinen so abschauen und modifiziert annehmen, aber bei einigen Sachen versuchen wir mittlerweile gegenzusteuern - mit mäßigem aber witzigem Erfolg.

Folgende Situation: Niklas spielt im Nachbarzimmer oder man ruft ihm über eine Etage hinweg etwas zu. Er versteht es nicht richtig und will, dass man es wiederholt. Bis vor wenigen Tagen hörte man da von ihm ein: "Sach mal lautaaa!". Wenig später wurde daraus ein "Häh? Sach mal lautaaa!", bis ihm das Sach mal lautaaa zu viel wurde und er nur noch "HÄH?" rief.

Nun ratet mal, was daraus wird, wenn man ihm sagt, er solle bitte Wie bitte? sagen. Ganz genau! Nun sagt er "Wie bitte HÄH?".

Hmpf.
 
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Die Schnullerfee
Wo hat der Jung das her?
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Niklas der Hausmann
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Börsdi Tuju
Wolken, Mond, Warum?
 
   Die Schnullerfee
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 18.06.2009 von Christian Klaproth
 
 
Aufgrund der Empfehlung unserer Zahnärztin hat uns spontan die Schnullerfee beglückt und das in mehrfacher Ausführung vorhandene liebgewonnene Kautschuk-Gerät, dass bei allen kleinen und großen Weh-Wehchen und beim Einschlafen helfen kann, mitgenommen. Ersetzt wurden die Schnullis durch eine Art Kauleisten-Schnuller. Nik ist wirklich sehr, sehr tapfer, denn das neue Teil hat außer des Greifrings kaum noch etwas mit einem Schnuller im herkömmlichen Sinne zu tun. Es ist eine Mischung auf Boxer-Mundschutz und Backenzahn-Kauleiste. Zwei Nächte (und einen Mittagsschlaf) ohne Schnulli haben wir nun schon hinter uns gebracht und es ist für alle Beteiligten wirklich nicht leicht.

Als ich beim Zahnarzt gerade auf dem Behandlungssessel saß, sagte mir mein Sohn, dass er keine schiefen Zähne haben wolle. Niklas hat keine Angst vor dem Zahnarzt. Er mag nur nicht auf dem Behandlungssessel sitzen, weil der so Geräusche macht, wenn er hoch und runter fährt. "Dann musst Du aber Deine Schnullis an die Schnullerfee abgeben", sagte ich ihm. "Achso, habe ich nich ran dacht", war seine Antwort. " Die Zahnärztin war bereits vorher im Bilde und sprach ebenfalls mit ihm. Sie zeigte ihm den neuen "Schnuller", von dem er sichtlich nicht angetan war.

Dennoch war der Deal mit der Schnullerfee perfekt. Schließlich wurde ihm ja ein Geschenk in Aussicht gestellt. Und die Vorstellung, etwas im Spielwarengeschäft aussuchen zu dürfen, blendete vorübergehend die Tatsache aus, dass man abends ja ins Bett gehen muss. :) Da es für ein Klinekind sicherlich ebenso schwierig ist, dass Schnullern aufzugeben, wie für einen Erwachsenen das Rauchen, durfte es auch etwas größeres sein. Und so suchte sich Niklas direkt etwas gigantisches aus, nämlich einen  Dumper. Nicht in echt natürlich, sondern von Playmobil. Den Karton wollte er nicht mehr loslassen, der tapfere kleine Mann.
 
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Papa, hol Geld!
Mir nach, Männer!
Mama piekt nicht
Niklas und Jonas sind da!!!
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Gute Manieren... HÄH?
Börsdi Tuju
 
   Wo hat der Jung das her?
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 16.06.2009 von Christian Klaproth
 
 
In der gestrigen Klettermax-Spielgruppe sorgte Nik für eine gelungene Erheiterung aller Anwesenden - speziell der Erwachsenen.

Mit den Worten "Hier, ein neuer Fernseher für Dich", überreichte mir mein Sohn ein kleines grünes mit Sand gefülltes Kissen. Auf meine Frage, ob dieser tolle grüne Fernseher denn auch prima funktionierte, und ob man damit denn auch das Sandmännchen sehen könne, setzte er sich auf den Boden, tippte mit den Fingern auf den Boden und sagte: "Muss ich erstmal im Internet gucken".

Ich glaube, das Internet hält im Leben heute aufwachsender Kleinkinder bereits so großen Einzug, dass es eine Selbstverständlichkeit ist. Vielleicht wie bei uns früher das Fernsehen, oder für die älteren Kaliber das Radio. Wobei ich jetzt dazusagen muss, dass der Niklas natürlich noch nicht "ins Internet geht", aber er bekommt das bei uns Eltern mit. Wobei doch, einmal sind Niklas und ich zusammen surfen gewesen. Und zwar  hier, und das fand er ganz toll. :)
 
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Mama piekt nicht
Niklas der Fotof
Das kleine Genie
Niklas und Jonas sind da!!!
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Wolken, Mond, Warum?
 
   Schmunzel-Spam Nummer 8
  Kategorie Internet, erstellt am 08.06.2009 von Christian Klaproth
 
 
Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es nun seit der letzten Episode meiner Schmunzel-Spam Serie her. Seit dem hat das Spam-Volumen nicht etwas abgenommen, nein. Aber zum einen sind die Spam-Filter besser geworden, so daß gar nicht mehr so viel Müll in meinem Postfach landet, zum anderen waren die Vertreter, die es dann doch noch in mein Postfach geschafft haben entweder nicht originell oder nicht jugendfrei.

Nun aber ereilte mich ein Hilferuf aus Hong Kong, der ganz offensichtlich seinen Ursprung in der englischen Sprache hat und so schlecht ins Deutsche übersetzt worden ist, dass es schon wieder witzig ist. Klingt eindeutig nach automatisierter Übersetzungsmaschine, aber lest selbst.

Von: L. Xiao Gang

Meine aufrichtige Entschuldigung für meine unethisch / unprofessionellen Vorgehen Ihnen auf dieser sehr August Anfrage, aber ich würde bitten, dass Sie den Inhalt dieser E-Mail ausnahmsweise vertraulich und Wahrung der Vertraulichkeit der Informationen, die privilegierten, die Ursache in unserer Interaktion.


Lieber Xiao-san,

illustre Grüße (august greetings) nach Hong Kong! Ausnahmsweise gehe ich mit dem Inhalt Ihrer Email nicht ganz so ethisch und vertrauensvoll um, wie Sie das gerne sehen würden, aber auf diesem öffentlichen Weg erreichen wir gemeinsam noch viel mehr Leute, als Sie nur per Email. Da Ihr Land dem unseren politisch schon weit voraus ist und Internet-Zensur bereits durchgeführt werden darf, besteht auch kein Grund zur Sorge, dass jemand anderes aus Ihrem Land diese Zeilen lesen wird. :)

Ich bin Herr L. Xiao Gang, die derzeit Vice Chairman, Operations Executive, Bank of China Limited, Hongkong.

Und ich bin Herr C. Klaproth, weiß und sitzend, Träger des grünen Judo-Gürtels und Father of a son, Mönchengladbach, Germany.

Bitte ich um Ihre Partnerschaft und es sich um securring Groß Mittel-und Wohnungswesen. Der Empfänger ist verstorben und hat keine nächsten Angehörigen, hier der Grund, ich wende mich an Sie. Sie sind Namensvettern.

Ach was. Sollten Ryu Klap Roth oder Chun Kla Pi erfolgreich in Immobilien gemacht haben?

Um so mehr, möchte ich versichern, dass diese Transaktion hat keine "Risiko-Strings" mit ihm verbunden ist. Bitte geben Sie Ihr Interesse, indem Sie mich über meine private E-Mail (...) für weitere Informationen. Bitte beachten Sie auch die folgenden, Ihren vollständigen Namen, Adresse und Staatsangehörigkeit.

Was in aller Welt sind denn bitteschön Risiko-Strings? Haben die vielleicht eine Perforation im Schritt? Tante Goggle hilft. Es geht anscheinend um Infektionsgefahren:  Risiko String. Puh... da bin ich aber schonmal erleichtert, dass dieser Kelch an mir vorübergeht.

Vielen Dank im Vorgriff auf Ihre Antwort.

Nein, Xiao-san, ich danke Ihnen!!! Zum einen haben Sie mich vor einer echt fiesen Ansteckung geschützt und zum anderen sorgen Autoren wie Sie dafür, dass mir für meine Schmunzel-Spam-Serie nicht der Stoff ausgeht. Danke, danke, danke!! ;-)
 
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Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam

 
   Papa, hol Geld!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 27.05.2009 von Christian Klaproth
 
 
Tja, was soll man da machen? Sohnemann hat zwischen dem Altpapier, auf dem unter anderem unsere wöchentliche Infozeitungpostwurfsendungsreklame landet ein Prospekt eines hiesigen Spielwarenhändlers gefunden und dort auf einem Minitaturbild erkannt, dass es passend zu seiner Wasserspielstrasse für draussen und seinem Parkhaus für drinnen ja auch noch eine Art Stadt mit zusammensteckbaren Strassen und einer Garage gibt. Eine Garage!

So hat er sich denn in den Kopf gesetzt, er muss diese Garage haben. Will er etwas haben, ist Mama immer eine gute Adresse. Zum einen, weil sie meistens da ist und ein Ohr für ihn hat, zum anderen, weil sie sich so herrlich um den Finger wickeln lässt. Lässt der Papa sich ja auch, aber der ist eben nicht immer da. Also wird Söhnchen die Mama fragen, die natürlich bei einem 25-EUR-Posten so nebenbei und ganz ohne Anlass nicht einfach mal "ja klar, lass kaufen" sagt. Um zu begründen, dass das nicht geht, soll es helfen, dem Kind klarzumachen, dass wir kein Geld haben. Zumal - aber das versteht ein 2-jähriger noch nicht, und dafür habe ich auch Verständnis - die ganze Bude mit seinem Spielzeug voll ist. Für Spielzeug gilt bereits das Rotationsprinzip. Im Monatsrhythmus wird eine Spielzeugschicht gegen eine andere ausgetauscht.

So, aber nun waren wir ja bei der Garage. Eine Garage! Jedenfalls kommt Papa abends nach Hause und anstelle einer Begrüßung steht Nik wild gestikulierend vor mir und fragt: "Papa, Papa, brauche Garage. Hast Du Geld?" Kurzer Blickwechsel mit meiner Frau. Sie seufzt etwas in der Art wie "er hat es nicht vergessen". In dieser Situation habe ich zwei Fehler gemacht (wobei ich bis jetzt nicht weiss, wie ich großartig besser aus der Nummer rausgekommen wäre): Ich habe gesagt, dass ich kein Geld habe, dass ich aber jeden Tag arbeiten gehe, damit wir Geld bekommen. Das führte zu kirschkerngroßen Krokodilstränen, weil der Kausalzusammenhang kein Geld - keine Garage zweifelsfrei begriffen wurde. Der zweite Fehler war der Versuch, zu erklären, dass das Parkhaus (was er schon hat) ja viel besser als die Garage wäre, weil da mehr Autos reinpassen würden und unten eine Waschstrasse integriert ist. Dieser Umstand wurde allerdings vehement bestritten und abermals gestikulierend wurde mir der Unterschied zwischen einem Parkhaus und einer Garage erklärt. Eine Garage!

Zum Abschluss dieser Lektion erteilte mir mein Sohn den Auftrag: "Papa, hol Geld!". Mama, näh mir doch bitte schonmal eine Strumpfmaske. Ich muss Geld holen gehen. :)
 
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   Führerschein für Eltern
  Kategorie Privat, erstellt am 26.05.2009 von Christian Klaproth
 
 
Hiermit fordere ich einen Führerschein für angehende Eltern, dessen Prüfung bestanden werden muss, bevor ein Paar Nachwuchs zeugen darf. Diese Forderung passt auch prima in die allgemeine wahljahr-populäre Verbotswelle rein. Warum ich das schreibe? Ich bin ernsthaft entsetzt. Entsetzt, über ein neues Fernsehformat, das Anfang Juni starten soll, bei dem Jugendlichen mit Kinderwunsch Babies und Kleinkinder leihweise zur Verfügung gestellt werden. Weil ich für so einen Dreck keine Werbung machen möchte, nenne ich Sendung und Sender nicht namentlich, aber ich fürchte, es weiss ohnehin jeder, um was es geht.

Dabei weiss ich noch nicht genau, worüber ich mehr entsetzt sein soll. Über die Tatsache, dass der 18-jährige Mario, (...) bereits mehrfach wegen Raub, Diebstahl und Körperverletzung angezeigt und zum Aggressionsabbau in der Boxhalle aktiv (...) einen Kinderwunsch mit seiner minderjährigen Freundin hat, über die Eltern von Mario und seiner Perle, die meinen angedachten Führerschein für Eltern mit Sicherheit nie bestanden hätten, oder über die wirklich, wirklich bekloppten Eltern, die ihre Babies für so ein "Expirement" zur Verfügung stellen und sich somit auch geradewegs für meinen geforderten Führerschein disqualifiziert haben. Wie hat man überhaupt geeignete Babies für diesen Job gefunden? Hat man die einfach gefragt, ob sie seelisch gefestigt sind? Wie werden diese Kinder reagieren, wenn sie einmal begreifen, dass ihre Eltern sie "verborgt" haben? Werden sie direkt Amok laufen oder nur Minderwertigkeitskomplexe bekommen?

Welchen Effekt soll das auf die jugendlichen Möchtegern-Eltern haben, denen scheinbar die nötige Reife fehlt? Sollen die sich denken "Oh, das Baby weint nachts, das ist mir aber zu anstrengend, ich warte erstmal noch ein paar Jahre, beende meine Ausbildung und warte, bis ich im Job gefestigt bin, um den Kind auch eine Perspektive zu bieten."? Höhö. Anstatt sie durch lächerliche 4 Tage (inkl. ärztlicher und psychologischer Betreuung) auf den Geschmack zu bringen, sollte man sie lieber 4 harte Wochen auf Schlaf-, Alkohol- und Zigarettenentzug setzen, damit ihnen klar wird, dass man von Hartz IV nicht beides finanzieren kann, persönliches Party-Leben UND Nachwuchs. Wie sollen solche Eltern ihrer Verantwortung gerecht werden, ihren Kindern ein Vorbild sein und ihnen die Welt erklären?

Als Vater einer Familie, die über zwei Jahre so viel Liebe gegeben und so hart um das Leben eines tapferen kleinen Mannes gekämpft hat, empfinde ich es als Schlag ins Gesicht, wie andere Eltern mit ihren Kindern umgehen. Wo soll das nur alles hinführen?
 
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   Mittelalterliche Zustände
  Kategorie Gaming, erstellt am 25.05.2009 von Christian Klaproth
 
 
Was musste ich am Wochenende  lesen? In Kalifornien will die Regierung durchsetzen, dass gewalthaltige Videospiele mit einer großen 18 gekennzeichnet werden und nur noch an Personen über 18 Jahre verkauft werden dürfen, anderenfalls drohe den Händlern eine Strafe von 1.000$. Da fühlt man sich als deutscher Videospiele-Konsument doch glatt ins Mittelalter zurückversetzt. Kennzeichnung von Titeln ab 18? Kein Verkauf an Minderjährige? Wo gibt's denn sowas? Das haben wir aber sowas von hinter uns gelassen, da sind wir schon viel weiter hier in good old Germany! :o)

Wir sind zum Glück schon viel, viel weiter. Bei uns werden nämlich auch schon virtuelle T-Shirts von Spielen, die eine USK-Einstufung "ab 18" bekommen haben, verboten. Naja, nicht richtig verboten. Wir dürfen diese T-Shirts nur sehen, aber nicht selber tragen. Virtuelle T-Shirts kann man sowieso nur sehen und nicht selber tragen? Ja, stimmt, ist aber eine unbedeutende Kleinigkeit. Ich meinte, der virtuelle Avatar eines in Deutschland lebenden  Home-Besuchers darf ein virtuelles T-Shirt nicht tragen, während er es allerdings an den virtuellen Körpern der Spieler aus dem europäischen Umland sehen kann. Jugendschutz in all seinen Facetten und seiner ganzen Pracht!!! Schade nur, dass das System Lücken hat, denn beim lokalen Lebensmittelhändler unseres Vertrauens steht die passende Spielhülle des selben "ab 18"-Spiels für jeden Knirps in greifbarer Nähe. Denn "K" wie "Killzone" steht schon etwas weiter unten im alphabetisch sortierten Regal. Allerdings noch oberhalb von Resident Evil 5. Und die Rückseite dieser Spielepackung ist um ein Vielfaches harmloser als ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Killzone". Komisch, komisch. Da lobe ich mir doch die professionellen Elektronikfachmarktketten, die ihre "ab 18"-Spiele in tolle rote Plastikhüllen gesteckt haben, die es verhindern, dass man sich die Spieleverpackung überhaupt erst richtig ansehen kann! Nur so kann Jugendschutz funktionieren.

Eigentlich sollte man sich freuen, dass den amerikanischen Videospielern nun das Lachen im Halse stecken bleibt, wenn sie sich mal wieder lustig über uns Gamer in Deutschland machen. Aber irgendwie empfinde ich eher Mitleid, droht ihnen vermutlich dieselbe  Stigmatisierung wie hierzulande. Und für die Politiker in Deutschland gibt es nun noch ein weiteres schwergewichtiges politisches Argument, warum man denn nicht gegen privaten Waffenbesitz und Schützenvereine, sondern gegen Killerspiele vorgehen soll: Die Amerikaner machen es genauso! Und die haben schliesslich noch viel lockerere Waffengesetze als wir! So!
 
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Wenn schon falsch, dann richtig!
Amoklauf, Killerspiele, wie immer!
Steter Tropfen höhlt das Killerspiel

 
   Wenn schon falsch, dann richtig!
  Kategorie Privat, erstellt am 14.05.2009 von Christian Klaproth
 
 
Wer hätte das gedacht? Noch ehe es die bösen Killerspiele erwischt, darf in Deutschland demnächst kein  Paintball, Gotcha oder  Laserdrome mehr gespielt werden. Zwar zählen die drei letztgenannten nicht zu meinen Hobbies, weshalb mir deren  allgemeines Verbot (also auch für Erwachsene!) eigentlich egal sein könnte, aber ich frage mich, ob keiner merkt, welche Augenwischerei hier vor sich geht?!? Die Hilflosigkeit der Politiker gegenüber der Tatsache, das Kinder und Jugendliche in diesem Land verwahrlosen, weil sich ihre Eltern nicht um sie und ihre vernünftige Erziehung kümmern oder sich niemand ihrer Probleme annimmt (Mobbing und Leistungsdruck in der Schule?), äußert sich durch immer schwachsinnigere Maßnahmen und Gesetze. Fehlgeleiteter Aktionismus im Antlitz der bevorstehenden Wahlen? Was müssen wir nicht schon alles im Namen der Terrorismusbekämpfung oder der geschädigten  Musikindustrie über uns ergehen lassen? Die Verhinderung eines Amok-Laufes heiligt die Mittel. Ob es da überhaupt Zusammenhänge gibt spielt dabei eine untergeordnete bis keine Rolle.

In der Begründung heisst es, durch das Spielen von Paintball würde man das  Töten simulieren. Gewertet werden in einem Wettkampf nur Treffer gegen den Torso (also potentielle Treffer lebenswichtiger Organe) und neuerdings auch gegen den Hals. Treffer gegen Arme und Beine werden nicht gewertet und sind ungültig. Klingt martialisch und brutal? Nun, das sind die aktuell gültigen Regeln des  Florettfechtens. Also wenn schon, denn schon. Da sollte Florettfechten aber bitteschön verboten werden, denn was tut man da denn sonst, als das Töten zu simulieren? Anhänger der Sportarten Karate und Boxen dürfen sich auch schonmal darauf einstellen, künftig heimlich in abgedunkelten und schallisolierten Kellerräumen ihre Wettkämpfe auszutragen. Immerhin soll ja der Zugang zu den UFC Kämpfen in der Kölnarena für Jugendliche  verboten werden. Verbote, Verbote, Verbote! Dadurch wird es für die Kids auch direkt gaaaaanz uninteressant.

Ich würde mir auch ein bißchen mehr Konsequenz wünschen, damit das Unterfangen Jugendschutz auch noch glaubhafter rüberkommt. Ein Verbot der Cowboy und Indianer sowie der Ritter-Sets von Lego und Playmobil wäre durchaus angebracht. Dort wird nämlich der Umgang mit Stich- und Schußwaffen und letzlich auch das Töten simuliert.

Im Hinblick auf mögliche Amokläufe wäre dann schonmal das Wichtigste getan und der Großteil der Bevölkerung beruhigt. Überflüssige und schwer durchzusetzende Gesetzesänderungen, was den privaten Besitz von Schusswaffen, die private Einlagerung von scharfer Munition sowie Regelungen betreffend der Kontrolle korrekter, heimischer Waffenlagerung angeht, würden damit endgültig überflüssig werden und könnten zur Freude und Erleichterung der Waffenlobby vielleicht noch etwas gelockert werden. Wie wär's?
 
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Amoklauf, Killerspiele, wie immer!
Steter Tropfen höhlt das Killerspiel
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   Mir nach, Männer!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 07.05.2009 von Christian Klaproth
 
 
Aus der Kategorie Sprücheklopfer möchte ich hier noch weitere Zitate nachreichen. Letztens waren wir einkaufen, als Familie. Und Junior war recht brav, weshalb er sich als Belohnung ein Auto aussuchen durfte. In der Spielwarenabteilung des Supermarktes stöberten dann Papa und Mama allerdings länger herum, als es dem Nachwuchs lieb war, denn der hatte sein Auto längst gefunden. Wir schauten uns recht verdutzt an, als Sohnemann den Weg Richtung Kasse einschlug mit den Worten Kommt Männer!. Und als wir nicht prompt reagierten - wir mussten uns erstmal gegenseitig anschauen, ob wir das richtig verstanden hatten - da folgte ein Jungs, los geht's!. Wir fragen uns, wo er das aufschnappt, und es dann auch noch in der richtigen Situation abspult... *grübel*

Naja, jedenfalls versuchen wir ihm nun zu erklären, dass die Mama weder unter die Kategorie Männer, noch unter Jungs fällt.
 
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Mama piekt nicht
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   O wie Orakel
  Kategorie Programmierung, erstellt am 30.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Es gibt Bewegung in der Welt der Software-Entwicklung und gespannt schaut die Java-Welt (also auch meiner einer) auf die Konsequenzen der  Übernahme von  Sun durch  Oracle. Mit Sun kauft sich Oracle damit nicht nur die Programmiersprache Java ein, sondern auch die weit verbreitete und kostenlose Datenbank  MySQL, die ihrerseits erst kürzlich von Sun  aufgekauft worden ist.

Was beabsichtigt Oracle mit den neu erworbenen Technologien und Marken? Sollen sie eingestampft werden? Sollen sie fortan kostenpflichtig vertrieben werden? Was geschieht mit den vielen Open Source Ansätzen im Java-Umfeld? Oder auch bei MySQL? Dieser Blog läuft zum Beispiel auf einer MySQL Datenbank. Sollten dafür zukünftig Gebühren anfallen, müsstet Ihr - werte Leserinnen und Leser - künftig pro aufgerufenem Artikel 10 Cent bezahlen. Kleiner Scherz!

Bleibt die Frage, ob sich zukünftig an den Oracle-Produkten (auch im Java-Umfeld) etwas verbessern wird, denn - das zeigt mir meine aktuelle Projekt-Erfahrung - die Java-Persistenz-Software  EclipseLink, die aus dem Produkt TopLink von Oracle  hervorging arbeitet nicht korrekt mit einer  Oracle 10g Datenbank zusammen, wenn man den Oracle-Join-Style benutzt (quasi ein Oracle-Dialekt der Datenbanksprache SQL). Ebenso lässt sich aus einer Oracle-Datenbank kein brauchbarer Export der Daten mit Hilfe des  Oracle SQLDeveloper erstellen. Die erzeugte Datei kann nicht wieder importiert werden.

Solche Probleme würde ich erwarten, wenn ich Produkte verschiedener Hersteller einsetzen würde, aber wenn ich doch schon alles aus einer Hand bekomme, wieso funktioniert das dann bitteschön nicht? Aber, und vielleicht ist das ja der Grund, warum sich Oracle (u.a.) Java gekauft hat: Vielleicht sollen es die eigenen Leute jetzt erstmal richtig lernen! Also dann, auf gutes Gelingen!
 
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   Review: Flock! (PS3)
  Kategorie Gaming, erstellt am 27.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Was ein bißchen nach schlecht gewordener Milch klingt, aber vom englischen Wort für Herde stammt, ist eine witzige Mischung aus Geschicklichkeits- und Knobelspiel, bei der es darum geht, kleine knuddelige Tierherden mit dem Lichtkegel einer fliegenden Untertasse in das Ufo-Mutterschiff zu scheuchen. Was dort mit ihnen geschicht entzieht sich meiner Kenntnis, denn ich bin Untertassen-Pilot und kein Wissenschaftler.

Das Spiel startet recht einfach und wird mit der Zeit immer komplexer. Ist es anfangs nur eine Frage des Geschicks, die Tiere zügig ins Mutterschiff zu leiten, kommen in späteren Levels (oder auch "Stufes", scheinbar wurde die deutsche Lokalisierung per  Babelfish vorgenommen) Schalter, Sprungpads, Gehegetore, Lichtschalter und andere Elemente hinzu, die man benutzen oder kombinieren muss, da der direkte Weg zum Mutterschiff versperrt ist. Dabei enthält Flock neben seinem niedlichen Charme (ein bißchen im Stile von LittleBigPlanet) vor allem auch eine gehörige Portion Witz. So kann man Schafe beispielsweise durch Kontakt mit Wasser einlaufen lassen, so dass sie durch Zäune hindurchschlüpfen können. Hühner kann man aufscheuchen, so dass sie eine kurze Strecke fliegend zurücklegen. Kühe sollte man immer nur ein Stückchen anschieben und dann wieder in Ruhe lassen, da sie sonst durchdrehen und unkontrolliert alles über den Haufen rennen. Und Schweine sollte man großflächig um Schlammlöcher herumleiten, da sie sonst erstmal ein ausgiebiges Bad nehmen müssen. Denn: Das Spiel läuft natürlich unter Zeitdruck ab.

In jedem Level gibt es zwei Ziele, die man in einem Rutsch oder durch wiederholtes Absolvieren des Levels erreichen kann: Schafft man die Entführung der benötigten Tiere schnell genug, gibt es eine Bronze-, eine Silber- oder gar eine Goldmedallie. Entsprechend gibt es auch mehr Punkte für die Online-Rankings. In der Gegend befinden sich immer ein paar mehr Tiere, als man für die Level-Ziele benötigt. Das zweite Ziel besteht darin, eine perfekte Entführung hinzubekommen und alle Tiere ins Mutterschiff zu locken. Die Schwierigkeit dabei sind die vielen Gefahren, die unterwegs lauern: Abgründe, Gruben, Seen und der böse Wolf, der nachts sein Unwesen treibt und unbeaufsichtigte Tiere gerne mal verzehrt.

Kleine Gimmicks tragen ebenfalls zur Erheiterung des Spielers bei: So kann man in bestimmten Kornfeldern per Druckstrahl Kornkreise malen, um dadurch einen Zeitbonus zu bekommen. Schiebt man auf eine Liebeswiese ein männliches und ein weibliches Tier, gibt es spontan Nachwuchs und somit mehr zu entführen. Weiterhin kann man Sonderpunkte in Levels sammeln, in dem man per Saug- oder Druckstrahl der Untertasse, die Umwelt beeinflusst. Gefällte Bäume, plattgedrückte Kornfelder und umgeworfene Zäune bringen Zusatzpunkte.

Flock verfügt über eine Einzelspielerkampagne mit 55 Levels. Weiterhin stehen zahlreiche Multiplayer-Herausforderungen zur Verfügung, sowohl für kooperatives spielen, als auch für Matches gegeneinander. Leider gibt es keine Online-Unterstützung, so dass man Flock nur lokal mit zwei Spielern geniessen kann. Wem das aber nicht reicht, der darf sich im mitgelieferten Level-Editor austoben und seine Kreationen online für andere Spieler freigeben. Ebenso kann man sich zahlreiche Levels anderer Spieler herunterladen, spielen und bewerten.

Als Download-Titel ist Flock einer der teureren (14,99 EUR im PSN, vergleichbar wird der Preis bei XBLA sein), dafür ist es aber auch ein sehr umfangreiches Spiel. Abzüge gibt es für den fehlenden Online-Multiplayer-Part und die anfangs witzige, nach Level 20 aber extrem nervende Hintergrundmusik. Auf einer Skala von 0 bis 100, gebe ich dem Spiel 80 Punkte und stufe es als "empfehlenswert" ein.
 
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Review: LittleBigPlanet (PS3)
Review: Eye of Judgment (PS3)
Review: Super Stardust HD (PS3)
Review: Ratchet & Clank Tools of Destruction (PS3)
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Review: Uncharted 2 (PS3)
Review: Darksiders (PS3)
Review: Söldner-X 2 Final Prototype
Review: DeathSpank (PS3)
 
   Vorsicht bei Blog-Verzeichnissen
  Kategorie Internet, erstellt am 27.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Mal Hand auf's Herz: Wer liest sich jedesmal bei der Anmeldung an einer Seite im Internet die kompletten AGBs durch? Mindestens der Autor dieses Beitrages tut es nicht immer oder nur flüchtig. Aber wenn, dann finden sich häufig merkwürdige Passagen, die einen kurzzeitig zusammenzucken lassen. Meine letzte Zuckung war dann so stark, dass ich eine begonnende Anmeldung nach Durchlesen der AGBs abgebrochen habe. Beim  Blogverzeichnis Deutschland findet sich in den  Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Passage, die dort vermutlich nur da steht, damit das Blog-Verzeichnis Inhalte der dort angemeldeten Blogs wiedergeben darf (ähnlich, wie das auch die  Bloggerei macht). Der Satz ist aber so scharf formuliert, dass ich da rauslese, dass ich das Urheberrecht an meinen Blog-Einträgen an die Firma hinter dem Blog-Verzeichnis abtrete.

Der Satz "Gleichzeitig erteilt der Blogger dem BlogVerzeichnis ein uneingeschränktes, übertragbares und zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den durch ihn eingestellten Beiträgen." hört sich für mich so an, als dürften die zum Beispiel ohne mein weiteres Einverständnis aus meinen gesammelten Blog-Einträgen ein Buch veröffentlichen.

Oder wie liest sich das für Euch?
 
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   Mama piekt nicht
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 23.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Es ist wie ein kleines tägliches Wunder, die Entwicklung eines Kindes zu verfolgen. Die kleinen und großen Fortschritte zu sehen, seien es motorische Fähigkeiten oder aber geistige Höhenflüge in Form von sprachlichen Äußerungen. Von letzteren haut uns Niklas zur Zeit Etliches um die Ohren, so dass man eigentlich den ganzen Tag mit einem Diktiergerät herumlaufen müsste. Bei der aktuellen Brabbel-Geschwindigkeit ist es nichtmal möglich, alles mitzuschreiben. Hier aber trotzdem ein paar festgehaltene Aussagen und Feststellungen eines kleinen Mannes, der seine Welt entdeckt.

Selbst komplizierteste Zusammenhänge werden erkannt und treffend formuliert, so geschehen bei der Betrachtung eines Polizei-Bilder-Buches, in dem auf einem Bild ein Polizeiauto vor einer auf dem Boden liegenden Rolle Absperrband steht. "Fährt Polizei über Band, dann tot ist, nicht mehr benutzen kann."

Niklas streichelt Mama über die Wange und stellt fest: "Mama piekt nicht, nur Papa piekt." Im Gegenzug Antwortet er dem Papa aber auch auf die Frage "Hast Du mich lieb" mit "Nein, nur Mama lieb.. Nur abends bei unserem Gute-Nacht-Ritual, quasi unter vier Augen, gesteht er auch mal ein, dass er den Papa auch lieb hat.

Durst wird vermutlich als Aua interpretiert, denn Niklas meint: "Muss tinken, dann geht Aua (zeigt auf seinen Bauch) weg."

Auf die Frage, ob Niklas ein Stück Paprika probieren möchte, sagt er höflich: "Ich werde mal ein kleines Stück essen.". Wir sind fast vom Stuhl gefallen.

"Papa, komm mal zu miiiiaaaa!", tönt es häufig, wenn ich mehr als 2 Meter entfernt bin, "sammen pielen". Kaum streckt man aber die Hand aus, weil man ja mitspielen möchte, erntet man meist ein "Nicht anfassen, gerne schauen". Ab und an hat der Papa aber doch witzige Ideen, zum Beispiel wenn zwei Lego-Elefanten im Duplo-Zug mitfahren. "Guck mal, fahren zieren Elfanten." - "Ja, die fahren spazieren." - "Gut festhalten, Elfanten beide, nicht runterfallen. Muss kräftig ziehen, Lokotive." Verblüffend!

Nachdem der Sandmann den Sand gestreut hat, kommt ein "muss Sand wegmachen, besser sehen kann". Und nach seinem obligatorischen "Will nich Bett, bin nicht müde" schläft er (meistens) binnen 5 Minuten ein. :)
 
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Niklas der Fotof
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   Heute schon abgewrackt?
  Kategorie Privat, erstellt am 22.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Für mich steht fest, dass einer der Favoriten auf das Unwort des Jahres 2009 auf jeden Fall "Abwrackprämie" ist. Ich war ja recht erstaunt, welch imenses Rudelabwracken in Deutschland losgebrochen ist. Als hätten hunderttausende nur darauf gewartet, sich von ihrem alten Hobel zu trennen. Und wie es für ein Massenphänomen irgendwie Gesetz ist, rennen alle blind los, wo es was geschenkt gibt. Wundert sich denn niemand, dass man vor der großen Abwrackung bereits mehr als 2500 EUR Rabatt beim Kauf eines Neuwagens bekommen hat? Vorher gab es je nach Wagen 4000 EUR und einen Satz Winterreifen, heute gibt es die staatliche Umweltprämie. Hm.

Und die Blindheit nimmt zu. Findige Autohersteller haben jetzt erkannt, dass Rabatte out sind. Geldgeschenke für alte Autos sind in. So gibt es jetzt schon bis zu 2500 EUR, auch wenn der alte Wagen noch gar keine 9 Jahre alt ist. Hallo? Merkt wer was? Da gehen Wagen, die man gebraucht für locker 5000 EUR losbekommt für 2500 EUR weg, nur weil's geschenkt ist? Nein, nein, das muss an mir liegen. Ich bin schlicht und ergreifend zu doof, das zu kapieren.

Hat sich eigentlich schonmal jemand über die volkwirtschaftlichen Folgeschäden des Verschrottungsgeldes Gedanken gemacht? Tausende abwrackgeschädigte Neuwagenfahrer, die sonst mit 120 km/h auf die linke Spur ausscheren, tun dies nun mit 80 km/h, weil sie ihr neues Auto auf den ersten 1000 Kilometern vorsichtig einfahren müssen. Staus und Unfälle sind die Folge. Die Mitarbeiter von TÜV und Dekra dürften sich in den kommenden zwei Jahren schonmal auf Kurzarbeit einstellen. Und die Hafenmitarbeiter in Neustadt i.H. werden wohl auch demnächst gekündigt, weil es nix mehr nach Polen zu verschiffen gibt.

Aber die größte Kritik richtet sich eigentlich gegen unsere Regierung und nicht die armen Bürger, die einem 2500-EUR-Geschenk nicht widerstehen können. Wie will man die deutschen Autobauer untertützen, wenn die Umweltprämie auch für japanische, koreanische und überhaupt importierte Autos gewährt wird. Achso, vermutlich historisch bedenklich, würde man sie ausschliessen wollen. Und wer hat sich eigentlich den Alias Umweltprämie einfallen lassen, wenn ich meinen 9 Jahre alten 1,2 Liter Euro-4 Wagen gegen eine hochmodernes 2,5 Liter CO2-Monster eintauschen kann. Zumindest hier hätte man ja mal zugunsten der Umwelt regulierend eingreifen können, und dafür sorgen können, dass der neue Wagen weniger CO2 rausschleudern muss, als der abgewrackte. Bekomme ich auch dann die Abwrackprämie, wenn ich mein Auto gegen ein Fahrrad eintausche? Und für so eine Aktion zahle ich steuern?!?

So, das musste mal gesagt werden.
 
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Die Krise ist definitiv vorbei
 
   Niklas der Fotof
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 22.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Papas Oster-Urlaub bot die Gelegenheit eines gemeinsamen Ausflugs in den Tierpark Odenkirchen, einen - gemessen an den Dimensionen eines überfüllten Berliner Zoologischen Gartens - winzigen Zööchens. Ich glaube, der Tierpark Odenkirchen ist nur so breit, wie die Schlange des Berliner Zoos am Mittwoch Nachmittag nach Ostern an der Kasse des Eingangs lang war. Das dürfte einem Zweijährigen aber recht egal sein, denn die wichtigsten Tiere gibt es trotzdem zu sehen: Die Affen. Daher gehen wir ja auch nicht in den Zoo oder in den Tierpark, sondern wir gehen "Affen gucken!!!".

Kleine Knirpse finden aber bisweilen ganz andere Dinge interessant, als ihnen die Erwachsenen zeigen wollen. Kletternde Affen? Langweilig. Fütterung der Seehunde? Gähn. Gut, Odenkirchen hat keine Eisbär-Stuntschwimmerinnen zu bieten, aber etwas mehr Interesse an den Tieren hätte ich schon erwartet. Stattdessen hat es Niklas die kleine silberne Schachtel angetan, die Papa ständig vor sein Gesicht hält und die manchmal so lustig blitzt. Der Fotorat. Mit diesem kann man nämlich fotofieren. Und so ist eine kleine Bilderserie unserers österlichen Zoobesuches entstanden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Schliesslich ist es mir auf einem der Fotos sogar gelungen, ins Bild zu hechten, damit ich auch mal zu sehen bin. :)

Fotoalbum folgt.
 
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Mama piekt nicht
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   Land in Sicht
  Kategorie Privat, erstellt am 21.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Das schöne Osterwetter und der Tegler See in Berlin luden uns zu einer Premiere ein: Niklas erste Schifffahrt. Allerdings machten wir uns etwas Sorgen, wie wir denn den quirligen Nik über eine Stunde lang auf dem Deck eines Schiffes bändigen sollten (die kürzeste angebotene Dampferfahrt sollte 90 Minuten dauern), ohne dass er uns durchdreht. Die Lösung: Statt eines luxuriösen und motorisierten Schiffes, dem Windstärke 2 nichts anhaben kann und dessen Bedienung kalte Getränke und Eis serviert, entschieden wir uns in Ermangelung eines freien Tretbootes für die Mietvariante "Ruderboot, Dreisitzer" mit Platz für einen Ruderer.

"Wir sitzen alle im selben Boot" erweckte vor meinem geistigen Auge das Bild eines Tretbootes, in dem alle (vielleicht vom Niklas abgesehen, weil er noch zu kurze Beine hat) mittreten. Stattdessen sitzen mir meine Lieben gegenüber, gackern, klatschen im Takt und rufen "Schneller Papa!". Aber wer hätte das Gedacht: Naturtalent Papa hat den Ruderkahn erstmal erstklassig und ohne anbumsen aus dem engen Ruderboothafen auf den offenen See manövriert.

Ich dachte mir, schippern wir 10 Minuten, lassen uns treiben und kehren zurück. Kurz und schmerzlos aber für Nik ein unvergessliches Abenteuer. "Einmal um die Insel rum", befahl der Kapitän, der hinten im Boot meinen mit Rettungsveste ausgestatteten Sohn fest umklammert hielt. Wahrscheinlich dachte sich der Kapitän: An dem halte ich mich fest, der schwimmt im Zweifelsfall oben. :) Die Insel, die in gefühlten 20 Kilometer Entfernung lag, war nach 15 Minuten erreicht und umrundet. Erst dann offenbarte sich der Grund der schnellen Reise: Bis hierhin hatten wir Rückenwind! Was folgte war der beschwerliche Rückweg, der mir Blasen an den Händen beschehrte, die ich in Ermangelung einer Nadel abends im Hotelzimmer per Nagelschere aufschneiden musste, um mir etwas Linderung von dem brennenden Druck zu verschaffen. Nein, ich möchte nicht jammern, aber das tat schon ordentlich weh. Mindestens gleichzusetzen mit Presswehen... nur an den Händen. Allerdings - das muss ich zugeben - habe ich mir auch erst die Blasen aufgeschnitten und dann das Desinfektionsmittel draufgesprüht, was wohl die falsche Reihenfolge war. Egal, zurück zum Thema.

Jedenfalls war der Rückweg von der Insel nicht nur beschwerlich sondern auch sehr gefährlich. Starker Seegang drohte das Schiff kentern zu lassen. Zudem stieg ein verdächtiger Geruch aus der Hose unseres ersten Matrosen auf. "Gleich überfährt uns der Dampfer!!", rief meine Frau... äh... der Kapitän und zeigte in meine Richtung. Erschrocken drehte ich mich um (weil der Ruderer schaut ja nicht wie der Rest der Besatzung in Fahrtrichtung) und musste meine Augen erstmal auf die entsprechende Brennweite einstellen. Irgendwo entfernt am Horizont erahnte ich einen Dampfer. Mein Sohn hatte die Situation voll im Griff: "Keine Angst haben, Mama, fährt Schiff vorbei.", sagte er und hielt Mamas Arm ganz fest. Ein wahrlich schönes Bild, die beiden. Und so kehrten wir ob aller Gefahren nach knapp 30 Minuten zurück in den sicheren Hafen und konnten uns der Windelthematik zuwenden.
 
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   Plapperlapapp
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 20.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Aufgrund einer bewegten Osterzeit (wir pendelten zwischen Mönchengladbach, Oberhausen und Berlin hin und her) ist es in diesem Blog in den letzten zwei Wochen etwas ruhiger geworden, weshalb ich gerne ein paar Infos aus den letzten Tagen nachreichen möchte. Aber zunächst mal: Froher Ostern an alle Blog-Leser nachträglich.

Unser großer Kleiner hat während des Osterurlaubs einen gefühlt exorbitant großen Entwicklungsschub hingelegt, was die Anwendung deutscher Grammatik und die Bildung von langen Sätzen angeht. Allgemein neigt er mehr dazu, sich aus eigenem Antrieb mitzuteilen und Sachen zu hinterfragen. Häufiges "Papa, machst Du?", wird nach Beantwortung mit einem wissenden "Ach so!" quittiert. Wiederholtes Schlagen mit dem roten Spaten (auf den Niklas mit dem Knie gefallen ist, Insider) rechtfertigt er gerne mit einem "Schulgung, tut Leid, nicht Absicht macht habe!".

Ansonsten bleibt nach diesem Osterfest die besondere Herausforderung, Ostern korrekt hinter Geburtstag und Weihnachten als eher kleineres Fest mit mäßigem Geschenkeaufkommen rangieren zu lassen. Nach Mama und Papa dürfte der Osterhase bei Niklas ganz hoch im Freundeskurs stehen. Schließlich musste Niklas gleich an vier Tagen (!) Eier suchen, fand aber immer nur so Spielsachen und so. :) Als erstes am Ostersonntag im heimischen Garten, am Montag bei Tante W. in O., am Dienstag bei Oma S. in B. und am Mittwoch schließlich bei U-Oma I. in B. Was für ein Oster-Marathon, quasi ein Osterthon. Da muss sich der Weihnachtsmann aber gehörig anstrengen.

Weitere kleine und große Highlights - wie das blasenfördernde Familienrudern - werde ich in den kommenden Tagen nachreichen.
 
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Karneval 2009
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   Wahrscheinlichkeiten
  Kategorie Privat, erstellt am 06.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Heute musste ich mal wieder feststellen, dass die Aussage über die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses nichts (aber auch gar nichts) damit zu tun hat, ob dieses Ereignis auch tatsächlich eintritt. Oder gibt es vielleicht so etwas wie Pech... und manche Menschen haben etwas mehr davon?

Na wie dem auch sei, entschied ich mich heute, trotz einer Regen-Wahrscheinlichkeit von 10% dafür, mit Niklas zu Fuß (bzw. mit Buggy) zu seiner Klettermaxe-Spielgruppe zu laufen. Und gerade als ich bemerkte, dass ich ja weder einen Regenschutz für den Buggy noch eine Regenjacke für mich dabei hatte, da tropfte mir auch schon der erste Abgesandte der Wolken auf meine Nase. "Hey Papa, mach Buggy zu!", tönte es aus dem Gefährt, das ich vor mir her schub. Verdeck zu, Sohnemann trocken, Papa nass. Zum Glück war es nur ein ganz kurzer Schauer.

Apropos Regen: Kennt Ihr die folgende Situation? Das Auto steht auf einem nicht überdachten Parkplatz und es regnet in Strömen. Noch steckt man unter einem Schirm, der Regenschutz ist über den Kinderwagen gestülpt. Dann muss es schnell gehen: Der Schirm wird zur Seite gelegt, das Auto geöffnet. Regenschutz vom Kinderwagen und Nachwuchs in den Kindersitz verfrachtet. Soweit so gut. Nun gilt es möglichst schnell die routinierten Anschnallgriffe am Kindersitz wie gewohnt schnell auszuführen, denn während die obere Körperhälfte in den Auto-Fond gebeugt im Trockenen ist, regnet alles Hintern abwärts ein... es läuft einem quasi schon kalt die Beine herunter. Und ausgerechnet in diesem Moment klemmt der Kindersitz-Verschluss. Passiert sonst nie. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich ausgerechnet bei Starkregen verklemmt.

Auf dem Rückweg von der Klettermaxe-Gruppe traf ich auf eine Leidensgenossin, mit der ich das Thema (Un-)Wahrscheinlichkeiten tiefgründig und mit feuchtem Auge diskutieren konnte. Oder sollte ich sagen, die Leidensgenossin traf mich. Während wir feststellten, dass wir beide gelegentlich Pech haben, kämpfte sie leider in meinem Auge um's Überleben.

Pech.
 
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   Liebes Tagebuch...
  Kategorie Privat, erstellt am 01.04.2009 von Christian Klaproth
 
 
Heute - und das ist kein Aprilscherz - wird dieser Blog 4 Jahre alt. Seit meinem ersten Eintrag in diesem Online-Tagebuch ist viel passiert, gerade das letzte Jahr war voller Ereignisse, für deren bessere Bewältigung ich mir oftmals einigen Balast von der Seele geschrieben habe, nicht wissend, wieviele Menschen mittlerweile diesen Blog verfolgen.

In Zahlen ausgedrückt heisst das, dass im Durchschnitt täglich 488 Seitenabrufe erfolgen. Der Eintrag über Jonis Tod wurde über 2500mal gelesen. Die Anteilnahme an unserem Schicksal und das unseres kleinen Sohnes finde ich nach wie vor überwältigend.

In meinem vierten Blog-Jahr habe ich insgesamt 88 Einträge geschrieben, was bedeutet, dass ich statistisch gesehen etwa alle 4 Tage, 3 Stunden und 22 Minuten einen Eintrag geschrieben habe. Meinen Schnitt konnte ich somit zum Vorjahr um 14 Minuten "verbessern".

Mal schauen, was das fünfte Blog-Jahr so alles mit sich bringt. Ist ja quasi ein Jubiläum. Da muss ich mir vielleicht noch was überlegen... Ich wünsche jedenfalls allen Lesern weiterhin gute Unterhaltung, Denkanstösse und viel Spaß beim Lesen. Und zur Erinnerung: Ich freue mich auch sehr über Kommentare. :-)
 
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Mein erster BLOG Eintrag
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Rundes Blog-Jubiläum
 
   Schlaflos in Mönchengladbach
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 27.03.2009 von Christian Klaproth
 
 
Wie meine Frau  bereits berichtet hat, wollte Niklas in einer wirklich stürmischen Nacht bei uns im Bett schlafen. Die Nacht war in der Tat durch wenig Schlaf elterlicherseits geprägt, geht aber einher mit der Erkenntnis, dass ein Zweijähriger einen recht unruhigen bzw. bewegenden Schlaf hat. Wenn ich nicht gerade ein Schnaufen unmittelbar an meinem Ohr ertragen musste, spürte ich einen kleinen Fuß zwischen meinen Rippen.

Nun scheint es mir, dass Niklas auf den Geschmack gekommen ist, denn obwohl es gar nicht mehr so arg stürmt in den letzten Nächten, wollte er dennoch bei uns im Schlafzimmer nächtigen. Kann nicht in meinem Bett schlafen, habe Angst! Das hat er wörtlich zu mir gesagt, als ich ihn abends ins Bett bringen wollte.

Mittlerweile haben wir aber nachgerüstet und bedingungslos zu akzeptierende Auflagen in Kraft treten lassen: Sohnemann darf gerne in unserem Schlafzimmer schlafen, aber dann bitte in seinem "eigenen" Bett. Und da das Bett aus seinem Zimmer zu groß ist, als das es auch noch in unser Schlafzimmer gestellt werden könnte, haben wir sein Gitterbettchen erneut zusammengebaut und am Fußende unseres Bettes aufgestellt. Nicht, dass wir ihn durch Fußgeruch zu einem tieferen Schlaf verhelfen wollen, wir wollten einfach die Entfernung zwischen unseren Ohren und seinem Schnaufen innerhalb des Raumes maximieren.

Größenmäßig passt er in sein Gitterbettchen ausgestreckt noch locker rein. Er liegt also nicht unbequem. Ganz im Gegenteil - und da muss ich mich hier mal als verliebter Vater outen - der Niklas sieht ja so süüüüüüüüß aus, wenn er schläft. Eine Hand umschließt zärtlich die Zurtzel-Ecke seines Hundis (Kuschel-Objekt), die andere Hand liegt (den Arm über den Kopf gelegt) am Ohr. Der Schnulli ist seinem Mund entglitten und liegt direkt vor seiner Nase. Herrlich. Gestern musste ich ihm mehrere Minuten einfach mal regungslos beim Schlafen zusehen.

Der entglittene Schnulli wurde dann gegen halb drei nochmal zu einem Thema, aber das ist eine andere Geschichte... :o)
 
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Automatisch !!!1!11!!elf
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Der Kindergartenplatz
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Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Automatisch !!!1!11!!elf
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 23.03.2009 von Christian Klaproth
 
 
Niklas ist ein begnadeter Musiker, und das gleich in merhfacher Hinsicht. Zum einen gelingt es ihm mit den einfachsten Mitteln, ein individuelles und einzigartiges Klanginstrument zu basteln. So fand er die Tage heraus, das zwei gegeneinander geschlagene leere Plastikpfandflaschen ganz hervorragend als Taktgeber zu gebrauchen sind. Zum anderen hat er aufgrund seiner einfachen und einprägsamen Songtexte das Potential, ganz groß rauszukommen. Sein neuster Hit Automatisch besteht zum beispiel lediglich aus dem Wort "automatisch". Auch im Refrain ist nur "automatisch" zu hören. Allerdings - und hier zeigt sich sein wahres Talent - schafft er es in seinem gesellschaftskritischen Erstlingswerk das Wort auf vielfache Art und Weise zu betonen. Angefangen von einem leise gehauchten "Audohmahdisch?" bis hin zu einem energisch betonten "Au-to-maaaa-tisch" enthält der Song alle nur erdenklichen Kombinationen aus Stimmung, Betonung und Tonlage. Ich glaube, mit diesem Song hinterfragt er die Sinnhaftigkeit von Pfandgut-Annahme-Automaten (diese ziehen die Flaschen in der Regel nämlich... naa? rüschtüsch: automatisch ein). Diese Automaten sollen ja den Pfandabgabeprozess beschleunigen und Personal einsparen. Dumm nur, wenn die zwei Automaten unseres Standard-Supermarktes jedesmal bei uns irgendwie den Dienst verweigern, weil sie voll sind. Dann nämlich muss sich Personal um die Angelegenheit kümmern und es geht doch nicht alles... naa? rüschtüsch: automatisch. Den Niklas kümmerst das allerdings herzlich wenig. Sein Lied endet mit der Zeile nein, ist nicht manuell, ist automatisch !!!1!11!!elf

Übrigens: Wenn Niklas nicht gerade singt, dann bereitet er ganz köstliche Getränke in seiner eigenen kleinen Küche. Am Abend gibt es nach dem Essen zum Beispiel keinen Sambuca mit drei Kaffeebohnen, sondern Luft-Kaffee mit drei Kichererbsen. Köstlich!
 
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Karneval 2009
Früh übt sich
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Plapperlapapp
Niklas der Fotof
Mama piekt nicht
 
   Portable PSN ID
  Kategorie Gaming, erstellt am 23.03.2009 von Christian Klaproth
 
 
Eine halbe gefühlte Ewigkeit mussten die PS3-Spieler darauf warten, nun hat Sony vor ein paar Tagen einen neuen kostenlosen Service gestartet, der es erlaubt, per Internet auf den aktuellen Stand der errungenen Trophäen zugreifen zu können. Über das, was für XBox-Spieler bereits seit Äonen eine Selbstverständlichkeit ist, können sich nun also auch die Playstation-Jünger freuen. So eine Art "Gamercard", Portable ID genannt. Zwar gibt es beispielsweise mit  Playfire bereits seit längerer Zeit einen Ersatz aus der Community (woher kenne ich nur den Ansatz " von Spielern für Spieler"?!?), die offiziellen Sony-IDs haben aber den Vorteil, dass sie nicht manuell nachgepflegt werden müssen, sondern sich automatisch aktualisieren.

Bereits seit fast einem Jahr kann man in PS3-Spielen Trophäen sammeln, kleine Errungenschaften für bestimmte Ziele, die man in Spielen absolviert. Sie motivieren in vielen Fällen dazu, ein Spiel einmal auf eine andere Art und Weise (und auch mehrfach) als gewöhnlich zu spielen, darüber hatte ich bereits berichtet. Nun hoffe ich, dass Sony auch noch eine verkleinerte Variante der Portable ID anbietet. Dann könnte ich sie nämlich auch mal in meiner Sidebar platzieren. Hier nun also meine aktuelle Portable ID:

 
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Quo Vadis Trophäus
Trophäensammler

 
   Amoklauf, Killerspiele, wie immer!
  Kategorie Gaming, erstellt am 12.03.2009 von Christian Klaproth
 
 
Eigentlich hat es mir schon gestern in den Fingern gejuckt, aber ich dachte mir, warte mal ab, wie sich die Ermittlungen und die öffentliche Diskussion nach dem  letzten Amoklauf entwickeln. Und gerade, als ich dachte, dass man diesmal vielleicht unvoreingenommen versucht, zu analysieren, was einen Jugendlichen mit 17 Jahren so an den Rand der Verzweiflung treibt, dass er keinen anderen Ausweg mehr aus seiner Misere sieht, gerade als ich dachte, man würde die Durchsetzung bestehender Gesetze in Frage stellen (wenn z.B. ein Vater seine Schusswaffen unrechtmäßig lagert), und gerade als ich noch lass, dass der Täter ein leidenschaftlicher Tischtennisspieler gewesen sei, da hatte ich gehofft, dass nicht erneut gegen die ach-so-bösen "Killerspiele" gehetzt wird. Aber falsch gedacht: Kaum, dass die Ermittler Counterstrike auf dem Rechner des Jungen entdeckt haben, ertönt sofort wieder der Aufschrei nach einem Verbot von Killerspielen. Es hat sich also nichts geändert.

Da ich sowohl Ego-Shooter spiele und bei der Bundeswehr mit Pistole, Gewehr und Maschinengewehr geschossen habe, kann ich sagen, dass diese beiden Dinge in Bezug auf die jeweilige Handhabung aber auch gar nichts gemein haben. Weder befähigt mich der Umgang mit einer echten Pistole dazu, einen Ego-Shooter zu spielen, noch erlerne ich durch das Spielen eines Ego-Shooters den Umgang mit echten Waffen, selbst dann nicht, wenn die Waffen im Spiel Nachbildungen von Original-Waffen sind.

Die  lächerlichste Aussage, die bisher in der neu aufflammenden Diskussion gefallen ist, stammt von Hans-Dieter Schwind, dem Präsidenten der Deutschen Stiftung für Verbrechensbekämpfung. Er behauptet, dass man in Computer-Spielen wie Counterstrike oder Crysis lernen könne, wie man auf der Flucht um sich schießt. Sorry, aber wenn ich mir das alleine bildlich vorstelle, dann erübrigt sich jeglicher weitere Kommentar.

Ich wiederhole gerne nochmal, was ich schonmal geschrieben habe (siehe auch die verlinkten Blog-Einträge): Wir haben in Deutschland das mit Abstand schärfste Jungendschutzgesetz im europäischen Vergleich. Statts ein Verbot für bestimmte Computerspiele zu fordern, würde ich zunächst die Frage klären, wie es dazu kommen konnte, das ein 17jähriger innerhalb der Gesellschaft so schräge Wertvorstellungen entwickeln kann, dass er sich über andere als Herr über Leben und Tod erhebt. Gibt es darauf eine Antwort, könnte man weiter überlegen, ob es vernünftig ist, dass ein Privatmann ein ganzes Waffenarsenal samt Munition in seiner Privatwohnung lagert. Erschreckenderweise gehen die Tendenzen hier wie zuletzt 2007 eher in die Richtung einer  Lockerung des Waffengesetzes. Danach sollte die Frage geklärt werden, wie ein Jugendlicher an ein Computer-Spiel gelangen konnte, dass für Jugendliche ohnehin schon verboten ist. Aber wie ich auch schon einmal geschrieben habe, ist die Klärung solcher Fragen zu unbequem und nicht medienwirksam genug. Stattdessen  zeigen Herr Beckstein und andere lieber mit dem Finger auf "Killerspiele" und rufen "verbieten!".
 
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Steter Tropfen höhlt das Killerspiel
Blame it on the Killerspiel
Verbot von Killer-Spielen
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Wenn schon falsch, dann richtig!
Mittelalterliche Zustände
 
   Er kennt sie alle...
  Kategorie Internet, erstellt am 09.03.2009 von Christian Klaproth
 
 
... der Akinator. Wer? Der Akinator!

Neulich erzählte mir meine Frau von einer Internetseite, über die sie gestolpert ist. Nein, sie erzählte nicht nur von ihr, ich musste "es" direkt ausprobieren. Unter  akinator.com bekommt man von einer kleinen Zeichentrickfigur Fragen zu einer Person gestellt, die man selber in Gedanken hat. Eine ganz beliebige Person, egal, ob Mann oder Frau, noch lebend oder schon in den Geschichtsbüchern verewigt, ob reale Person oder Romanfigur. Der Akinator kennt sie alle, und nach wenigen Antworten präsentiert er dem verblüfften Internet-Surfer ein Foto der Person.

"Pah!", dachte ich, und schon ging es los. Mein erster Test: Osama Bin Laden. Darf ich den Namen hier überhaupt ausschreiben, oder wird mein Blog nun durch den Nachrichtendienst ausgewertet?!? Wie dem auch sei: Nach wenigen Fragen wusste der Akinator, wen ich im Sinn hatte. Dasselbe Kunststück gelang ihm auch mit Barrack Obama. "Nun...", dachte ich mir... sind wahrscheinlich zwei der Top-5-Ausprobier-Typen, klar, dass der die kennt.

Also unterzog ich den Akinator einem finalen Test und beantwortete seine Fragen wahrheitsgemäß, meine Videospiel-Lieblingsfigur vor dem geistigen Auge. Und was soll ich sagen, auch Ratchet aus Ratchet & Clank hat er korrekt angezeigt. Da war ich richtig baff.

Wer also Lust auf eine kurzweilige Internet-Unterhaltung hat, darf dem  Akinator mal ein paar Fragen beantworten und staunen.
 
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Schlaflos in Mönchengladbach
 
   Karneval 2009
  Kategorie Privat, erstellt am 25.02.2009 von Christian Klaproth
 
 
Sodele, die jecke Zeit ist überwunden und vorbei. Als Exil-Berliner und Nur-Kindergarten-Faschings-Feierer lässt mich der ganze Hype um die dollen Tage ja ehrlich gesagt etwas kalt. Daran ändert auch der nach Mönchengladbach verlagerte Wohnort nichts.

Allerdings, mit Kindern sieht das anders aus. Wenn ich sehe, wieviel Spaß Niklas in dem ganzen Trubel hat und wie er dabei strahlt, dann habe ich da automatisch auch Spaß dran. Wir hatten noch einen Arbeitskollegen samt Familie zu Besuch, und so waren wir letzlich vier als Eltern verkleidete Erwachsene, zwei Piraten und ein Clown (in selbstgenähtem Kostüm!!). Durch den ganzen Trubel und die aufgedrehten Kinder, blieb uns kaum Zeit, darüber nachzudenken, dass es das erste Karneval ohne Joni war.

Praktischerweise kommt der Rosenmontagszug in Mönchengladbach unmittelbar vor unserer Haustür vorbei, so daß Parkplätze und sanitäre Einrichtungen für den exklusiven Gebrauch vorhanden sind. Ausserdem hat man es danach nicht so weit an den wärmenden Kamin. Wie auch im letzten Jahr setzte mit dem ersten Umzugswagen der unsere Höhe erreichte relativ starker Regen ein, der von trockenem Wetter und einigen Sonnenstrahlen abgelöst wurde, als der letzte Wagen ausser Reichweite war und wir durchgefroren wieder ins Haus gegangen sind. Kurz vor Ende des Zuges hatte Niklas auch verstanden, dass er laut "Halt Pohl!" (der lokale Karnevalsgruß) rufen und ausufernd winken muss, um besonders viel Kamelle abzugreifen. Am Ende hatte er dank tatkräftiger Unterstützung seiner Mama eine ganze Einkaufstasche voller Süßkrams, die wir allerdings versteckt haben und nun wohlportioniert abgeben.

Ich musste mich abends von meiner lieben Frau pflegen lassen, da ich unseren 15-Kilo-Zwerg während des Umzuges immer mal wieder auf dem Arm oder auf den Schultern sitzen hatte. Gestern liess sich mein streikender Rücken aber schon wieder milde Stimmen und dadurch trösten, dass ja nun erstmal wieder ein Jahr Pause bis zum nächsten Kamellestreufeuer ist.
 
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Halt Pohl!
Piraten-Jak und Super-Nik
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   Hasta la vista Vista
  Kategorie Internet, erstellt am 12.02.2009 von Christian Klaproth
 
 
Manchmal wundert sich der geneigte Windows-Benutzer über ominöse Optimierungen der Nachfolgeversionen des Betriebssystems, vor allem wenn dadurch elementare Funktionalität verschwindet und das System (im aktuellen Fall Windows Vista) der latenten Gefahr einer Adobisierung ausgesetzt ist. Nehmen wir mal folgendes (realistisches, da tatsächlich eingetretenes) Szenario an:

Jemand möchte per Email (Outlook natürlich) eine Email verschicken und als Anhang ein paar Fotos versenden. Das geht mit Windows mega-einfach, nämlich per Dreck & Drop. Angenommen, der Versender der Email denkt sich, schicke ich doch einfach mal einen kompletten Ordner voller Fotos, am besten direkt diesen komisch DCIM-Ordner, der sich auf der per USB verbundenen Kamera befindet. Wer hat das schonmal probiert? Was passiert? Rüschtüsch: Nix Fotos in Email, dafür aber eine Verknüpfung auf den Foto-Ordner namens DCIM. Eigentlich schlummert da jetzt ein Anhang namens DCIM.lnk, was ein normaler Windows-Benutzer mit Standard-Einstellungen aber nicht sieht, weil Datei-Endungen ausgeblendet sind. Was sind eigentlich Datei-Endungen?!? ;-)

Nun landet die soeben preparierte Email im Postfach des ahnungslosen Empfängers. Dieser sieht die "Hier sind die Bilder, die Du haben wolltest"-Email und klickt freudiger Erwartung auf den Anhang, und zwar doppelt, wie Bill Gates es uns gelehrt hat. Es öffnet sich ein unübersichtliches, verwirrendes Fensterchen, in dem der Anwender darüber informiert wird, dass mit der Datei-Endung .lnk keine Anwendung verknüpft wäre. Welche soll es denn sein? Wer nun etwas anderes tut, als auf Abbrechen zu klicken, hat schon verloren.

Die meisten normalsterblichen Anwender werden mit dem gezeigten Fensterchen überfordert sein, wollen aber die in der Email vermuteten Fotos sehen, glauben an die Intelligenz und Fähigkeit eines Windows und klicken einfach auf OK. Der recht unscheinbare Haken Sollen zukünftig .lnk Dateien immer mit der gewählten Anwendung gestartet werden? ist standardmäßig aktiviert, und als Anwendung dürfte bei 98% aller Benutzer der Akrobat-Reader von Adobe als erstes gelistet sein.

Nach dem Bestätigen mit OK folgt eine Fehlermeldung vom Akrobat-Reader, der nämlich nix mit einer DCIM.lnk Datei anfangen kann. Das ganze Ausmaß des Grauens wird aber erst ersichtlich, wenn der Benutzer auf seinen Desktop zurückkehrt oder das Start-Menü öffnet: Sämtliche Bildchen tragen das Emblem des Akrobat-Readers und kein Programm lässt sich (für Experten: per Verknüpfung) mehr starten. Stattdessen immer und immer wieder dieselbe Fehlermeldung, dass der Akrobat-Reader die gewählte Datei nicht lesen kann.

Durch einen einfach Klick auf OK hat man sich Windows Vista zerschossen! "Ja Moment", höre ich den XP-Anwender rufen, "da gibt es doch unter Extras -> Ordneroptionen -> Dateitypen die Möglichkeit, die Zuordnung wieder wegzunehmen." Richtig, unter XP gab es die da mal. Nicht so unter Vista. Um es kurz zu machen: Ohne Frickelei in der Registry kann man das Windows wegschmeissen (oder sich auf die Systemwiederherstellung verlassen und hoffen, dass der letzte Rücksetzpunkt noch nicht so lange her ist).

Reparieren lässt es sich folgendermassen:
  • Start -> Ausführen -> "regedit" und Enter drücken.
  • Eintrag HKEY_CURRENT_USER -> Software -> Microsoft -> Windows -> Current Version -> Explorer -> FileExts -> .lnk auswählen.
  • Darin alle Einträge bis auf die erste Zeile löschen.
  • Inahlt der ersten Zeile: Name: (Standard) Typ: REG_SZ Wert: (Wert nicht gesetzt)
  • Registry-Editor schliessen und Windows neu booten.


Weiterhin viel Spaß mit Windows Vista! Ein tolles Produkt.
 
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   Import-Beschränkungen
  Kategorie Gaming, erstellt am 10.02.2009 von Christian Klaproth
 
 
Computer- und Videospiele-Spieler dürften sich in den vergangenen Wochen und Monaten  plutperauscht gefühlt haben, konnte man doch unbeschwert (und völlig legal) Import-Titel von der Insel über Amazon UK (und andere Anbieter) bestellen. Trotz der happigen 7 EUR Versandkosten liessen sich so pro Spiel (!) zwischen 20 und 35 EUR gegenüber den Preisen, die man hierzulande für exakt dieselben Titel hinlegen muss, sparen. Einziger Unterschied: Die Verpackung und die (meist überflüssige) Anleitung sind in englischer Sprache gehalten. Die meisten Videospiele werden heutzutage einmal für ganz Europa produziert und direkt mit allen Ton-Spuren versehen, so dass auch ein Spiel aus UK auf deutsch gespielt werden kann.

Aber damit scheint nun Schluss zu sein, denn über Amazon UK lassen sich ausgerechnet heiss ersehnte und brandaktuelle Titel, wie das Ende Februar erscheinende  Killzone 2 nicht mehr aus Deutschland bestellen. Während man aus Österreich weiterhin alle Titel bestellen kann, bekommen deutsche Kunden die Meldung, dass der oder die ausgewählten Titel nicht für den Versand nach Deutschland geeignet sind. Aus Sicht von Amazon Deutschland ist das auch absolut verständlich: Kostet das Spiel momentan bei den Briten 29,99 GBP (umgerechnet etwa 34 EUR), zahlt man in Deutschland für denselben Titel 71,95 EUR. Kein Wunder also, dass der Versand nach Deutschland nicht mehr klappt.

Amazon UK schiebt technische Probleme vor, und man sei an dem Fehler dran. Würde mich aber nicht wundern, wenn der System-Fehler erst im April behoben wird, wenn spieletechnisch eine Flaute herrscht (was Neuerscheinungen angeht) und sich der Großteil der deutschen Kunden mit entsprechenden Titeln eingedeckt hat. Dann etwa beginnen die Preise ohnehin etwas zu fallen, so dass die Verluste durch die abwandernde deutsche Kundschaft nicht mehr so ins Gewicht fallen.
 
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   Gedenkstätte(n)
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 05.02.2009 von Christian Klaproth
 
 
Im Prinzip erinnern alle Wohnräume des Hauses an Jonas und die Situationen, die sich mit Jonas an der einen oder anderen Stelle abgespielt haben. Kitzelorgien im Therapiezimmer, Kuscheln und Beruhigen im Kinderzimmer, Medizin verabreichen in der Küche.

Mittlerweile haben wir aber zwei Gedenkstätten geschaffen, sozusagen Orte der intensiven Erinnerung. Zum einen steht im Wohnzimmer ein kleiner Tisch, auf dem (außer nachts) immer eine Kerze brennt, zusammen mit kleinen Engel-Figürchen und einem Foto von Jonas. In Jonis ehemaligen Zimmer haben wir nun einen tollen Platz für die Sternen-Kette gefunden, die als Gemeinschaftswerk vieler Menschen entstanden ist, die an uns gedacht haben und vielleicht auch immernoch denken. Daneben haben wir auch die Urkunde des Sterns gerahmt und aufgehangen, der Jonas gewidmet worden ist.

Da die Niklas-Zimmer-Renovierung letztes Wochenende etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hat als ursprünglich angenommen, sind wir noch nicht dazu gekommen, Jonis Zimmer umzugestalten. Daher sieht man auf dem Bild auch noch die alte Bordüre. Sobald wir den Raum - Niklas neues Spielzimmer - fertig bearbeitet haben, wird es hier sicherlich ein paar Bilder zu sehen geben.
 
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Ein Stern für Jonas
Joni fehlt
Jonas ist bestattet
Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
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Heute vor 2 Jahren...
 
   Früh übt sich
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 03.02.2009 von Christian Klaproth
 
 
Ausgerechnet in der sportlichen Disziplin, die mir mit am wenigsten liegt, hat mein Sohn nun das Training aufgenommen. Es geht um das Tisch-Kickern.

Im Düsseldorfer Trainingslager machte er sich zunächst mit dem Gerät und den Balleigenschaften vertraut, um am Ende der Übung mit traumwandlerischer Sicherheit die Bälle im Tor zu versenken. Bisweilen hat er allerdings noch Tisch-Kicker mit modernen Flipper-Geräten verwechselt, denn anders kann ich mir die zahlreichen MULTI-BALL Phasen nicht erklären. Routiniert wurden auch schon die Punktezähler bedient, auch wenn ich noch nicht hinter das System gekommen bin, wann ein Tor nun ein, zwei oder fünf Punkte einbringt.

Beim abschliessenden Auslaufen um den Tisch herum, mussten der kleine Leistungssportler und sein unachtsamer Vater dann allerdings feststellen, dass die Griffe der Stangen, an denen die Kickerfiguren befestigt sind, bei einem Zweieinhalbjährigen ziemlich genau auf Augenhöhe liegen. :-/
 
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Sprössling
Putt machen?
Der erste 5-Wort-Satz
Nein, heute nicht!
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   Tapetenwechsel
  Kategorie Privat, erstellt am 02.02.2009 von Christian Klaproth
 
 
Tapetenwechsel wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch gerne mal stellvertretend für Urlaub, Erneuerung und damit auch Regeneration verwendet. Nicht so bei uns! Tapetenwechsel steht für Renovierung, und obwohl wir gar keine Tapete im eigentlichen Sinne gewechselt haben, stand das Wochenende ganz im Zeichen der Wandbehandlung. Mannomann, ich habe mich selten eine so blöde Einleitung schreiben sehen.

Am Freitagabend schnappte sich Niklas seinen gepackten Koffer, sagte "Tschüss" zur Mama und hatte gerade mal noch für einen Luftkuss Zeit: Es ging nämlich zur Oma nach Oberhausen. Nach einem Kraft-Tank-Abend ging es dann am Samstag frisch ans Werk: Es galt die beiden Kinderzimmer von Niklas und Jonas umzugestalten. Mittlerweile nutzt Niklas beide Kinderzimmer, eines als Spielzimmer und eines als Schlafzimmer. Gerade Jonis Zimmer Bedarf doch einer Überarbeitung, da wir es abgesehen vom nicht mehr vorhandenen Pflegebett kaum verändert haben. Und ausserdem ist der Niklas ja mittlerweile kein Baby mehr und schon ein Kleinkind. Da ist eine Teddy-Bordüre oder eine pastellige Winnie-Pooh Bordüre nicht mehr zeitgemäß.

Leider war die ganze Aktion etwas aufwendiger als zunächst geschätzt: Schon die Bordüre, die sich zu Klebzeiten hier und da selbständig gelöst hatte, wehrte sich vehement dagegen, von der Wand entfernt zu werden. So fand ich unter anderem heraus, dass die eigentlich recht dünne Bordüre aus drei einzelnen Schichten bestand, von denen die unterste die dünnste war. Faszinierend.

Während meine Frau den eher kreativen Teil der Motiv-Auswahl und -Platzierung vornahm, malerte ich an die Stelle der Bordüre einen grünen Trennstreifen zwischen dem oberen Weiss und dem unteren Hellgelb. Zum Abkleben der Ränder hätte ich definitiv ein höherwertiges Klebeband nehmen sollen. Das von mir verwendete Klebeband löste sich hier und da gaaaaaanz leicht, was aber zur Folge hatte, dass sich die grüne Farbe unter das Klebeband schön nach oben und unten zog.  Kapillareffekt nennt man das auch. Hab ich aber erst mitbekommen, als ich mich am Ende meiner Arbeit angekommen meinte und nur noch eben das Klebeband entfernen wollte. Am späten Sonntagnachmittag tat ich dann den letzten korrigierenden Pinselstrich, um die Fransen des grünen Balkens auszubessern. Zwischenzeitlich habe ich aber noch diesen schicken Baum in die Ecke des Zimmers gepinselt. Unterdessen hat Michaela verschiedene Disney-Hunde, Schmetterlinge und eine große Hundehütte an die Wand gezaubert (ist nicht alles auf dem Bild zu sehen). Abgerundet wird das Gesamtbild durch zwei neue Käferlampen.

 Tine Wittler wäre stolz auf uns!!

Ich bin schon sehr, sehr gespannt darauf, was Niklas für Augen machen wird, wenn er das erste Mal sein neues Zimmer betritt. Leider kann ich das selber nicht live miterleben, weil dann schon auf der Arbeit sitzen werde. Ich werde es mir aber berichten lassen...
 
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Sprössling
Joni fehlt

 
   Der Kindergartenplatz
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 30.01.2009 von Christian Klaproth
 
 
Nun ist es offiziell: Ab August dieses Jahres hat Niklas seinen Kindergartenplatz. Die Auswahl ist getroffen, und der notwendige Schriftkram ist (fast) erledigt. Besonders glücklich sind wir über diesen Umstand, weil es ein Platz in dem Kindergarten ist, den wir uns für Niklas (und Jonas) gewünscht hatten. Ursprünglich sollte auch Jonas in diesen Kindergarten kommen, da es sich um einen integrativen Kindergarten handelt, in denen die Gruppen aus gesunden und behinderten Kindern gemischt werden. Nach Jonis Tod mussten wir bangen, den Platz für Niklas zu bekommen, denn es ist nicht einfach mit einem gesunden Nicht-Geschwisterkind in diesen Kindergarten zu kommen.

Besonders gefällt uns das Erziehungskonzept in diesem Kindergarten. Die Kinder werden in relativ kleinen Gruppen speziell nach ihren Fähigkeiten individuell gefördert, wobei es natürlich auch Gruppenaktivitäten und Gruppenregeln gibt. Wir sind sehr froh und auch sehr gespannt und werden sicherlich von Zeit zu Zeit mal etwas berichten.
 
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Sprössling
Putt machen?
Spuren im Schnee
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Schlaflos in Mönchengladbach
 
   Sprössling
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 20.01.2009 von Christian Klaproth
 
 
Seit gestern weiss ich nun endlich, woher der Begriff Sprössling stammt, den man ja gelegentlich und liebevoll seinem Nachwuchs angedeihen lässt: Niklas überraschte und schockierte mich zugleich mit der Tatsache, dass er alleine die Sprossenwand im Turnraum der Klettermaxe Spielgruppe hinauf- und auch wieder heruntergeklettert ist.

Leider kann ich dazu kein Bild zeigen, denn es sah schon unterhaltsam aus, wie er seine Windel-Kiste rausgestreckt hat. Ich habe es bevorzugt, mich schützend hinter Niklas zu stellen und mit beiden Armen hochkonzentriert auf den Absturz zu warten, der aber nicht eingetreten ist. *stolzbin*

Die Kehrseite dieser Klettermedaille ist allerdings, dass Niklas auch bei uns zu Hause vermehrt damit beginnt, verschiedene Möbel kletternderweise zu erklimmen. Beispielsweise setzt er sich jetzt nicht mehr auf das Sofa, indem er an der flachen Sitzseite hochklettert, nein, er wählt nun den spannenderen Weg über die Armlehne. Das ist nicht immer ungefährlich, da er sich auch gerne schonmal verschätzt. Aber wir merken auch, dass er mit ein bisschen Übung immer sicherer wird.
 
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Spuren im Schnee
Der erste 5-Wort-Satz
Nein, heute nicht!
Niklas und Jonas sind da!!!
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Der Kindergartenplatz
Tapetenwechsel
Früh übt sich
Schlaflos in Mönchengladbach
 
   Putt machen?
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 14.01.2009 von Christian Klaproth
 
 
Der niklasische Zerstörungsdrang kennt kein Erbarmen. Neustes Opfer seiner Zerlegungskunst: Mein schneller, roter Lego-Rennwagen. Zugegeben, fahren konnte er aufgrund der eckigen Räder nicht so gut... er war vielmehr ein Exponat, das in einer Glasvitrine bestaunt werden sollte. ;-)

Bereits während des Aufbauens kam es zu kleineren Auseinandersetzungen ob der schwarzen Lego-Steine. Diese sind in unserem Bestand recht selten und wurden zudem von Junior für eine neue Eisenbahnbrücke benötigt ("Brauch ich! Brauch ich! Meine!"). Ich habe dann nachgegeben und blaue Räder an meinen Rennwagen gebaut. Zu guten alten  Pit Stop II Zeiten auf dem C64 - wir erinnern uns - waren ja die blauen Reifen noch ganz gut, da konnte man noch locker ein bis zwei Runden draussen bleiben, eh man an die Box musste.

Bereits in der frühen Aufbauphase musste ich Niklas versprechen, dass er das Rennauto später kaput machen dürfe. "Putt machen?", fragte er bestimmt zehnmal hintereinander.

Die Bilder zeigen den Rennwagen vor und nachdem Niklas damit eine Runde gedreht hat. *g* Niklas legte dann seine Hand auf meine Schulter und sagte "Nicht weinen.", gefolgt von einem nicht wirklich nach Interesse klingendem "Gut? Gut?. Eigentlich war es mehr ein "Gut! Gut!". Als ich dann auch noch einen Kuss bekam, war ich gar nicht mehr traurig, und gemeinsam haben wir dann seine Eisenbahn-Brücke fertig gebaut.
 
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Bauklötze Reloaded
Zusammensteckbare Bauklötze
Niklas und der Weihnachtsmann
Folgebeiträge...
Der Kindergartenplatz
Früh übt sich
 
   Spuren im Schnee
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 12.01.2009 von Christian Klaproth
 
 
Niklas und Papa waren am Samstag bei Jonis Grab. Es war der erste Besuch, seitdem wir diesen starken Schneefall hatten. Und so fanden wir das Grab auch unter einer knapp 15 Zentimeter dicken Schneedecke. Jonas hatte in den Tagen, in denen der Schnee lag, Besuch von einem Häschen oder Kaninchen, zumindest den Spuren im Schnee nach zu urteilen. Niklas fand das ganz großartig und hat erstmal rund um das Grab einen kleinen Tampelpfad angelegt, während Papa zumindest mal den Grabstein vom Schnee befreit hat. Lange konnten wir allerdings nicht bleiben, denn es war wirklich knackig kalt. Lobend möchte ich noch erwähnen, dass Niklas den ganzen weiten Weg vom Friedhofstor bis zu Jonis Grab und auch wieder zurück brav hinter mir hergelaufen ist. Ich konnte ihn beim besten Willen nicht im Buggy durch den Schnee schieben. Er hatte aber auch einen Heidenspaß daran, die Spuren, die der Buggy im Schnee hinterlassen hat, platt zu treten.
 
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Der erste 5-Wort-Satz
Jonas ist bestattet
Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
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Sprössling
Der Kindergartenplatz
Kugelrund
 
   Sensationeller Service bei Nintendo
  Kategorie Gaming, erstellt am 09.01.2009 von Christian Klaproth
 
 
Meistens wird ja gemeckert, aber ich kann tatsächlich nur positiv über meinen Kontakt mit dem Nintendo-Support berichten:

Vor kurzem musste ich meine Wii zur Reparatur einschicken. Das Laufwerk hatte ungesund klingende Klacker-Geräusche von sich gegeben und hatte scheinbar auch Lese-Aussetzer, da mir sämtliche Spiele an immer unterschiedlichen Stellen eingefroren sind. Teilweise hat sich die Wii sogar schon im Menu oder sofort nach dem Einschalten aufgehangen.

Die Wii habe ich etwa eine Woche nach Ablauf der 2-Jahres-Gewährleistung des Händlers direkt an Nintendo eingeschickt. Das hätte ich vermutlich auch noch innerhalb der Gewährleistung gemacht, weil nur dann sichergestellt ist, dass ich die Virtual Console und WiiWare-Titel nach der Reparatur (oder möglichem Umtausch) erneut kostenlos runterladen kann. Dummerweise war aber die einjährige Herstellergarantie, innerhalb derer Nintendo kostenlos repariert oder ausgetauscht wird, deutlich abgelaufen. Laut vorheriger Auskunft und Angaben auf der Homepage werden für eine Wii-Reparatur pauschal 70 EUR berechnet.

Zu meiner Überraschung erreichte mich gestern schon meine reparierte Wii. Eingeschickt hatte ich sie am 22.12.08. Berücksichtigt man, dass zwischendurch Feiertage und sicherlich auch viele Leute im Urlaub waren, war die Bearbeitung sehr flott. Der eigentliche Hammer ist allerdings, dass die Reparatur komplett kostenlos erfolgte. Lediglich die Versandkosten für das Einschicken der Konsole habe ich bezahlt. Ich bin wirklich begeistert.

Laut beigelegtem Reparatur-Bericht wurde das Laufwerk und die Hauptplatine ausgetauscht, weswegen meine Wii wohl eine neue Seriennummer hat. Anhand eines kleinen Kratzers konnte ich das Gehäuse allerdings tatsächlich als meine "alte" Wii identifizieren. Laut beigelegtem Schreiben, wurde mein Wii-Shop-Konto so transferiert, dass ich meine gekauften VC- und WiiWare-Titel kostenlos neu runterladen kann.

Das finde ich echt mal eine sehr kulante Aktion. Vielen Dank Nintendo!

P.S.: Nein, ich bekomme nix dafür, dass ich das hier schreibe, ich bin nur tatsächlich positiv überrascht.
 
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Ganz schön sch-Wii-rig

 
   Bauklötze Reloaded
  Kategorie Privat, erstellt am 07.01.2009 von Christian Klaproth
 
 
Inspiriert durch meine letzte Bastelaktion und der Tatsache, dass mein Krokodil schon nach wenigen Minuten erkannt worden ist, habe ich gestern noch einen Elefanten nachgelegt (oder verwechsle ich gerade etwas?).

Spaß beiseite. Man(n) fühlt sich kurzzeitig in die eigene Kindheit zurück katapultiert, wenn man sich so richtig kreativ mit den kleinen Steinen austoben kann. Nur dass es heutzutage mehr und mehr dieser "unkreativen" Steine gibt, bei denen im Prinzip ein Fahrzeug lediglich aus zwei zusammengesteckten Steinen besteht. Um dem entgegenzuwirken - Spaß wieder her - habe ich mich gestern dann tatsächlich an einem Krokodil versucht... und es sollte gefährlich und furchteinflössend aussehen... herausgekommen ist aber eher ein relativ süßer Drache, der den heutigen Tag nicht überleben wird, da Niklas sofort gefragt hat, ob er den kaputt machen dürfe. Zumindest für das kurze Fotoshooting konnte ich ihn noch vor der Zerschlagung retten. Aber Ritter Niklas wird heute sicherlich nicht eher ruhen, bis kein Stein mehr auf dem anderen sitzt. Vermutlich wird er sich stilecht die Fliegenklatsche schnappen und dem Drachen mit seinen "Batsch, batsch"-Rufen ordentlich zusetzen. Ich werde berichten.
 
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Zusammensteckbare Bauklötze
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   Absicht oder Versehen?
  Kategorie Privat, erstellt am 06.01.2009 von Christian Klaproth
 
 
In Mönchengladbach konnte man dieser Tage bei strahlendem Sonnenschein in einem Kreisverkehr (fragt mich bitte nicht nach dem Straßennamen... Straßennamen wusste ich auch nach 28 Jahren in Berlin noch nicht so richtig) eine Eis-Skulptur der besonderen Art bewundern: Einen natürlich gewachsenen Springbrunnen. Ein bisschen hat mich das an The Day After Tomorrow erinnert, als wäre der Brunnen innerhalb von Sekunden eingefroren. Fragt sich nur, ob das Absicht oder Versehen war?!?

Das Bild wurde übrigens nicht in den letzten beiden Tagen aufgenommen. Dann müsste man sich einfach noch eine 20 Zentimeter dicke Schneeschicht darüber vorstellen. Gestern morgen dachte ich doch tatsächlich, verdammt, da hat uns jemand die letzte Stufe unserer Steintreppe in den Garten geklaut... bis ich feststellen musste, dass der Schnee einfach so hoch lag, dass man die unterste Stufe nicht mehr sehen konnte.
 
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   Zusammensteckbare Bauklötze
  Kategorie Privat, erstellt am 05.01.2009 von Christian Klaproth
 
 
Papas Weihnachtsurlaub ist vorbei, und was soll ich sagen? Ich hatte zwei ganz tolle, intensive Wochen mit meinem Sohn. Die meiste Zeit - zumindest nach Heilig Abend - haben wir mit seiner neuen Lego-Eisenbahn-Anlage gespielt.

Ich glaube, es ist kein Tag vergangen, an dem wir nicht mindestens eine Stunde mit der Eisenbahn gespielt haben. Oder sagen wir mal, Niklas hat gespielt und Papa musste zugucken. :) Ist nämlich alles seine! "Papa, guck zu!" und "Papa, zuschauen!" waren die klaren Ansagen. "Papa, helf mal", kam nur, wenn ein Waggon entgleist ist, den Niklas nach ein paar Versuchen alleine nicht wieder auf die Schienen bekommen hat.

Sein anfänglich erstauntes "Fährt alleine!", was sich auf die batteriebetriebenen Lokomotiven (er hat direkt zwei davon) bezieht, änderte Niklas rasch in ein "Hände fahren!", was soviel bedeutet wie Niklas schiebt die Züge lieber mit den Händen. Das ist auch sehr viel sicherer. Die Gleis-Strecke hat nämlich eine Kreuzung und zwei Weichen. Und da kann es schonmal zu bösen Unfällen und Entgleisungen kommen. Und die findet Niklas gar nicht schön, weil er dann weinen muss, wenn es mal kracht.

Ist aber gar nicht so schlimm, denn mit Lego spielen macht dem Papa auch ohne alleine fahrende Züge Spaß. Schließlich hat Niklas noch vier oder fünf weitere Kisten voller bunter Legosteine, mit denen man tolle Sachen bauen kann.

Erkennt denn jemand, was das auf dem Foto sein soll?
 
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   Frohe Weihnachten 2008?
  Kategorie Privat, erstellt am 24.12.2008 von Christian Klaproth
 
 
Das Weihnachtsfest (zumindest der Heiligabend) war in diesem Jahr nicht so schön, wie in den Jahren zuvor, denn Jonas hat uns schmerzlich gefehlt. Dennoch konnte uns die Freude Niklas' beim Anblick seiner Lego Eisenbahn (und zuvor schon beim bloßen Anblick der Geschenke unter dem Weihnachtsbaum) aufmuntern. Leider haben wir die Ankunft des Weihnachtsmannes taktisch verschlafen. Aber Niklas war nicht wirklich enttäuscht, dass der Weihnachtsmann während seines Mittagsschlafes kam. Schliesslich hat er ja die Geschenke vor Ort gelassen und so musste Niklas auch nicht wirklich sein einstudiertes "Oh Tannebaum... *überleg* ...Blätter" zum besten geben.

Für Jonas haben wir drei Luftballons in den trüben Winterhimmel steigen lassen und gemeinsam hinterhergeschaut, bis wir sie nicht mehr sehen konnten. An den Ballons hing ein ganz spezieller Weihnachtsgruß an Joni mit persönlichen Wünschen / Widmungen unsererseits. Im Garten haben wir zusätzlich noch eine Kerze aufgestellt, die jetzt über die Feiertage brennen wird.

Wir wünschen allen Blog-Lesern frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage.
 
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Weihnachten mit Kindern...
Frohe Weihnachten 2006
Frohe Weihnachten!
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2010
 
   Der erste 5-Wort-Satz
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 19.12.2008 von Christian Klaproth
 
 
Gestern war mal wieder Premierentag im Hause Klaproth: Niklas gab seinen ersten Satz, der aus 5 zusammenhängenden Worten bestand, zum besten. Eigentlich könnte sich die Mama freuen, denn sie kommt in dem Satz vor, allerdings sagte Niklas diesen Satz, als die Mama ihn wiederholt kitzelte, und daher ist der Inhalt wohl nur für den Papa amüsant.

Nein, Mama, geh weg da! Deutliche Ansage eines kleinen Mannes, der gerade die  Sendung mit dem Elefanten schaut. Logisch, dass er dabei nicht gestört werden möchte. Schliesslich passieren viele Dinge in dieser Sendung, die (bei lässigster Körperhaltung, siehe Foto) genaustens beobachtet und im Anschluss passend kommentiert werden müssen.
 
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Niklas und der Weihnachtsmann
Nächtliche Ruhestörung
Nein, heute nicht!
Niklas und Jonas sind da!!!
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Spuren im Schnee
Sprössling
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   Niklas und der Weihnachtsmann
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 17.12.2008 von Christian Klaproth
 
 
Gestern fand im  Regenbogenland die Weihnachtsfeier für Familien, Angehörige und Freunde statt. Niklas fühlte sich in der Atmosphäre laut spielender Kinder sofort wohl und nahm seinen "Stammplatz" im Kaufmannsladen ein.

Im Verlaufe des frühen Abends sollten alle Kinder dann mit Hilfe eines gesungenen "Oh Du Fröhliche" den Weihnachtsmann herbeirufen. Niklas fand das zunächst ganz klasse und "La la la"te auch mit. Als dann allerdings der Weißbärtige den Raum betrat und langsam winkend in Richtung Beschehrungsecke lief, da hielt Niklas meine Hand schon fester als sonst (ich hatte ihn auf meinem Schoß). Und als ich meinte, er solle doch jetzt ruhig dem Weihnachtsmann - wie alle anderen Kinder - hinterherlaufen, da wollte er nicht ohne mich los.

In der Beschehrungsecke setzten sich alle Kinder in einem großen Kreis um den Weihnachtsmann und jedes Kind wurde einzeln aufgerufen, um nach vorne zu kommen und vom Weihnachtsmann persönlich ein Geschenk entgegen zu nehmen. Niklas musste anfangs kurz weinen. Aber wirklich nur ganz kurz, bis er sah, dass das erste Kind ein Geschenk bekommen hat. Niklas weiss nämlich schon, was Geschenke sind. Als ich ihm sagte, er müsse nun warten, bis sein Name aufgerufen wurde, saß er brav und wartend wie selten und schaut gespannt zu.

Und als sein Name an der Reihe war, ging er ganz alleine zum Weihnachtsmann, griff zum Geschenk, verstand dann, dass er dem Weihnachtsmann noch eben die Hand schütteln sollte, nahm das Geschenk entgegen und kam mit so einem Strahlen im Gesicht zurück, dass mein Herz einen kleinen Sprung machte.

Niklas hat ein Erweiterungsset für seine zukünftige Lego-Eisenbahn bekommen. Zum Glück kann er noch nicht lesen, deshalb darf ich hier schreiben, dass er eine Lego-Eisenbahn zu Weihnachten bekommt. Hach was freue ich mich schon darauf!! Ich meine, auf Niklas. Darauf wie Niklas sich freuen wird. Ich schätze, ich werde mich dann auch erbarmen, und ihm beim Aufbau der Eisenbahn behilflich sein. *g*
 
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Nächtliche Ruhestörung
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Der erste 5-Wort-Satz
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Vorweihnachtsstimmung
 
   Verkettung unglücklicher Umstände?
  Kategorie Privat, erstellt am 15.12.2008 von Christian Klaproth
 
 
Preisfrage: Wie lange benötigt man an einem Freitag, um von Düsseldorf nach Berlin zu kommen. Das hängt vom Verkehrsmittel ab? Stimmt. Sagen wir mal mit einem Flugzeug. Und sagen wir mal, wir nehmen eine Fluggesellschaft, von der wir glauben, dass sie pünktlich und zuverlässig ist. Was? Mit Einchecken und Gepäckabfertigung sowie Gepäckausgabe am Zielort in knapp zwei Stunden? Weit gefehlt! Etwas mehr als 7 Stunden haben wir (eine 24-köpfige Reisegruppe, auf dem Weg zur Weihnachtskonferenz und -feier) benötigt. Eine Verkettung unglücklicher Umstände könnte man es nennen. Und nach der Wahrscheinlichkeit dieser Umstände zu urteilen, dürfte sich die folgende Geschichte nicht wiederholen.

Unser Flieger sollte um 08:15 Uhr in Düsseldorf starten. Um 08:15 Uhr erhielten wir die Auskunft, dass der Flieger, der uns nach Berlin bringen sollte, noch in Berlin stünde und aufgrund eines ganz schlimmen Schneesturms nicht starten kann. Mit etwa einer halben Stunde Verspätung starteten Kollegen, die über einen Billigflieger gebucht worden sind. Deren Maschine konnte merkwürdigerweise in Berlin abheben. Egal.

Gegen 09:15 Uhr gab es das nächste Informationsupdate: Die Maschine steht noch immer in Berlin, neue Auskünfte würde es um 10:15 Uhr geben. So gegen 10:00 Uhr erfuhren wir auf Nachfrage (!), dass der Flug mittlerweile annuliert worden ist und alle Passagiere nun auf Folgemaschinen umgebucht werden. Hat das schonmal jemand mitgemacht? Eine Umbuchung (zumindest bei dem teuren Anbieter) heisst nämlich: Zur Gepäckausgabe, Gepäck abholen, Sicherheitsbereich verlassen, neu einchecken und nochmal schön alles erneut absuchen lassen. Man könnte ja zwischendurch eine Bombe gebastelt haben. Aggressionspotential war jedenfalls genug vorhanden.

So gegen 11:00 Uhr befanden wir uns dann erneut im Sicherheitsbereich, das Gepäck war erneut aufgegeben. Diesmal sollte unsere Maschine aus Wien kommen. Und sie sollte um 12:35 Uhr (!!!!) Richtung Berlin abfliegen. Während der langen Wartezeit durften wir mit überteuerten Brötchen und Kaffees Hunger und Müdigkeit bekämpfen. Das wurde selbstredend NICHT von der Fluggesellschaft bezahlt. Während der Wartezeit trafen wir dann noch Ross Antony, der in echt genauso aussieht, wie im Fernsehen, nur dass er in echt richtig tiefe Augenringe hat. Vermutlich ist er auch mit Luftha.... haha... wollte ich ja nicht nennen... also vermutlich ist er mit demselben Anbieter geflogen.

Gegen 12:00 Uhr wurde dann das Abfertigungsgate nochmal von 72 auf 84 geändert... etwas Bewegung tut sicherlich gut. Um 12:20 Uhr hauchte eine Mitarbeiterin der Fluggesellschaft äußerst witzig über die Lautsprecher die Mitteilung heraus, dass wir doch bitte nicht denken sollten, dass die soeben vorgefahrene Maschine die unsrige wäre. Das wäre bereits der nächste Flug, die Maschine aus Wien habe etwa eine Stunde Verspätung. Ahja. Nächster anvisierter Starttermin war nun also 13:35 Uhr. Wohlgemerkt sollte es eigentlich um 08:15 Uhr losgehen.

Zwischenzeitlich entschuldigte sich die Dame noch bei den Passagieren anderer Maschinene, dass es so voll am Gate wäre. Das läge an den "Berlinern", die noch auf ihre Maschine warten. Tut mir Leid, tut mir Leid... falls wir jemanden im Weg gesessen oder gestanden haben. Glauben Sie mir, es war kein selbstgewähltes Schicksal.

Der Flieger aus Wien traf dann auch so gegen 13:20 Uhr ein, und es war klar, dass wir nie und nimmer um 13:35 starten würden. So teilte uns die freundliche Dame dann mit, dass wir sie gerne lünchen dürften (endlich mal ein Angebot zur Versöhnung), dass wir aber erst eine Startfreigabe für 13:47 Uhr bekommen hätten und alsbald mit dem Besteigen der Maschine beginnen würden, sobald der Kapitän anrufen würde. Noch wolle er die Passagiere nicht an Bord haben. Wir witzelten schon, dass er sich noch um seine Crew kümmern müssen, als um etwa 13:45 Uhr die Information herausgegeben wurde, dass einer der Sitze der Flugbegleiter defekt wäre und man aus versicherungstechnischen Gründen so nicht starten dürfe. Herrje... hätte dem Piloten der Boden nicht reichen können? Musste es auf dem Sitz passieren? Spaß beiseite, war auch gar nicht witzig.

Die Startfreigabe war ungenutzt verstrichen, es war kurz vor 14:00 Uhr... und die Dame der Fluggesellschaft gab belustigt zum besten, dass die Techniker eine halbe Stunde angesetzt haben. Und sie wolle uns vorab schonmal darüber informieren, dass man kein Ersatzflugzeug mehr habe. Würden die Techniker den Sitz nicht repariert bekommen, dann würde der Flug ersatzlos ausfallen. Aber die Helden des Tages, die Techniker, die wir leider nicht zu Gesicht bekommen haben, haben es irgendwie geschafft, den Sitz zu reparieren und so sind wir dann doch noch an Bord gekommen und mussten nach dem Einsteigen auch nur noch knapp eine Viertel Stunde auf die Startfreigabe warten. An genaueres kann ich mich nicht erinnern, denn das lange Warten hat mich so müde gemacht, dass es erst wieder erwacht bin, als wir um kurz vor 15:00 Uhr in Berlin aufgesetzt haben.

Die erwarteten winterlichen apokalyptisch-endzeitlichen Katastrophenbedingungen in Berlin konnten wir leider nicht erkennen. Innerhalb eines halben Tages scheint der Wintereinbruch spurlos verschwunden zu sein, so dass wir uns schon gefragt haben, ob das mit dem ersten Flieger und dem Start in Berlin nicht geflunkert war. Wer also einen überraschungsgeladenen innerdeutschen Reisetag verbringen möchte, dem rate ich, keinen Billigflieger zu buchen, denn der fliegt noch halbwegs wie angegeben... wie langweilig!
 
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   Ein Stern für Jonas
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 10.12.2008 von Christian Klaproth
 
 
Erneut sind wir baff ob der Anteilnahme an Jonas' Schicksal und dem, was sich liebe Menschen aus einem Internet-Forum für Jonas und uns ausgedacht haben. Jonas hat einen eigenen Stern im Sternzeichen der  Giraffe gewidmet bekommen. Die Urkunde darüber erreichte uns schon vor etwa zwei Wochen, aber ich komme erst heute dazu, etwas darüber zu schreiben.

Man kann durchaus sagen, dass die  Giraffe Jonas' Lieblingstier war, denn sein liebstes Spielzeug und Tackeropfer war Sofie, eine Kinder-Kautschuk-Giraffe, die Jonas prima greifen konnte, und mit der es ihm sichtbar Spaß machte, darauf herumzubeissen.

Eine Besonderheit an dem Stern ist natürlich zunächst, dass er sich im Sternzeichen der Giraffe befindet und somit aus Europa ganzjährig am nächtlichen Himmel steht. Eine weitere Besonderheit an diesem Stern ist, dass er eine  scheinbare Helligkeit von 5,8mag besitzt und somit bei guten Wetterbedingungen mit blossem Auge zu beobachten ist. Das menschliche Auge kann - wenn es sich an die Dunkelheit gewöhnt hat und man abseits von störenden Lichtquellen steht - Sterne bis zu einer scheinbaren Helligkeit von 6,0mag sehen. Je kleiner der Wert, desto dunkler der Stern. Der Polarstern hat beispielsweise eine scheinbare Helligkeit von 2,0mag, die Venus hat -4,7mag und die Sonne gar -26,8mag.

Momentan ist es mir nachts ehrlich gesagt zu kalt, aber im Sommer (oder schon im Frühling) werde ich mal mein Teleskop entstauben und wieder einsatzbereit machen, und dann schauen wir uns den Stern in seiner ganzen Pracht an.

Wir danken all den lieben Menschen ganz herzlich, die zu diesem Geschenk beigetragen haben!

Übrigens: Zufälle gibt's! Die Urkunde für den Stern wurde durch die  Wilhelm Förster Sternwarte ausgestellt, an der ich im Jahr 1994 (wenn ich mich richtig erinnere) den "Kleiner Teleskop-Führerschein" gemacht habe, und in deren Förderverein ich mehrere Jahre lang Mitglied war.
 
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Joni fehlt
Jonas ist bestattet
Jonas ist ein Engel
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Gedenkstätte(n)
Heute vor 2 Jahren...
 
   Nächtliche Ruhestörung
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 03.12.2008 von Christian Klaproth
 
 
Heute Nacht um etwa 02:30 Uhr haben wir uns dazu entschlossen, mit Niklas ins Krankenhaus zu fahren, nachdem er sich innerhalb von 1 1/2 Stunden viermal erbrochen hat. Beim ersten Mal haben wir noch gedacht, dass er am Abend nur zu viel gegessen hätte, aber am Ende waren wir doch so verunsichert, dass wir lieber einen Arzt draufschauen lassen wollten.

Niklas fand den nächtlichen Ausflug ins Krankenhaus ganz prima. Und er bestand ausdrücklich darauf von Mama UND Papa begleitet zu werden. Papa und Mama hingegen, waren wenig begeistert im nächtlichen Schneeregen halbschlafend einen Ausflug zu machen. Im Wartebereich der Kinderklinik, wo ich schon etliche Male mit Jonas gesessen hatte, spielte Niklas vergnügt in einem großen Holzschiff und machte nicht den Eindruck, dass er krank wäre. Aber diese Beobachtung hatte ich auch schon gemacht, als ich dort mit Jonas gewartet habe. Wie die Mütter peinlich berührt ihre Kinder fragten, ob sie wieder nach Hause gehen sollen, weil ja augenscheinlich alles wieder okay ist, wo das Kind 20 Minuten vorher noch sterbenskrank war. Bei der eigentlichen Untersuchung war Niklas sehr tapfer und hat keinen Mucks gesagt, als ihm Blut zur Blutgasuntersuchung abgenommen worden ist.

Herausgekommen ist nicht so viel: Wasserhaushalt stimmt, und vermutlich ist es eine Magen-Darm-Geschichte, die in der Gegend gerade rumgeht. Niklas soll nun Kontakt zu anderen Kindern vermeiden (Ansteckungsgefahr) und muss sich von Salzstangen (mhm... njamnjam) und Tee (mag ich nicht) ernähren, bis sein grummelnder und brodelnder Magen wieder ins Gleichgewicht gekommen ist.

Hoffen wir mal, dass er schnell wieder gesund wird und die Sache spurlos an seinen Eltern vorübergeht.
 
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Nein, heute nicht!
Medienpräsenz
Käsetoast
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Niklas und der Weihnachtsmann
Der erste 5-Wort-Satz
 
   Nein, heute nicht!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 01.12.2008 von Christian Klaproth
 
 
Niklas verblüffte uns am Wochenende erneut mit seinem Wortschatz, den er sich mittlerweile angeeignet hat. Während wir am Küchentisch saßen und Niklas die Nägel von seinem Nagelspiel (kleine geometrische Formen haben ein Loch durch das ein Nagel gesteckt wird und das Ganze auf einer kleinen Kork-Matte festgehämmert wird) in ein kleines Gläschen - Nagel für Nagel - umfüllte, sagte er so vor sich hin: "vier, fünf, sechs, sieben, acht". So ganz aus heiterem Himmel. Wir mussten uns zunächst einmal gegenseitig versichern, dass wir dasselbe gehört hatten. :)

Witzig ist auch Niklas' neuste Art und Weise, etwas zu verneinen. Er sagt nicht - wie bis vor wenigen Tagen noch - einfach "Nein!", nein, er sagt jetzt "Nein, heute nicht".
"Niklas, möchtest Du etwas essen?" - "Nein, heute nicht!"
"Niklas, hast Du Durst?" - "Nein, heute nicht!"
"Niklas, gehen wir gleich schwimmen?" - "Nein, heute nicht!"
"Niklas, wie sieht es denn mit einem Mittagsschlaf aus?" - "Nein, heute nicht!"
"Niklas, mußt Du A-a machen?" - "Nein, heute nicht!"
Wir wissen nicht, ob er mit dieser Antwort bezwecken möchte, dass wir dieselbe Frage pro Tag nur einmal stellen und ihn somit nicht ständig aus seinem konzentrierten Spielen herausreissen, aber unterhaltsam ist es allemal und in den meisten Situationen kann man nicht anders, und muss lachen.
 
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Medienpräsenz
Käsetoast
Nach Hause telefonieren...
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Nächtliche Ruhestörung
Niklas und der Weihnachtsmann
Der erste 5-Wort-Satz
Sprössling
Früh übt sich
 
   Medienpräsenz
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 26.11.2008 von Christian Klaproth
 
 
Unser Niklas ist für seine Verhältnisse schon ein recht bekanntes Persönchen. Neben Auftritten in selbstgemachten  Comics und  Filmen, tauchte er in der Vergangenheit bereits in einem  Video auf und wurde namentlich in einem  Zeitungsartikel erwähnt. Nun ist er auch noch auf der Titelseite einer Homepage zu sehen. Schaut mal auf  www.kinderhospiz-regenbogenland.de vorbei, ob Ihr ihn entdeckt. :)

Und als wäre das noch nicht genug, gibt es auch noch zwei aktuelle Fotoalben ( Der Künstler Nik bei der Arbeit und  Ein Tag im Movie Park) mit Niklas zu sehen.
 
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Käsetoast
Nach Hause telefonieren...
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Nein, heute nicht!
Nächtliche Ruhestörung
 
   Mentalistischst bekloppt!
  Kategorie Privat, erstellt am 17.11.2008 von Christian Klaproth
 
 
Unglaublich, für wie blöd der deutsche Fernsehkonsument verkauft wird. In einer unvergleichlich peinlichen Gella-Gaudi haben sich ein Mentalist, ein Mentalistenassistent und ein mental mentalistischer Rabe zum Gespött des Landes gemacht. Vielleicht hat es ja die erhofften Werbeeinnahmen gebracht, aber mit diesem Griff ins Klo dürfte der Uri auf Pro7 nicht mehr so schnell zu sehen sein. Frühstens in 8 Jahren. Warum?

Während der Sendung sollte der Kontakt zu Ausserirdischen hergestellt werden. Klasse! Auf was auch immer mit dieser russischen Empfangsanlage gezielt wurde (ich gebe zu, ich habe schon vor der ersten Werbepause mental abgeschaltet und ein LBP-Review geschrieben), Fakt ist: Der der Sonne am nächsten gelegene Stern ist Alpha Centauri. Mal angenommen, Alpha Centauri hätte ein Planetensystem mit einem Planeten mit Leben drauf. Mal angenommen, es handelt sich um eine Zivilisation auf dem technischen Stand, Radio-Signale empfangen zu können. Mal angenommen, die horchen bei den Billionen von Sternen an ihrem Nachthimmel zufälligerweise in unsere Richtung. Die Entfernung zu Alpha Centauri beträgt großzügig abgerundet 4 Lichtjahre. Einmal angenommen, die verstehen den Uri sofort und brauchen nicht Jahre für die Dekodierung und antworten umgehend. Dann würden wir eine Nachricht in frühstens 8 Jahren bekommen. *prust* Vielleicht sollte man den Leuten sagen, dass sie Uri frühstens in 8 Jahren wieder ausgraben müssen... zur großen dreistündigen Fernseh-Gala "Heute kommt die Antwort..."!

Würde mich nicht wundern, wenn statts der harmlosen Antwort-Nachricht direkt die Alien-Invasion inklusive Vernichtung der Menschheit erfolgt, bei so viel offensichtlicher Dummheit!
 
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   Review: LittleBigPlanet (PS3)
  Kategorie Gaming, erstellt am 16.11.2008 von Christian Klaproth
 
 
Lange, lange musste die PS3-Community auf diesen Titel warten, viele Ankündigungen und Previews hat es gegeben. Entsprechend hoch waren meine persönlichen Erwartungen an diesen PS3-exklusiven Titel. Hier möchte ich nun nach Beendigung des "Story-Modus" von meinen Eindrücken berichten.

Bei LittleBigPlanet handelt es sich am ehsten um ein klassisches 2D Jump'n'Run Spiel. Dabei wird allerdings zeitgemäße und nextgenwürdige 3D-Grafik verwendet. Hauptdarsteller des Spiels ist der knuddelige Sackboy (bzw. Sackgirl für die Mädels). Die Geschichte in LittleBigPlanet ist eher zu vernachlässigen. Recht zusammenhangslos wird Sackboy von einem Baumeister zum nächsten geschickt und muss dort Aufgaben lösen, die sich über zwei bis drei Levels erstrecken. Die einzelnen Level sind dabei gespickt mit Hüpfeinlagen und Physik-Rätseln. 25 Story-Level gibt es und nochmals ebensoviele Bonus-Levels, die allerdings eher zu kurzweiliger Punkte-Jagd einladen.

Die Steuerung des Sackboys ist sehr einfach gehalten. Mit dem linken Analog-Stick läuft man, mit X hüpft man (unterschiedlich hoch, je nachdem, wie lange man die Taste drückt) und mit R1 kann man sich an entsprechenden Materialien festhalten und schwingen bzw. Dinge schieben und ziehen. Zusätzlich gibt es noch das sogenannte Popit - eine Gedankenblase, die man über dem Sackboy erscheinen lassen kann - das zusätzliche Optionen bietet. Über das Popit kann man beispielsweise den Sackboy mit jeder Menge Kostümen versehen, die man während des Spiels einsammeln kann oder auch Sticker auswählen, die man an beliebige Stellen in den Levels kleben kann. An bestimmten Stellen macht das Kleben von Sticker sogar Sinn, da dadurch z.B. versteckte Boni zugänglich werden.
Zusätzlich lässt sich noch die Gemütsstimmung des Sackboy einstellen (glücklich, traurig, ängstlich und zornig) und dessen Arme bewegen. Letztere Möglichkeiten haben aber keinen Einfluss auf das Spielgeschehen, sind aber gerade in Multiplayer-Runden eine echte Bereicherung. Apropos Multiplayer: Ich muss sagen, ich habe selten einen so genialen Multiplayer-Spaß erlebt, wie bei LittleBigPlanet. Mit bis zu drei weiteren Sackboys kann man lokal und online die Levels bestreiten. Das macht nicht nur tierischen Spaß, sondern erfüllt auch einen anderen Zweck: An bestimmten Level-Stellen erreicht man Extras und Boni nämlich nur dann, wenn man zusammenarbeitet. Spielt man ausschliesslich alleine, bleiben einem also gewisse "Preisblasen" verborgen.

Der ganze Story-Modus erfüllt neben der Unterhaltung noch einen weiteren Effekt: Alle Levels sind gespickt mit jeder Menge Kostüm-, Sticker- und Objekt-Blasen (den sogenannten Preisblasen), die es einzusammeln gilt. Jede dieser Blasen schaltet ein neues Element im Spiel frei, was insbesondere für das Herzstück des Spiels wichtig ist: Der Editor.

Mit Hilfe des Editors kann der Spieler alleine oder auch mit anderen Mitspielern lokal und online eigene Levels zusammenbauen und online für die LittleBigPlanet-Community bereitstellen. Ich schätze, dass ich zu dem Editor etwas mehr schreiben kann, sobald ich mein erstes eigenes Level fertig habe. Die unglaubliche Menge an Materialien und Objekten macht das ganze aber recht komplex (auch wenn die Bedienung dabei immer einfach bleibt), so dass ich dafür noch etwas Zeit benötigen werde.

Fazit: Bei LittleBigPlanet ist alles stimmig und passt einfach zusammen. Die niedliche Knuddel-Optik gepaart mit realistischen Alltagsmaterialien und einer unglaublichen Physik-Engine bietet ein bisher unvergleichliches Spielerlebnis. Das Spiel ist zudem sehr zugänglich und einfach zu bedienen. Musik und Soundeffekte reihen sich ebenso nahtlos ein wie der Online-Part des Spiels. Ich habe selten bei einem Online-Spiel so viel Spaß gehabt und gelacht, wie bei LittleBigPlanet. Kleine Abzüge habe ich wegen des recht kurzen Story-Modus vorgenommen, wobei man die einzelnen Levels durchaus öfter spielen wird, um alle Preisblasen zu entdecken und der Editor dafür sorgt, dass Nachschub aus der Community kommt. Weiterhin ist die Sprung-Steuerung gewöhnungsbedürftig, weil der kleine Sackboy etwas träge reagiert. Auf einer Skala von 0 bis 100 bekommt das Spiel von mir 96.
 
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LittleBigKundenver*****ung bei Neckermann
LittleBigPech
The Last Guy (PS3) angespielt
Review: Eye of Judgment (PS3)
Review: Super Stardust HD (PS3)
Review: Ratchet & Clank Tools of Destruction (PS3)
Folgebeiträge...
Review: Flock! (PS3)
Review: Uncharted 2 (PS3)
Review: Darksiders (PS3)
Review: Söldner-X 2 Final Prototype
Review: DeathSpank (PS3)
Entwicklertagebuch "Defender of the Sack" - Teil 1
 
   Joni fehlt
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 13.11.2008 von Christian Klaproth
 
 
Nachdem Joni nun schon vor über einem Monat von uns gegangen ist, hatte ich zunächst geglaubt, das Gröbste hinter mir zu haben. Seitdem ich wieder zur Arbeit gehe, bin ich verhältnismäßig abgelenkt, zumindest tagsüber. Aber in den letzten Tagen nimmt mein Verlangen wieder zu, mir Jonas einfach abends mal wieder auf den Bauch zu legen und ihn mit den Händen durch mein Gesicht und durch meine Haare wühlen zu lassen (zumindest die paar, die mir noch geblieben sind). Auch würde ich ihm gerne wieder über den Rücken kraulen und im Nacken kitzeln, weil er sich dann immer wie ein Aal gewunden und gegackert hat. Mit Niklas kann man solche Dinge eher weniger anstellen, weil er vom Gemüt her eher nicht der Kuschler ist, sondern mehr für wilde Wrestling-Moves zu haben ist, auch wenn er gar nicht weiss, was Wrestling ist. Den Big Splash hat er schon gut drauf!

Michaela vermisst Jonas auch sehr stark, gerade jetzt, wo Kinder-Events wie die St.Martins-Umzüge anstehen, auf die wir im letzten Jahr noch gemeinsam zu viert gegangen sind. Und ein bißchen Angst vor Weihnachten haben wir glaube ich beide.

Na okay, hatte nur mal das Bedürfnis, meine Gedanken niederzuschreiben. Das Bild ist schon etwas älter, da war Jonas etwa 1 Jahr alt.
 
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Jonas ist bestattet
Überwältigende Anteilnahme
Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
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Ein Stern für Jonas
Tapetenwechsel
Gedenkstätte(n)
Heute vor 2 Jahren...
 
   LittleBigKundenver*****ung bei Neckermann
  Kategorie Gaming, erstellt am 05.11.2008 von Christian Klaproth
 
 
Liebe Blog-Leser, heute muss ich meinen Blog einmal als Sprachrohr verwenden, um meinem Ärger Luft zu machen. Der Hintegrund ist die Tatsche, dass Neckermann meint, sie könnten nach belieben mit ihren Kunden umspringen. Aber kurz zurück auf Start und alles von vorne erzählt.

Durch einen Hinweis im Internet bin ich auf ein Schnäppchen im Online-Shop von Neckermann aufmerksam geworden. Dort wurde  LittleBigPlanet für die PS3 für 39,99 EUR angeboten. Weiterhin konnte man einen 10 EUR Gutschein-Code angeben, so dass man inkl. Versandkosten für das Spiel gerade mal 35,99 EUR hätte zahlen müssen, anstelle von 69,99 EUR wie anderswo üblich. Ein sehr gutes Angebot, wie es schien. Um nun nicht doppelt und dreifach Versandkosten zu zahlen, beschlossen wir auch gleich die Weihnachtsgeschenke für Niklas dort mitzubestellen, da sie im Vergleich zu anderen Online-Shops gleich viel kosteten. So haben wir dann eine Bestellung von insgesamt knapp 200 EUR aufgegeben.

Zu unserer Freude erfolgte die erste Lieferung sehr schnell. Niklas Geschenke wurden zusammen mit einem Schreiben geschickt, in dem Stand, dass LittleBigPlanet am 05.11.2008 verschickt werden würde. Das war erstmal nicht weiter verwunderlich. Laut Hersteller-Angabe erscheint es ja auch erst am 05.11.2008.

Gestern allerdings erhielt ich erneut von Neckermann ein Schreiben. Darin stand zu meiner Verwunderung, dass LittleBigPlanet entgegen der ersten Zusage nun doch nicht geliefert werden könne. Man entschuldigte sich und teilte mir mit, ich solle doch einfach bei Neckermann online nachschauen, ob ich nicht etwas Vergleichbares finden würde. Und was finde ich, wenn ich bei Neckermann online nachschaue? LittleBigPlanet für 69,99 EUR. Das heisst doch, es ist sehr wohl lieferbar. Es ist nur nicht zu dem zunächst angebotenen Preis lieferbar! Eine Begründung seitens Neckermann wäre hilfreich gewesen, warum der Artikel denn nicht lieferbar ist.

Einige andere Besteller haben im Internet gepostet, dass sie auf Nachfrage an der Hotline die Auskunft bekommen hätten, dass das Spiel nicht mehr lieferbar sei, weil es von so vielen Leuten bestellt worden ist. Für 69,99 EUR kann man es aber noch bestellen. Andere Kunden haben gesagt bekommen, der ursprüngliche Preis sei ein Tippfehler gewesen.

LittleBigPlanet selber scheint bislang den Vorschusslorbeeren gerecht zu werden. Nachdem ich ironischerweise am 30.09.2008 noch zwei Zugangscodes für die Beta-Phase gewonnen hatte, konnte ich es mir vorab schon einmal kurz ansehen.
 
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LittleBigPech
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Review: LittleBigPlanet (PS3)
 
   Nordisch Laufen
  Kategorie Privat, erstellt am 29.10.2008 von Christian Klaproth
 
 
Seit kurzem nehmen meine Frau und ich an einem  Nordic Walking Kurs in Korschenbroich (meine Frau sagt immer Korschenbruch... sie hat glaube ich eine Leseschwäche *duck*) teil. Hier möchte ich die Gelegenheit nutzen und mit einem meiner Vorurteile des Nordic Walkings gegenüber aufzuräumen. Das kann man in der Tat als Sport bezeichnen.

Zugegebenermassen habe ich mich innerlich immer etwas lustig gemacht, wenn ich Leute mit ihren Stöcken durch die Gegend habe laufen sehen. Für meinen Geschmack haben da immer die Langlaufskier gefehlt. Aber nun, da wir die Technik gezeigt bekommen haben (nicht, dass ich sie als Informatiker sofort beherrschen würde), muss ich zugeben, dass das schon ganz schön auf die Muskeln geht. Speziell die Unterseite der Oberarme und die Beinmuskulator im Unterschenkel spüre ich ein bis zwei Tage nach einem Walking-Abend ziemlich deutlich. Mal schauen, ob wir uns demnächst mal mit vernünftigen Stöcken ausstatten, um das auch nach Kursende noch weiterzuführen. Die Chancen stehen nicht schlecht.
 
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   Väter on Tour 2008
  Kategorie Privat, erstellt am 22.10.2008 von Christian Klaproth
 
 
Nach einigem Hin und Her, habe ich mich trotz Jonis Tod dazu entschieden, auf die Väter On Tour 2008 mitzufahren. Es handelt sich dabei um eine Wochenendereise, die vom  Regenbogenland organisiert wird. An diesem Kurztripp nehmen Väter von Kindern teil, die im Regenbogenland betreut werden oder wurden, also alles Väter, die in gewisser Weise dasselbe Schicksal teilen, ein besonderes Kind zu haben.

In einer angenehmen Gruppengröße von 4 Vätern und einem Betreuer ging es in diesem Jahr nach  Rothenburg ob der Tauber. Auf der Hinfahrt wurden wir im ICE von einer Rentner-Gruppe, die sich unter dem Deckmantel eines Kegelvereins auf eine Sauftour begab, bestens unterhalten. Unglaublich, was man auf einer relativ kurzen Zugfahrt alles durcheinander trinken kann. In der Stadt Rothenburg selber scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Sobald man durch eines der Tore der Stadtmauer die Altstadt betritt, fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt. Kein Haus gleicht dem anderen, wohin man auch schaut, findet man liebevolle Verzierungen und Schnörkel. Kaum eine Gasse verläuft gerade, alles ist verwinkelt und versteckt aber dennoch zugänglich. Die Stadt wirkt einfach authentisch. Selbiges galt auch für unser Hotel, in dem kein Zimmer dem anderen glich. Alles war irgendwie in sich stimmig... ich fühlte mich wie in einem bewohnbaren Museum.

Zu den Highlights des Wochenendes zählten auf jeden Fall der  Nachtwächter Rundgang durch die Stadt mit vielen historischen Fakten und netten Anekdoten aus der Stadtgeschichte. Ebenso war der Besuch im  Mittelalterlichen Kriminalmuseum sehr interessant, auch wenn (oder gerade weil?) vor allem die Methoden der mittelalterlichen Urteilsvollstreckung im Mittelpunkt standen. Den krönenden Abschluss des Wochenendes bildete das 5-stündige  Ritteressen mit 10-Gänge-Menü, Minnegesang und Axtwerfen.

Zwischendurch blieb immer mal wieder Zeit, sich mit den anderen Vätern auszutauschen, was mir in meiner Situation ganz gut getan hat. Natürlich bin ich nur unter der Auflage gefahren, dass Michaela und Niklas das Wochenende nicht alleine zu Hause verbringen müssen, und so waren sie von Freitag bis Sonntag ebenfalls in netter Gesellschaft.
 
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Väter On Tour 2010
 
   Jonas ist bestattet
  Kategorie Privat, erstellt am 17.10.2008 von Christian Klaproth
 
 
In einer wunderschönen Trauerzeremonie bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein wurde Jonas heute auf dem kirchlichen Friedhof bei uns in der Nähe beigesetzt. Neben Familie und Verwandten waren auch einige Freunde und Mitarbeiter des Regenbogenlandes anwesend. Wie wir es uns gewünscht haben - und wie es Joni auch gefallen hätte - kam niemand in schwarz, sondern in schönen bunten Sachen. Als Gesteck bekam Jonas einen Herz aus weissen Blüten und Engelsflügeln. Die Urne - eine blaue Kugel mit goldenen Sternen - sah in natura noch viel schöner aus, als auf dem Foto, als wir die Urne aussuchten. In goldener Schrift stand dort "2006 Jonas Klaproth 2008".

Jonas auf diesem letzten Weg auf Erden zu begleiten, war in irgendeiner Weise noch schwieriger, als der Abschied im Regenbogenland, als wir Jonas zum letzten Mal gesehen haben und er im Sarg weggebracht worden ist.

Am Grab wurde ein großer roter Luftballon mit einem Foto von Jonas und Engelsflügeln in den Himmel fliegen gelassen (eine sehr schöne Idee, Tante W.!). Jeder der anwesenden platzierte eine kleine Kerze und nahm Abschied. Es war sehr ergreifend.

Nun sind wir ein Stück weit auch erleichtert, dass wir soweit alle "Pflichtveranstaltungen" hinter uns gebracht haben. Am Wochenende werden wir uns um die Bepflanzung des Grabes kümmern. Glücklicherweise wurde auch der Grabstein rechtzeitig aus Österreich geliefert - ein echter Rhein-Kiesel, natürlich abgerundet - so dass wir ihn heute schon am Grab platzieren konnten. Auch ein kleines Grablicht haben wir schon aufgestellt und entzündet.

Mit den vielen kleinen Geldspenden und Blumengutscheinen wird Jonas in den nächsten Wochen und Monaten stets frische Blumen haben.
 
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Überwältigende Anteilnahme
Jonas ist ein Engel
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Joni fehlt
Ein Stern für Jonas
Spuren im Schnee
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   Überwältigende Anteilnahme
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 14.10.2008 von Christian Klaproth
 
 
Wir sind absolut überwältigt von der Anteilnahme an Jonis Tod und der Vielzahl an Familien, die in Gedanken bei Jonas und bei uns sind und uns Kraft wünschen. Daher wollen wir an dieser Stelle herzlichst Danke sagen. Diese Anteilnahme hat uns wirklich gerührt. Neben den vielen Kommentaren hier im Blog haben uns auch auf postalischem Weg viele Beileidsbekundungen erreicht. Die gewaltige Menge an Leuten, die sich bei uns gemeldet haben, hat uns berührt, und es waren auch viele schöne und tröstende Worte dabei.

Nun erreichte uns der nächste Knaller: Die Mitglieder eines Internet-Forums für Eltern, bei dem sich auch Michaela vor fast drei Jahren angemeldet hatte, haben für uns ein Spendenkonto eingerichtet, um ein Abschiedsgeschenk für Jonas zu organisieren. Die Organisatorin benachrichtigte uns darüber, dass dabei mehr Spenden eingegangen sind, als für das Geschenk notwendig gewesen wären. Diese Differenz soll uns nun überwiesen werden. Im Normalfall würden wir eine solche Geld-Spende nicht annehmen. Da dies aber für Jonas ist, werden wir über unseren Schatten springen und das Geld nehmen, um einen Teil der Bestattungskosten zu decken.

Wir sind wirklich überwältigt und sprachlos und können nur Danke sagen.
 
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Jonas ist ein Engel
Niklas und Jonas sind da!!!
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Jonas ist bestattet
Joni fehlt
 
   Jonas ist ein Engel
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 07.10.2008 von Christian Klaproth
 
 
Am Freitag, den 26.09.2008, brachten wir Jonas am Nachmittag ins Krankenhaus, weil wir uns wegen seiner schweren und röchelnden Atmung Sorgen machten. Für uns recht überraschend, wurde uns empfohlen, Jonas aufnehmen zu lassen, um eine weitere Behandlung im Krankenhaus vornehmen zu lassen. Ab Samstag bezeichneten die Ärzte Jonas' Zustand als stabil kritisch und ernst. Michaela sagte mir, sie hätte Angst und ich lies mich von der Arbeit freistellen, bis sich sein Zustand wieder bessern würde und zumindest nicht mehr kritisch wäre. Am Dienstag beschlossen wir, durchgängig bei Jonas zu bleiben. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 01.10.2008, wechselten Michaela und ich unsere gemeinsame Wache an Jonas Bett durch einen Schichtbetrieb ab. Wir beschlossen, dass es keinen Sinn macht, wenn wir beide die ganze Zeit halb wach, halb schlafend verbringen. Stattdessen sollte sich einer von uns schlafen legen, um den anderen dann ablösen zu können.

Während der ganzen Zeit im Krankenhaus musste Jonas etwa alle zwei bis drei Stunden abgesaugt werden, weil seine Lunge, sein Rachen und generell seine ganzen Atemwege zu liefen. Durch das viele Absaugen, musste sein Nasen-Inneres und der Rachenbereich schon sehr angegriffen sein, da neben Sekret auch sehr viel Blut abgesaugt wurde. Nach dem Absaugen hatte Jonas auch häufig Nasenbluten. Es tat uns sehr Leid, dass sehen zu müssen. Mit Hilfe von Medikamenten war er ruhig gestellt, so dass er kein schmerzverzerrtes Gesicht hatte, lediglich stumme Tränen zeigten uns, dass dies alles Jonas gar nicht gefiel.

Am Dienstag - Jonas Zustand hatte sich kein bisschen verbessert - fassten wir all unseren Mut zusammen, hielten unsere Hände, hielten Jonas Hände und sagten ihm, dass er sehr tapfer sei, aber dass wir ihm nicht böse wären, wenn er keine Lust mehr hätte und gehen wolle.

Am Mittwoch hat es den ganzen Tag geregnet und gestürmt, so heftig, dass durch das Oberlicht unserer Küche Wasser drang, was bis dahin nur einmal vorher passierte, seit dem wir in Mönchengladbach wohnen. Ich hatte die Nacht ab etwa 4:00 Uhr bis morgens bei Jonas verbracht und er hat brav geatmet. Michaela war dann von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr da, und ich wieder von 11:00 Uhr bis 13:20 Uhr. Da wir mittlerweile im Rooming-In waren, stand uns ein Mittagessen in der Kantine zu, und weil Michaela bereits zu Hause etwas gegessen hatte, bin ich in die Kantine gegangen. Um 13:45 Uhr bin ich wieder auf Jonas' Zimmer gekommen. Als ich bereits im Zimmer war und an Jonas' Bett stand, spürte ich eine plötzliche Kälte über meine Arme streifen. Michaela schickte mich nach Hause, aber etwas hielt mich am Bett. Wie üblich blickten wir nervös alle paar Sekunden auf die Sättigungswerte. Diese lagen schon den ganzen Tag über bei 85% bis 92%, was im Vergleich zu den Tagen davor ganz gut war. Sogar Windelwechsel und eine Umbettung hat Jonas ohne Sättigungsabfall und Hustenanfall überstanden.

Etwa um 14:00 Uhr fiel die Sättigung dann ohne plötzliches äußeres Anzeichen von fast 90% auf 81%. Jonas Atmung hörte sich wieder etwas blubbernd an, so dass ich das Zimmer verliess, um eine Schwester zu holen und zu bitten, Jonas wieder einmal abzusaugen. Bereits von draussen hörte ich den Alarmton, der anzeigte, dass die Sättigung mittlerweile unter 80% gefallen war. Wie etliche Male in den vergangenen Tagen zuvor, bereitete die Schwester die Absaugung vor. Es liess sich auch etwas Schleim aus Nase und Rachen holen, allerdings blieb die Sättigung unten und fiel noch weiter. Michaela streichelte Jonas Kopf und ich hielt seine Hand. Die Schwester lies nach der Ärztin rufen. Jonas Lippen hatten schon einen leichten Blau-Stich. Die Schwester begann damit, Jonas zu bebeuteln, also mit einer Art Hand-Blasebalg und einer Atemmaske zu beatmen. Zwischenzeitlich blickte ich entsetzt auf meine Hand, die Jonas Hand hielt, und sah, dass diese blau bis lila-farben war. Auch die Ärztin, die die Beatmung übernahm, schaffte es nicht mehr, die Sättigung über 50% zu bringen. Draussen riss der Himmel auf und der stürmige und regnerische Tag verwandelte sich in einen Sonnentag.

Besorgt fragten wir mehrmals nach, wie lange man ihn in diesem Zustand halten könne. Die Ärztin meinte, dass sich Jonas innerhalb von 15 bis 20 Minuten fangen müsste. Es waren schlimme Minuten. Schliesslich merkten wir auch ohne Worte, dass Jonas nicht mehr wollte, dass es nicht mehr ging, und auch die Ärztin schien das zu merken und fragte uns, ob wir Jonas auf den Arm nehmen wollten. Wir würden die zusätzliche Sauerstoffgabe und das Bebeuteln lassen. Wir stimmten sofort zu und Michaela nahm Jonas auf den Arm. Man liess uns auf unseren Wunsch alleine und so verbrachten wir die letzten Momente mit unserem Joni. Michaela hielt ihn in seinen Armen und ich hielt seine Hände fest. Zusammen sagten wir ihm, dass er keine Angst haben müssen, dass wie bei ihm wären. Wir spielten seine Lieblings-Einschlaf-CD ab, mit Vogelgezwitscher, Wellenrauschen und beruhigender Musik. Er schlief ganz friedlich ein. Er holte nur reflexartig noch einige Male Luft und hat nur noch ein einziges Mal kurz gehustet. Eine Schwester teilte uns zwischendurch mit, daß das Herz nicht mehr schlägt. Der Überwachungsmonitor war so gedreht, daß wir nichts mehr sehen konnten.
Etwas später bestätigte uns die Ärztin den Tod, nach etwa 15 Minuten.

Auf unseren Wunsch konnten wir nochmal einige Zeit alleine mit Jonas verbringen. Der weitere Ablauf war uns völlig unklar. Ich verliess den Raum und ging hinüber zum Ärztezimmer. Dort stand die versammelte Mannschaft der Ärzte und Schwestern, teilweise mit Tränen in den Augen. Sie alle kannten Jonas von mehreren Aufenthalten im Krankenhaus und waren seinem Charme und seiner außergewöhnlichen Fröhlichkeit erlegen. Man klärte uns auf, dass Jonas von Gesetzes wegen nochmal untersucht werden müsse. Wir hatten Sorge, dass Jonas "aufgeschnitten" werden müsste, aber der Oberarzt versicherte uns, dass es eine rein äußerliche Untersuchung wäre. Zum einen wollten wir bei dieser Untersuchung nicht dabei sein, zum anderen wollten wir noch andere Kleidung für Jonas holen. Er trug lediglich seine "Krankenhauskleidung", also ein T-Shirt und eine Jogging-Hose. Also fuhren wir erstmal nach Hause zu Niklas und seiner Oma, die dort auf ihn aufpasste.

Michaela rief im Regenbogenland an. Von dort machten sich direkt das komplette Team der Trauerbegleitung auf den Weg. Und zu unserer großer Erleichterung regelten sie alles mit dem Bestattungsinstitut, und es wurde ein Transport von Jonas ins Regenbogenland organisiert. Unser Wunsch war es immer, mit Jonas, wenn das Ende absehbar gewesen wäre, ins Regenbogenland zu gehen. Wir wollten nicht, dass Jonas seine letzten Tage in der kalten Atmosphäre eines Krankenhauses verbringen müsste. Allerdings haben sich die Schwester und Ärzte im Krankenhaus in Neuwerk wirklich rührend und herzlich um Jonas gekümmert. Sie haben uns das Gefühl gegeben, in Jonas nicht nur einen weiteren kleinen Patienten zu sehen.

Zurück im Krankenhaus zogen wir Jonas um, richtig frech, wie es zu ihm passt. Später traf der Bestatter ein und wir verabschiedeten uns kurz von Jonas. Wir konnten ihn nicht auf dem Weg zum Auto begleiten, da er leider mit einer Kuscheldecke über den Kopf zugedeckt werden musste, was Michaela nicht ertragen konnte. Während er schon ins Regenbogenland vorfuhr, holten wir Niklas und ein paar Sachen von zu Hause ab.

Als wir im Regenbogenland ankamen, war Jonas bereits im Abschiedsraum aufgebart. Im Hintergrund lief eine grauenvolle Orgelmusik-CD, welche jedoch umgehend durch das Vogelgezwitscher ersetzt wurde. Er sah aus, als würde er schlafen, als würde er ganz ruhig und friedlich schlafen. Und er sah aus, wie ein Engel. Wunderschöne, makellose, fast weisse Haut, und so, als hätte er ein leichtes Lächeln auf den Lippen. Als wolle er uns bestätigen, dass es ihm dort, wo er jetzt ist, besser geht.

Wir hätten gerne noch so viel mehr Zeit mit Jonas verbracht. Wir hatten so viele Dinge in die Wege geleitet. Eine neue tragbare Nahrungspumpe, um mit Jonas beweglicher zu sein. Winterkleidung, die den Reha-Stuhl mit einpackt. Eine neue zweite Sitzschale, damit das Umsetzen von draussen nach drinnen und umgekehrt leichter würde. Bis August nächsten Jahres - bis der Kindergarten für Jonas und Niklas angefangen hätte - hatten wir bereits alle Hospiz-Aufenthalte geplant. Und in der Kindergarten-Vorgruppe war Jonas genau ein Mal, bevor er krank wurde, und hatte richtig Spaß mit den vielen Kindern um sich herum. Wir sind sehr dankbar, dass wir Jonas so lange kennen lernen durften, nachdem die Ärzte ihm zunächst 4 Wochen bis 4 Monate gegeben hatten. Wir sind dankbar, dass wir seine Epilepsie soweit zurückdrängen konnten, dass wir einen Blick auf seine reine, unschuldige, freudige Seele werfen konnten, dass wir ihn vor seinem Tod richtig kennen lernen durften.

Wir sind überzeugt, daß es nicht viele Kinder wie Jonas gibt. Speziell Michaela ist von der unglaublich intensiven Bindung und der bedingungslosen Liebe von Jonas zu ihr überwältigt. Das erleben sicher nicht viele Mütter in dieser Form. Jonas hat niemals gestänkert oder getrotzt, er hatte immer einen Grund, wenn er geweint hat. Er war unglaublich verschmust und liebevoll. Die Lücke wird niemals zu füllen sein. Aber die Dankbarkeit überwiegt die Trauer. So ein besonderes Kind ist ein Geschenk und wir sind geehrt, daß wir seine Eltern sein durften, wenn auch nur so kurz.

Wir werden Dich immer lieben, Jonas!

 Hier findet Ihr einige Bilder von Jonas in glücklichen Augenblicken...
 
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Jonas im Regenbogenland
Jonas hält uns in Atem
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Jakisfaction!
29.06.2006, Ein Jahr danach...
Niklas und Jonas sind da!!!
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Überwältigende Anteilnahme
Jonas ist bestattet
Joni fehlt
Ein Stern für Jonas
Spuren im Schnee
Gedenkstätte(n)
Börsdi Tuju
Heute vor 2 Jahren...
Väter On Tour 2010
 
   LittleBigPech
  Kategorie Gaming, erstellt am 24.09.2008 von Christian Klaproth
 
 
Gestern Abend wurden auf der europäischen Szene-Seite Eurogamer insgesamt 5800 Tickets für den erweiterten Beta-Test von LittleBigPlanet nach dem FIFO-Prinzip verteilt. Die Vergabe zog sich etwas in die Länge, denn dem Ansturm der weltweit Interessierten (auch Amerikaner versuchten an die heiss begehrten Zugangscodes für den europäischen Beta-Test zu kommen) konnte die Eurogamer-Webseite nicht standhalten.

Neben Fehlermeldungen und unvollständig geladenen Seiten, bekam man meistens die Meldung, dass die Server nicht innerhalb einer angemessenen Zeit antworten. Als ich mich gegen 20:00 Uhr in den Vergabeprozess reinklickte, gab es noch knapp 3200 der Tickets. Nach etlichen Reload-Versuchen kam ich immerhin so weit, dass ich herausfand, dass ich einen Eurogamer-Account benötige, um einen Beta-Ticket zu bekommen. Hätte ich mir eigentlich auch vorher denken können, aber egal. Gegen 21:00 Uhr waren noch ca. 1600 Tickets zu haben. Gegen 21:50 Uhr hatte ich es dann geschafft, mir einen Account anzulegen. Noch etwa 760 Tickets. Gegen 22:15 Uhr kam ich dann auf die Seite, von der aus man das Ticket anfordern kann (siehe Screenshot). Es war tatsächlich noch genau 1 Ticket übrig. Bis etwa 22:45 Uhr ist es mir allerdings nicht mehr gelungen auch nur eine Seite von Eurogamer zu laden, und eine Email mit dem Zugangscode hat mich auch nicht erreicht. Das nenne ich mal Pech, das letzte Ticket vor der Nase weggeschnappt zu bekommen.
 
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Siehe auch...
The Last Guy (PS3) angespielt
Review: Eye of Judgment (PS3)
Folgebeiträge...
LittleBigKundenver*****ung bei Neckermann
Review: LittleBigPlanet (PS3)
 
   Käsetoast
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 22.09.2008 von Christian Klaproth
 
 
Der Familien-Gourmet und Erstgeborene Niklas muss noch etwas an seiner Ehrlichkeit und Direktheit arbeiten, wenn er der Mama nicht vor den Kopf stossen will - wie geschehen beim sonntäglichen Mittagessen: Auf dem Tisch stand das bis dato leckerste Schweine-Filet Toskana, das ich gegessen habe. Mit frischen Zutaten, lecker überbacken, wohlduftend, einfach perfekt.

Niklas probierte kurz und schob den Teller mit den Worten "Makich!" weg. Makich ist die Kurzform von "Mag ich nicht!". Nach kurzem Überlegen verblüffte uns Niklas mit einem neuen Wort, das er zuvor noch nicht gesagt hatte: Käsetoast! Mmmhhhhmm!. "Was?!? Möchtest Du ein Käsetoast essen?" - "Ha!". Wenn Niklas Ha sagt, meint er eigentlich Ja. Schon seit Monaten kann er Nein sagen, und seit ein paar Wochen auch Ja, aber vermutlich stösst er lieber ein entzücktes Ha heraus, weil er erleichtert und erfreut zugleich ist, dass seine Eltern endlich erraten haben, was er denn möchte.

Er zieht einem Schweine-Filet Toskana also ein schnödes Käsetoast vor. Hmpf. Zumindest einige Erbsen und Nudeln wollte der Nik dann doch noch essen, so dass es ein gelungenes Sonntagsessen war. Und mal ganz im Ernst: Einem so süßen Fratz kann man nicht lange böse sein. :)
 
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Nach Hause telefonieren...
Wer ist hier der Boss?
Super Nik Episode 2
Super Nik Episode 1
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Niklas und der Weihnachtsmann
 
   Nach Hause telefonieren...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 19.09.2008 von Christian Klaproth
 
 
Der Niklas kann jetzt schon telefonieren. Lange Zeit hat er lieber auf den Tasten des Telefons herumgedrückt und ein Gespräch beendet, als dass er überhaupt verstanden hätte, dass am endere Ende der Leitung jemand sitzt und mit ihm spricht.

Heute morgen - Niklas hat bei der Oma übernachtet - rief er mich an und fragte "Hallo?", und ich sagte "Hallo Niklas!", und er erwiderte "Hallo Papaaaaa!". Hach ja, das ist schon schön. Allerdings hat er auch kurz darauf und sehr abrupt das Telefonat beendet, ohne sich zu verabschieden. Der Reiz des Tastendrückens war wohl doch noch zu groß.

Michaela hat ihm gestern am Telefon erzählt, dass sie lecker Kuchen gekauft hätte, woraufhin er sagte "Mmmhmmmm, njamnjamnjam." Er versteht also offensichtlich auch, was wir ihm am Telefon sagen. Das Bild zeigt übrigens, dass telefonieren sehr anstrengend ist und man bei einem langweiligen Gespräch auch schonmal spontan einschlafen kann.
 
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Super Nik Episode 2
Der Künstlöhr
Ich bin wach, holt mich hier raus!
Niklas und Jonas sind da!!!
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Käsetoast
Medienpräsenz
Nein, heute nicht!
 
   Jonas im Regenbogenland
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.09.2008 von Christian Klaproth
 
 
Joni hat gestern seinen fünftägigen Kurzurlaub im  Regenbogenland in Düsseldorf angetreten. Nach den ganzen Strapazen der letzten Wochen (Häufiges Erbrechen, Krankenhaus, Medikamentenumstellung...) hat er sich das auch redlich verdient. Im Regenbogenland ist er rund um die Uhr betreut und es fehlt ihm an nichts. Sogar seine Therapie wird im Regenbogenland durchgeführt, wofür die Therapeutin aus Mönchengladbach extra nach Düsseldorf fährt.

Wie mir zu Ohren gekommen ist, soll Jonas sich dort blendend mit einem kleinen Mädchen verstehen, das ebenfalls im Regenbogenland Urlaub macht. Ich habe sogar etwas von einer Hochzeit gehört. Tststs... für Frauengeschichten ist er aber noch etwas jung. Jonas ist im Regenbogenland wohl deshalb so beliebt, weil er ziemlich verschmust ist und es einfach geniesst, wenn man mit ihm kuschelt.

Niklas war gestern zwar etwas traurig und wollte "Joni Hause mit" nehmen, aber auch für ihn werden die noch folgenden 4 Tage etwas besonderes, da er nun die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Eltern hat. Und zugegebenermassen stellt der Kurzurlaub des Tackermeisters auch für uns Eltern eine kleine Erholung dar, da neben der reinen Tatsache, dass ein Kind weniger zu wickeln ist, auch so Aufgaben wie Medikamente vorbereiten und verabreichen, Nahrungsplan einhalten, Sondieren, therapeutische Turnübungen veranstalten und nächtliche Beruhigungsaktionen wegfallen. Dennoch vermissen wir den 15-Kilo-Krümel schon jetzt und freuen uns, wenn er Freitag wieder nach Hause kommt.
 
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Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
Erste Nacht wieder zu Hause
Jonas-Update
Jonas hält uns in Atem
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Jonas ist ein Engel
Väter On Tour 2010
 
   Wer ist hier der Boss?
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 08.09.2008 von Christian Klaproth
 
 
Eine gemeinsame Mahlzeit mit Niklas kann bislang zu einer anstrengenden Herausforderung werden, da es exakte Instruktionen zu befolgen gilt. Mit einem "Mama tink da eina!!" wird eben jene aufgefordert, den Becher zu heben, zu prosten und dann auch ja mindestens einen Schluck zu trinken. Bei Nicht-Befolgung werden die Anweisungen lauter.

Das ist wohl das Ergebnis unserer monatelangen Erziehungsversuche. Nachdem wir Niklas nämlich das Prosten beigebracht hatten, wollte er nur noch prosten, aber nicht mehr trinken. Wer Prost sagt und anstösst muss aber mindestens auch einen Schluck trinken. Da haben wir den Salat. Neuerdings weht uns aber auch ein "Mama ess da!!" entgegen (am Imperativ wird noch gearbeitet), wenn wir beim Mittagessen zu lange reden, ohne dabei weiterzuessen.

Hat man vor, seinen Teller leerzuessen ("Tella alle"), sollte man sich damit sputen, bevor der Niklas "Fertich!" ruft. Dann nämlich müssen alle Teller ohne Wenn und Aber ineinander gestellt werden. Ordentlich ordnet Niklas dann mit "Hänna ab da!" eine Reinigung der Hände an, um abschliessend mit "Papa runta!" zu klären, wer ihm von seinem Hochstuhl hinunter helfen darf.
 
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Super Nik Episode 2
Niklas' Gastauftritt
Super Nik Episode 1
Der Künstlöhr
Ich bin wach, holt mich hier raus!
Niklas und Jonas sind da!!!
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Käsetoast
 
   The Last Guy (PS3) angespielt
  Kategorie Gaming, erstellt am 29.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Der erste Eindruck von The Last Guy ist recht witzig. Das Spielprinzip ist recht alt und lässt sich am ehesten mit Snake vergleichen. Der Spieler steuert den Last Guy und muss in einer von Monstern befallenen Stadt Menschen retten. Diese laufen ihm in einer immer länger werdenden Schlange hinterher. Das Originelle an dem Spiel: Die Level sind Luftaufnahmen echter Städte bzw. Stadtteile (darunter auch das Gebiet rund um den Reichstag in Berlin).

Die Steuerung ist recht einfach. Mit dem linken Analog-Stick steuert man den Last Guy, dem Menschen in einer länger werdenden Schlange nachlaufen. Der rechte Analog-Stick verschiebt die Karte, mit R1 und R2 kann man rein- und rauszoomen. Mit der Dreieck-Taste kann man sprinten (aber nur solange der Ausdauer-Vorrat reicht, der größer wird, je mehr Menschen man im Schlepptau hat), mit der Kreistaste kann man die Menschenschlange etwas verkürzen und dafür sorgen, dass sich alle Menschen rund um den Last Guy versammeln. Zuletzt kann man noch mit der X-Taste in einen Heat-Sicht-Modus wechseln, auf dem man sieht, wo noch Menschen auf ihre Rettung warten. In dieser Ansicht sieht man dann allerdings nicht mehr die Zombies und andere Kreaturen.

Erreicht man die Rettungszone werden die im Schlepptau befindlichen Menschen der geretteten Menge gutgeschrieben. Am Ende des 5-minütigen Zeitlimits kommt ein Rettungsraumschiff und sammelt alle Menschen aus der Rettungszone ein. Level vorbei. Berührt während des Spiels ein Zombie die Menschenkette, verliert man alle Menschen von dieser Stelle bis zum Schlangenende und muss sie neu "einsammeln". Berührt der Last Guy selber ein Monster, verliert man alle Menschen aus der Schlange und muss vom Startpunkt neu anfangen. Am Ende gibt es Punkte. Pro geretteten Menschen gibt es einen Punkt und als Bonus nochmal die größte Anzahl Menschen, die man mit einem Mal in die Rettungszone geleitet hat. In der Vollversion wird man dann in die obligatorische Online-Rangliste eingetragen.

Die Idee, auf einer Luftbildaufnahme bekannter, realer Städte zu spielen ist ganz nett. Allerdings konnte ich selbst auf höchster Zoom-Stufe nicht immer erkennen, wo ich nun langlaufen kann und wo nicht. Oft bin ich an Fitzel-Ecken hängen geblieben. Originell finde ich die Möglichkeit durch Tunnel zu laufen, auch wenn man dann noch schneller den Überblick verliert, wo man nun lang kann. :) Die Grafik geht in Ordnung, ist aber nichts dolles, weil einfach alles, was sich da bewegt so futzelig klein ist. Der Soundtrack erinnert an das Gedudel alter Spielhallenautomaten, ist also etwas auf Retro getrimmt.

Mein Fazit: Nette Idee. Für mich persönlich ist die Demo zu kurz, als dass ich mir ein ausreichendes Urteil bilden kann, von daher lasse ich erstmal die Finger von der Vollversion.
 
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Review: Eye of Judgment (PS3)
Ratchet ohne Clank
Review: Super Stardust HD (PS3)
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LittleBigPech
Review: LittleBigPlanet (PS3)
 
   Review: Eye of Judgment (PS3)
  Kategorie Gaming, erstellt am 27.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Bei meinem heutigen Review handelt es sich um ein PS3-Spiel, das schon seit längerem erhältlich ist und sogar schon einen Preisnachlass erfahren hat. Die Rede ist von dem Sammelkarten-Spiel Eye of Judgment (EoJ).

Der Lieferumfang des Spiels ist recht beachtlich: Neben der Spiele-Disc befindet sich die Playstation Eye Kamera, ein Kamera-Stativ aus Plastik, ein Spielplan aus Stoff, das Starterdeck (34 Spielkarten) und ein Karten-Booster-Pack (8 Spielkarten) in der Verpackung. Bei diesem Sammelkarten-Spiel handelt es sich nämlich um ein reales Kartenspiel, bei dem die Spielkarten von der Playstation über die Kamera erkannt und auf dem Bildschirm entsprechend visualisiert werden. Man kann EoJ auch ohne Playstation spielen, allerdings nimmt einem die Playstation jede Menge Verwaltungsarbeit ab (z.B. die Lebenspunkte jeder Kreatur berechnen).

Das Ziel von EoJ ist es, am Ende der eigenen Runde 5 Kreaturen auf dem 9 Felder umfassenden Spielfeld beschworen zu haben. Jedes der 9 Spielplan-Felder ist einem Element zugeordnet. Neben den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Wald gibt es noch Biolith, ein spezielles Element, dem Roboter und Maschinen angehören. Eine Kreatur des Elementes Feuer fühlt sich natürlich auf einem Feuerfeld am wohlsten, während es auf einem Wasserfeld direkt Schaden nimmt. Ebenso wie Feuer und Wasser gegensätzlich sind, sind in EoJ auch Erde und Wald gegensätzlich. Somit ergeben sich strategische Kreaturen-Platzierungen. Gegnerische Kreaturen gilt es anzugreifen und zu besiegen, um sie vom Spielplan zu werfen. Dabei beherrscht jeder Kreatur unterschiedliche Angriffs- und Verteidigungsmuster. Manche Kreaturen können nur das Feld unmittelbar vor ihnen angreifen, andere können einen Fernangriff oder mehrere Felder gleichzeitig angreifen. Ebenso können sich einige Kreaturen nur gegen Angriffe von vorne verteidigen, während andere auch seitliche Angriffe kontern können. Fast jede Kreatur hat auch eine blinde Seite, zu der hin sie sich nicht verteidigen kann und obendrein zusätzlichen Schaden nimmt, wenn sie von dort angegriffen wird. Neben den Kreaturen-Spielkarten gibt es noch Zauber-Karten, die mit bestimmten Effekten, Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen. So gibt es beispielsweise Heilzauber, oder auch Zauber mit denen man aus einem Wasserfeld ein Feuerfeld machen kann.

Pro Runde erhält jeder Spieler 2 Mana-Punkte. Für das Beschwören einer Kreatur oder auch deren spätere Aktivierung zu einem Angriff, muss man Mana bezahlen. So ist die Entscheidung nicht immer einfach, ob man pro Runde eine recht schwache Kreatur für 1 oder 2 Mana-Punkte beschwört, oder mehrere Runden lang Mana spart, um dann eine mächtige Kreatur ins Spiel zu bringen. Beschwörungen und Kämpfe werden durch die Playstation auf dem Bildschirm hübsch visualisiert. Dabei wird das Potential der Playstation 3 allerdings nicht ausgeschöpft, abgsehen von der hohen Auflösung, hätte die gute alte PS2 solche Grafiken sicherlich auch hinbekommen.

Das Spiel bietet neben dem eigentlichen Duell-Modus (Mensch gegen Computer, Computer gegen Computer oder Mensch gegen Mensch), noch weitere Möglichkeiten, die technische Spielerei der Kartenerkennung zu nutzen. Der Stapelbauer erlaubt es mit Hilfe der Kamera das aus 30 Karten bestehende Spieldeck zusammenzustellen, in dem die Karten nach und nach in die Kamera gehalten werden. Ein weiterer Modus erlaubt es, eine Kreatur auf einer Karte zu beschwören und druch Drehen und Neigen der Spielkarte, das 3D-Modell näher zu betrachten. Im Führungsmodus wirft man zwei oder mehr Karten vor die Kamera, woraufhin die Kreaturen zum Leben erwachen und nur die stärkste von ihnen übrig bleibt.

Der Online-Bereich von EoJ rundet das Angebot ab und bietet die üblichen Ranglisten, sowie unregelmäßig stattfindende offizielle Online-Turniere, bei denen man auch Preise gewinnen kann. Neben den Ranglisten-Kämpfen, bei denen man auf etwa gleichstarke Gegner trifft, gibt es noch die Möglichkeit, eigene Räume mit speziellen Einstellungen zu eröffnen, beispielsweise eine Beschränkung der Karten auf das Starterdeck oder auf eines der erhältlichen Themendecks. Während eines Online-Matches kann man mit seinem Gegner über das in der Playstation Eye Kamera integrierte Mikrofon chatten, was erstaunlich gut funktioniert. Lediglich eine Einstellung, die Lautstärke der Musik gegenüber der Stimme des Gegner etwas zu drosseln, fehlt leider. Nach Abschluss eines Matches gibt es noch die Möglichkeit eine Wiederholung der Partie zu speichern.

Allerdings hat der ganze Spaß auch seinen Preis: Das Basis-Spiel inkl. Kamera und Zubehör ist mittlerweile auf 80 EUR reduziert, ein Booster-Pack mit 8 Karten kostet etwa 4 EUR, ein Themendeck mit 34 Karten kostet etwa 13 EUR. Um Karten des Set 2 selber verwenden zu können, ist nochmal ein Online-Update für 10 EUR fällig. Alles in allem ist man schnell 200 EUR los, wenn man in EoJ einsteigt, erhält dafür aber auch sehr gut ausbalancierte und aufeinander abgestimmte Spielkarten, mit denen man alleine schon Stunden verbingen kann, um geeignete Taktiken und Strategien auszutüfteln und danach die 30 Karten für ein Deck zusammenzustellen.

Komisch bis traurig sind einige Übersetzungsfehler, die sich bei der deutschen Lokalisierung eingeschlichen haben. Erst rätseln, dann schmunzeln kann man noch darüber, dass in den Spieleinstellungen ein "manual" statts mit "manuell" durch "Handbuch" übersetzt worden ist. Gravierender wird es dann schon bei einigen Karten, auf denen Texte so übersetzt sind, dass ein gegenteiliger Effekt beschrieben wird, wenn z.B. von Erdfeldern statts Nicht-Erdfeldern die Rede ist. Zwar wurden einige der Übersetzungsfehler per Update im Spiel korrigiert, was aber nichts daran ändert, dass auf den gedruckten Karten weiterhin ein falscher Text steht. Der Text jeder Karte lässt sich aber auch im Spiel anzeigen.

Und an dieser Stelle möchte ich noch ein Gerücht aus der Welt schaffen: Durch die Möglichkeit, die optischen Erkennungsmerkmale der Karten kopieren zu können, tummeln sich online nur noch Leute mit kopierten seltenen und sehr seltenen Karten, gegen die man nicht gewinnen kann. Fakt ist: Die Karten lassen sich kopieren. Es reicht beispielsweise schon aus, das Booklet eines Themendecks aufzuschlagen und die dort abgedruckten Karten unter die Kamera zu halten. Sie werden anstandslos erkannt. Fakt ist aber auch: Sein Deck mit Ultra-Rares (also sehr seltenen Karten) zu bestücken, ist keine Garantie auch zu gewinnen. Selbst mit einem Starterdeck, etwas Glück und der richtigen Strategie lässt sich ein hochgezüchtetes Deck besiegen. Deshalb gleicht auch keine Partie EoJ der anderen und ist auf's Neue spannend.

Vorteile: Innovative Umsetzung eines Sammelkartenspiels, gut ausbalancierte Karten, clever agierender Computer-Gegner (5 Schwierigkeitsgrade), unkomplizierter Online-Modus.

Nachteile: Soundtrack gefällt mir persönlich nicht (ist stehe nicht so auf Metal), nur englische Sprachausgabe, Spielkarten in Schutzhüllen werden schwer erkannt, Übersetzungsfehler in deutschen Texten.

Fazit: Für die Übersetzungsfehler und die nur durchschnittliche Grafik gibt es einige Abzüge, dafür gibt es Pluspunkte für die innovative Umsetzung und nicht zuletzt für den Spielspaß der bei den durchweg spannenden Begegnungen aufkommt. Auf einer Skala von 0 bis 100 bekommt Eye of Judgment von mir 80 Punkte.
 
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Quo Vadis Trophäus
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   Steter Tropfen höhlt das Killerspiel
  Kategorie Gaming, erstellt am 26.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Was ist es in der letzten Zeit doch herrlich ruhig geworden um die Killerspiel-Debatte? Nagut, die Hersteller müssen die Verpackungen der Spiele  mittlerweile mit 12 Quadratzentimeter großen Freigabe-Hinweis-Schildern verschandeln, aber in Zeiten zunehmender Veröffentlichungen als Download, ist das für die Konsumenten sicherlich zu verschmerzen. Vermutlich ist der letzte Amoklauf schon zu lange her, da muss eben mal wieder eine  Studie herhalten, um die Anti-Killerspiel-Welle in der vergesslichen Bevölkerung mal wieder ins Gedächtnis zurückzurufen.

Merkwürdig. Die Studie stammt aus Bayern. Kommt da nicht auch der Killerspiel-Stoibär her? Egal, sicherlich reiner Zufall. Und dass die Studie an einer Hauptschule durchgeführt wurde, ist eine Entscheidung, die sicherlich auf hochwissenschaftlichen Analysen basiert ist, um auch ja einen repräsentativen Ausschnitt der (jugendlichen) Gesellschaft zu haben. Schliesslich soll die Studie ja auch aussagekräftig sein. Dass die Gewaltbereitschaft an Hauptschulen höher ist, als an Realschulen und Gymnasien, und das Gewalt dort zum Unterrichtsalltag gehört, sind natürlich nur unbestätigte Vorurteile.

Die Studie kommt also zu dem Ergebnis, dass gewalthaltige Medien (allen voran die Computerspiele) die Bereitschaft, Gewalt anzuwenden, bei den Hauptschülern gesteigert habe. Ich würde eher vermuten, dass Jugendliche, deren Hemmschwelle, Gewalt anderen Mitmenschen gegenüber anzuwenden, quasi nicht vorhanden ist, auch großen Spaß daran finden, gewalthaltige Computerspiele zu spielen. Ich glaube aber kaum, dass diese virtuellen Taten einen Einfluss auf Entscheidungen im realen Leben haben. Vielmehr schreibe ich es  nachwievor einer falschen Erziehung, dem sozialen Umfeld und der fehlenden Vermittlung von Werten zu, dass diese Kinder sozial inkompetent sind und Konflikte vornehmlich per Gewalt lösen.

Bei der Herkunft aus Bayern verwundert es dann auch nicht, dass die Macher der Studie ein Verbot von gewalttätigen Computer- und Videospielen auf politischer Ebene fordern. Also ich für meinem Teil bin noch nie von einem gewalttätigen Spiel attackiert worden. Und erwachsene Menschen einer Zensur auszusetzen, weil unfähige Eltern ihre Kinder nicht erziehen können, kann keine Lösung sein, weil es an dem eigentlichen Problem nichts ändert. Ich fordere eher ein Verbot der Killerspiel-Debatte, weil die senkt meine Hemmschwelle. :)
 
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Blame it on the Killerspiel
Verbot von Killer-Spielen
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Amoklauf, Killerspiele, wie immer!
Wenn schon falsch, dann richtig!
Mittelalterliche Zustände
 
   Super Nik Episode 2
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 22.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Und hier kommt auch schon der zweite Teil der Super Nik Saga, frisch aus der Klappi Films Produktion, raufgeladen auf YouTube, runtergeladen auf Eure Bildschirme. :)

Auch die zweite Episode ist recht sinnfrei und vermutlich für die Eltern am unterhaltsamsten. Aber macht Euch selber einen Eindruck vom neusten Geniestreich des Geniestreichers.

 
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Super Nik Episode 1
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Wer ist hier der Boss?
Nach Hause telefonieren...
Käsetoast
 
   Niklas' Gastauftritt
  Kategorie Privat, erstellt am 16.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Wie der Zufall es will, ist im Internet - genauer gesagt auf YouTube - eine weitere Produktion aufgetaucht, in der Niklas mitwirkt. Diesmal allerdings nur in einer Nebenrolle als cooles Kleinkind. Das Video zeigt Ausschnitte aus dem diesjährigen Sommerevent meines Arbeitgebers. Neben sportlichen Wettkämpfen wurden auch für die Kleinsten nette Sachen angeboten. Niklas' Gastauftritt kann man in dem Video von ca. 1:12 bis 1:17 sehen. Das sind zwar nur 5 Sekunden, aber wie ich finde 5 sehr coole Sekunden. ;-)

Aber seht selbst...

 
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Wer ist hier der Boss?
 
   Super Nik Episode 1
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 15.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Heute möchte ich Euch voller Stolz die erste Produktion von Klappi Films zeigen. Man muss auch einfach mal mit dem aktuellen Trend gehen und in Zeiten von Vlogs (sozusagen Video-Blogs) bewegte Bilder zeigen. Nun möchte ich Euch nicht abschrecken, indem ich meine Blog-Einträge einfach in eine Webcam spreche, sondern vielmehr die spannenden Episoden mit den Abenteuern von Super Nik und Super Jak präsentieren. Ebenso wie Marvel seit einiger Zeit erfolgreich Comics verfilmt, handelt es sich bei den Abenteuern von Nilk und Jak auch um die Verfilmung einer  Comic-Vorlage.

So. Nun aber genug der Vorworte, lassen wie die knallharte Action der ersten Episode für sich sprechen. Viel Spaß mit der ersten Episode von Super Nik!

 
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Nik und Jak müssen ins Bett
Die Abenteuer von Nik und Jak
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Super Nik Episode 2
Wer ist hier der Boss?
Käsetoast
 
   Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 11.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Die heutige Kontrastmittel-Untersuchung, die bei Jonas durchgeführt worden ist, hat ergeben, dass er keinen Reflux hat, und es liegt auch kein Problem mit dem Dünndarm vor.

Während der Untersuchung wurde Jonas sogar mit dem Kopf nach unten gelagert, und trotzdem kam keine Nahrung die Speiseröhre hoch. Die Ärzte hatten noch den Verdacht, dass es vielleicht ein  Reflux ist, in dessen Folge die Magensäure in Speiseröhre und Hals zu einem erbrechen führen könnte.

Auch die Verdauung im  Dünndarm funktioniert soweit tadellos. Eine weitere Überlegung bestand darin, dass sich eventuell eine Dünndarm-Schlinge unglücklich verlagert haben könnte, und so zu einem zwischenzeitlichen Verschluss (oder zumindest Engpass) werden könnte. Aber auch das ist nicht der Fall, wie die Bilder gezeigt haben.

Nun werden im Laufe des Tages wohl noch Folge-Aufnahmen gemacht, um auch den Weg der Nahrung durch den  Dickdarm sichtbar zu machen und dort vielleicht eine Unregelmäßigkeit zu finden.

Jonas hatte laut Auskunft der Schwester, die ihn begleitet hat, sowohl bei der Ruckel-Fahrt zum Untersuchungsraum als auch bei der Untersuchung selber viel Spaß und hat viel gelacht. Das wundert uns nicht, denn der Jonas mag es eher wild. Und wenn sie ihn (bildlich gesprochen) auf den Kopf gestellt haben, dann hatte er einen Heidenspaß.
 
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Erste Nacht wieder zu Hause
Jonas-Update
Jonas hält uns in Atem
Jonas erlebt die Welt neu
Jonas in der Zeitung
Niklas und Jonas sind da!!!
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Jonas im Regenbogenland
 
   Erste Nacht wieder zu Hause
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 08.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Jonas hat nach seinem verlängertem Krankenhausaufenthalt die erste Nacht wieder zu Hause verbracht. Gestern Abend konnten wir den Zwerg von der Station abholen. Ich glaube, Jonas hat ganz genau gemerkt, dass er wieder zu Hause in seiner gewohnten Umgebung geschlafen hat. Einmal abgesehen von der Tatsache, dass er nun nicht mehr eine Hand voll Neugeborener schreien gehört hat (sondern seinen Bruder Niklas), scheint auch der Duft und die normalen Geräusche des Hauses dazu beizutragen, dass er sich wohl fühlt. Zumindest hat er mich heute morgen direkt mit einem Lächeln begrüßt. Und einer übervollen Windel. *urgs*

Aber wir sind ja froh, dass der Darm wieder richtig funktioniert. Was er genau hatte, ist nicht ganz klar. Zumindest hatte sein Darm vorübergehend die Aktivität eingestellt, was zur Folge hatte, dass überschüssige bzw. halbverdaute Nahrung oben raus musste. Da trotz Gewichtszunahme bei gleichbleibender Medikamenten-Dosis zwei von drei Spiegeln etwas erhöht waren, haben wir ausserdem seine Dosis für Ergenyl und Sabril etwas abgesenkt. Nun müssen wir abwarten, ob er unter den abgesenkten Spiegeln vermehrt zum Krampfen neigt.
 
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Jonas-Update
Jonas hält uns in Atem
Niklas und Jonas sind da!!!
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Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
Jonas im Regenbogenland
 
   Der Winter kann kommen
  Kategorie Privat, erstellt am 05.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Wie sagte meine Frau so schön: "Mannomann, jetzt haben wir aber ordentlich Holz vor der Hütte." Gut - ich kenne diesen Satz aus meiner heissen Jugend noch in einem anderen Zusammenhang, aber wörtlich genommen stimmt die Aussage seit letztem Wochenende.

Dank der tatkräftigen Unterstützung eines kleinen Holzträgers, konnten wir schon jetzt ungefähr 8 Kubikmeter feinstes, trockenes und unbehandeltes Holz aufstapeln. Sichtlich stolz posiert Niklas dann auch vor seinem Werk. Nagut, Papa hat etwas mitgeholfen, und Mama hat uns mit Kaltgetränken gesponsort. Nennen wir es einfach eine Familienproduktion. Etwa 4 bis 5 Meter Kubikmeter sollen noch folgen, wobei wir für die folgenden Holzlieferungen noch einen geeigneten Lagerplatz finden müssen.

Der Winter kann also kommen und wir freuen uns scnon auf gemütliche Abende vor dem Kaminofen.
 
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Gemütlichkeit

 
   Jonas-Update
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.08.2008 von Christian Klaproth
 
 
Hier ein kurzes - unerfreuliches - Update zu Jonas' Gesundheitszustand: Im Laufe des gestrigen Tages musste sich Jonas dreimal übergeben, und das, obwohl er mittlerweile verdünnte Heilnahrung bekommt. In der letzten Nacht wurde Jonas dann auch ein Zugang gelegt und eine Infusion angeschlossen. Die Ärzte beginnen damit, sich langsam Sorgen zu machen. Daher wird heute im Laufe des Vormittags ein  CT vom Kopf erstellt, bei dem ausgeschlossen werden soll, dass Jonas einen Über- oder Unterdruck im Kopf hat und überprüft werden soll, dass sein Shunt noch richtig funktioniert. Weiterhin hat er einen erhöhten  Valproin-Spiegel, was durch die Gabe von Ergenyl (Anti-Epileptikum) kommt und auch schonmal Übelkeit hervorrufen kann. Zwar hatte Jonas im letzten halben Jahr keine Probleme mit der Dosis, aber er kann auch aus heiterem Himmel eine Unverträglichkeit gegen das Mittel entwickelt haben. Das wäre äußerst tragisch, da es das Mittel ist, das seine Krampfanfälle deutlich reduziert hat.

Die Anzeichen sprechen zwar immernoch für eine Magen-Darm-Infektion, allerdings schleppt Jonas die nun schon 7 Tage mit sich rum, weshalb bereits eine Besserung eingetreten sein sollte. Wir warten nun ab, wie das Ergebnis des CTs aussieht.

Update: Das CT hat ergeben, dass es sich bei Jonas aktuell nicht um einen Überdruck im Kopf handelt, was uns extrem erleichtert, weil Jonas somit erstmal nicht eine erneute Kopf-Operation bevorsteht. Es bleibt das etwas beunruhigende Gefühl, dass wir nicht genau wissen, was er hat. Nun setzen wir auf eine Reduziereung des Medikamenten-Spiegels.
 
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Erste Nacht wieder zu Hause
Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
Jonas im Regenbogenland
 
   Jonas hält uns in Atem
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 30.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
In der Nacht von Montag auf Dienstag versetzte uns Jonas einen so großen Schreck, dass wir Angst hatten, er würde ersticken. Gegen Mitternacht ertönte aus Jonas Zimmer per Babyphone zunächst ein Husten, dann ein leichtes Weinen, eher Wimmern. Ich vermutete einen Schnulli-Verlust und tappte rüber, um Jonas seinen Schuller zu reichen und fand ihn aber in einer recht großen Lache von Erbrochenem.

Dann beging ich den Fehler, Jonas aus dem Schlamassel auf den Rücken zu drehen. Was ich nicht mitbekommen hatte war, daß Jonas vermutlich noch Reste des Erbrochenem in der Nase hatte, was ihm dann in den Rachen lief. Jedenfalls fing er stärker an zu weinen. Mittlerweile kam auch meine Frau dazu, um Jonas zu helfen. Sie nahm ihn hoch, woraufhin Jonas noch heftiger weinte und sich erneut sehr stark übergeben musste. So stark, dass sekundenlang keine Luft mehr holte, es aber hektisch versuchte. Nach etlichem Klopfen und Wenden ertönte dann wieder - in diesem Moment für uns erlösendes - Geschrei.

Wir verlagerten das Geschehen aus Jonas Zimmer heraus in die Küche, wo er sich weiter so stark übergeben musste, dass wir letzlich aus Angst, er würde uns ersticken, die Feuerwehr bzw. den Notarzt gerufen haben, der Jonas ins nachegelegene Krankenhaus gebracht hat.

Erbrechen kann bei Jonas immer ein Indiz dafür sein, dass sein Shunt-Ventil nicht mehr korrekt funktioniert, weshalb man sich - mittlerweile 00:45 Uhr - seiner sofort angenommen hat. Eine Fieber-Messung hat 34 Grad Körpertemperatur ergeben, weshalb Jonas zunächst warm eingepackt worden ist. Im ersten Moment waren wir von einer Art Kreislauf-Problem ausgegangen, da wir es nicht geschafft hatten, das Kinderzimmer wegen des schwül-warmen Wetters auf unter 29 Grad abzukühlen. Die Ärzte meinten aber, dass er dann eher eine höhere Körpertemperatur hätte haben müssen.

Jonas - der bereits auf der Krankenwagenfahrt wieder lachte - war während des Aufenthaltes im Krankenhaus sehr ruhig und lieb und behielt auch sämtliche Flüssigkeit und Nahrung bei sich, so als wäre nichts gewesen. Deshalb holten wir uns Jonas gestern Abend - auf eigene Verantwortung - wieder nach Hause. Wir waren der Meinung ihn selber zu Hause intensiver pflegen zu können, und weil er sich nicht mehr übergeben musste war auch kein akuter Flüssigkeitsmangel zu befürchten.

Heute Nacht machte uns Jonas allerdings einen Strich durch die Rechnung. Zu ziemlich exakt der gleichen Zeit wie in der vergangenen Nacht musste er sich wieder so stark übergeben, dass wir ihn aus Sorge, es können doch etwas Ernstes sein, wieder ins Krankenhaus gebracht haben.

Seitdem ist Jonas wieder das bravste Kind der Welt und hat auch nicht mehr gespuckt. Die Ärzte gehen bislang von einem Darm-Infekt aus, müssen aber noch einige Laborwerte abwarten. Soweit der Stand der Dinge.
 
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Erste Nacht wieder zu Hause
Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
Jonas im Regenbogenland
Jonas ist ein Engel
 
   Der Künstlöhr
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 28.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
"Ich bade meine Hände in Unschuld", könnte der Untertitel des Fotos lauten. Wenn Niklas kreativ wird, dann aber so richtig. So geschehen am Wochenende, als er mit Fingerfarben einige Meisterwerke (quasi im Akkord) produziert hat.

Allerdings hat er den Begriff Fingerfarbe noch nicht ganz verstanden und hat es eher als Unterarmfarbe benutzt. Die verschiedenen Töpfe enthalten nun auch alle desselbe Schmaddergemisch aus grün, blau, rot und gelb. Aber der Niklas hatte Spaß und hat ein paar ganz grandiose Handabdrücke abgeliefert, garniert mit expressionistisch nuanciertem Romantik-Kubismus in feinster Wischtechnik.

Na, jetzt hauen wir aber ganz schön auf die K*cke, oder? :) Einige Werke werden wir demnächst hier als Fotoalbum veröffentlichen. Apropos K*cke: Am Wochenende hat Niklas dann auch noch unseren Garten entweiht. Aufgrund der gefühlten 42 Grad im Schatten bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 99%, beschlussen wir, Niklas ohne Windel im Garten herumspielen zu lassen. Wir fragten ihn mehrmals (etwa viertelstündlich), ob er mal "A-A" machen müsse, was er jedesmal vehement verneinte. Sein langgezogenes Nein! hört sich immer so an, als wolle er unterschwellig sagen, wie man nur so eine Frage stellen könne. Während einer verdächtig ruhigen Spielphase entdeckte ich neben der Wasserspielstrasse eine mit Schmutzfliegen bedeckte Skulptur. Niklas der Künstlöhr hatte wieder zugeschlagen. Und wie es sich gehört, waren das natürlich keine festen Murmeln, sondern... ich erspare Euch weitere Details. Jedenfalls muss es ihm langsam das Bein heruntergelaufen und halb am Schuh hängen geblieben sein... den Spuren nach zu urteilen. Naja. Jedenfalls war er sichtlich erleichtert, nachdem Mama die Ferkelei beseitigt und Papa Po und Beine gesäubert hatte. :)
 
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Ich bin wach, holt mich hier raus!
Schrumpelfinger
Niklas flog Dschö
Niklas fliegt Dschö
Niklas und Jonas sind da!!!
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Wer ist hier der Boss?
Nach Hause telefonieren...
 
   Quo Vadis Trophäus
  Kategorie Gaming, erstellt am 23.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
Fast einen Monat nach Einführung der Trophäen für die Playstation 3 gelüstet es dem sammelnden Spieler nach neuem Futter, denn derzeit unterstützt nach wie vor nur ein einziges Spiel ( Super Stardust HD) diese sammelbaren Abzeichen, die man sich in der Freundesliste zu jedem Spieler ansehen kann. Die meisten aktuellen Infos zu Trophies enthalten überwiegend Aussagen von Spiele-Herstellern und Entwicklern, die bekannt geben, dass sie die Trophies nicht unterstützen werden und schon gar nicht für bereits veröffentliche Spiele nachrüsten wollen. Erst für Spiele, die ab 2009 erscheinen, soll es eine Art Trophy-Pflicht geben.

Das hätte Sony sicherlich besser lösen können. Vielleicht hätte man den Entwicklern einfach viel früher Informationen über das Trophy-System und wie es in Spiele zu integrieren ist, mitteilen sollen. Das Potential eines Belohnungssystems hat Microsoft mit der XBox schon vor Jahren erkannt und vereinheitlicht. Auf der Playstation hingegen kommt (fast) jedes Spiel mit einem eigenen Belohnungssystem daher. Weil man mit diesem Feature gegenüber dem Community-Vorsprung der XBox einiges aufholt, hätte Sony durchaus Geld in die Hand nehmen können, um zumindest ausgewählte Entwickler (mindestens einmal die Sony-internen Teams) bei der Umsetzung des Trophy-Supports zu unterstützen. Fehlanzeige.

Mit dem Release der Firmware 2.40, das die Trophies beinhaltete, kam nichtmal eine öffentliche Schnittstelle, über die man die Profil-Daten eines Spielers abrufen kann (beispielsweise für die Darstellung einer Gamecard im Internet).  Drittanbieter zeigen, wie so etwas aussehen könnte (siehe Bild). Allerdings müssen die Trophies hier noch manuell nachgepflegt werden, weshalb der Wahrheitsgehalt der angegebenen Informationen zweifelhaft ist.
 
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Review: Super Stardust HD (PS3)
Trophäensammler
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Review: Eye of Judgment (PS3)
Portable PSN ID
 
   Ich bin wach, holt mich hier raus!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 21.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
Kleinkinder entwickeln eine Vielzahl von Möglichkeiten, auf den Umstand hinzuweisen, dass sie - meistens mitten in der Nacht - wach geworden sind. Niklas beherrscht drei Methoden, die sich zwar hinsichtlich der Intensität ihrer Forderung unterscheiden, aber annähernd denselben Effekt erzielen: Papa springt auf und kümmert sich.

Variante 1: Weinen. Weinen hilft immer. Denn wenn man nur ausreichend lange weint, dann passiert etwas. Und passiert doch nichts, dann steigert man sich einfach ein bißchen rein und schreit. Spätestens dann steht Papa Gewehr bei Fuß, gibt den in den weiten des Bettes verloren gegangenen Schnulli oder den Kuschel-Hundi, deckt die kalten Füßchen wieder zu, streichelt den Kopf, flüstert ein paar beruhigende Worte und schlurft wieder in Richtung Bett. Alles ist gut. Das interessante an Variante 1: Das Kind schläft eigentlich während der ganzen Zeit. Schnulli oder Hundi wirken dann wie ein umgelegter Schalter, und Ruhe kehrt ein.

Variante 2: Den Zimmerservice rufen. Niklas hat an seinem Bett einen Winnie Pooh. Der strahlt blaue Bilder an die Decke und spielte sanfte Waldgeräusche und leise Musik. Dafür hat er am Bauch ein sternförmige Taste. Drückt man diese Taste wiederholt, dann plingt es. Dieses Pling reicht aus, die Sendeschwelle des Babyphones zu übersteigen, weshalb es nachts auf meinen Nachttisch gerne mal Pling, Pling, Pling... macht. Da das relativ nervig ist, führt auch diese Variante dazu, dass Papa nach wenigen Sekunden erscheint, den Kopf streichelt, die Decke zurechtzuppelt und Sohnemann innerhalb gefühlter 0,7 Sekunden wieder in die Traumwelt entschwunden ist.

Variante 3: Papa rufen. Es ist so herzzerreissend süß, wenn Niklas zaghaft "Papa?" ruft, dass Papa einfach nicht widerstehen kann und dem Ruf folgen muss. Der Nachteil an Variante 3: Die Nacht ist beendet. Denn wenn Niklas so wach ist, dass er Papa rufen kann, dann schläft er auch nicht mehr ein. Aber glücklicherweise hat Niklas Variante 3 bislang nur morgens nach sechs Uhr angewandt.

Ich warte übrigens noch auf den Tag, dass Niklas mal von alleine aufsteht, denn sein Bett ist nicht geschlossen. Wenn er wollte, könnte er auch alleine aufstehen, aber vermutlich ist es ihm in seinem Zimmer noch zu dunkel dafür.

Jonas beherrscht neben Variante 1 übrigens auch noch zwei weitere Varianten, den Papa ansteppen zu lassen.

Variante 4: Gackern. Jonas wird ja häufiger nachts wach. Gelegentlich kommt es dann vor, dass Jonas nicht zu Variante 1 greift, sondern eine Art Lach-Flash hat. Dann hört es sich so an, als würde er gackern und zwischendurch mit einem lauten Gegluckse die Luft einziehen. Damit Niklas bei einer solchen nächtlichen Ruhestörung nicht zu Variante 2 greift, muss der Jonas also schnell beruhigt werden, was nicht immer gelingt. Aber solange es nicht in Variante 1 abdriftet, ist das schonmal gut. :)

Variante 5: Mit dieser Taktik schafft es Jonas, dass Papa die 10 Meter vom elterlichen Schlafzimmer bis in Jonas' Zimmer in unter 3 Sekunden absolviert (inklusive Aufstehen und Türen öffnen)!! Mit einem lauten Klonk! haut Jonas seinen Kopf gegen die Holzstäbe seines Pflegebettes. Das macht er nicht mit Absicht, er kann seinen Kopf eben nicht so gut halten. Gelegentlich scheint Jonas nachts eine Trainingseinheit einzulegen. Dann drückt er seinen Oberkörper mit den Armen nach oben und hebt den Kopf. Weil er ihn aber nicht so lange halten kann, kippt er zur Seite um. Sollte er nun unglücklicherweise zuvor zu sehr zum Bettrand gerobbt sein, kommt es zu dem beschriebenen Effekt. Aber erstaunlicherweise hat sich Jonas bei diesen Übungen noch nie ernsthaft weh getan. Allerdings dauert es dann seine Zeit, bis man ihn wieder zum Schlafen überredet hat.
 
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Jonas erlebt die Welt neu
Niklas und Jonas sind da!!!
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   Ratchet ohne Clank
  Kategorie Gaming, erstellt am 16.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
Tolle Neuigkeiten wurden auf der E3 in Los Angeles seitens Sony bekannt gegeben: Es wird demnächst eine Erweiterung (bzw. eventuell ein Stand-alone Spiel) aus dem Ratchet & Clank Universum geben. Zumindest für die USA wurde bestätigt, dass der Titel noch in diesem Sommer exklusiv über das Playstation Network (also als Download-Spiel) für rund 15 Dollar vertrieben wird.

Den Screenshots nach zu urteilen, knüpft das Spiel nahtlos an die Story von  Ratchet & Clank Future: Tools of Destruction an. Zum einen wird das stimmig umgesetze Piraten-Thema erneut aufgegriffen, zum anderen ist Clank auf den Screenshots nirgendwo zu sehen, was mit dem Ende der Story des Spiels übereinstimmt (ohne jetzt näheres vorwegnehmen zu wollen, für Leute, die es noch nicht zu Ende gespielt haben).

Ich bin schon sehr gespannt, wann es diese Fortsetzung in den europäischen Playstation Store schafft. Man munkelt ausserdem, dass es eine Unterstützung für die kürzlich eingeführten  Trophies geben wird.
 
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Review: Super Stardust HD (PS3)
Trophäensammler
Review: Ratchet & Clank Tools of Destruction (PS3)
Folgebeiträge...
The Last Guy (PS3) angespielt
 
   Wo kommt Ihr alle her?
  Kategorie Internet, erstellt am 15.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
Mittlerweile ist dieser Blog recht gut besucht, dafür dass es sich lediglich um einen kleinen privaten Blog handelt. Mich interessiert natürlich, woher die ganzen Leser kommen, die Woche für Woche vorbeischauen. Nun habe ich dieses kleine Widget im Internet entdeckt und kann es endlich sehen!



Angezeigt werden die letzten paar Besucher mit ihrer Herkunft. Gemessen wird die Anzahl an Leuten, die sich gleichzeitig auf der Seite tummeln. Da die Verwendung dieser Karte kostenlos ist, werde ich mal sehen, ob ich sie fest in die rechte Leiste aufnehme.
 
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   Nature strikes back!
  Kategorie Privat, erstellt am 13.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
Die Natur schlägt eines Tages zurück, sagt man ja gerne, um Umweltsündern ein schlechtes Gewissen zu machen und sie einzuschüchtern, aber meistens passiert dann doch nichts. Ich bin mir nach meinen letzten Beobachtungen gar nicht mehr so sicher, ob nicht unser Haus innerhalb der hiesigen Flora und Fauna zu einem Primärziel erklärt worden ist.

Dass es hier in Mönchengladbach (ich nenne es mittlerweile liebevoll Monsun-City) keinen normalen Regen gibt, das haben wir nun schon mehrfach mitbekommen. Entweder es ist trocken, oder aber es regnet sprichwörtlich wie aus Eimern, so dass innerhalb kürzester Zeit die Straßen (und unser Garten) zentimetertief unter Wasser stehen.

Flora: Seit geraumer Zeit wächst in unserem Garten (und auch entlang von Terasse und Hof) Unkraut, dass dem Namen schon nicht mehr gerecht wird. Unheimlichkraut müsste es heissen. Es wächst schnell, es ist widerspenstig, es ist stachelig, UND es ist grün!! Mittlerweile haben wir uns sogar schon einen Butangas-Brenner zugelegt, um dem Kraut ein Ende zu setzen.

Fauna Teil 1: Nun ist aber auch die Tierwelt drauf und dran, uns zu zeigen, wo es lang geht. Letztens wollte ich ein an unserer Haustür hängendes braunes Laubblatt entfernen. Im letzten Moment musste ich innehalten, weil es aussah, als würde sich das Blatt mit Beinen am Gitter des Fensters unserer Eingangstür festhalten. Mein Gott, es waren Beine!!!. Was da saß, entpuppte (hehe, wörtlich) sich zu einer gigantomanischen Terror-Motte. Ich schwöre, ich habe in meinem Leben zuvor noch nicht eine so große Motte gesehen. Die Flügelspannweite betrug sicherlich 15 cm, und der Körper (*schüttel*) war bestimmt 2 cm dick!! Und bevor Fragen kommen: Nein, ich habe es nicht mit einer Fledermaus verwechselt. Jedenfalls lies sich dieses Tier nicht durch gutes Zureden durch den geöffneten Briefkastenschlitz davon überzeugen, eine andere Haustür zu blockieren. Heldenmutig griff meine Frau zum Telefon und rief die Nachbarin um Hilfe, die das Tier mit blossen Händen weggepflückt und in ihren Garten gesetzt hat.

Fauna Teil 2: Heute, der Kampf gegen die fiesen Wusel-Ameisen. Seit einigen Tagen beobachten wir im Erdgeschoss vermehrt Ameisen-Vorkommen. Zuerst fielen sie uns an der Milchbar der Jungs auf. Mööp. Alarm. Dies ist ein flascher Ort für eine Ameise! Fachmännisch verfolgen wir die Ameisen-Strasse, die sich mittlerweile gebildet hat, zur unteren Ecke der Wohnzimmertür. Unter dem Holzrahmen kommen sie her! Also flink nach draussen geschaut, und siehe da: Eine noch fettere Ameisen-Strasse erstreckt sich über unsere Haus-Fassade. Prompt habe ich mit Silikon einige offene Löcherchen geschlossen. Und keine 5 Minuten später gab es aussen an der Wohnzimmertür einen Stau! Schnell noch ein Gemisch aus Honig und Hefe an die Wand geklatscht, und siehe da? Ameisen am Ballermann (siehe Foto). Big Party. Koma-Saufen. Soll auch alles sein, nur nicht bei uns im Haus. Bedenklich finde ich nur meine Beobachtung, dernach die Ameisen Nahrung die Hauswand hochgetragen haben. Wäre ihr Nest im Boden, dann sollten sie Leckereien nach unten tragen. Warten wir mal die nächsten Tage ab.
 
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Wespen, sie werden Dich kriegen!
 
   Review: Super Stardust HD (PS3)
  Kategorie Gaming, erstellt am 08.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
In letzter Zeit sind ja diese kleinen Download-Happen für Zwischendurch in Mode gekommen. Sei es die XBox, die Wii oder die PS3. Jedes dieser Systeme bietet bereits eine Fülle an Download-Titeln an, die für relativ kleines Geld erworben werden können. Auf der PS3 ist einer der ersten Vertreter  Super Stardust HD gewesen, der sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass es das erste PS3-Spiel überhaupt ist, dass das Anfang Juli neu eingeführte Trophäen-System unterstützt.

Super Stardust HD hat seinen Ursprung in dem 1993 in Europa veröffentlichtem  Stardust, das seinerzeit für den Amiga erschienen ist. Eine wirkliche Story gibt es in dem Spiel nicht. Das Ziel ist es, Angriffswellen aus Asteroiden und Aliens zu überstehen und dabei so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Wie es sich für einen Highscore-Shooter gehört, verfügt Super Stardust HD über Online-Rankings zu allen Spielmodi und Planeten. Die beste Strategie für eine hohe Punktzahl besteht übrigens simplerweise darin, einfach lange zu überleben. Mit der Zeit erhöht sich nämlich ein Punkte-Multiplikator auf 10, der allerdings auf 1 schrumpft, wenn man selber getroffen wird. Neben Punkten für zerstörte Gegner und Asteroiden, gibt es auch noch Punkte für das Einsammeln herumfliegender Boni. Zündet man einen Turbo-Boost und sammelt während des Turbos diese Boni ein, gibt es zusätzliche Multiplikatoren. Damit wird der Spieler auch in eigentlich harmlosen Situationen zu riskanten Flugmanövern verleitet, alles im Namen des Highscores! :)

Grafisch darf man nicht zu viel Abwechslung erwarten, dennoch ist der Titel nicht zu unterschätzen: Hunderte kleiner Asteroiden-Klumpen und Gegnern tummeln sich gleichzeitig auf dem Bildschirm. Das eigene Raumschiff bleibt dabei stehts bildschirmmittig zentiert. Mit dem linken Analog-Stick wird das Raumschiff bewegt, mit dem rechten Analog-Stick kann man in alle Richtungen feuern. Dabei stehen drei verschiedene Waffensysteme zur Verfügung die unterschiedlich effizient gegen verschiedene Asteroiden- und Gegnerarten sind. Somit kommt etwas - aber nicht zu viel - Spieltiefe in die Action. Die Waffensysteme sind stückweise aufrüstbar, indem entsprechende Gegenstände eingesammelt werden. Weiterin gibt es noch Bonus-Schiffe und Schutzschilde einzusammeln.

Soundmäßig sind die ständigen, donnernden Explosionen mit netten Techno-Soundtracks unterlegt, wobei es zwei grundlegende Soundtracks zur Auswahl gibt (Normal und Retro) und jeder der 5 Planeten mit seinem eigenen Musikstück daherkommt. Zukünftig wird es noch weitere Erweiterungen geben, da es nach dem letzten kostenlosen Update in den Highscore-Liste die Möglichkeit gibt, zu sehen, mit welchem Raumschiff der Spiele den Eintrag erspielt hat. Da es in der aktuellen Version aber keine Möglichkeit gibt, das Raumschiff zu wechseln, wird da wohl noch was kommen. Super Stardust HD gibt es im PlayStation Store für 5,99 EUR. Hier stimmt das Verhältnis von Preis und Leistung!! Und auch nach mehreren Monaten kann mich das Spiel für Zwischendurch immer wieder begeistern. Auf einer Skala von 0 bis 100 bekommt das Spiel von mir 95 Punkte.
 
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   Schrumpelfinger
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 07.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
Der Niklas ist an und für sich ein ganz Reinlicher. Zwar matscht er gerne im Essen herum und er paniert seine nassen Hände auch im Sandkasten, aber die Freude ist meistens von kurzer Dauer, weil er dann seine Hände sauber gemacht bekommen möchte (sofern er es nicht selber abbekommt, was ihn stört).

Neulich war Niklas in der Badewanne. Und weil es unerträglich warm und die Wassertemperatur angenehm war, war er etwas länger in der Wanne. Beim Abtrocknen auf dem Wickeltisch kam dann der Schreck: Schrumpelfinger!! Alle Finger waren mit Schrumpel bedeckt. Niklas konnte das zunächst nicht richtig einordnen, wischte seine Hände aneinander, und als er bemerkte, dass es nicht abgeht, fragte er "Aua?" und begann seine Finger einzeln abzupusten. Das half nicht. Auch Papas gutes Zureden, dass das nichts Schlimmes sei, und dass es von alleine wegginge, halfen nicht. Niklas musste weinen.

Erst im Wohnzimmer lies er sich beruhigen. Der Fotoaparat, den Niklas von Tante Christine aus Berlin zum Geburtstag bekommen hat, konnte ihn von seinen Fingern ablenken. Dann der entscheidene Fehler von Papa: "Niklas, schau mal, Deine Finger sind wieder in Ordnung!". Ich hätte ihn besser nicht an seine Finger erinnert, denn für die nächste Zeit, war Niklas damit beschäftigt, auf dem Wohnzimmer-Boden nach Schrumpel zu suchen, das scheinbar von seinen Fingern abgefallen war.

Ist schon irgendwie süß, wie die Kleinen ihre Welt entdecken. :)
 
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   Trophäensammler
  Kategorie Gaming, erstellt am 01.07.2008 von Christian Klaproth
 
 
Sony beglückt weltweit die PS3-Spieler mit einem Update der System-Software. Das hört sich im ersten Moment recht unspektakulär an, da es etwa jeden Monat Updates der Firmware gibt, die Sicherheitslöcher stopfen, über die es indirekt möglich ist, raubkopierte Spiele zu benutzen. Normalerweise nutzt Sony dann ein vorgeschobenes Feature, wie etwa es können nun auch Videos im Tumbuktu-Kompressions-Format abgespielt werden, um tatsächlich eine Schwachstelle der Firmware auszubügeln.

Aber diesmal ist das anders. Diesmal stehen dem Spieler eine Reihe neuer Funktionen ins Haus, darunter die sogenannten Trophies. Was XBox-Spieler schon lange als Achievements kennen, bietet nun auch das weiterhin kostenlose Playstation Network. Einziger Wermutstropfen: Es hängt von den Entwicklerstudios ab, ob sie den Trophy-Support in bestehenden Spielen nachrüsten. Die  Liste der Trophy-enabled Spiele enthält - abgesehen von einigen Download-Titeln - zunächst nur zukünftige Spiele, die z.T. in Deutschland noch gar nicht erschienen sind. Pro Titel lassen sich dann zukünftig gleichwertige Trophies freispielen, aus denen sich dann ein Spieler-Level errechnet. Dies kann man dann mit den Leuten aus der Freundesliste vergleichen. Ein API, um die Trophies bzw. das Level in eigenen Homepages einzubinden, ist noch in Arbeit.

Weitere Features der neuen Firmware 2.40 sind eine in-game XMB (quasi die Betriebssystem-Oberfläche der PS3), die es nun erlaubt, im laufenden Spiel die Downloads zu überprüfen oder zu schauen, ob neue Nachrichten eingegangen sind. Bislang musste man dafür das laufende Spiel beenden. Ausserdem wurde die Kapazität der Freundesliste von 50 auf 100 verdoppelt.

Übrigens: Entgegen der bisherigen Ankündigungspolitik (etwas x-mal anzukündigen und dann hoffentlich "nur" X-minus-1-mal zu verschieben), gab diesmal eine  vage Aussage Mitte Juni und schon morgen wird das Update zur Verfügung gestellt. Hoffentlich. :)
 
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   Halbzeit der Legislaturperiode
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Unsere auf den Tag genau vor zwei Jahren ins Amt geborene Regierung zieht eine Halbzeit-Bilanz und blickt optimistisch in die Zukunft. Bislang wurde in den Reihen der untergebenen Eltern nur leise Protest über die Neuregelung zu Schlafgewohnheiten und Essenszeiten geäußert, so daß das Präsidenten-Duo auch weiterhin vorschreiben wird, wann Ruhezeiten zulässig sind und wann ausgiebig gespielt werden muss.

Die Forderung, die Stubenreinheit in das Parteiprogramm der SPD (Schnuller Partei Deutschland) aufzunehmen, wurde vom Vorsitzenden Niklas bislang vehement abgelehnt. "Der Füllstand bisheriger Windeln wurde ja schon als voll bezeichnet", hiess es aus Regierungskreisen, "aber die sollen mal abwarten, was richtig volle Windeln sind." - "Zum Glück", so Papa, "sind heutige Fünf-Kammer-Und-Siebzehn-Lagen-Hightech-Windeln so gespickt mit Weltraum- und Raketentechnik, dass ich mir keine großen Sorgen für die Zukunft mache."

Auch der Ex-Milch-Präsident Jonas, seines Zeichens Minister für das Ressort Tackern und Sabbern, lehnt Änderungen am Parteiprogramm kategorisch ab und fordert stattdessen einen Ausbau der Schmusezeiten, auch über den Feierabend hinaus. Insbesondere Nachtschmusen ist ein in der Vergangenheit häufig geforderte Maßnahme, die jedoch vermehrt auf heftige Kritik in den elterlichen Bereichen der Bevölkerung stoesst.

Soweit die Meldungen aus der Politik. Und hier wieder eine Aufzählung von Regeln, die junge Eltern unbedingt berücksichtigen sollten:
  • Spielzeug hat auf dem Wickeltisch nichts zu suchen, denn ein Massivholz-Spielzeug-Bus entwickelt eine ungeahnte kinetische Energie, die am Boden in Deformationsenergie umgewandelt wird, wenn er herunterfällt. Sehr schmerzhaft, wenn das deformierte Objekt Papas großer Zeh ist!
  • Ein Kleinkindmund ist ein unerschöpflicher Quell tropfenden Speichels, der vor allem dann nahezu sprudelt, wenn kurz zuvor sämtlicher Speichel ordentlich weggewischt worden ist. Der Speichelfluss lässt sich durch Schultern des Kindes bei gleichzeitigem Tragen eines Diensthemdes verstärken.
  • Man kann noch so stolz auf den Sprössling sein, der den heissen Haps auf dem Löffel selber kaltpusten kann. Man wird sich wünschen, er hätte es nie gelernt, denn er pustet auch dann, wenn er den Mund noch voll hat.
  • Unter 4 Augen kann der Nachwuchs die komplette Choreographie des Krabbelgruppenabschiedsliedes auswendig. Während des Liedes in der Krabbelgruppe wird er teilnahmslos in der Gegend herumschauen.
  • Wenn es darauf ankommt, dass Sohnemann auf der einstündigen Autofahrt schläft, damit er später nicht so knatschig ist, wird er erst 5 Minuten vor Ankunft einschlafen. Auf kurzen Strecken unter 10 Minuten schläft er grundsätzlich sofort ein.


Wir wünschen Niklas und Jonas alles Gute zum vollendeten zweiten Lebensjahr und viel Glück und Gesundheit auf dem Weg zur 3!
 
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29.06.2006, Ein Jahr danach...
Niklas und Jonas sind da!!!
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Schrumpelfinger
Jonas ist ein Engel
Börsdi Tuju
Impressionen einer Piratenparty
 
   Jonas erlebt die Welt neu
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 24.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ich saß gerade mit Niklas im Sandkasten, da tönte ein gellender Schrei durch's Haus. Jaaaa, Jonas... jaaaa! Suuuuper!!. Im allerersten Moment dachte ich noch, es wäre etwas Fürchterliches passiert. Aber scheinbar war es eher etwas Erfreuliches und nichts Schlimmes. Christian! Christian! Der Jonas steht!!, hörte ich es aus der ersten Etage rufen. Schnell bin ich mit Niklas hochgeflitzt, und hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, dann hätte ich es wohl nicht geglaubt: Jonas hat tatsächlich - natürlich an den Händen gestützt - bestimmt 20 Sekunden lang gestanden. Und danach gleich nochmal 10 Sekunden. Das ist sensationell und mit Sicherheit Jonas starkem Willen und der hervorragenden Arbeit der Therapeuten des  Zentrum für Körperbehinderte zu verdanken. Für Jonas muss es gerade der Durchbruch in eine komplett neue Welt sein, dass er spürt, sein Gewicht auf seinen eigenen Beinen zu stützen. Zumindest hat er - nicht zuletzt durch die euphorische Anfeuerung seiner Eltern - bis über beide Ohren gestrahlt!

Ich hoffe, ich kann demnächst einmal ein entsprechendes Foto nachreichen.
 
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Jak Rassel
Ohne Jonas? Ohne uns!
Jonas kommt nach Hause
Niklas und Jonas sind da!!!
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Ich bin wach, holt mich hier raus!
Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
Jonas ist ein Engel
 
   Niklas flog Dschö
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 24.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Niklas Bemerkung zum Thema fliegen würde - wenn er sich denn schon dementsprechend äußern könnte - sehr wahrscheinlich LANGWEILIG! lauten. Aber beginnen wir vorne. Der erste Schock für Niklas (sieht man einmal vom frühen aufstehen ab) war die Sicherheitskontrolle am Flughafen, bei der er sich von seinem heiss-und-innig-geliebten Teddy-Trolley-Koffer trennen musste, da Kleinkinder nicht durch die Durchleuchtungsanlage geschoben werden. Der zweite Schock kam dann, als wir kurz vor dem Boarding auch noch seinen noch-heisser-und-inniger-geliebten Buggy beim Flugpersonal abgeben mussten. Das Betreten der Maschine mit einem Niklas auf dem Arm, war erwartungsgemäß eng und kräftezehrend. Das ohnehin schon knapp bemessene Raumangebot wird mit einem Kind auf dem Schoß nicht besser.

Der Start des Dschös war für Niklas recht aufregend, was ich daraus schliesse, dass er meine Hand freiwillig (!!) ziemlich fest gedrückt hat. Aber schon nach wenigen Minuten in der Luft war der Ausblick auf dem Fenster langweilig, und es galt, den Niklas zu beschäftigen und vom Schreien abzuhalten. Nach fünffachem Studium der Sicherheitskarte, die Niklas in der Tasche des Sitzes vor uns entdeckte, bestand seine liebste Beschäftigung darin, gegen den Vordersitz zu treten. Auch der Rückflug mit seinen kleineren unwetterbedingten Turbulenzen konnte den Niklas nur recht kurz vom Quängeln abhalten. Insgesamt ist das Fliegen mit Kleinkind recht stressig. In Berlin Tegel bemühte man sich jedoch, die Trennung zwischen Niklas und Teddy-Trolley so kurz wie möglich zu halten. Allerdings tröstete das nur wenig über die Tatsache hinweg, dass wir den Buggy trotz Einpackens in eine Kofferfärmige Tasche, in der Sperrgepäckabfertigung abgeben mussten, die natürlich schön weit vom Gate entfernt war. Niklas perfektem Timing und dem Fehlen eines Wickeltisches in der Sicherheitszone hatten wir es dann auch noch zu verdanken, dass wir einen improvisierten Windelwechsel hinlegen mussten, während alle anderen bereits die Maschine betraten.

Das Sommerevent der  GEBIT, welches der Grund für unseren Aufenthalt in Berlin (und Umgebung) war, war dagegen sehr viel interessanter und hat ordentlich Spaß gemacht!
 
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Niklas fliegt Dschö
Niklas guckt Fußball
Niklas geht spazieren
Niklas und Jonas sind da!!!
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Schrumpelfinger
Der Künstlöhr
 
   Niklas fliegt Dschö
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 19.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ach was bin ich schon aufgeregt: Morgen geht es los! Niklas wird zum ersten Mal in seinem Leben Dschö fliegen. Dschö sagt er zumindest immer, wenn am Himmel ein Flugzeug zu hören ist. Er zeigt dann ganz aufgeregt mit dem Finger darauf und ruft "Dschö, Dschö". Das funktioniert übrigens auch andersherum: Sagt man zu Niklas "Dschö", dann schaut er zum Himmel und sucht das Flugzeug.

Spannend werden wahrscheinlich allein schon die Sicherheitskontrollen. Wenn der kitzelige Niklas links und rechts des Körpers mit diesem piepsenden Ding nach Sprengstoffgürteln abgesucht wird. Meine Frau hat ja die Vermutung geäußert, Babies und Kleinkinder würden mit dem Gepäck einfach in den Durchleuchtungsschacht geschoben werden. Da Niklas mit eigenem kleinen Gepäck reist, bin ich schon gespannt, ob er seinen Koffer öffnen muss. Dann könnte das Geschrei groß sein ("Meine, meine!!!"), wenn jemand vom Flughafenpersonal seine Spielsachen anfassen möchte.

Ich werde berichten...
 
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Niklas guckt Fußball
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Niklas flog Dschö
Der Künstlöhr
 
   Kaffee Hack - Geschmack braucht kein Internet
  Kategorie Internet, erstellt am 18.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Einen kleinen Vorgeschmack auf die Vernetzung der Zukunft und des damit verbundenen Risikos, Hackerangriffen ausgesetzt zu sein, offenbart die  Meldung (englisch) eines Sicherheitsexperten, dem es gelungen ist, eine Kaffeemaschine über das Internet zu hacken. Unliebsame Konkurrenten könnten aus dem Rennen geworfen werden, indem man ihren Kaffee lasch programmiert. Es soll sogar möglich sein, die Konfiguration der Maschine so zu ändern, dass sie nicht mehr funktioniert und ein Service-Techniker rauskommen muss. Allerdings ist das für den Internetanschluss notwendige  Zubehör noch nicht käuflich zu erwerben, und es sind auch nicht alle Kaffeevollautomaten betroffen.

Die Idee hinter der ans Internet angeschlossenen Kaffeemaschine ist eigentlich gar nicht so dumm. Ein Service-Techniker soll die Möglichkeit bekommen, die Maschine analysieren zu können, ohne vor Ort sein zu müssen. Somit könnte ein vorliegender Fehler - sofern er nicht mechanischer Natur ist - schneller und kostengünstiger behoben werden. Eine solche Technik könnte auch für Waschmaschinen, Spülmaschinen, Kühlschränke, sonstige Küchengeräte und überhaupt für alle elektronischen Geräte denkbar sein.

Bis das aber alles spruchreif - und hoffentlich ausgereift - ist, bin ich froh, dass unsere Geräte noch nicht remote aktiviert und umgestellt werden können. Wäre schon schön blöd, die geöffnete Spülmaschine loslaufen zu lassen oder den prall gefüllten Tiefkühler abzutauen... Zukünftig gibt es dann neben Bakterien möglicherweise auch noch Viren im Kühlschrank! :)
 
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   Niklas guckt Fußball
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 13.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Obwohl der Ausgang des gestrigen Vorrunden-Spiels Deutschland gegen Kroatien (1:2) nicht so erfreulich war, hatte ich eine Menge Spaß während des Spiels, denn ich habe es zusammen mit Niklas, Jonas und meiner Frau geguckt. Quasi Rudel-Gucken im kleinen Stil.

Fasziniert hat Niklas auf den Fernseher geschaut und sich gefreut, wenn er den mal winzig kleinen, mal recht großen Fußball verfolgt hat. Dass man beim Tor der deutschen Mannschaft jubeln muss, hat er erst nach der dritten Erklärung verstanden und beide Arme hochgerissen. Jonas gackert natürlich sofort, wenn sich Papa laut freut.

Aber das mit den Toren ist für Niklas ohnehin nur nebensächlich. Viel spannender sind ja die ganzen Verletzungen. Jedesmal zeigte Niklas ganz mitleidig auf den Fernseher, wenn mal wieder ein Spieler über einen Grashalm gestolpert war und sagte "Aua, aua.". Er musste sich aber nicht lange Sorgen machen, denn in der darauffolgenden Zeitlupe konnte ich ihm zeigen, dass in Wirklichkeit gar nichts passiert war. Oder aber der sich am Boden wälzende Spieler (z.B. Ballack) sprang in der nächsten Sekunde schon wieder auf und hüpfte wie ein junger Gott durch den Strafraum.

Doch was ist das? Gegen Ende des Spiels ruft Niklas erneut ganz aufgeregt "Aua, aua!!" und zeigt auf einen kroatischen Spieler, der sich vor Schmerzen das Gesicht hält. Unfeine Geste von Schweini: Nachdem der Kroate nachgetreten hat, schubste Schweini ihn. Zartbesaitete Schiedsrichter zeigen hier schonmal die rote Karte, wohingegen ein williges Inkaufnehmen der Verletzung eines gegnerischen Spielers bei einer Blutgrätsche egal aus welcher Richtung gerade mal mit Gelb abgetan wird. Wie soll ich das dem Niklas nur begreiflich machen, dass beim Fußball das Fairplay im Vordergrund stehen sollte?
 
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Niklas geht spazieren
Maximilian, der Große
Fleissiges Helferlein
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Niklas und Jonas sind da!!!
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Niklas fliegt Dschö
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   PHP Code für Reflektionseffekt
  Kategorie Programmierung, erstellt am 10.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Im Rahmen der Webzweinullifizierung meiner Blog-Seite habe ich unter anderem im rechten Bereich der Seite im Kästchen "Bilder-Gallerie" einen Reflektions-Effekt eingebaut, der on-thy-fly einen gespiegelten und per ansteigender Transparenz versehehen Bildbereich berechnet. Aufgrund einiger Rückfragen hier einmal der Hinweis: Den PHP-Code, der diesen Effekt erzeugt, habe ich im englisch-sprachigen Teil der offiziellen PHP-Dokumentation veröffentlicht ( Link).

Prompt habe ich auch Rückfragen von Leuten bekommen, die die Funktion in ihren eigenen Skripten benutzen wollen. So soll diese Funktion nun u.a. in  Drupal eingebaut werden, was mich natürlich freut.

Ein Hinweis noch an alle Programmierer, die mit Transparenz in ihren Bildern arbeiten wollen: Die PHP-Funktionen imagealphablending und imagesavealpha funktionieren nur dann, wenn als Zielformat ein Bildformat gewählt wird, das einen Alpha-Kanal für die Transparenz unterstützt. Insbesondere JPEG kennt keinen Alpha-Kanal. Schreibt man das Ergebnis meiner Funktion in eine JPEG-Datei wird man die Spiegelung sehen, allerdings ohne den Übergang / Verlauf in den Hintergrund. Als Zielformate sollten PNG oder GIF verwendet werden.
 
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Tapetenwechsel

 
   Schmunzel-Spam Nummer 7
  Kategorie Internet, erstellt am 10.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Heute erreichte mich eine Multi-Kulti-Email, die ich ob des englischen Titels Lose Weight Easily ungesehen löschen wollte. Vielleicht war es das Ergebnis der Wii Fit BMI-Messung am vergangenen Wochenende, das mich dazu brachte, doch einen kurzen Blick in die Email zu werfen. :) Zumindest war ich schonmal erstaunt, dann doch etwas auf deutsch zu lesen... oder auch nicht?

Salut,
Natürliche Gewichtsabnahme Pillen.


Salut,
Fehlfunktion Spam Filter.

Wir überprüfen alles, was Sie wissen müssen über alles Gute Pillen
Gewichtsverlust. Wir haben dazu beigetragen, viele Menschen mit den besten
Gewichtsverlust Pillen, Jetzt sind Sie dran.


Häh?!? Ich bin dran? Womit? Werde ich jetzt überprüft? Ich habe nachweislich keine terroristischen Kontakte und ich zahle auch die GEZ-Gebühren. Und wozu genau haben sie beigetragen? Haben viele Menschen mit ihren Pillen abgenommen? Oder sind viele Menschen umgekommen? Bitte überprüfen Sie diese Dinge, die ich wissen möchte, bevor ich dran bin.

Wir sind sehr zuversichtlich, unsere Pillen sind 100% wirksam, wir geben
ihnen entfernt Kostenlose


Nee, is klar. Wie weit entfernt von kostenlos sind denn die Pillen? 100 EUR, 200 EUR?

Garantierte Gewicht zu verlieren, schnell, oder wir geben Ihr Geld zurück.

Wem geben Sie mein Geld zurück? Nein, also es tut mir Leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich von Ihrem Angebot nur entfernt überzeugt bin. Ich werde mein Glück weiterhin mit Wii Fit versuchen. Das ist auch nur entfernt kostenlos, macht aber viel mehr Spaß, als Pillen zu schlucken.

Entfernte Grüße,
Christian
 
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Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam
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Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Von Weltraum-Touristen und falschen Formularen
  Kategorie Privat, erstellt am 05.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ich musste heute morgen auf dem Weg zur Arbeit gleich mehrfach herzhaft lachen, als ich in den Nachrichten die folgenden Meldungen gehört habe.

Der Reaktor-Zwischenfall in Slowenien war ein Missverständnis. Der europaweite Atom-Alarm wurde ausgelöst, weil die Herrschaften in Krsko ein falsches Formular benutzt haben. Bitte? Mein Vertrauen in die Technik ist erschüttert. Wie muss ich mir das vorstellen? Da sitzt jemand in der Verwaltung und soll nun eine Meldung nach Brüssel schicken... wegen Kühlwasseraustritt. Nun sucht er in den Vordrucken unter "K". K-atastrophe, K-ernschmelze, K-ühlwasseraustritt. Da hat sich der Gute dann einfach vergriffen oder wie? Ist die Technik denn schon soweit, dass das wenigstens per Fax nach Brüssel geschickt worden ist, oder läuft das über den postalischen Weg und der Zwischenfall liegt vielleicht schon eine Woche zurück? Mein lieber Herr Gesangsverein.

Aber getoppt hat die Meldung aus dem Ort, dessen Vokale man geklaut hat, nur durch die Meldung der Nasa, man habe Probleme mit der Raumsonde Phoenix. Diese hätte den Befehl, zu graben, ignoriert, und würde stattdessen weiter Fotos von der Mars-Oberfläche machen. Hallo? Ist doch auch mehr als verständlich. Wenn mich jemand in eine kleine Kapsel zwängt und durch's All schiesst und ich dann nach zehn Monaten endlich wieder festen Boden unter den Füßen habe, und das auch noch auf dem Mars... dann mache ich doch als Touri erstmal ein paar Fotos und geniesse die Aussicht, als direkt an Arbeit zu denken und im Dreck zu buddeln. Was hat Mission Control denn anderes erwartet? Ts, ts, ts...
 
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   Niklas geht spazieren
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.06.2008 von Christian Klaproth
 
 
Gestern Abend freute sich Niklas - wie immer - wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Allerdings schnappte er nicht wie sonst meine Hand und rief "Papa, bau!", was so viel bedeutet wie, ich soll mit ihm seine Holzeisenbahn aufbauen. Gestern rannte er zur Wohnungstür, versuchte sie zu öffnen, zeigte ganz hektisch auf die Tür und rief "Da, da, da!", um anschliessend seinem begriffsstutzigen Vater mit seine wild gewedelten Sandalen klar zu machen, was er wollte. Was er mir mitzuteilen versuchte, verstand dann sogar ich: Er wollte raus! Also haben wir spontan noch einen kleinen Spaziergang gemacht.

Da kann man ja eine Menge erleben. Die Kirchenglocken zum Beispiel. Mit einem "Boing, Ba!" kommentierte Niklas jeden Gongschlag (und um 18:00 Uhr ertönen viele Gongschläge aus dem Glockenturm unserer Kirche). Als Highlight des Ausfluges steuerte ich den Kinderspielplatz hinter der Kirche an, was sich allerdings als recht fatal herausstellte: Meine Versuche, Niklas mit der Aussicht auf einen Spielplatz weiterzulocken (die Kirchenglocken wollten nicht aufhören zu läuten), mündeten in leichter Panik, als ich sah, dass der komplette Spielplatz von den Unwettern der letzten Tage komplett geflutet war. Bestimmt 20 bis 30 cm stand der Spielplatz unter Wasser. Niklas, der sich sichtlich auf Spielplatz und Plantschen auf einmal freute, konnte gerade noch beruhigt und mit einer "Wir-sammeln-Steine-für-die-Mama"-Aktion abgelenkt werden. Bei dieser Gelegenheit haben wir auch gleich entdeckt, dass so eine Tasche an der Hose ganz praktisch ist. Da kann man die unzähligen gefundenen Steine nämlich reinplacken, wenn sie nicht mehr in die beiden Händchen passen. Getreu des Mottos Vertrauen ist gut, selber tragen ist besser kontrollierte Nik alle paar Meter, ob auch noch alle Steine vorhanden waren, was die Heimkehr etwas verzögerte.

Die Steine hat er der Mama dann doch nicht gegeben. Waren wohl zu wertvoll.
 
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Maximilian, der Große
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   Jak Rassel
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 26.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Auch für unseren Jonas stand in der vergangenen Woche die U7-Untersuchung an, an der er naturgemäß etwas außer Konkurrenz teilgenommen hat. Neben seiner verbesserten Kopf- und Rumpfhaltung verfügt er auch über ein wesentlich besseres Greifen. Wie man sieht, übt er schon fleissig das Posen mit dem Mikrofon. Würde mich nicht wundern, ihn bald als Jak Rassel bei DSDS zu sehen. :)

Beachtlich ist die Tatsache, dass er gewichts- und körpergrößenmäßig nur noch ganz knapp hinter Niklas liegt. Die Ernährung, die größtenteils über die PEG läuft, funktioniert also ganz prima und ist auch richtig dosiert. Nach wie vor hat er das Problem, dass er Nachrung nicht normal zu sich nehmen kann, da ihm ein Würgereflex einen Strich durch die Rechnung macht. Trotzdem trainiert er fleissig... am liebsten mit Schokolade. Die kann er nämlich schon lutschen. Papas Finger bekommt er hingegen nicht mehr! Mittlerweile hat Jonas so scharfe Zähne und eine unheimliche Kraft im Kiefer, dass ich Angst um meinen Finger habe, auch wenn Jonas immer so wohlig darauf herumgeschmatzt hat.
 
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Ohne Jonas? Ohne uns!
Platt!
Jonas in der Zeitung
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   Maximilian, der Große
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 24.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
In der vergangenen Woche waren wir beim Kinder-TÜV, zum siebten Mal, um genau zu sein. U7 wird diese Untersuchung im Volksmund auch genannt. Das Ergebnis? Nunja, diffus.

Niklas war nicht so gut drauf und hat bei weitem nicht das gezeigt, was er kann. Vielleicht lag es daran, dass wir das letzte Mal zur Blutentnahme beim Kinderarzt waren. Jedenfalls hat er von seinem umfangreichen Wortschätzchen gerademal ein "Mama" herausgebracht. Und die roten kleinen Klötzchen hat er ordentlich der Reihe nach nebeneinander in den Karton zurückgelegt, anstatt daraus ein Türmchen zu bauen. So ist er der Nik, stets um Ordnung bemüht, solange es sich nicht, um sein eigenes Zimmer handelt.

Ansonsten hat die Untersuchung ergeben, dass wir vielleicht mit der Wahl seines zweiten Vornamens eine unterbewusste Vorahnung gehabt haben. Laut seiner jetzigen Wachstumsdaten nach zu urteilen, ergibt sich eine prognostizierte Körpergröße von 2 Metern!! Schwer vorstellbar, dass dieser Knirps mal größer wird als ich...
 
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Fleissiges Helferlein
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Nicht die Mama!
Niklas und Jonas sind da!!!
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Niklas geht spazieren
Niklas guckt Fußball
 
   Fleissiges Helferlein
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 15.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
So ein Garten macht schon eine Menge Arbeit. Speziell das abendliche bewässern des Rasens nimmt eine Menge Zeit in Anspruch (wobei ich ja zugeben muss, dass der meditative Aspekt des Rasen-Sprengens nicht zu verachten ist).

Dennoch bin ich froh, in Niklas eine Garten-Hilfe gefunden zu haben. Bewaffnet mit seinem eigenen Gartenschlauch, ist er nicht mehr zu bremsen. Und da Niklas sehr gründlich ist mit dem, was er tut (wenn Papa staubsaugt, zeigt Niklas genau auf die Stellen, an denen noch nicht gesaugt worden ist), wässert er auch jede Stelle des Rasens, zur Not auch bis zur Überschwemmung. Er wässert auch jede Stelle seines Körpers. Deshalb trägt er auch schnell trocknende UV-Kleidung und original Crocs. Auch Mama, Papa und Jonas werden gewässert. Deshalb muss der Jonas auch schnell nach drinnen ins trockene, wenn draussen der Niklas wässert. Eigentlich wird alles gewässert, was nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht wird. Aber wenn man das weiss, kann man sich ja drauf einstellen.

Trotzdem bin ich auch ein kleines bisschen froh, wenn es heute Abend mal regnet (ist zumindest angesagt), dann wird der Garten einfach mal automatisch bewässert.
 
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Zuwendungserschleichend
Besitzergreifend
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Maximilian, der Große
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   Tapetenwechsel
  Kategorie Programmierung, erstellt am 12.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Wenn Du diese Zeilen liest, dann solltest Du bemerkt haben, dass vieles hier etwas anders aussieht als sonst. Falls nicht, dann drücke mal Refresh (Aktualisieren) in Deinem Browser. Falls dann alles komisch aussieht, dann drücke nochmal Refresh. Und falls es dann immernoch komisch und kaputt aussieht: Das ist Absicht, denn das ist das neue Layout! Quasi, der Look 2008.

Ich habe noch etwas erfolglos an einer Optimierung meiner Spam-Abwehr geschraubt, denn seit dem ich vor ein paar Tagen stolz über meine Abwehrquote gesprochen habe, mehren sich die (erfolgreichen) Angriffe aus Polen. Was soll's? Ich werde in den nächsten Tagen das Kommentar-System aktualisieren und diesmal aber nix ausplaudern. *g*

Außerdem wird in den nächsten Wochen die Registrierungs-Funktion freigeschaltet. Jeder, der Interesse an einem eigenen Blog hat, bislang aber noch nicht das passende System gefunden hat, der darf sich dann kostenlos hier einen eigenen Blog einrichten (so einen, wie ich oder meine Frau schreiben). Na? Ist das was? Weitere Details dazu wird es rechtzeitig geben.
 
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99,98% Abwehrquote
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PHP Code für Reflektionseffekt
 
   Zuwendungserschleichend
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 12.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Niklas kennt ein neues Spiel - oder sagen wir es wie es ist: Er hat eine neue Masche. Wenn er sich weh tut, dann pusten wir auf die betreffende Stelle, und zum Abschluss gibt es ein sachtes Küsschen drauf (vorausgesetzt, es handelt sich nicht um eine offende Wunde).

Gestern Abend sitze ich nach einem actionreichen Gartentag beim Jonas im Zimmer im Schaukelstuhl. Während Jonas langsam eindöst, spielt Niklas nebenan in seinem Zimmer. Klonk! "Au,au.", höre ich Niklas jammern. Tip-tap-tip-tap kommt er angelaufen und hält mir seinen Ellenbogen unter die Nase, zeigt auf eben jenen und sagt "Au.". Klare Sachlage, da muss getröstet und gepustet werden. Zum Abschluss ein Küsschen, und die Welt ist wieder in Ordnung. Kaum dass Niklas in seinem Zimmer verschwunden ist, höre ich schon wieder das Klonk! Tip-tap-tip-tap. "Au,au.", jammert Nik erneut und ich leiste erneut Erste Puste. Nach dem dritten und vierten Mal bin ich dann hintergeschlichen und habe mal vorsichtig um die Ecke in das Zimmer gelünkert. Und was muss ich da sehen? Der kleine Simulant! Klopft seinen Ellenbogen mit voller Absicht gegen sein Lauflernauto (was jetzt sein Indoor-Flitzer ist) und macht sich wieder auf den Weg zu mir. Ganz unschuldig fordert er mich wieder auf, zu pusten. Ich sage ihm, dass er geschummelt hat und sich gar nicht wirklich am Ellenbogen weh getan hat. Aber was ein wahrer Bengel ist, zeigt er sich natürlich unbeeindruckt, haut mit der Hand auf die Lehne des Schaukelstuhls (nicht so doll, dass es weh tut, aber auch nicht so lasch, dass es unrealistisch aussieht), hält mir den Zeigefinger entgegen und sagt "Au,au.".
 
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Besitzergreifend
Nicht die Mama!
Hebelwirkung
Niklas und Jonas sind da!!!
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Fleissiges Helferlein
Maximilian, der Große
Niklas geht spazieren
Niklas guckt Fußball
 
   Besitzergreifend
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Der Niklas hat wieder ein neues Wort gelernt, dass er gerne, häufig und energisch einsetzt, wenn er etwas sieht, das er unbedingt haben muss. "Meine!", ruft er laut, anstelle von "Da!". Wenn er ein bißchen aufgeregt ist, dann ruft er auch nur "Mein!". Das bedeutet dann soviel wie, "Ich habe es zuerst gesehen und meine Besitzansprüche klar zum Ausdurck gebracht, und nun gib mir das, was mir gehört, sonst schreie ich Dir die ganze Bude zusammen!". Wenn man der Forderung nicht nachkommt, oder es sogar wagt, ihm zu widersprechen, weil das Brot auf dem eigenen Teller nicht seins ist, dann gibt es zwei Möglichkeiten, wie die Konversation weitergehen kann, wobei die eine Möglichkeit lediglich ein Umweg ist und zum selben Ziel führt: Entweder er ruft "Mann!" und lässt einen schrillen Wutschrei ab, oder er setzt direkt den Wutschrei ab. Manchmal ist er dann doch mit Argumenten davon zu überzeugen, dass das Brot auf seinem Teller in Menge und Konsistenz dem Brot auf Papas Teller entspricht. *seufz*

Jonas ist ähnlich besitzergreifend, wenn auch nicht mit Worten, dann doch mit einem stahlharten Griff, der King Kong an der Leine halten würde. Was Jonas zu greifen bekommt und nicht von alleine wieder loslässt, das hält er mit eiserner Faust fest. Das kann dann zu einem Problem führen, wenn es ein elterlicher Finger ist, weil der nächste Schritt nach dem Festhalten meistens das Tackern ist. Im Tackern ist der Jonas ganz groß. Und er hat riesigen Spaß dabei, zumindest wenn sein Opfer so herrlich schmerzerfüllt jaulen kann, wie der Papa.

Apropos Jaulen: Meine Frau hat ja auch Spaß, wenn ich vor Schmerzen nicht mehr geradeaus gucken kann. Sie hat mir ein Lederhalsband geschenkt. Nein, nicht was Ihr jetzt denkt, Ferkel! Na auf jeden Fall wollte sie mir zeigen, wie man die Größe des Halsbandes verstellen kann... WÄHREND ES UM MEINEN HALS GELEGT WAR! Sie zog - schwuppdiwupp - an zwei Stellen des Bandes, woraufhin das ganze Band nicht nur unter Spannung stand, sondern auch ein Büschel meiner Haare in der Nackenregion in einer kleinen Lederschlaufe ziemlich stramm festhingen. Während mir vor Schmerzen die Tränen in die Augen schossen und ich nur noch rief "Nimm es mir ab! Nimm es mir ab!", krümmte sie sich vor Lachen. Lieb, wie sie ist, hat sie mich dann doch noch befreit. Ab jetzt kann ich die Größe des Bandes zum Glück ja auch alleine verstellen.

In diesem Sinne, frohe Pfingsten!
 
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Zuwendungserschleichend
Fleissiges Helferlein
Niklas geht spazieren
 
   99,98% Abwehrquote
  Kategorie Internet, erstellt am 07.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Leider kann ich für dieses Blog-System keine 100%ige Kommentar-Spam-Abwehr verzeichnen, aber immerhin konnte ich bislang 99,98% der Kommentar-Spam-Versuche abwenden. Ich denke, die Anzahl der tatsächlichen Anfragen, bei denen sich jemand, der ernsthaft einen Kommentar abgeben wollte, verrechnet hat, fallen nicht so sehr ins Gewicht. In Zahlen ausgedrückt konnten von 11683 Kommentar-Versuchen lediglich 2 Spam-Einträge verzeichnet werden.

Ich denke, diese Zahlen rechtfertigen es noch nicht, mehr Aufwand in die Spam-Abwehr zu stecken oder den Zahlenraum der Prüf-Frage zu erweitern. Sollten die erfolgreichen Spam-Angriffe zunehmen, werde ich als nächsten Schritt einbauen, dass das Ergebnis der Rechenaufgabe als Wort eingegeben werden muss. :)
 
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Spammomanie
Spam, Spam, Spam...
Achtung vor Trackback-Spam!
BLOG-Feature: Trackback und Spamschutz
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Tapetenwechsel
 
   Clanks erstes Solo-Abenteuer
  Kategorie Gaming, erstellt am 06.05.2008 von Christian Klaproth
 
 
Eine sensationelle Neuigkeit konnte ich heute auf dem  Playstation-Blog entdecken: Clank, der kleine Roboterfreund von Ratchet, wird sein eigenes PSP-Spiel bekommen. Den wenigen Informationen, die ich gefunden habe, zufolge, muss Clank als Secret Agent Clank Ratchet's Unschuld beweisen. Und es wird Passagen im Spiel geben, in denen man Captain Qwark steuern kann (nicht, dass es sowas nicht schonmal in einem früheren Ratchet & Clank Abenteuer gegeben hätte, wir erinnern uns an die Videospiel-Konsole auf der Phoenix).

Was mich sehr interessiert, ist die Frage, ob der Agent-Clank-Geheim-Code, den ich in Ratchet & Clank Tools of Destruction auf der PS3 gefunden habe, in Secret Agent Clank zum Einsatz kommt und dort etwas spezielles freischaltet.

Ich bin sehr gespannt. Das Spiel ist für Amerika für den 17. Juni angekündigt.
 
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Review: Ratchet & Clank Tools of Destruction (PS3)
Review: Ratchet & Clank Size Matters (PSP)
Neues von Ratchet und Clank

 
   Review: Mario Kart Wii (Wii)
  Kategorie Gaming, erstellt am 30.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Was haben wir uns nicht früher für Duelle geliefert? Zuerst bei Super Mario Kart, dann bei Mario Kart 64 und später auch in Mario Kart Double Dash. Seit einigen Wochen gibt es eine Neuauflage des Fun-Racers für die Wii mit dem weniger überraschenden Namen Mario Kart Wii.

Was an dem Titel wohl als erstes auffällt ist die große Verpackung, was an dem Wii Wheel liegt, dass dem Spiel beigelegt ist. Bei diesem Freihand-Lenkrad handelt es sich um ein kleines Lenkrad, in das die Wii-Remote gesteckt wird. Anfängliche Bedenken, dass man mit einem losen Lenkrad (also ohne Tischbefestigung oder ähnlichem) nicht ordentlich steuern könnte, zerstreuten sich nach einem ersten Anspielen. Zumindest anfangs, aber dazu später mehr.

Neben der an die Wii-Möglichkeiten angepassten Steuerung gibt es aber noch weitere Änderungen, die recht schnell ins Auge fallen: Mario Kart Wii lässt sich nämlich über die WiFi-Connection online spielen und das mit bis zu 11 weiteren Freunden. Wie für Nintendo WiFi-Titel üblich, geht natürlich nichts ohne die spielspezifischen Freundescodes, aber daran haben wir uns ja langsam gewöhnt. Neben der Tatsache, dass nun 12 statts 8 Fahrer simultan an den Start gehen, gibt es mit den Motorrädern eine komplett neue Fahrzeugklasse. Und äußerst erfreulich ist die Tatsache, dass man im späteren Verlauf des Spiels seinen eigenen Mii ans Steuer setzen darf.

Bei den ganzen neuen Errungenschaften ist allerdings auch etwas auf der Strecke geblieben: Die Grafik hat sich gegenüber Mario Kart Double Dash auf dem Gamecube rein subjektiv nicht verändert, was in Anbetracht der Tatsache, dass zum Beispiel Super Mario Galaxy doch deutlich besser aussieht als noch Super Mario Sunshine, enttäuschend ist. Dem Spielspaß tut das allerdings keinen Abbruch, und auch die Tatsache, dass 16 der 32 Strecken im Spiel aus den Vorgängerversionen (inkl. SNES, N64, GC und DS) entnommen sind stört nicht, da mit der Wii und der Virtual Console ohnehin auf einem kleinen Retro-Trip ist.

Gameplay-technisch gab es kleine Änderungen. Konnte man in Double Dash durch Fahrertausch ein Item auf Reserve halten, sitzt man nun wieder alleine im Kart (bzw. auf dem Motorrad) und kann somit auch nur ein Item halten. Das Driften in den Kurven wurde etwas vereinfacht, ist aber auch nur noch in den Kurven sinnvoll einsetzbar. Das Dauerdriften entfällt somit also. Items können nach wie vor nach vorne oder hinten eingesetzt werden, zusätzlich können bestimmte Items als Schild nach hinten gehalten werden. Neben altbekannten Items gibt es auch einige neue, wie zum Beispiel den Blooper, der per schwarzer Tinte für kurze Zeit die Sicht stark einschränkt. Schade ist, dass die Charakter-Items aus Double Dash weggefallen sind, aber das sorgt vermutlich für mehr Gerechtigkeit in den Online-Matches.

Die Online-Matches enthalten (nicht zuletzt durch die Item-Vergabe) einen sehr großen Glücksanteil, und so kommt es nicht selten vor, dass sie Platzierung willkürlich zwischen erstem und letztem Platz variieren. Jeder Spieler verfügt anfangs über 5000 Punkte. Lässt man Spieler mit mehr Punkten hinter sich, bekommt man am Ende des Rennens Punkte gutgeschrieben, haben es Spieler mit weniger Punkten in der Platzierung vor einen geschafft, werden Punkte abgezogen. Die Online-Rennen können übrigens auch mit zwei Spielern an einer Konsole gespielt werden, wobei einer der beiden auf seinem Mii-Account fährt und der andere als Gast angemeldet ist. Neben normalen Rennen kann man noch Wettbewerbe und Zeitfahren online spielen. Bei letzterem können Geistdaten online getauscht werden, so dass man auch indirekt gegeneinander antreten kann, auch wenn nicht beide Teilnehmer gleichzeitig online sind.

Neben dem Wii-Wheel kann man auch den Classic-Controller, den Gamecube-Controller oder die Wii-Remote mit Nunchuk als Eingabegerät verwenden. Daran wird man auch nicht umherkommen, wenn man Motorräder präzise steuern möchte. Bei den Motorrädern kann man durch einen Wheelie (hochreissen des Vorderrades, bzw. hochreissen des Wii Wheels) einen kleinen Turboschub auslösen, den man auch benötigt, wenn man schneller als mit den Karts unterwegs sein möchte. Gerade bei der Kombination aus Kurven-Driften, Sprungchancen-Stunts und Wheelie zeigt sich aber, dass das Wii Wheel zu unpräzise ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Zeitrennen-Bestzeiten durchweg mit Motorrädern aber ohne Wii Wheel Steuerung absolviert werden. Woran man das erkennen kann? In jedem Rennen (und bei den Geistdaten) kann man anhand eines kleinen Icons erkennen, ob derjenige das Wii Wheel benutzt hat oder nicht.

Neben vielen freispielbaren Strecken (32 + Spiegelvarianten), Fahrzeugen (4 Karts und 4 Motorräder pro Gewichtsklasse) und Charakteren (inlkl. Rosalina aus Super Mario Galaxy) sorgt vor allem der umfangreiche Online-Modus für Langzeitmotivation. Auf einer Skala von 0 bis 100 bekommt das Spiel von mir 89 Punkte.
Für den Sprung in die 90er Bewertung hätte die Grafik besser sein können. Auch hätte ich mir umfangreichere Online-Statistiken gewünscht, z.B. Bestzeiten pro Fahrzeug-Typ oder Gewichtsklasse, und getrennt nach Karts und Motorrädern.
 
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Review: Excite Truck (Wii)
Review: Kororinpa (Wii)
Review: Super Monkey Ball Banana Blitz (Wii)
Review: Wario Ware Smooth Moves (Wii)
Review: Wii
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Sensationeller Service bei Nintendo
 
   Trockenlegung
  Kategorie Privat, erstellt am 22.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Bei Klaproths werden nicht nur die Popos der Kinder trockengelegt, nein auch der Heizungskeller musste nun dran glauben. Dank der tatkräftigen Unterstützung des Onkels meiner Frau, der extra die lange Anreise aus Osnabrück auf sich nahm, konnte ich das Problem tropfender Rohre und sich öffnender Sicherheitsventile in den Griff bekommen. Nagut, ich bin ja ehrlich, das ausführende Organ war der Fredi, ich stand lediglich mit meinen dummen Fragen daneben. :-)

Hintergrund: Unsere Überdruckbehälter waren mit Wasser gefüllt und konnten keinen Überdruck mehr aufnehmen. Daher suchte sich das Wasser einen anderen Weg und entwich durch Sicherheitsventile (und vielleicht auch die eine oder andere lockere undichte Stelle) und flutete den Heizungsraum.

Nun - nach etwa einer Woche - ist der Boden des Heizungsraumes komplett trocken, sogar an der Wand, wo ein Großteil des Rohrwirrwarrs verläuft. Nebenbeigesagt habe ich mich beim Anblick der Heizungsanlage so gefühlt, wie sich ein Nicht-Informatiker beim Anblick meiner Java-Programme fühlen dürfte. *g*
 
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Gemütlichkeit
36 Stunden Umzug
Mönchengladbach, wir kommen!

 
   Nicht die Mama!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 21.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Momentan lernt Niklas täglich neue Worte, die er auch brav versucht nachzuplappern. Während er schon seit MONATEN (!) Mama sagt, und auch schon das Wort Da in den Varianten mit einem, zwei oder drei Ausrufungszeichen erfolgreich einsetzt, um unsere Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, das - eine gewisse Unschärfe berücksichtigt - in der groben Richtung seines Zeigefingers liegt, so arbeite ich mit ihm intensiv (wenn auch erfolglos) daran, das kleine Wörtchen Papa über seine Lippen zu bringen. Hier eine typische Alltagssituation: Während ich mit seinem Lego und er mit meinem Handy spielt, beginnt der folgende Dialog.

Niklas: "Baba."
Papa: "Niklas? Hast Du gerade Papa gesagt?"
Niklas: "Baba."
Papa: "Niklas! Das ist ja Wahnsinn, endlich ist es soweit. Sag nochmal Papa!"
Niklas: "Mama."
Papa: "Ich bin nicht die Mama, ich bin der Papa!"
Niklas: "Mama."

Hmpf. Dabei kann er schon so viel sagen. Er sagt Wau-Wau, Ball und Nase und seit neustem auch Stein (gemeint ist Lego) und Sand, mit dem er im Sandkasten gerne spielt. Meine Frau versucht mir ja schon einzureden, dass sein Dada englisch ist und Daddy bedeutet. Ich muss echt aufpassen, dass mich Niklas nicht eines Tages Nicht-Die-Mama nennt, das fehlt noch!
 
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Hebelwirkung
Niklas der Hausmann
Erste Worte eines Umzugshelfers
Niklas und Jonas sind da!!!
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Besitzergreifend
Zuwendungserschleichend
Maximilian, der Große
Niklas geht spazieren
 
   Ohne Jonas? Ohne uns!
  Kategorie Privat, erstellt am 19.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ist das zu glauben? Wir dürfen mit Jonas nicht in die M*tro zum Einkaufen gehen. Der Grund scheint seine Behinderung zu sein, der wahre Grund jedoch ist die Unflexibilität des Martkleiters. Der hat zumindest entschieden, dass wir mit unserem Kinderwagen nicht eingelassen werden. Nach kurzer Diskussion am Telefon (nein, der Herr konnte nicht persönlich mit uns sprechen, sondern war nur per Telefon zugegen), konnten wir zumindest glaubhaft machen, dass Jonas nicht sitzen kann und daher auf den Kinderwagen (mit Liegeposition und 5-Punkt Gurtsystem, u.a. wegen der Epilepsie) angewiesen ist. Seine Vorschläge, das 21 Monate behinderte Kind doch alleine im Auto zu lassen bzw. eine von der M*tro zur Verfügung gestellte Maxi-Cosi-Sitzschale (geeignet bis 9 Kilo... für den 13 Kilo schweren Jonas) zu verwenden, fruchteten bei uns nicht, so dass unser bislang nie zur Anwendung gekommenes Prinzip Ohne Jonas? Ohne uns! dazu fürhte, dass man mit uns eben keinen Umsatz macht.
 
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Jonas hat eine PEG!
Verdacht auf West-Syndrom
Folgebeiträge...
Jak Rassel
Jonas erlebt die Welt neu
 
   Wegwerfgesellschaft
  Kategorie Privat, erstellt am 18.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Nach Wegwerfkameras, Wegwerfgrills, Wegwerfmülltüten und der Ankündigung von Wegwerfhandys gibt es nun auch Wegwerf-DVDs. Was es damit auf sich hat? Eine speziell beschichtete DVD zerstört sich innerhalb von 48 Stunden nach dem Abspielen von selbst. Allerdings - so hoffe ich - nicht so zerstörerisch, wie die Wegwerfnachrichten bei James Bond. Denn soweit ich weiss, gibt es noch keine Wegwerf-DVD-Player. Zukünftig soll es auch Varianten mit deutlich verkürzter Lebensdauer geben, die sich dann bereits nach 8 Stunden nicht mehr abspielen lassen. Da frage ich mich doch, was passiert bei einem Stromausfall? Was wenn während ich einen Film schaue etwas Wichtiges dazwischenkommt und ich den Film erst am nächsten Tag weiterschauen möchte? Zerstört sich nur der bereits abgespielte Bereich? Mit einem Preis von 3,99 EUR sind die auch nicht wirklich günstig, denn zum selben Preis bekomme ich auch DVDs, die die Lebenszeit der beigefügten Wegwerf-Fernsehzeitschrift übersteigen. Ein fragliches Konzept also, mal ganz abgesehen von dem entstehenden Sondermüll. Mann, Mann, Mann. Was kommt als nächstes? Wegwerfautos, die man nicht mehr betanken muss?
 
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   Ich gegen 20 Top-Forscher
  Kategorie Internet, erstellt am 17.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Heute habe ich mein naturwissenschaftliches Allgemeinwissen auf die Probe gestellt und bin gegen  20 Top-Forscher angetreten, die sich insgesamt 50 Fragen aus den Bereichen Physik, Biologie, Umwelt, Chemia, Maschinenbau, Informatik und Mathematik überlegt und in einem  Wissenstest zusammengetragen haben. Mein Ergebnis: "Sie haben 40 von 50 Fragen beziehungsweise 80 Prozent richtig beantwortet."

Erschreckend, dass ich im Bereich Informatik nicht auf 100% korrekte Antworten gekommen bin, wobei ich mich damit herausreden kann, dass die Frage nach dem endgültigen Löschen von Daten auf einer Festplatte eher in den Bereich der technischen Informatik fällt, als weniger unter Informatik im Allgemeinen. Egal.

Etwas überrascht war ich, dass ich in den Disziplinen Physik und Biologie doch einige Treffer landen konnte. Meine deutlichen Defizite im Bereich Maschinenbau führe ich mal darauf zurück, dass mich das Gebiet nicht interessiert. Die nebenstehende Grafik ist mein Test-Resultat. Wer diesen  Test ebenfalls mitmacht, kann seine Ergebnisse ja mal in den Kommentaren eintragen. :)
 
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   Schnick-Schnack-Schnuck 2.0
  Kategorie Privat, erstellt am 10.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ich werde alt. Oder die Zeiten haben sich geändert. Oder beides. Zu dieser Erkenntnis bin ich heute Vormittag, während einer ausgedehnten Arzt-Session gekommen. Ich habe mich zu einer Allergie-Untersuchung begeben, da ich vermute, auf eines von Jonas' Medikamenten allergisch zu reagieren, aber dazu später mehr. Jedenfalls, während ich da so im Warteraum sitze, knapp 45 Minuten warte und mal wieder eine Runde Ratchet & Clank auf der PSP daddel, muss ich unweigerlich einer Mutter und ihrer Tochter zuhören, die neben mir sitzen und den Raum mit ihrem Schnick-Schnack-Schnuck-Spiel beschallen.

Also zu meiner Zeit, da gab es bei Schnick-Schnack-Schnuck drei mögliche Handzeichen: Stein, Schere und Papier. So meine ich mich jedenfalls zu erinnern. Der Witz bei dem Spiel ist, dass jeder dieser Gegenstände gegen einen anderen gewinnt und gegen den anderen verliert. Also Papier zum Beispiel wickelt den Stein ein, wird aber von der Schere zerschnitten usw.

Heute konnte ich allerdings die Advanced-Version des Schnick-Schnack-Schnuck-Spiels kennenlernen, sozusagen mit Wettkampfregeln. Da gibt es nämlich noch einen Brunnen. Schere und Stein fallen in den Brunnen, das Papier deckt den Brunnen zu. Okay, soweit noch nachvollziehbar. In der professionellen Variante wird aber heutzutage auch beidhändig gespielt. Allerdings scheint nur die Tochter in der Profiliga zu spielen, denn nur sie durfte die neuen Power-Ranger Schnick-Schnack-Schnuck Pokemon Spongebob Moves aus den Ärmeln zaubern: Regen, Feuer und Wind. Ich sage Euch, die Mutter hatte keine Schnitte gegen das Mädel: Regen lässt die Schere rosten, weicht das Papier auf und löscht das Feuer. Feuer schmilzt die Schere ein, bringt den Brunnen zum kochen und verbrennt das Papier. Und Wind ist der Joker: Der weht nämlich einfach alles weg!

Ich habe jetzt jedenfalls schon Bammel vor meiner ersten Schnick-Schnack-Schnuck-Runde mit meinen Jungs. Am besten fange ich heute schonmal mit dem Training an.

Achso: Und das Ergebnis meines Allergietests: Auf einer Skala von 0 bis 100 bin ich mit 165 Punkten allergisch gegen Sabril. Die Ärztin meinte, ich soll es unter keinen Umständen schlucken. Demnächst werde ich also Handschuhe tragen müssen, wenn ich Jonas seine Medikamente zermörsere und in Wasser auflöse. :-/
 
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   Happy Birthday BLOG
  Kategorie Internet, erstellt am 02.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Fast hätte ich es vergessen - okay, ich habe es vergessen, aber ich reiche es heute mit einem Tag Verspätung nach: Mein Blog ist gestern drei Jahre alt geworden. Genau am 01.04.2005 schrieb ich meinen  ersten Eintrag.

Seit drei Jahren erzähle ich nun hier aus meinem Leben, mal mehr und mal weniger wichtige Dinge, mal witzige Sachen und mal ernste Themen. Mit diesem Eintrag habe ich zusammen nun 264 Mal gebloggt, was bedeutet, dass ich etwa alle 4 Tage, 3 Stunden und 36 Minuten einen Blog-Eintrag schreibe.

Ich danke allen Lesern für das Interesse und wünsche uns gemeinsam weiterhin eine gute Zeit in der Bloggosphäre. :)
 
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Mein erster BLOG Eintrag
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Liebes Tagebuch...
Rundes Blog-Jubiläum
 
   Schmunzel-Spam Nummer 6
  Kategorie Internet, erstellt am 01.04.2008 von Christian Klaproth
 
 
Obwohl ich nicht an der Börse tätig bin, erreichte mich heute ein absolut geheimer Insider-Tipp. Finde ich nett von den Leuten (leider besteht der Absender nur aus einer mir keinen Sinn ergebenden Buchstabenkette), dass sie diesen Profit nicht alleine einfahren möchten, sondern einen Normal-Sterblichen wie mich daran teilhaben lassen wollen. Aber mal zum Inhalt der E-Mail.

KAUF-TIPP DER WOCHE
30% IN 7 Tages
DONNERSTAG 13. Maerz


Mist, heute ist schon der 1. April... habe ich da noch eine Chance einzusteigen?

LESEN SIE DIE NACHRICHTEN

Zu Befehl! Waffenverbot für Kindergartenkinder, Lockerung der Kennzeichnung von genfreiem Futter und Feinstaub-Verbot in Köln. Habe ich was übersehen?

Glücksgraphit Inc. (Anm. d. Red. Name der Firma geändert), eine Wyoming Firma, hat eine Gruppe von Mineralanspruechen in einem bekannten mineraltragendem Gebiet, suedoestlich in British Columbia (B.C.), das fertig ist fuer kommerzial mining.

Mönsch... davon habe ich noch gar nichts in den Nachrichten gehört. Vielleicht kann ich diese Info ja auch an eine Nachrichtenagentur verkaufen.

Graphite: Die Ergebnisse der Arbeit von Fachleuten ausserhalb der Firma hat gezeigt, dass der formlose graphitic Erzinhalt der Glücksgraphit Gruppe ist kommerzial Grade und ist von einer gewerblich nuetzlichen Konzentration. Am Ende des Sommerberichts 2002 das formlose Graphit in dem Gabiet der Glücksgraphit Eigentuemer hat einen Gehalt von 6.667.000 Tonnen.

Sechs Millionen Tonnen! Ist nicht wahr. Und dazu noch kommerziell grade... man stelle sich bloß vor, es wäre kommerziell schief. Nicht auszudenken, was dann mit dem Börsen-Kurs geschehen würde. Apropos! Jetzt mal Butter bei die Fische und Fakten auf den Tisch!

Mit einem laufeuden, Gehalt von 6.677.000 Tonnen kann Glücksgraphit mit einem Lauf der Miene van 475.000 Tonnen jedes der 14 Jahren bediena Ueber die 14-jaehrige Periode dies wuerde erzeugen:
Umsatz $167.544.720
Bergbaukosten $ 53.188.800
Brutto Profitiert $114.355.920
Diese Figuren sind auf einem 9% Ertrag von 6.677.000 Tonnen basiert. Daher waere es 598.734 (Tonnen des Grafits) x $280, U.S., das pro Tonne benutzt wird, gleichend $167.544.720 basiert an pro Tonne gemiened.


Mann, Mann, Mann. Ich lass mich doch hier nicht verkackeiern. Hier mal mein Kauftipp für Euch: Bei Lidl gibt's das Pfund Gehacktes für 1,99 EUR und an der Kasse ein Video Eures Einkaufs direkt gratis dazu! Das nenne ich mal einen Geheimtipp.

Die Millionen nicht locker machend,
Christian
 
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Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Platt!
  Kategorie Privat, erstellt am 22.03.2008 von Christian Klaproth
 
 
Nach dem gestrigen arbeitsreichen Tag bin ich heute ziemlich platt, habe aber endlich mal wieder Zeit gefunden, hier einen Eintrag zu schreiben. Seit gestern haben wir in unserem Garten einen  Spielturm für unsere Jungs zu stehen. Material, Verarbeitung und Aufbauanleitung waren sehr gut, dennoch haben wir einen ganzen Tag mit zwei Mann daran gebaut und sind auch noch nicht ganz fertig. Es fehlen noch die Schaukel-Aufhängungen, für die ich mir erstmal einen 12mm Holzborer organisieren musste. Leider ist nach dem gestrigen Mistwettertag unser Rasen eine einzige Schlamm-Fläche, auf der man eine Leiter nicht richtig stellen kann... und ausserdem regnet und schneit es immernoch. Da kann die Schaukel auch noch einen Tag warten (habe ich beschlossen). Weiterhin werden noch einige Haltegriffe und ein Fernrohr angebracht.

Der bisherige Aufbau wurde auf zahlreichen Fotos dokumentiert, von denen ich einige zu einem  Album zusammengefasst habe. Weitere Bilder (bei hoffentlich besserem Wetter) folgen noch.

 Album "Spielturmbau zu Brabbel"
 
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Jak Rassel
 
   Review: Ratchet & Clank Tools of Destruction (PS3)
  Kategorie Gaming, erstellt am 13.03.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ratchet hat Fell!!! Das ist mir als erstes aufgefallen, als ich den ersten PS3-Auftritt des Galaxie-Retter-Duos bewundern durfte. Was ich zunächst für vorgerenderte Videos gehalten habe, stellte sich als Ingame-Grafik heraus. Was am neuen Ratchet & Clank sofort auffällt: Man gibt sich nicht mehr mit der Art von Tutorial-Level ab, bei der es langsam und gemächlich vor sich geht: Ab der ersten Sekunde wird knallharte Action geboten. Da strömen Gegnerscharen auf den Spieler ein, Riesengegner schiessen einem die Brücke unter den Füßen weg und allerorts explodiert etwas. Während dieser Action vergisst man glatt, die Bolt-Kisten zu zerschlagen, die hier und da verteilt herumstehen. Aber was ist das? Da stosse ich an einen Stapel Kisten, was dazu führt, dass diese physikalisch korrekt zur Seite neigen, umkippen und sich überschlagen. Fantastisch! Was da grafisch / technisch geboten wird, ist sensationell. Alles wirkt noch lebendiger und noch stimmiger, als es bislang bei den PS2- und PSP-Titeln der Fall war.

Und auch den Synchronsprechern merkt man an, dass sie diesen Job mittlerweile etwas länger machen. Die Zwischensequenzen sind unterhaltsam und witzig wie eh und je, aber die Stimmen hören sich noch professioneller an, als noch bei den vergangenen Titeln. Auch die musikalische Untermalung trägt wieder hervorragend zur Gesamtatmosphäre bei. Während man einen Piraten-Unterschlupf umkrempelt, läuft im Hintergrund ein Thema, dass sich entfernt nach Pirates of the Carribean anhört. Einfach genial!

Spielerisch ist Ratchet & Clank recht umfangreich ausgefallen. Insgesamt 18 Planeten in 3 Galaxien gibt es zu absolvieren, wobei man wieder bestimmte Abschnitte erst später zu sehen bekommt, wenn man mit einem besonderen Item zurückkehrt. Flächenmäßig sind die einzelnen Levels bis zu doppelt so groß, wie die Planeten bei den PS2-Spielen waren. Für die Langzeit-Motivation gibt es diesmal auch wieder Platinbolts und Stil-Punkte zu sammeln (von letzteren knapp doppelt so viele wie sonst). Zusätzlich kann man noch Trophäen und 6 Teile eines geheimen Gadgetron-Plans sammeln, um an eine geheime Waffe zu kommen. Lediglich einen Online-Modus gibt es nicht mehr. Mein Eindruck bei den PS2- und PSP-Titeln war allerdings auch, dass der Online-Modus eher wenig genutzt wurde, da man selten mehr als 10 Spieler online getroffen hat.

Die Story des Spiels beleuchtet die Vergangenheit von Ratchet, dessen Volk und den geschichtlichen Ereignissen, die dazu geführt haben, das Ratchet vermutlich der letzte Lombax seiner Art ist. Das Ende des Spiels deutet dabei mehr als alle anderen Teile auf eine Fortsetzung hin! Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. :-)

Bei den integrierten Mini-Spielchen (Schlösser knacken, Elektronik reparieren, Löcher in Wände brennen) zeigen die Macher von Insomniac Games eindrucksvoll, wie man die Bewegungssensoren des Sixaxis-Controllers gekonnt (nicht übertrieben, aber auch nicht aufgesetzt) in ein Spiel integrieren kann.

Alles in allem das beste Ratchet & Clank aller Zeiten! Auf einer Skala von 0 bis 100 würde ich dem Spiel 92 Punkte geben. Abzug gibt es für die ungewohnt schlecht steuerbaren Shooter-Level-Einlagen und die weniger kreativen Waffen, aber irgendwie gab es ja alles auch schonmal.
 
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NextGen hält Einzug: PS3 vs. XBox360
Review: Ratchet & Clank Size Matters (PSP)
Neues von Ratchet und Clank
Folgebeiträge...
Clanks erstes Solo-Abenteuer
Trophäensammler
Review: Super Stardust HD (PS3)
Ratchet ohne Clank
Review: Eye of Judgment (PS3)
Review: LittleBigPlanet (PS3)
Review: Flock! (PS3)
Review: Uncharted 2 (PS3)
Review: Darksiders (PS3)
Review: Söldner-X 2 Final Prototype
Review: DeathSpank (PS3)
 
   Schmunzel-Spam Nummer 5
  Kategorie Internet, erstellt am 07.03.2008 von Christian Klaproth
 
 
Tanja scheint mich zu mögen, denn sie hat mir (erneut) eine Email geschickt, mit der sie mich auf eine ganz tolle Online-Community hinweisen möchte, ach was sage ich da, sie hat mich direkt eingeladen! Aber lest selbst, was sie mir schreibt:

Tanja hat Dich ins RotlichtVZ eingeladen!
Sofort einloggen und auf einen Schlag vernetzt sein. Suchen, finden oder
einfach rausfinden, wer mit Dir sex daten möchte. Leichter als SMS, schöner als
eMail und noch dazu Deine Kontakt-Zentrale (für Frauen und Männer).

Klicke auf diesen Link, um Deine Einladung abzuholen: ...


Liebe Tanja,

Dich schickt ein Engel. Gerade heute habe ich ein leichtes Ziehen auf dem rechten Ohr und dachte gerade über die Möglichkeit einer Rotlichtbetrahlung nach, da erreicht mich Deine Email. Ich hätte nie zu wagen geglaubt, dass es zu dem Thema Rotlicht eine eigene Online-Community gibt. Nun freue ich mich schon auf Testberichte und den Erfahrungsaustausch zu Rotlichtlampen. Als ich unsere Rotlichtlampe bei meinem Sohn anwenden wollte, der im Bettchen lag, stellte sich heraus, dass bei unserem Modell das Stromkabel länger sein könnte! Meine bisherigen Versuche eine Rotlicht-Community zu finden, scheiterten daran, dass mir Suchmaschinen dazu immer unpassende Treffer angezeigt haben, auf denen es irgendwie nicht um Rotlichtlampen ging. Damit die Community aber noch recht lange existiert, noch ein kleiner Hinweis, den ich als treusorgender Internetnutzer loswerden möchte: Nach  letzten Meldungen werden Internet-Seiten mit "VZ" im Namen nämlich der Reihe nach abgemahnt. Wäre ja schade, wenn Deine Seite bald schon wieder dicht machen muss. Was Du mit Sex-Daten meinst, habe ich noch nicht verstanden. Ich hoffe doch, dass in der Community überwiegend anonym Daten ausgetauscht werden. So, werde jetzt gleich mal meine Einladung abholen, und hoffe, Du bist mir nicht böse, dass ich auf Deine bisherigen 37 Einladungen für das Nachbarschaftsnetzwerk einsamer Hausfrauen nicht reagiert habe. :-) :-)

Rot leuchtende Grüße,
Christian
 
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Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam
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Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Matrix Ping Pong
  Kategorie Internet, erstellt am 05.03.2008 von Christian Klaproth
 
 
Es ist schon ziemlich alt (in Internet-Zeitrechnung sogar uralt, nämlich über 2 Jahre), aber ich bin erst letztens drüber gestolpert und finde es absolut genial. Daher hier, für alle, die es noch nicht kennen, und für mich, der es sich gerne nochmal und nochmal anschaut: Matrix Ping Pong. :)

 
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   Schmunzel-Spam Nummer 4
  Kategorie Internet, erstellt am 28.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Heute fand ich einen Brief einer mir bis dato unbekannten und mysteriösen Galina in meinem Email-Eingang, den ich auszugsweise hier zitieren möchte.

Hallo. Uber meinen Brief verwundere sich bitte nicht! Wahrscheinlich verwundertest du dich wenn diesen Brief bekommen hat? Ich sah deinen account auf der deutschen Web-Seite der Bekanntschaften. Die Web-Seite heisst " Singles. Friend " oder "Parship". Du hast dort die Registrierung.?

Hallo Galina, wie Du richtig vermutest, wundere ich mich etwas über Dein Schreiben. Auf den von Dir genannten Web-Seiten bin ich nicht registriert, aber umso schöner, dass Du dennoch einen Weg gefunden hast, mir zu schreiben!

Ich habe entschieden, den Brief fur dich zu schreiben. Moglich konnen wir die prachtigen Beziehungen schaffen? Eben wird unsere Bekanntschaft vom grossen Gluck moglich sein. Ich will daran glauben. Viele Leute suchen seine Liebe und das Gluck. Eben wird unsere Bekanntschaft vom Anfang der Liebe moglich sein. Ich will die ernsten und vorliegenden Beziehungen haben. Ich denke dass du Mann mit dem ich bist ich kann glucklich sein.

Ähm, Galina, da muss ich Dich enttäuschen, ich bin nämlich glücklich verheiratet...

Ich rege auf mich wenn ich diesen Brief fur dich schreibe. Ich will dass du mir glaubst. Ich suche die vorliegende Liebe. Ich will dass du
mir geantwortet hast. Schreibe mir die Antwort. Du kannst sehen dass wir die ernsten und grossen Gefuhle schaffen konnen.


Ui, nun beruhig Dich bitte erstmal. Du steigerst Dich da in etwas hinein... Ich glaube Dir ja, dass Du eine Liebe suchst, aber es liegt eben keine vor. Und geantwortet haben kann ich Dir noch nicht, da ich ja soeben erst Deinen Brief erhalten habe. Momentan sehe ich keine grossen Gefühle, ich sehe grosses Kino. Ich befürchte, ich verstehe Dich nicht ganz.

Ich studierte deutsch in der Schule und das College. Du verstehst meinen deutsch? Ich werde mich bemuhen, richtig auf deutsch zu schreiben. Ich will dass du mich verstehst.

Erstes Semester, was?

Was du uber mich ausfuhrlich erfahren wolltest? Ich will dass du uber mich mehr erfahrst. Ich werde uber mich erzahlen. Ich werde mich bemuhen, auf deine Fragen zu antworten.

Du, Galina, nichts für ungut, aber im Prinzip möchte ich nichts weiter über Dich erfahren. In unserem Land kann es als Unhöflichkeit ausgelegt werden, wenn man sich jemandem so aufdrängt. Andererseits: Du hast Deinen ganzen Mut zusammengenommen, um ausgerechnet mir zu schreiben, da möchte ich Dir doch die Chance geben, Dich näher vorzustellen. Wer bist Du denn eigentlich genau?

Ich die russische Frau.

Ach die? Mach keinen Quatsch!

Ich lebe in Lettland. Meine Stadt Riga. Es ist Hauptstadt in Lettland. Wahrscheinlich weisst du meine Stadt? Ich lebe eine. Ich habe die kleine Wohnung. Ich miete diese Wohnung. Meine Eltern leben neben mir, im benachbarten Haus. Ich helfe seinen den Eltern wenn ich eine solche Moglichkeit habe. Ich habe die Bruder und der Schwestern nicht. Nur der Cousin und die Cousine.

Ja, das ist doch mal schön so mit der ganzen Familie... alle beisammen...

Ich habe die Grossmutter und den Grossvater. Sie leben in Portugals. Sie sind in Portugals 10 Jahre ruckwarts abgereist. Moglich kann ich die Grossmutter und den Grossvater kurz danach auch besuchen.

Das tut mir aber Leid. Vielleicht hätte jemand Deinen Grosseltern sagen sollen, dass sie besser vorwärts abgereist wären, dann wären sie vielleicht auch schon angekommen.

Ich arbeite in der Handelsfirma. Der Verkauf der Buchproduktion. Ich arbeite vom Buchhalter. Ich bin Vom Helfer des Hauptbuchhalters. O, mein Vorgesetzte die sehr strenge Frau. Aber rechtmassig. Wahrscheinlich gefallt mir meine Arbeit. Mir ist es einfach interessant. Ich habe das grosse Gehalt nicht. Bei den Frauen das Gehalt klein. Auch ist viel es Arbeitlosen. Immer kann man den neuen Arbeiter auf einen beliebigen Arbeitsplatz finden. Und deshalb zahlt unsere Leitung das grosse Geld nicht. Aber das Geld ist wichtig fur mich nicht.

Das ist ja alles furchtbar interessant. Ich könnte Dir noch stundenlang zuhören. Leider hat mein Weihnachtsmannkostüm für übernächstes Jahr ein kleines Loch unter der rechten Achsel, das dringend gestopft werden muss. Ich werd' dann mal...

Meinen hat der Vater die staatliche Rente in diesen Moment. Er arbeitet nicht. Meine Mutti arbeitet in der gesellschaftlichen Organisation. Sie untersucht die naturlichen Erscheinungen. In der Kindheit kam ich sehr oft auf die Arbeit zur Mutti. Mir war es interessant dass zu sehen geschieht mit den naturlichen Erscheinungen. Wie das Wetter andern wird. Wenn der Regen wird.

*gähn* (Anm. d. Autors, also von mir: Ich lasse jetzt die nächsten 4 Absätze weg, in denen sich Galina über die Liebe und die Einsamkeit auslässt.)

Warum ich suche Mann in Deutschlands? Du willst daruber fragen? Ich glaube dass fur die Liebe und das Gluck existiert der Hindernisse und der Entfernungen nicht. Meine Freundin beratete mir, nach dem Mann in Deutschland zu suchen. Es ist meine beste Freundin. Wir sind noch von der Schulzeit befreundet. Ich und sie lernten in einer Schule. Fruher lebten wir in einem Haus. Auch waren unsere Eltern von den Familien befreundet. In diesen Moment lebt meine Freundin in Deutschland. Die Stadt B-Baden. Sie lebt in Deutschland zwei Jahre. Meine Freundin hat den deutschen Mann verheiratet. Sie hat den deutschen Mann im Internet gefunden. Sie hat seinen geliebten Mann gefunden. Sie haben im Internet kennengelernt. Sie ist in Deutschland zu seinem dem Mann abgereist. Sie haben liebgewonnen. Meine Freundin hat ein Problem wenn sie in Lettland lebte. Sie und die Eltern gerieten in die Autokatastrophe. Es war schrecklich. Meine Freundin und ihre Mutti hat ubergelebt. Und ihr Vater ist umgekommen. Meine Freundin hat die Verletzung bekommen. Sie hort nicht und sagt in diesen Moment nicht. Sie konnte nicht lange zum guten Leben zuruckkehren. Aber rechtzeitig hat sie die Krafte, um gefunden, zu beginnen, sich zu leben und zu freuen. Sie hat seine Liebe gefunden. Ihr Mann hort nicht und sagt auch nicht. Sie sind Mann und die Frau jetzt. Meine Freundin und Mann sind zusammen sehr glucklich. Ich bin froh dass meine beste Freundin in diesen Moment glucklich ist.

Nimm mir das nicht übel, ich frage nur, weil ich es verstehen möchte: Deine Freundin wurde nach einem Autounfall in Lettland taubstumm und fand einen taubstummen Mann in Deutschland, den sie dann allerdings verheiratet hat. Ja aber an wen denn? Die beiden hätten doch zusammengepasst? Das ist ja alles so tragisch, aber was hat das Ganze jetzt mit uns zu tun? (Anm. d. Autors, also von mir: Ich lasse jetzt die nächsten 3 Absätze weg, in denen sich Galina über ihre Freundin, die Liebe und Träume auslässt.)

Ich werde deinen Brief warten. Dein Brief wird mich glucklich machen. Versprich, zu antworten!!! Ich bin obligatorisch ich werde antworten. Ich werde dir die Fotografie schicken. Ich schreibe den Brief dir. Ich gehe im Internet - Cafe selten. Meistens verwende ich Das Internet in der offentlichen Bibliothek oder in supermarket. Ich habe dir den Brief von anderem allgemein e-mail geschrieben.

Schreibe mir die Antwort auf meinen personlich e-mail.
Meinen personlich E-mail: ???@yahoo.com
Deine Galina


Liebe Galina, ich danke Dir für Deinen ehrlichen und umfangreichen Brief. Leider bin ich zwischenzeitlich eingeschlafen und kann Dir nicht mehr antworten. Aber Du bist ja obligatorisch und wirst das schon wegstecken. Hier in Deutschland warten noch etliche Männer-Herzen, die es zu erobern gilt. Und falls Du Dich von der ganzen Schreiberei auch mal erholen möchtest, dann reise doch rückwärts nach Portugals, vielleicht haben wir dann die nächsten 10 Jahre Ruhe vor Dir!

Missachtungsvoll,
Christian
 
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Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Teil 2
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   Hebelwirkung
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 25.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Am Sonntag gab es schon wieder eine Premiere: Niklas war mit seinem Papa zum ersten Mal im Schwimmbad. Nachdem Niklas in den letzten Wochen schon häufiger duschen war und es ihm sichtlich Spaß bereitete, hielten wir die Zeit für gekommen, die Schwimmflügel einzuweihen. Dabei standen die Chancen auf einen harmonischen, spaßigen Schwimm-Sonntag zunächst nicht gut: Niklas hatte bis kurz vor 10:00 Uhr noch nicht sein übliches Vormittagsgeschäft verrichtet, zumal er an einigen Tagen bis dahin schon einen Doppelmöck abgeliefert hat. Papa schickte ein Stoßgebet gen Himmel, dass die Schwimmwindel hält und es nicht zu einem kompletten Plantschbecken-Räumung kommen wird. Aber die Sorgen waren unberechtigt. Das Schwimmbaderlebnis war vermutlich so aufregend, dass Niklas darüber alles andere vergessen hat.

Das erste Highlight war die Familienumkleide: Nachdem ich Niklas fertig umgezogen hatte und selber gerade mit blankem Hintern in der Umkleide stand, entdeckte mein kleiner Physiker-Sohn den Hebel, der die Tür-Verriegelung zu beiden Seiten öffnete. Sehr zur Belustigung der wartenden Familie, die auch in die Familienumkleide wollte. Eine verzwickte Situation übrigens: Reflexartig möchte man gewisse Stellen verdecken, dann möchte man eigentlich die Türen wieder schliessen, merkt dann aber, dass man ja als erstes den Niklas vom Hebel wegbekommen muss, weil ein Schliessen der Türen sonst nicht viel bringt. So musste ich Niklas mit einem Keks bestechen, damit er auch ja den Hebel in Ruhe lässt.

Während Niklas in der heimischen Badewanne Kapitän ist und den Ton angibt, hatte er doch einigen Respekt vor den Ausmaßen und den Wassermassen des Plantschbeckens. Sein anfangs ängstliches Festhalten und kurzes Weinen verschwand sofort, als er bemerkte, dass es richtig Spaß machen kann, den Papa mit Wasser vollzuspritzen. Nach einiger Zeit hatte sich Niklas auch daran gewöhnt, dass man im Wasser nicht so schnell laufen kann. Zum Schluß hatte er sich von anderen Kindern abgeschaut, dass man den Kopf unter Wasser tauchen kann, und so musste ich einige Male flink zupacken, wenn Niklas der Meinung war, er müsse die Düse am Boden des Beckens mit den Händen untersuchen.

Nach einer Pause und nachdem Niklas einem größeren Jungen erstmal gezeigt hat, wie man Becher und Bälle stapeln kann (Niklas ist Meister im Stapeln), waren dann auch schon knapp 1 1/2 Stunden rum, und wir mussten gehen. Nicht einfach, unsere Bade-Tasche, den Kleider-Bügel, ein paar Schuhe und die Eintrittskarte zu tragen, nach einer der wenigen freien Familienumkleiden zu suchen und dabei den Niklas auf den rutschigen Fliesen an der Hand zu halten. Ich kann Euch sagen... Den Tür-Hebel hatte ich mit der Tasche verdeckt! Auf der Rückfahrt hat es übrigens keine 2 Minuten gedauert, bis Niklas vor Erschöpfung im Autositz eingeschlafen ist.
 
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Frauenrunde
Von Chefköchen und anderen Sensationen
Niklas der Hausmann
Niklas und Jonas sind da!!!
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Nicht die Mama!
Besitzergreifend
Zuwendungserschleichend
Einfach mal abhängen...
Neulich im Kindergarten...
 
   Altlasten
  Kategorie Gaming, erstellt am 20.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Nach der Anschaffung einer (nicht PS2-kompatiblen) PS3 muss nun die Altkonsole (und auch die PS2-Spiele) weg. Bis sie als Retro-Konsole an Wert gewinnen wird, werden wohl noch schätzungsweise zwei bis drei Dekaden ins Land gehen. Von daher trenne ich mich jetzt von dem Zeug, bevor ich es es jahrelang in einer Kiste aufbewahre. Ausserdem hatte ich meiner Frau versprochen, die alte Konsole abzuschaffen, wenn eine neue angeschafft wird. Von daher gesehen, hänge ich dem Plan schon etwas hinterher. *hüstel*

Jedenfalls läuft zur Zeit eine  Auktion bei eBay, in der man meine PS2-Sammlung (inkl. viel Zubehör und jeder Menge Spielen) ersteigern kann. Wer also eine top-gepflegte und 100% funktionstüchtige PS2 sucht, der ist zum Mitbieten eingeladen.
 
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NextGen hält Einzug: PS3 vs. XBox360

 
   Frauenrunde
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 19.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Gestern war Premiere. Ich war mit Niklas ALLEINE in seiner Klettermax-Krabbelgruppe. ALLEINE unter Frauen. Ein anderes männliches Wesen war noch mit von der Partie, aber der war erst 4 und selber Teilnehmer der Krabbelgruppe. Ansonsten waren geschätze 15 Frauen im Alter von 1 bis 50 Jahren dabei. Das war schon komisch. Da saßen diese Frauen und redeten miteinander, einige kannten sich schon, und selbst wenn nicht, dann gibt es immer ein Thema. Aber wenn ich ehrlich bin, dann habe ich es mir vorher sogar noch etwas schlimmer ausgemalt, als es dann tatsächlich war. Niklas hat mich gerettet und mit seiner Ordentlichkeit für Unterhaltung gesorgt. "Daaa! Daaaaa! Daaaahaaaaaa!", hat er geschrien, als er einen kleinen Staubflusen auf dem Boden entdeckte. Den musste ich natürlich entfernen, weil so lange bleibt der Niklas dann stehen und ruft weiter.

Ansonsten ist diese Krabbelgruppe toll, bzw. der Raum, in dem das stattfindet. Alles ist mit unterschiedlichen weichen Matten ausgelegt, die zum Klettern und (weich) Hinfallen animieren. Niklas hatte jedenfalls seinen Spaß und Papa hat ein paar kleine Mädchen vergrault, indem er sie angelacht hat. Für einige der Kinderchens in der Gruppe, war es sichtlich ungewohnt, dass dort ein Papa dabei war. Beim Umziehen vor dem Raum (Schuhe aus, Hose aus, Laufsocken an) waren Niklas und sein Papa das Flüsterthema Nummer 1. *g*

Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Mal.
 
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Von Chefköchen und anderen Sensationen
Niklas der Hausmann
Niklas und Jonas sind da!!!
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Hebelwirkung
 
   Format der Zukunft?
  Kategorie Gaming, erstellt am 18.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ist die Entscheidung um das Datenträger-Format der Zukunft nun gefallen? Eine der letzten Hochburgen der HD-DVD hat nun  aufgegeben. Toshiba wird seine Produktion von HD-DVD-Laufwerken runterfahren und keine Gelder in Neuentwicklungen stecken. Schlechte Zeiten für alle, die sich ein HD-DVD-Layufwerk zugelegt haben, wird es zukünftig wohl immer weniger neue Filme für dieses Format geben. Letztens ist ja schon Warner abgesprungen und hatte bekanntgegeben, zukünftig nur noch Filme auf Blu-ray Disc (BD) herauszubringen. Auch hierzulande bekam man den Format-Krieg in Form von Anzeigen zu spüren: Die planetare Elektronik-Kette nahm HD-DVD-Geräte für 150 EUR in Zahlung und packte zudem 8 Blu-ray Filme dazu, wenn man sich für einen neuen Blu-ray Player entschieden hat. Weltweit haben bereits einige Ketten HD-DVD-Angebote aus dem Programm genommen.

Ich bin bereits sehr gespannt, wie Microsoft darauf reagieren wird. Auch deren kürzliche  Preissenkung des externen HD-DVD Laufwerks auf unter 100 EUR konnte das Format nicht retten. Allerdings war Microsoft clever: Die XBox360 kommt mit einem normalen DVD-Laufwerk daher. Microsoft könnte also auch ein externes Blu-ray-Laufwerk anbieten, um nicht den HD-Anschluss zu verlieren. Sony ist mit der PS3 ein höheres Risiko eingegangen, da das Blu-ray-Laufwerk bereits fest eingebaut ist. Allerdings hat Sony mit der UMD ja auch schon Erfahrung darin, was es bedeutet, ein neues Format auf den Markt zu werfen und damit (was zumindest den Film-Bereich angeht) zu scheitern. Mal schauen, was zukünftige Entwicklungen noch so alles bringen. Bevor nun zumindest die Blu-ray die DVD ablöst, müssten sich erstmal flächendeckend HD-Fernseher durchsetzen und die Blu-ray Preise etwas sinken, und das wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
 
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NextGen hält Einzug: PS3 vs. XBox360

 
   Von Chefköchen und anderen Sensationen
  Kategorie Privat, erstellt am 13.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines 19 Monate jungen Kleinkindes und die Kreativität seiner Mutter führen dazu, dass ich mein Abendbrot nun schon von meinem Sohn zubereitet bekomme. Er versuchte sich als erstes an einer eigenen Interpretation einer Bolognese-Sauce, die auch sehr gut geschmeckt hat, wobei ich mir bei Niklas' Gesichtsausdruck nicht sicher bin, ob er nicht dabei dachte: "Häh, häh, und ich verrate Dir nicht, dass ich gerade in die Sauce gesabbert habe!!". Vielleicht war es aber auch genau diese Nuance an Zutat, die die Sauce zu etwas besonderem gemacht hat. ;)

Kein Wunder, dass der Niklas bei uns nun kochen muss, hängt doch seine Mutter neuerdings nur noch am Fenster und wartet darauf, dass einem gewissen Herrn Pitt der Treibstoff just vor unserer Haustür ausgeht und er mit unserer Alize-Flatrate einen Anruf tätigen möchte. So zumindest meine Vorstellung, denn eines Abends steht meine Frau mit vorgeschobener Unterlippe und Dackelblick vor mir, um dann den Finger vorwurfsvoll Richtung Fernseher zu richten, wo gerade der neue Alize-Werbespot mit Brett Pitt läuft und zu sagen: "Wir haben doch auch Alize!". Ts ts.

Um nun nicht den Zorn meiner besseren Hälfte auch mich zu lenken, möchte ich auch gerne von mir und meinem Fleck auf dem Oberhemd berichten: Am Montag war ich etwas in Eile, um rechtzeitig als Dozent zu einer Schulung zu kommen. Nach der Rasur habe ich den Aftershave-Balm etwas zu schwungvoll in mein Gesicht befördert, so dass ein kleiner Tropfen auf mein Hemd kleckerte. Kritiker könnten nun zu Recht hinterfragen, wieso ich denn mein Oberhemd schon vor Beendigung meiner Körperpflege angezogen hatte. Kleinigkeiten! Durch kurzes Wischen und Rubbeln stellte ich also fest, dass der Fleck nicht zu entfernen war (im Gegenteil!) und fragte meine Frau, ob der Fleck denn im Laufe der Zeit raustrocknen würde, was sie verneinte und wissenschaftlich mit der Aussage fundierte, dass da ja Fett im Balsam enthalten wäre. Durch ein Experiment wollte ich dieses Axiom widerlegen und hing mein Hemd auf einem Bügel auf. Am Dienstag (zweiter Tag der Schulung) konnte ich den Fleck am Morgen nicht mehr erkennen, zog das am Vortag versaute Hemd an und ging mit einem wissenden Grinsen in die Küche, wo meine Frau mit der Zubereitung des Frühstücks beschäftigt war. Ohne "Ätsch" aber mit einer gewissen Satisfaktion wollte ich ihr zeigen, dass der Fleck über Nacht rausgetrocknet sei, was sich allerdings als Fehlinformation herausstellte. Zwar war der Fleck nicht mehr so stark zu sehen, wie am Vortag, aber er war noch da, was mir dann auch einleuchtete (bzw. die Deckenlampe in der Küche leuchtete es mir), da ich zuvor im dunklen Schlafzimmer nach dem Fleck gesucht habe und ihn im funzeligen Licht der Flurbeleuchtung nicht erkannt habe. Hömpf.
 
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Niklas der Hausmann
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Frauenrunde
Hebelwirkung
 
   Niklas der Hausmann
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 08.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Auf diesen Moment warten Eltern sehnsüchtig (zumindest wir warten darauf): Die Kinder entlasten die Eltern (primär die Mama) und helfen im Haushalt mit. Müll rausbringen, Zimmer aufräumen, Auto waschen... solche Dinge eben. Niklas überspringt direkt die leichteren Aufgaben und widmet sich den Böden. Neuerdings schwingt er den Sauger und ist dabei stolz wie Oskar. Würde der Sauger nicht so einen Lärm machen und dabei auch noch ziemlich viel Strom verbrauchen, dann könnte man den Niklas den lieben langen Tag saugen lassen.

Aber Niklas kann auch noch andere neue Dinge: Neben dem bereits erwähnten festhalten (alias Kuscheln) hat er auch an seiner Sprache gearbeitet. Er setzt schon gezielt ein "Baaahh?" ein, wenn er einen Ball meint. Er hat schon raus, dass seine Eltern ihm schneller ihre Aufmerksamkeit bitten, wenn er auf etwas zeigt und dazu "Daaa! Daaa! Daaa!" ruft. Das kann dann "Schau mal" oder "Gib mal" heissen. Rätseln muss ich noch, was er mit "Tickeltika" meint. Manchmal hört es sich auch mehr wie ein "Tckltka", wenn er es ganz schnell ausspricht. Wir schätzen, dass es nun nicht mehr lange dauern kann, bis er sich schon mit ersten Worten verständlich machen kann.
 
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Piraten-Jak und Super-Nik
Erste Worte eines Umzugshelfers
Niklas und Jonas sind da!!!
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Von Chefköchen und anderen Sensationen
Frauenrunde
Hebelwirkung
Nicht die Mama!
Gute Manieren... HÄH?
 
   Jonas in der Zeitung
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 07.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Am gestrigen Mittwoch erschien in der  Neues Deutschland unter dem Titel  "Wichtig ist der Augenblick" ein Artikel über die Karnevalsfeier im  Kinderhospiz Regenbogenland. Der Artikel enthält zwei Absätze, in denen es um Jonas, Niklas und seine Eltern geht (ich berichtete ja schon, dass wir ein Interview gegeben haben). Ich finde den Artikel wirklich sehr schön geschrieben. Zur Krönung enthält er auch noch ein Foto von Jonas als Pirat.

Ich warte zur Zeit noch auf eine Genehmigung des Autors, dass ich den Artikel zumindest auszugsweise hier veröffentlichen darf. Besonders lobend möchte ich die ND-Redaktion erwähnen, die mir nach nur wenigen Minuten auf meine Anfrage hin den Artikel als PDF-Datei zugeschickt hat.
 
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Halt Pohl!
Piraten-Jak und Super-Nik
Niklas und Jonas sind da!!!
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Jak Rassel
Kein Reflux, kein Dünndarm-Problem
Jonas ist ein Engel
 
   Halt Pohl!
  Kategorie Privat, erstellt am 05.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Wie bereits angekündigt hatten wir am Rosenmontag den Karnevalszug unmittelbar vor der Haustür. Nach langem Überlegen haben wir uns dazu entschlossen, den Niklas kurz vor Beginn des Umzuges zu wecken, was seinen üblicherweise dreistündigen Mittagsschlaf auf eine Stunde reduzierte - was nebenbeigesagt zu einem knatschigen Nachmittag führte. Jonas haben wir - die goldene Regel der Jonashandhabung befolgend (Wecke NIEMALS einen schlafenden Jonas!) - schlafen gelassen, und so hat er trotz des Lärms den Umzug komplett verschlafen.

Da das Wetter nicht mitspielte, und es wie aus Kübeln geschüttet hat, und es zudem auch noch eisig kalt war, zogen wir Niklas seinen Schneeanzug an, was leider dazu führte, dass das Super-Baby-Kostüm nicht mehr gepasst hat. So ist Niklas also als Kind im Schneeanzug verkleidet auf den Umzug gegangen. Papa war mit einem riesigen Clowns-Hut und einer roten Nase ausgestattet.

Hier ein guter Tipp, wie man an viel Kamelle kommt: Einfach mit einem unheimlich süßen Kind - wie zum Beispiel dem Niklas - am Strassenrand stehen. Die Kamelle (und sonstige Goodies wie Sitzkissen, Bälle oder rasselähnliche Klatschen) wird an einen herangetragen und persönlich überreicht. :) Etwas Kondition muss man aber schon mitbringen, denn auch ein 12-Kilo-Niklas wird nach einer halben Stunde ziemlich schwer.

Apropos schwer: Meine Frau hat dem Niklas etwas absolut wunderbares beigebracht. Ein kurzes "Halt Dich fest!" reicht aus, damit der Niklas mich mit beiden Armen umfasst. Zwar entlastet das nicht im geringsten, es beflügelt aber ungemein und verleiht frische Kräfte, denn man kann sich dabei herrlich einbilden, der Niklas würde einen umfassen und kuscheln. :)

Der Karnevalsumzug war dann recht zügig schon vorüber, womit wir leider dem knatschigen Nachmittag länger als geahnt ausgesetzt waren. Aber zum Glück gab es für den Niklas noch mehr zu sehen: Keine 15 Minuten nach dem Umzug kamen zwei Männer mit so tragbaren Puste-Gebläsen und beförderten die auf den Gehwegen liegen gebliebene Kamelle auf die Strasse wo direkt im Anschluss drei Reinigungswagen drübergefahren sind. Lastwagen gucken ist ja ganz großes Kino! Gleich nach Bus gucken. *g*

Achso, und etwas gelernt haben wir auch noch. In unserem Stadtteil von Mönchengladbach lautet der  Narrenruf weder Helau noch Alaaf, dafür aber "Halt Pohl", was soviel heisst wie "Halt die Stange". Nunja... kein Grund gleich umzuziehen, aber Helau gefällt mir besser.
 
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Piraten-Jak und Super-Nik
Jäcken-Stress beim Stillstuhlkauf
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Jonas in der Zeitung
Karneval 2009
 
   Piraten-Jak und Super-Nik
  Kategorie Privat, erstellt am 01.02.2008 von Christian Klaproth
 
 
Am Dienstag Nachmittag waren wir zu Gast im  Kinderhospiz Regenbogenland, um dort zusammen mit den Jungs und anderen Kindern Karneval zu feiern. Die Stimmung war einfach wundervoll und dank der zahlreichen ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter, die sich rührend um die Kinder gekümmert haben, konnten wir Eltern auch mal in Ruhe einen Kaffee trinken und uns unterhalten. Der Niklas war im Prinzip während der ganzen drei Stunden eine Dauerleihgabe an die Mitarbeiter des Hospizes.

Niklas war als Super-Baby verkleidet. Da seine Fortbewegung immer mehr in Richtung Rennen geht, flatterte sein Cape auch ab und an schon ordentlich. Jonas war als Pirat Jak verkleidet, wobei sein Stoppelbart mit der Zeit verschwunden ist. Bei Papa ist das ja eher andersherum. Mit der Zeit nimmt der Bart zu.

Mittendrin haben wir sogar ein Interview für einen Reporter gegeben, der auch von Jonas ein Foto gemacht hat. Er wollte wissen, ob das Fröhlichsein und Jonas' Behinderung zusammenpassen. Eigentlich eine komische Frage, wenn man sich den Jonas angeschaut hat. Je lauter andere Kinder oder Erwachsene gelacht haben, desto fröhlicher war auch Jonas und hat bis über beide Ohren gestrahlt. Bislang habe ich allerdings noch nichts gehört, ob und wo es einen entsprechenden Artikel gegeben haben soll. Mal abwarten.

Das nächste Karneval-Highlight steht uns am (Rosen-)Montag ins Haus... oder besser gesagt vor dem Haus, denn der Neuwerker Karnevalszug führt genau auf der Straße vor unserem Haus entlang. Wir werden berichten.
 
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Halt Pohl!
Jonas in der Zeitung
Niklas der Hausmann
Karneval 2009
 
   Eine runde Sache
  Kategorie Privat, erstellt am 27.01.2008 von Christian Klaproth
 
 
Gestern waren die Jungs mit ihren Eltern auf dem XXsten Geburtstag ihrer Oma (ich glaube, ich darf nicht schreiben, dass sie ein halbes Jahrhundert hinter sich gebracht hat), auf dem man eindrucksvoll erkennen konnte, dass die kapazitären Grenzen einer Wohnung durch eine Vielzahl von Gästen schnell erreicht werden können. Im Klartext heisst das, dass die knapp 30 Gäste plus deren Kinder für ordentlich Wirbel gesorgt haben, so dass Niklas und Jonas voll in ihrem Element waren. Jonas, dessen Therapiestuhl wir dabei hatten, hat streckenweise sehr viel gelacht, weil er ja auf Krach und Leute steht, und Niklas fand es ganz großartig, die anderen Gäste mit seinen Späßen zu unterhalten. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Drei warme Hauptgerichte, plus kaltes Buffet, plus Salate, Kuchen und Pudding konnten bis zu unserer Abreise nicht gänzlich vernichtet werden.

Als Geschenk brachten wir einen Original-Klaproth mit. Nicht Öl auf Leinwand, aber dafür Wasserfarbe auf Papier. In einem technisch hoch aufwendigen Verfahren ist es gelungen, Abdrücke von Niklas Hand (Jonas kann seine Hand auf Kommando leider nicht öffnen) und Jonas Fuß (Niklas wäre zu kitzelig am Fuß) sowie der elterlichen Daumen abzunehmen. Das hier dargestellte Exemplar hat es nicht in die Endausscheidung geschafft. Drei dieser Unikate haben wir erstellt, eines haben wir verschenkt, eines behalten wir und das dritte wird an den Meistbietenden versteigert. :)
 
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   Schrecksekunde
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 24.01.2008 von Christian Klaproth
 
 
Kurzer Schreckmoment gestern Nachmittag: Jonas hat während des Schlafens starkes Nasenbluten. So stark, dass sich durch ein doppelt gelegtes Handtuch und durch den Bettbezug auf der Matraze ein etwa handtellergroßer Blutfleck gebildet hat. Ich befürchte, dass sind die Situationen, die wir bewältigen müssen, weil Jonas Medikamente mit so starken Nebenwirkungen gegen seine Epilepsie nehmen muss. Das Ergenyl mindert die Blutgerinung, und so kann ein "normales" Nasenbluten ziemlich schockierend sein. Nachdem meine Frau Rücksprache mit dem Krankenhaus gehalten hat (Jonas schafft es nicht nur, Tage zu erwischen, an denen der Kinderarzt geschlossen hat, er trifft auch die Mittagspause!), konnten eine paar Nasentropfen und eine spezielle Lagerung die Blutung stillen. Bis heute morgen hat Jonas auch nicht nochmal aus der Nase geblutet, so dass wir erstmal davon ausgehen, dass tatsächlich nur ein kleines Äderchen geplatzt ist. Wir sind allerdings in erhöhter Alarmbereitschaft, um ggf. doch noch ins Krankenhaus zu fahren.
 
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Jakisfaction!
Jonas bekommt nun Sabril
Diesmal kein Sonntag
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Ich bin Legende
  Kategorie Privat, erstellt am 15.01.2008 von Christian Klaproth
 
 
Dank der babysittenden Oma von Niklas und Jonas konnten wir - das sind die gestressten Eltern - einmal einen Abend kinderfrei und ausserhäusig verbringen. Nachdem ich verschiedenste Aktivitäten ins Auge gefasst hatte, habe ich unoriginellerweise Kinokarten für I Am Legend mit Will Smith organisiert und meine Frau damit überrascht. Eigentlich hatte ich etwas kulturell anspruchsvolleres ins Auge gefasst, allerdings waren mir beispielsweise 120 EUR für saumiese Randplätze mit einem 60 Grad Blickwinkel sietlich auf die Bühne der Blue Men Group zu schade. Auch bei anderen städtischen Theatern ist es gar nicht so leicht, eine passende Vorstellung und dann auch noch akzeptable Plätze zu bekommen. Als meine Frau aber schwärmend vor dem I Am Legend Trailer am Küchenfernseher stand, da war klar, was gebucht wird.

Der Film bietet dann auch tatsächlich eine interessante Mischung aus beeindruckenden Bildern einer menschenleeren Grossstadtmetropole, einer beängstigenden Zukunftsvision und knallharter Action a la Resident Evil. Lediglich das Ende der Legende kam etwas überraschend und kurz daher. Fasst bin ich geneigt zu vermuten, dass der Produktion das Geld ausgegangen wäre. So verliessen wir ein klein wenig enttäuscht aber dennoch gut unterhalten das Kino und hatten einen tollen Elternabend. Hoffentlich werden die zukünftigen Elternabende, wenn die Jungs in die Schule kommen, ebenso spaßig. :)
 
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Königreich der Effekte

 
   NextGen hält Einzug: PS3 vs. XBox360
  Kategorie Gaming, erstellt am 04.01.2008 von Christian Klaproth
 
 
Nun ist es (dank freundlicher Genehmigung meiner Frau) passiert: Eine sogenannte NextGen-Konsole hat Einzug in unser Wohnzimmer gehalten. Da es nur zwei dieser Konsolen gibt (die Wii lasse ich mal ob ihrer eher mit der PS2 vergleichbaren Grafik-Leistung aussen vor), stellt sich die Frage: Ist es die Playstation 3 oder die XBox360 geworden? Nach reiflichem Überlegen und Abwägen der Vor- und Nachteile habe ich eine Entscheidung getroffen. Welche Argumente sprechen für oder gegen die jeweilige Konsole, lässt man einmal den Preis ausser Acht, da beide Konsolen annähernd gleich teuer sind?

Folgende Eigenschaften der XBox360 habe ich berücksichtigt:
  • Wireless Controller
  • sehr laute Lüftergeräusche
  • hohe Hardware-Ausfallrate
  • sehr guter Online-Support (allerdings kostenpflichtig)
  • mittlerweile viele (ältere) Budget-Titel verfügbar
  • viele (bereits billige) XBox 1 Titel lauffähig
  • uninteressante Exklusiv-Titel
  • Festplatte nicht beliebig austauschbar
  • fehlende WLAN-Unterstützung
  • HD-DVD-Laufwerk nicht enthalten

Folgende Eigenschaften der Playstation 3 habe ich abgewogen:
  • flüsterleise im Betrieb
  • Wireless Controller (per USB-Kabel zu laden)
  • schickes Design, wenn auch etwas klobig
  • fehlende PS2-Kompatibilität
  • enge Kopplung mit der PSP (PSone-Spiele, Unterstützung in Spielen, Video-Streaming)
  • Form des genialen PS2-Controllers beibehalten
  • moderne Prozessor-Architektur
  • voller HD-Support (1080p)
  • als BlueRay-Player zu verwenden
  • geniale Exklusiv-Titel (Ratchet & Clank, Killzone 2, Gran Turismo)
  • erlaubt Installation von Linux
  • integrierte 40GB-Festplatte einfach durch größere Notebook-Festplatte austauschbar
  • Online-Aktivitäten kostenlos, aber Sony hat Online-Support in der Vergangenheit eher versaut

Die oben genannten Punkte habe ich für mich persönlich natürlich unterschiedlich gewichtet. So haben die hohen Ausfallraten, der kostenpflichtige Online-Part und die fehlende WLAN-Unterstützung schwer gegen die XBox360 gewogen. Für die PS3 zählen für mich vor allem die Exklusiv-Titel, der zukunftssichere Full-HD-Support (inkl. BlueRay-Player, wenn auch der Kampf der Formate noch nicht entschieden ist), die PSP-Konnektivität und der kostenlose Online-Support (auch wenn sich Playstation Home verschoben hat und nicht sicher ist, ob Sony das hinbekommt). So habe ich mich dann für die Playstation 3 entschieden und werde demnächst berichten, wie meine (bzw. unsere!) ersten Eindrücke waren.
 
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Neues von Ratchet und Clank
Sony oder So nie!
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Format der Zukunft?
Altlasten
Review: Ratchet & Clank Tools of Destruction (PS3)
Trophäensammler
Review: Super Stardust HD (PS3)
 
   2007 ... 2008
  Kategorie Privat, erstellt am 02.01.2008 von Christian Klaproth
 
 
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern hier ein frohes neues Jahr und einen guten Rutsch gehabt zu haben.

Wir persönlich sind den Jahreswechsel, wie in den letzten Jahren auch, eher ruhig bis sehr ruhig um nicht zu sagen schlafend angegangen, und ich war sehr verwundert und erfreut, dass beide Jungs - bis auf kurze Unmutsäußerungen - den Sylvester-Krach unbeschadet durchgeschlafen haben (was man bei Jonas eben "durchgeschlafen" nennt). Nächstes Sylvester kann man sicherlich mit beiden mal rausgehen und die Raketen am Nachthimmel bewundern... oder vielleicht erstmal sachte aus dem Fenster schauen. Niklas hat es ja nicht so mit Krach. Zumindest mit solchem nicht, den er nicht selber macht. Er rennt sofort weinend in eine Ecke, wenn der Staubsauger läuft oder Papa ein Loch in die Wand bohrt. :)

Aber zurück zum Thema: In Mönchengladbach - zumindest in unserer Ecke - wurde auch recht diszipliniert geböllert. Das Knallern begann erst um Mitternacht und war gegen 1:00 Uhr auch schon wieder vorbei. Unser Briefkasten wurde nicht gesprengt, und meine liebe Frau hat den Gehweg von den nächtlichen Zündeleien bereits befreit. Somit freuen wir uns auf ein neues Jahr und hoffen ganz egoistisch, dass uns 2008 etwas mehr Glück und Gesundheit erwartet, als das 2007 der Fall war.
 
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2006 ... 2007
Folgebeiträge...
2010
 
   Weihnachten mit Kindern...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 27.12.2007 von Christian Klaproth
 
 
... ist wirklich etwas wunderschönes und unvergleichlich.

Niklas hat wohl die Welt nicht mehr verstanden, als er unter dem hell erleuchteten Weihnachtsbaum lauter in buntem Papier eingewickelte neue Spielsachen vorgefunden hat. Wahrscheinlich bringt er das mit seinen 17 Monaten noch nicht mit Weihnachten in Verbindung, aber er hat schon sehr viel mehr mitbekommen und realisiert als noch letztes Weihnachten (naja, kein Wunder). Gänzlich ausgeflippt ist er, als seine Eisenbahn von Fisher-Price von alleine losfuhr, wenn man dem Lokführer auf den Kopf drückt. So habe ich ihn noch nie juchzen hören!

Jonas ist natürlich auch nicht zu kurz gekommen: Er hat neues Fühl-, Kuschel- und Tacker-Material bekommen. Für ihn war der Weihnachtsabend (naja, eher Tag) auch etwas besonderes, denn er lacht und strahlt immer, wenn andere Leute in seiner Nähe lachen. Und da der Niklas pausenlos aufgeflippt ist, war natürlich auch Jonas gut drauf.

Die Eltern wurden dann auch mit einer durchgeschlafenen Nacht und Ausschlafen bis 6:30 Uhr belohnt (statts wie üblich 5:00 Uhr). Von daher könnte gerne jeden Tag Weihnachten sein, wenn die Kinder dann immer so schön platt sind. *g*

Anmerkung zum Bild: Es handelt sich hierbei um eine Montage, da beide schwer lachend auf einem Foto zu erwischen sind. Die Bilder sind kurz vor Weihnachten entstanden.
 
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Gemütlichkeit
Jakisfaction!
Erste Worte eines Umzugshelfers
Frohe Weihnachten 2006
Niklas und Jonas sind da!!!
Frohe Weihnachten!
Folgebeiträge...
Frohe Weihnachten 2008?
 
   Gemütlichkeit
  Kategorie Privat, erstellt am 21.12.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nachdem meine Frau von einem herben Rückschlag getroffen worden ist und erneut krank im Bett liegt, gibt es einen kleinen weihnachtlichen Lichtblick der Gemütlichkeit: Rechtzeitig vor dem Fest ist unser Kaminofen eingetroffen, aufgestellt und angeschlossen worden. Seit gestern beheizen wir somit mindestens das Erdgeschoss unseres Hauses nur noch mit diesem Ofen, demnächst auch die erste Etage.

So konnte ich mich heute auch gleich sportlich betätigen, indem ich eine Tonne Holz von einem Anhänger unter unser Vordach umgelagert und gestapelt habe. Der Einbau des Ofens gestaltete sich etwas schwierig, wurden wir doch durch den Schnitt der Wände und den Verlauf der existierenden Kamine arg getäuscht. So endete der Kamin, an dem wir den Ofen anschliessen wollten im ersten Stock. Mittels eines "Wanddurchbruches" innerhalb der Seitenwand (klingt abgefahren und hat mindestens genausoviel Dreck gemacht) wurde der Ofen dann aber doch an einen funktionierenden Kamin angeschlossen.

Morgen wird der Ofen noch um ein Nikl- und Jonas sicheres Kinderschutzgitter ergänzt, aber auch so hält der Niklas instinktiv einen gewissen Abstand, da der Ofen doch ordentlich Wärme abstrahlt.

So, Weihnachten kann kommen...
 
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Erste Impressionen
36 Stunden Umzug
Mönchengladbach, wir kommen!
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Weihnachten mit Kindern...
Trockenlegung
Der Winter kann kommen
 
   Relaunch mit fahlem Beigeschmack
  Kategorie Privat, erstellt am 07.12.2007 von Christian Klaproth
 
 
Seit gestern ist die neue  Nintendo of Europe Homepage online, nachdem die Seite für knapp drei Wochen für umfangreiche Umbauten vom Netz gegangen ist. Rein optisch hat sich die Arbeit gelohnt: Die neue Seite passt vom Layout genau zum aktuellen Design der Wii und des DS.

Mit dem Relaunch wurden auch die Spekulationen der letzten Wochen bestätigt: Mit einem Wechselkurs von 4:1 lassen sich nun gesammelte  Sterne in Wii Points eintauschen. Ein recht harter Wechselkurs, wenn man bedenkt, dass man für die Registrierung eines Spieles 250 Sterne bekommt und das günstigste Spiel für die Virtual Console bei 500 Wii Points beginnt. Für meine über ein Jahr gesammelten 4.600 Sterne bekomme ich also gerade mal 1.100 Wii Points, was umgerechnet 11 EUR sind. Okay, ist geschenkt... aber wenn ich das in Relation zu den Summen setze, die ich für die Wii-Konsole, Zubehör und Spiele ausgegeben habe, dann ist das schon etwas dürftig.

Vor dem Relaunch wurden im Sterne-Konto die gekauften Virtual Console Spiele mit einem Hinweis angezeigt, dass für den Erwerb demnächst Sterne meinem Konto gutgeschrieben werden. Diese Hinweise sind nach dem Relaunch weg... und Sterne sind auch keine gutgeschrieben worden. So hat man diese Idee also stillschweigens unter den Teppich gekehrt. Schade.

Frech finde ich auch die Tatsache, dass man jetzt ein Spiel nicht mehr einfach durch die Eingabe des freigerubbelten PIN-Codes registriert (und somit 250 Sterne erhält), sondern sich durch einen vierseitigen Online-Fragebogen klicken muss, um die Sterne zu erhalten.

Mein Fazit: Schickes neues Design, aber ein fahler Beigeschmack bei einigen inhaltlichen Detailfragen, was den Umgang mit dem Sternekonto angeht.

Update: Etwas verschätzt hat sich Nintendo wohl mit den Server-Dimensionen. Oder aber das System skalliert einfach nur wahnsinnig schlecht. Im Laufe des Nachmittags wurden einige Sprachen (z.B. deutsch, niederländisch) wieder auf die "Under Construction" Seite umgeleitet. Die Shop-Seite zum Tausch von Sternen in Wii Points ist sehr schlecht verfügbar. Über den Login-Screen bin ich noch nicht hinausgekommen. :(
 
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Mii-Wettbewerbskanal
Review: Wii

 
   Anti-Lotto
  Kategorie Privat, erstellt am 06.12.2007 von Christian Klaproth
 
 
Ich habe da eine geniale neue Lotto-Spiel-Idee. Wie wäre es, wiederholtes fast perfektioniertes Fehltippen ebenfalls zu prämieren? Wir haben es tatsächlich geschafft, an drei aufeinanderfolgenden Ziehungen mit steigernder Schein-Zahl (2-3-5, jeweils komplett ausgefüllt), was also insgesamt 108 Lotto-Tipps sind... mit dieser Menge von Tipps haben wir es also tatsächlich geschafft, insgesamt 10 Mal 2 Richtige zu Tippen. 98 Mal haben wir es also geschafft nur einen oder gar keinen richtigen Treffer zu landen. Auf einem Schein haben wir von insgesamt 72 angekreuzten Zahlen insgesamt nur drei richtige Zahlen, über drei Tipps verteilt, versteht sich. Da soll uns erstmal einer nachmachen!! :-)

Das Schlimme ist ja jetzt nur... nun redet man sich ein, bei einer vierten Ziehung können ja nicht schon wieder alle Tipps daneben liegen, oder? Was wenn wir nun (Jackpott ist ja geknackt) nicht mehr mitspielen, und dann ausgerechnet unsere Zahlen kommen... Also ich bin für ein Anti-Lotto, bei dem Fehltippen belohnt wird. *g*
 
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   Schmunzel-Spam Nummer 3
  Kategorie Internet, erstellt am 03.12.2007 von Christian Klaproth
 
 
Mein heutiger Montag startet mit einer Email, die mir schon wieder Tränen in die Augen treibt. Dieses mal handelt es sich meiner Meinung nach um die  Borg, die mich zu einer Mitarbeit überreden wollen.

Begruessen Sie!

Eine ungewöhnliche, aber innovative Anrede! Mein Interesse ist schon geweckt, da weiss ich noch gar nicht, worum es eigentlich geht.

... Es ist eine beste Partnerprogramm fuer einen Mensch, der einen Nebendienst in Internet sucht. Erlauben Sie bitte uns Ihnen ein paar Besonderheiten zu erklaeren und eine interessante Information Ihnen zu geben, dass Sie keine Notwendigkeit haben, um eine andere Arbeit in Internet zu suchen. Sie koennen unseres Angebot sehr interessant und nuetzlich finden. Wenn Sie ein paar freie Stunde pro Tag und minimale Computerfertigkeiten haben, dann Sie ein Mensch sind, der sehr nuetzlich als Mitarbeiter fuer uns ist.

Für meinen Geschmack wird hier der Begriff "Mensch" übertrieben betont, was ein eindeutiges Indiz für eine fremde Lebensform ist, die hier auf der Erde nach Mitarbeitern sucht. Es klingt im letzten Satz sogar etwas nach Experimenten... zumindest manifestiert sich bei mir das Bild eines Entführten in der Hand ausserirdischer Wissenschaftler auf einem Seziertisch. Aber es kommt noch deutlicher...

... Jetzt arbeiten wir mit folgenden Hauptangelegenheiten: Invistitione, Infomationstechnologie, Menschquellen. Wir hoffen, dass Sie die Bedeutung unserer Mission verstehen und unser Mitglied von unseres grossen Kollektiv sein wollen.

Menschquelle? Soll ich etwas als lebende Batterie für das Alien-Mutterschiff dienen? Kollektiv? Na wenn das kein Hinweis auf die Borg ist!

... Danach , als wir ihre Resuemee bekommen und es eroerten, wir werden froh Sie in unserer Gesellschaft zu sehen. Wir hoffen, dass Sie fuer unseres Angebot interessiert sind und wir Sie zwischen unsere beste Mitarbeiter sehen werden.

Liebe Borg,
Ich entscheide mich hiermit gegen eine Erörterung Ihrerseits, da ich mich dafür entschieden habe, noch einige Zeit lebendig auf der Erde zu verbringen. Es tut mir Leid, Sie enttäuschen zu müssen, wo sie doch solche Hoffnungen und hohen Erwartungen in mich gesetzt haben. Ich kann mich allerdings nicht mit dem Gedanken anfreunden, zwischen Ihren besten Mitarbeitern verteilt zu werden. Kleiner Tipp: Machen Sie doch schonmal ein Arbeitsamt auf dem Mars auf. In einigen Dekaden wird es dort vor Human Resources nur so wimmeln.
Mit vulkanischen Grüßen,
Christian Klaproth
 
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Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Platz 9 !!
  Kategorie Gaming, erstellt am 29.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Das für den Mii-Wettbewerbskanal in einer Koproduktion von Michaela und Christian entstandene Mii "Snoop Dog" zum Thema Eine Hip-Hop-Legende hat den neunten Platz unter allen weltweiten Einsendungen belegt! Unser Mario hat es immerhin auf Level 9 von möglichen 10 geschafft, allerdings nicht unter die ersten 50. Mal schauen, wie unsere Cleopatra und der König Artus abschneiden.

Weitere Schlagzeilen: Super Mario Galaxy ist ausverkauft! Bei einem gestrigen Beschaffungsversuch musste ich feststellen, dass nicht einmal mehr mein Geheimtipp-Lebensmittel-Laden Exemplare des Spiels hat. Scheinbar hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass man dort noch Games findet, die anderswo bereits vergriffen sind. Auch in anderen Geschäften war nichts zu machen. Die ernüchternde Aussage: Vielleicht kommen Mitte Dezember nochmal eine Lieferung.
 
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Mii-Wettbewerbskanal
Retro-Sternensammlung
Review: Wii

 
   Jakisfaction!
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 27.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
I can't get noohooo... JAK-IS-FACTIOOONN!!

Heute Abend kommt unser kleiner Zwerg wieder nach Hause. Und die gute Nachricht: Es gab eine Befund-Verbesserung im EEG. Die Vergangenheit hat uns zwar schon gelehrt, dass eine Verbesserung im EEG nicht zwangsläufig auch bedeutet, dass Jonas besser drauf ist, aber zumindest mal macht es ja Hoffnung. So ein kurzer Krankenhaus-Aufenthalt zeigt uns allerdings immer wieder, wie sehr wir den Jonas vermissen, wenn er nicht zu Hause ist. Da fehlt einfach was.
 
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Jonas bekommt nun Sabril
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Weihnachten mit Kindern...
Schrecksekunde
Jonas ist ein Engel
 
   Schmunzel-Spam Teil 2
  Kategorie Internet, erstellt am 23.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Heute erreichte mich eine neue E-Mail aus der Kategorie Schmunzel-Spam, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Natürlich habe ich auch diesmal eine passende Antwort. Heute schreibt mir die liebe Anja:

Hallo,
hab vor paar Tagen ein Con dom von der Seite geschickt bekommen und muss sagen
das ist der Hammer. Meine Freundin verträgt die Pil le leider nicht. Darum hab
ich mal die Con dome ausgetestet und muss sagen es ist sehr gefühls echt.
http://...
Kannst es ja auch mal versuchen. Wirst es nicht bereuen ;)


Liebe Anja,
zunächst einmal mein aufrichtiges Beileid, dass Deine Freundin die Pille nicht verträgt. Dass Ihr beiden nun stattdessen Kondome als Verhütungsmittel einsetzt, finde ich sehr vernünftig, auch wenn ich Dich beruhigen kann, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass Deine Freundin von Dir schwanger werden wird. Du hast übrigens Glück, dass ich Deine Email überhaupt erhalten habe! Hättest Du Condom, Pille oder gefühlsecht korrekt geschrieben, hätte mein Spam-Filter wohl zugeschlagen. Nochmals danke für Deine Empfehlung, auch wenn ich ein Kondom sicherlich auf eine andere Weise gebrauchen würde, als Du. :-) :-)
Weiterhin viel Spaß und schreib mal wieder,
Christian
 
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Schmunzel-Spam
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Jonas bekommt nun Sabril
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 23.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Jonas ist seit heute morgen mal wieder stationär im Krankenhaus aufgenommen worden. Diesmal ist es aber ein geplanter (und hoffentlich kurzer) Aufenthalt, bei dem das Medikament  Sabril über drei Tage hinweg eindosiert wird. Bei einer Verträglichkeit und einer entsprechenden Besserung im EEG soll es zusätzlich zum Ergenyl dauerhaft gegeben werden. Wir drücken Jonas kräftig die Daumen, dass es gute Wirkung zeigt und sein Gesamtbefinden verbessert.
 
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Diesmal kein Sonntag
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Jakisfaction!
Schrecksekunde
 
   Gutes Buch über RCP-Programmierung
  Kategorie Programmierung, erstellt am 14.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Bei meiner aktuellen Arbeit fiel mir ein Buch über RCP-Programmierung in die Hände (Titel: Eclipse Rich Client Platform: Designing, Coding, and Packaging Java™ Applications), das meiner Meinung nach gut geschrieben und didaktisch sehr gut aufgebaut ist. Es half mir bei einem schnellen Einstieg in die GUI-Programmierung basierend auf der Eclipse-Platform.

Das Buch ist im Addison Wesley Verlag erschienen (ISBN 0-321-33461-2), ist aber auch  hier kostenlos komplett im Internet verfügbar.
 
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   Mii-Wettbewerbskanal
  Kategorie Gaming, erstellt am 12.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Ich glaube, eine langweiligere Übersetzung von Check Mii Out Channel als in Mii-Wettbewerbskanal gibt es kaum, oder? Dennoch eine feine Geste von Nintendo: Seit heute gibt es einen neuen kostenlosen Online-Kanal für die Wii, in dem man seine selbstgemachten Miis der Welt präsentieren kann und zusätzlich an speziellen Mii-Wetbewerben teilenhmen kann, bei denen es darum geht, bestimmte Vorgaben zu erfüllen.

Die aktuelle Aufgabe besteht darin, einen Mario ohne Kappe als Mii zu designen. Nach sechs Tagen werden alle eingereichten Miis online zur Wahl gestellt. Vermutlich wird dann nach einer weiteren Woche der Sieger gekürt und eine neue Aufgabe gestellt.

Schade nur, dass unter den ersten Miis, die in Deutschland online gestellt worden sind, ein Adolf-Mii mit den Initialen A.H. dabei ist. Kinders, Kinders... wenn Ihr wollt, dass Euer Hobby ein besseres Ansehen geniesst und Casual-Online-Gamer nicht direkt abgeschreckt werden, dass lasst so eine Sch***e sein. Damit ist wirklich niemanden geholfen.
 
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Ruht sich Nintendo aus?
Aufgeladene Stürmer sind online schwach
Review: Excite Truck (Wii)
Retro-Sternensammlung
Egoistisches Deutschland?
Review: Kororinpa (Wii)
Review: Super Monkey Ball Banana Blitz (Wii)
Review: Wario Ware Smooth Moves (Wii)
Review: Wii
Folgebeiträge...
Platz 9 !!
Relaunch mit fahlem Beigeschmack
Sensationeller Service bei Nintendo
 
   Früh übt sich...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
... was einmal ein geschäftiger Manager werden will. Zumindest beherrscht Niklas jetzt schonmal sein Fischerpreis-Handy und verhandelt ganz angestrengt mit der Frau am anderen Ende der Leitung, die mit ihm allerdings ständig Zahlen lernen oder Lieder singen will.

Allgemein betrachtet, kann es nicht mehr lange dauern, bis Niklas sich halbwegs verständlich ausdrücken kann. Sein aktuelles Da damm!, Da dau! und Da buh! trägt er schon recht energisch vor. Leider verstehen wir ihn noch nicht immer, was ihn wohl bisweilen etwas verärgert und ihn veranlasst noch energischer Da dammm! zu sagen. Noch hat er seine Eltern aber nicht aufgegeben. :o) Freundlicherweise hilft er uns dann mit Gesten auf die Sprünge, so dass wir ihm etwas angeben, auf das er zeigt. Wenn er dann lächelt und leise etwas in seinen noch nicht vorhandenen Bart brabbelt, dann lagen wir wohl richtig.

Der herrliche Schnappschuss ist übrigens meiner Frau gelungen!
 
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Erste Worte eines Umzugshelfers
Das kleine Genie
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Schmunzel-Spam
  Kategorie Internet, erstellt am 06.11.2007 von Christian Klaproth
 
 
Heute erreichte mich eine als Delivery-Fehler verpackte Spam-Mail, die mich zum Schmunzeln brachte. Daher möchte ich hier allen Lesern, die Spam-Mails (wie ich sonst auch) ungelesen löschen, einige Zitat-Highlights präsentieren. Es beginnt recht freundlich...

Guten Tag!

Gleichfalls! Bevor ich weitermache, noch der Hinweis: Ich habe die folgenden Zeilen tatsächlich ungeschnitten und unkorrigiert übernommen...

laut unserer Umfrage sind 88% Menschen in Ihrem Alter mit ihrem Monatseinkommen unzufrieden und wurden es gern erhöhen. Deswegen mochte ich Ihnen eine Teilzeitbeschäftigung anbieten. Um von 292 bis 777 Euro pro Woche zu verdienen, mussten Sie wöchentlich von 4 bis 5 Stunden arbeiten.

Soweit, sogut. Prima Einleitung. Ich bin im Thema, auch wenn ich mich nicht zu den 88% der Menschen in meinem Alter zählen würde. Woher kennen die eigentlich mein Alter? Egal... bei 292 bis 777 EUR für 4 bis 5 Stunden, da sage ich ja prinzipiell schonmal nicht nein. Und schon gar nicht, wenn mir so exakte Zahlen genannt werden, dann muss das ja was ernsthaftes, seriöses sein. Also weiter im Text...

Sie brauchen ein Telefon Mobiltelefon, einen Computer und E-Mail. Wenn Sie diese Zeilen lesen können, verfugen Sie über alles, um mit Ihrer Arbeit zu beginnen.

Moment mal, wieso sollte ich ein Telefon Mobiltelefon haben, wenn ich diese Zeilen lesen kann? Ich rufe meine Mails nicht mit dem Handy ab. Ich befürchte, ich bin für den Job nicht qualifiziert.

Die Suche nach neuen Mitarbeitern dauert bis Ende des Monats,; bis jetzt haben wir 14 freie Stellen in Ihrem Land von unseren Kunden bearbeiten. Das ist ganz leicht, was aber Qualität voraussetzt. Sie werden von mir eingeschult und bekommen alles, was für diese Arbeit erforderlich ist.

Bis Ende des Monats ist ja noch etwas Zeit, daher bin ich zuversichtlich, dass alle offenen Stellen besetzt werden können. Vor allem, bei dem genialen Konzept dieser "Firma". Offene Stellen werden einfach durch Kunden besetzt. Mein Gott, wie genial! Man stelle sich dieses Konzept für Hotlines vor!! Offene Stellen werden einfach umgehend von anrufenden Kunden besetzt, was aber natürlich Qualität voraussetzt... Oder habe ich an dem Satz was missverstanden?

Von Ihnen wird kein Startkapital gebraucht.

Na das wäre ja noch doller!

Wer sind wir?

Ja, das würde mich auch interessieren. Und vor allem: Woher haben die meine Email-Adresse?

Wir sind ein großer multinationaler Autoverkäufer. Falls Sie sich entscheiden sollen, für uns zu arbeiten, stellen Ihnen unser Buero zur Verfügung 5% Rabatt beim Kauf eines Autos von uns als zusätzlichen Bonus und helfen Ihnen wenn es erforderlich ist, einen Kredit dafür zu kriegen.

Wow... ich bekomme ein Büro gestellt? Und noch 5% Rabatt... und einen Kredit. Schade nur, dass ich gerade kein neues Auto brauche. Ansonsten würde es mir schwer fallen, der Verlockung zu widerstehen.

Wir würden froh, extra Ihnen Information persönlich zu übermitteln. Wir benutzen keine automatisierten Antwortprogramme, jeder Brief wird von uns gelesen und persönlich beantwortet.
Um unsere Antwort zu beschleunigen, schicken Sie bitte an meine E-Mail einen Brief.


Was sind denn automatisierte Antwortprogramme? Gibt es sowas? Tsts... schliesslich antworte ich hier ebenfalls persönlich auf das Schreiben. Wie ich allerdings an eine E-Mail einen Brief schicke, weiss ich nicht. Dafür bräuchte ich erstmal eine Anleitung.

Tragen Sie bitte folgende Information ein:
1. Ihren Namen
2. Ihr Alter
3. Ihr Land


Na das ist jetzt aber praktisch: Alle diese Informationen haben die ja schon. Meinen Namen kennen die sicherlich, weil er sich aus meine Email-Adresse ableiten lässt. Meine Email-Adresse haben die auch, sonst hätte ich die Mail ja nicht bekommen. Und mein Alter ist auch bekannt, sonst hätten sie ja nicht schreiben können, dass 88% aller Menschen in meinem Alter mit ihrem Einkommen unzufrieden sind. Dann muss ich sicherlich nicht antworten, sondern nur abwarten, bis extra mir weitere Informationen persönlich übermittelt werden.

Im Voraus möchte ich Ihnen sagen, dass unsere Antwort Sie erst in 3-4 Arbeitstagen erreichen kann, weil unsere Mailserver überlastet sind. Sie können aber sicher sein,, dass Ihr Brief gelesen und beantwortet werden wird.

Klingt ja fast wie eine Drohung, die mich abermals in die Verlockung führt, da nun doch mal drauf zu antworten. ;-) Wenn die Mail-Server überlastet sind, sollte man vielleicht vom Freemail-Anbieter gmail.com auf einen anderen wechseln. Nur so ein kleiner kostenloser Tipp am Rande.

In Erwartung Ihrer Antwort,
Zina P.
Leiter der Personalabteilung


Lieber Zina, da Du Leiter der Personalabteilung bist, hast Du sicherlich das Privileg, Schulungen und Seminare zur Fortbildung besuchen zu dürfen. Ich empfehle einen Deutsch-Kurs sowie ein Internet-Grundlagen-Seminar. Gerne erstelle ich dazu ein entsprechendes Angebot und sende an Deine Email einen Brief.

Huch? Was ist denn das? Da ist ja noch eine Email in meinem Postfach... der Betreff lautet: "Ich biete Ihnen eine vorteilhafte Stelle in meiner Agentur an." Was bin ich gefragt! Was steht denn in dieser Mail drin?


Hallo!
laut unserer Umfrage sind 00% Menschen in Ihrem Alter mit ihrem Monatseinkommen unzufrieden und wurden es gern erhöhen. Deswegen mochte ich Ihnen eine Teilzeitbeschäftigung anbieten. Um von 231 bis 700 Euro pro Woche zu verdienen, mussten Sie wöchentlich von 3 bis 5 Stunden arbeiten.


Hömpf? Ihr Kollege Zina hatte da scheinbar andere Umfrage-Ergebnisse vorliegen. Ausserdem kann man bei dem besser verdienen... hm... andererseits kann man bei Ihnen auch weniger arbeiten, was ja auch nicht schlecht ist.

... In Erwartung Ihrer Antwort,
Alex A.
Leiter der Personalabteilung


Lieber Alex, ich kann Dir die Email eines Leidensgenossen geben. Er ist ebenfalls Leiter einer Personalabteilung eines multinationalen Autoverkäufers. Ich habe ihm ein Schulungsangebot zukommen lassen. Wende Dich bitte mit einem Brief an seine Email, dann können wir über einen Rabatt beim Preis der Schulung sprechen. Deine Mail-Server-Probleme bei gmail.com könnten sich demnächst von alleine lösen, da ich Deinem Kollegen Zina empfohlen habe, den Mail-Anbieter zu wechseln.
 
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Spammomanie
Spam, Spam, Spam...
Folgebeiträge...
Schmunzel-Spam Teil 2
Schmunzel-Spam Nummer 3
Schmunzel-Spam Nummer 4
Schmunzel-Spam Nummer 5
Schmunzel-Spam Nummer 6
Schmunzel-Spam Nummer 7
Schmunzel-Spam Nummer 8
 
   Hingucken, wenn Preise fallen!
  Kategorie Programmierung, erstellt am 20.10.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nachdem ich bereits an der  Entwicklung einer Touchscreen-Kasse beteiligt war, habe ich mich heute der Herausforderung gestellt, eine  Olympia CM 812 Registrierkasse (ist wirklich die Hersteller-Seite) zu "programmieren". Ein durchaus spannendes Thema, besteht das Display doch lediglich aus 10 alphanumerischen Zeichen. Zudem ist die Programmierung recht unflexibel gegenüber Fehleingaben. Drückt man am Ende einer krampfig eingegebenen Bon-Begrüßungs-Zeile eine falsche Taste, reagiert die Kasse nur noch auf das Drücken der CLEAR-Taste und man muss die Eingabe von vorne beginnen. Auch die Verknüpfung von Warengruppen zu Mehrwertsteuersätzen war im Handbuch nur sehr spärlich erklärt. Wie komme ich überhaupt dazu, eine Kasse direkt zu programmieren? Na als Informatiker kann ich doch alles programmieren, oder? ;-)

Die Ereignisse überschlagen sich: Vor zwei Tagen noch hatte meine Schwiegermutter ihren ersten Auftritt in einer Fernseh-Sendung. Ihre Sprech-Rolle hat sie mit Bravour gemeistert. Doch anstatt nun eine steile Film-Karriere einzuschlagen, eröffnet sie in wenigen Tagen ihr eigenes Ladengeschäft. Beckers Hingucker wird ab 25.10.2007 auf der Sterkrader Straße 248 in Dinslaken-Hiesfeld für den Publikumsverkehr geöffnet (siehe Bild rechts). Bereits heute durften wir (nach absolvierter Kassen-Programmierung) einen exklusiven Blick auf das Sortiment aus Haushalt-, Kleinelektro- und Spielzeugartikeln werfen. Riesige Vielfalt und kleine Preise sind hervorragend kombiniert... Nein, ich bekomme nix dafür, dass ich das hier schreibe, das meine ich wirklich so! :) Also wer in der Umgebung wohnt, fährt am besten mal vorbei.
 
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   Erste Worte eines Umzugshelfers
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 18.10.2007 von Christian Klaproth
 
 
Abgesehen von meiner Schwiegermutter, die den zweiten Teil des  36 Stunden Umzug begleitet hat, hat natürlich auch unser Umzugshelfer Niklas ordentlich mit angepackt, als es darum ging, ordentlich verstaute Sachen, wahllos in der Wohnung zu verteilen. :)

So langsam scheint Nik zu verstehen, dass die bislang eher willkürlich produzierten Laute, die aus seinem Mund kommen, auch zu etwas zu gebrauchen sind. Dass seine Eltern springen, wenn er schreit, hat er glaube ich schon in der zweiten Lebenswoche verstanden und verinnerlicht. Dass seine Mama aber angesprungen kommt und ihn freudestrahlend mit großen Augen anschaut, wenn er laut "Maamaaaa!!" ruft, dass scheint ihn doch noch zu verwundern.

Obwohl ja sein erstes glasklar und absolut deutlich artikuliertes - aber nicht reproduzierbares - Wort Tragegurt war (vor etwas 5 bis 6 Wochen), scheine ich somit aber das Rennen um das erste Wort (Mama oder Papa) verloren zu haben. Auch was den Musik-Geschmack angeht, scheint meine Frau tagsüber ganze Arbeit zu leisten. Statts Dänzflohr, Räp oder Täkno scheint Niklas mehr Gefallen an einer eher headbangigen Musikrichtung zu finden. Immerhin zeigt er erste Fussballer-Talente, in dem er mit dem linken Fuss (wie der Papa!!) Dinge durch die Gegend tritt. :)
 
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Erste Impressionen
36 Stunden Umzug
Mönchengladbach, wir kommen!
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Früh übt sich...
Weihnachten mit Kindern...
Niklas der Hausmann
Nicht die Mama!
 
   Es geht voran...
  Kategorie Privat, erstellt am 16.10.2007 von Christian Klaproth
 
 
Da unsere zwei Jungs heute mal pünktlich schlafen, komme ich mal wieder dazu, etwas zu schreiben. Dem Jonas geht es schon etwas besser, zumindest übergibt er sich nicht mehr so häufig, und er ist natürlich wieder zu Hause. Seine Medikamente sind noch nicht optimal eingestellt, aber zumindest mal sind alle Blutwerte im zulässigen Bereich. Aufgrund der Umstellung auf Ergenyl Chronosphere müssen wir nun häufiger zu den Kontrollen.

In unserem Haus hat sich auch einiges getan: Das Bild zeigt mal eine weitere Impression. Erkennt jemand, was das ist? Die beiden Kinderzimmer, das Schlafzimmer, das Wohnzimmer, das Therapiezimmer und die Küche und natürlich die Badezimmer sind soweit fertig (und teilweise sogar schon dekoriert), so dass wir uns schon richtig wohl fühlen. Am Wochende hatten wir nochmal einen Sprinter angemietet, um die Reste aus der alten Wohnung zu holen. Ich hätte nicht gedacht, dass dabei nochmal ein komplett voller Wagen herauskommt und DENNOCH Sachen in der alten Wohnung übrig sind. *uff* Dafür wird aber eine Fuhre mit dem Kombi reichen. Momentan zahlt es sich aus, dass wir in der zweiten Etage noch drei Zimmer übrig haben... dort stehen nun erstmal unsere Umzugskisten und warten. Übrigens war einer der letzten Gegenstände, die umgezogen sind, der Weihnachtsbaumständer. Die unwichtigsten Sachen zuletzt. *duck* Wir hatten sogar eine Kiste, die unausgepackt in der alten Wohnung stand und nun hier steht. Mal schauen, ob wir da je rangehen...
 
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Erste Impressionen
Mönchengladbach, wir kommen!

 
   Diesmal kein Sonntag
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.10.2007 von Christian Klaproth
 
 
Seit gestern Nachmittag befindet Jonas wieder im Krankenhaus, diesmal in Krefeld. Wir haben unsere Gold-Locke dorthin gebracht, weil er sich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nach den Mahlzeiten auffällig intensiv übergeben hatte, was ein Indiz auf eine Verrutschung oder Fehlfunktion des Shunts sein könnte. Daher wollten wir nichts riskieren und haben Jonas ins Krankenhaus gebracht. Die erste Erleichterung: Die Entzündungswerte sind nicht erhöht und rein äußerlich sieht der Shunt auch okay aus. Es könnte also daran liegen, dass Jonas seit zwei Tagen nicht mehr Ergenyl als Tropfen, sondern als Granulat verabreicht bekommt. Warten wir mal ab, was die Ärzte herausfinden.

Normalerweise sucht sich Jonas für solche Aktionen immer ein Wochenende aus, meistens den Sonntag. Von unserem Ex-Kinderarzt wurden wir schon empört gefragt, warum wir ihn den übergehen würden und immer direkt ins Krankenhaus fahren würden. Naja, ein Grund, warum es unser Ex-Kinderarzt ist. :) Wir suchen uns das sicherlich nicht aus. Aber Jonas sorgt zumindest dafür, dass es nicht langweilig wird. Diesmal hat er sich keinen Sonntag ausgesucht, sondern einen Feiertag in der Woche...
 
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Besuch beim Augenarzt
Niklas und Jonas sind da!!!
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Jonas bekommt nun Sabril
Schrecksekunde
 
   Stand der Dinge
  Kategorie Privat, erstellt am 01.10.2007 von Christian Klaproth
 
 
Hier mal wieder ein Lebenszeichen von den Neu-Mönchengladbachern. *wink*

Pünktlich zum Ende meines Urlaubes soll heute der große Tag der Internet-Freischaltung sein. Ich bin schon sehr darauf gespannt, was mich erwartet, wenn ich heute Abend nach Hause komme. Glücklicherweise hat sich die Bahn (oder besser gesagt die Lokführer) dafür entschieden, erst ab Freitag zu streiken... Würde aber ins Bild passen, wenn die während meines Urlaubs nichts tun und danach erstmal richtig losstreiken. Meiner Frau geht es den Umständen entsprechend schon wieder etwas besser, in der letzten Woche lag sie flach, weil sie eine Infektion so richtig mitgenommen hat.

Niklas und Jonas haben sich schon prächtig eingelebt. Niklas geniesst seine neuen Freiheiten: Großes eigenes Zimmer mit jeder Menge Platz für alle Spielsache (auf dem Foto im Hintergrund zu erahnen), großes Wohnzimmer mit angrenzendem Therapieraum (für Jonas) mit jeder Menge Platz zum herumlaufen. Großer Garten mit einer Wiese, auf der man weich fällt. Und eine große Holztreppe, die hinauf zu seinem Zimmer führt, die er schon alleine heraufklettern kann, was er natürlich nicht alleine macht, sondern immer eine ängstlich hinterherkriechende Aufsichtsperson bei sich hat. Jonas fühlt sich augenscheinlich sehr wohl, da er im neuen Therapieraum je nach Lust und Laune relativ schnell zwischen Therapiestuhl, Fatboy und Hängemattenschaukel wechseln kann und mit dem Therapiestuhl auch bequem mitgenommen werden kann. Äußerst praktisch: Jonas mag am liebsten durch die Gegend geschoben werden, Niklas schiebt Jonas am liebsten durch die Gegend. Äußerst unpraktisch: Niklas kann noch nicht lenken und würde die Wohnzimmermöbel rammen, weshalb ihm beim (stundenlangen !!!) schieben, immer jemand helfen muss. :)
 
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100000
Analog-Zeitalter
Erste Impressionen
36 Stunden Umzug
Mönchengladbach, wir kommen!

 
   100000
  Kategorie Privat, erstellt am 17.09.2007 von Christian Klaproth
 
 
Für einen Informatiker ist es aus binärer Sicht durchaus ein besonderer Geburtstag, wenn die sechste Stelle in binärer Darstellung anbricht. So bin ich denn nun 100000 geworden, die Million sollte auch noch geknackt werden. :)

Was gibt es ansonsten Berichtenswertes? In unserem Haus geht es voran: Nach einem ausgehobenen Rattennest, einem Spinnennest und kubikmeterweise entsorgtem Unkraut sieht der Garten schon sehr hübsch aus. Das Highlight erwarten wir für's nächste Frühjahr, da meine Frau über 300 Blumenzwiebeln im Garten verbuddelt hat.

Nach einem Kabelbrand in Niklas Zimmer haben wir sämtliche K*d*-Steckdosensicherungen durch etwas hochwertigere Sicherungen von reer ersetzt. Bei der K*d*-Sicherung hat sich bei eingestecktem Stecker die Metallklammer, die für das Rückdrehen der Sicherung zuständig ist im Gehäuse verselbstständigt und einen direkten Kontakt zwischen den beiden Polen hergestellt (siehe Foto). Nach einer kurzen Stichflamme, dessen Zeugin unsere Kinderfrau geworden ist, ist dann auch die Sicherung rausgesprungen. Da haben wir echt Glück gehabt.

Im Keller haben wir dann auch die Überreste eines anderen Kabelbrandes entfernt (der schon vor unserem Einzug stattgefunden hat) und durch einen vernünftigen Schalter und neue Leitungen ersetzt.

Und schliesslich haben wir uns einen Satelliten-Anlagen-Bauer ins Haus geholt, der uns unsere neue Schüssel auf's Dach gesetzt hat und die vorhandene Hausverkabelung nutzen konnte, so daß wir nun Fernsehen in bester Qualität geniessen können, wenn uns die Jungs denn lassen. Achso: Und Niklas kann mittlerweile frei laufen!

Soweit der Kurzabriss mit den Highlights der vergangenen Tage. Fotos und Details folgen, sobald wir unseren DSL-Zugang wieder haben.
 
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Geburtstagsspiele
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   Analog-Zeitalter
  Kategorie Internet, erstellt am 11.09.2007 von Christian Klaproth
 
 
Willkommen (zurück) im Analog-Zeitalter! Da es bei Alice nicht möglich ist, mit unserem aktuellen Vertrag umzuziehen (es handelt sich um einen älteren Tarif, der nicht mehr angeboten wird), was normalerweise 2 Wochen dauert, muss zuvor der Tarif gewechselt werden, was allerdings erstmal drei Wochen dauert und nicht zeitgleich mit dem Umzug passieren kann. Dumm gelaufen. So musste ich den alten Alice-Vertrag kündigen und am neuen Wohnort einen neuen abschliessen. Freundlicherweise wird uns der Monat ohne Telefon und Internet gutgeschrieben. Hilft leider wenig bei der Tatsache, dass ich mich mal an den Anfang meiner Uni-Zeit zurückversetzt fühle, als noch die alleinige Einwahl ins Internet schon eine ultraspannende Sache war... und erst die atemberaubenden 42,5 kBit. WAHNSINN! Ich bitte um Verständnis, dass ich diesmal kein Bild mit hochlade. :O)
 
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   Erste Impressionen
  Kategorie Privat, erstellt am 06.09.2007 von Christian Klaproth
 
 
In den folgenden Tagen und Wochen soll es immer mal wieder kurze Impressionen aus unserem Haus geben zusammen mit einem kleinen Status-Bericht, wie weit wir sind. Die dringlichsten Themen sind aktuell das Auspacken der Kisten (die Möbel stehen soweit mit wenigen Ausnahmen), der Garten (ich brauche dringend einen Mä-Mä-Mäher), der Keller (scheint soweit trocken zu sein, bedarf aber einer dringenden Grund-Renovierung) und die Renovierung der zweiten Etage. Da ich ab nächster Woche Urlaub habe, werden wir hoffentlich die oder andere Aufgabe erledigen können. Weiterhin warten wir auf einen Elektriker, der die Küchen-Beleuchtung in Ordnug bringt, einen Telekomiker, der uns unseren Telefonanschluss legt sowie auf eine Erleuchtung, wie wir zukünftig Fernsehen können/wollenn/sollen, denn wir haben weder eine Schüssel, noch Kabel... und der Antennen-Empfang ist mehr als dürftig. Abgesehen von einem verschneiten RTL-2 haben wir noch nicht viel gesehen. *seufz*

Das Bild, das ich Euch als ersten Eindruck zeige, bietet sich dem Besucher des Hauses, wenn er durch den Haupteingang hereinkommt und seinen Blick unmittelbar nach links richtet. Dort führt eine Holztreppe in den ersten Stock. In die Wand ist eine guss-eiserne Platte mit einem Bild eingelassen, davor hat meine Frau erste Deko-Element platziert. :) Es beginnt, wohnlich zu werden...
 
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36 Stunden Umzug
Mönchengladbach, wir kommen!
Renovierung abgeschlossen
Renovierungsarbeiten
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Stand der Dinge
Es geht voran...
Erste Worte eines Umzugshelfers
Gemütlichkeit
 
   36 Stunden Umzug
  Kategorie Privat, erstellt am 03.09.2007 von Christian Klaproth
 
 
Hiermit gestehe ich öffentlich: Ich habe mich verschätzt! :-)

Der auf einen Tag (gemeint ist ein Arbeitstag, ca. 8 Stunden) geschätzte Umzug (Möbel abbauen, verladen, rüber fahren, ausladen, aufbauen, fertig) fing am Samstag früh um 07:00 Uhr an und endete am Sonntag um 19:00 Uhr. Ohne Unterbrechung! Ohne Schlaf! Aber nicht nur, was die Zeit angeht, habe ich mich verschätzt, auch dem mit dem Platzangebot des Miet-LkW. Dabei hatten wir noch richtig Glück: Eigentlich wollte ich die längste Variante eines Sprinter anmieten. Da die Autovermietung nach Bestätigung der Reservierung ein entsprechendes Fahrzeug nicht bereitstellen konnte, haben wir das nächst größere Modell zum selben Preis bekommen. Das war schon ein Erlebnis, so einen "richtigen" LkW zu fahren und auch die elektrische Laderampe hinten war recht praktisch. Dennoch war selbst der größere LkW nicht ausreichend, um alles in einer Fahrt mitzunehmen.

Am Samstag um 15:00 Uhr brachen wir das Auseinanderbauen der Möbel und das Verladen ab, da der Wagen ohnehin fast komplett voll war und fuhren Richtung Mönchengladbach. Zum bereits bestehenden Zeitproblem kam noch hinzu, dass der LkW auch nicht 1km/h schneller als 90km/h fuhr, was speziell auf den folgenden Nachtfahrten sehr einschläfernd wirkte. Aber der Reihe nach.

Bis auf wenige Möbel (Betten in den Kinderzimmern), haben wir es bis 20:00 Uhr gerade mal geschafft, den Wagen auszuladen. Unsere angeheuerten Helfer waren noch nicht umzugserprobt, aber ich schätze, selbst geschultes Umzugspersonal wäre nicht mit allem fertig geworden. Gegen 21:00 Uhr habe ich mich dann mit meiner Schwiegermutter nochmals auf den Weg nach Oberhausen gemacht, wo wir bis in die frühen Morgenstunden geschraubt, gepackt und geschleppt haben. Um 03:00 Uhr - mittlerweile war es Sonntag - waren wir wieder mit rasanten 90km/h auf der Autobahn.

Das Problem: Um 09:00 Uhr musste der Wagen am Servicepoint in MG abgegeben werden. Also blieb keine Zeit zum Verschnaufen. Der Wagen musste ausgeräumt werden. Bis 08:00 Uhr hatten wir alles ausgeladen, um 08:45 Uhr Stand der Wagen fertig zur Abgabe beim Servicepoint.

Nun stand die ganze Wohnung voller zerlegter Möbel und gepackter Kisten. Um diesen Zustand zu beenden und langsam Licht in das Chaos zu bringen, mussten wir die Möbel zumindest soweit aufbauen, dass das Einräumen beginnen kann. Da ich aber die Woche über arbeiten bin, mussten die wichtigsten und größten Möbel bereits am Sonntag aufgebaut werden. Koffeintablette sei Dank, haben wir ordentlich viel geschafft und bis 19:00 Uhr durchgehalten, danach bin ich wie ein Stein ins Bett gefallen und habe erstmal bis 06:00 Uhr heute früh durchgeschlafen...
 
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Mönchengladbach, wir kommen!
Renovierung abgeschlossen
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   Mönchengladbach, wir kommen!
  Kategorie Privat, erstellt am 31.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Die Nervosität nimmt zu, das Kribbeln intensiviert sich, die Spannung steigt, denn morgen ist es endlich soweit: Die Klaproths sind on-the-road. On-the-road to Mönchengladbach, um es genauer zu sagen. Nachdem wir in den letzten 10 Jahren zusammengerechnet in 6 verschiedenen Wohnungen gelebt haben, haben wir zwar eine gewissen Routine entwickelt, was das Umziehen angeht, allerdings steigt auch mit jedem Umzug der Wunsch nach einer "festen" Bleibe. Die hoffen wir nun, in unserem Haus in Mönchengladbach gefunden zu haben.

Der Wechsel der Rhein-Seite lässt mich als gebürtigen Berliner eher kalt. Hätte ich damals die Havel-Seite wechseln müssen, wäre das für mich schlimmer gewesen. :) Nun gut, die Leute sprechen in MG etwas anders als in OB... einen meiner zukünftigen entfernten Nachbarn (wohnt 5 bis 6 Häuser weiter) hatte ich letztens getroffen, als wir noch mit den Renovierungen dran waren. "Isch weiset nisch jenau", aber er hörte sich nicht unmittelbar hoch-deutsch an. Eher so wie das, was ich als unwissender Berliner als Kölnerisch bezeichnen würde. Oder heisst es Kölsch? Nein, das war ja das mit Wasser verdünnte Bier.

Wie dem auch sei: Haltet morgen die Autobahnen frei (dazu zählen die A3, die A40, die A57 und die A44), denn Stau können wir morgen gar nicht gebrauchen! Und drückt uns mal die Daumen, dass nichts zu Bruch geht. Meine Frau kringelt sich jetzt schon vor lachen (herzlichen Glückwunsch nochmal von dieser Stelle aus) und ich mache mir fast in die Hose, denn morgen muss ich einen 7,5-Tonner Lastwagen fahren, was dann trotz der vielen Umzüge, ein Novum für mich ist.

Berichte folgen...
 
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Renovierung abgeschlossen
Renovierungsarbeiten
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Gemütlichkeit
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   Besuch beim Augenarzt
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 27.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Heute hatten unsere zwei kleinen Männer ihren ersten Besuch beim Augenarzt.

Bei Niklas wurden in der ersten Untersuchung keine Auffälligkeiten entdeckt, sieht soweit also erstmal alles ganz gut aus. Eine genauere Vermessung soll noch folgen, allerdings müssen wir Nik-Man dafür zwei Tage vorher Tropfen in die Augen geben, woraufhin er nur noch verschwommen sehen wird. Ich mag mir noch gar nicht ausmalen, wie schrecklich diese Tage werden, denn er ist so schon sehr temperamentvoll, wenn etwas nicht ganz so läuft, wie er das gerne hätte. Wenn dazu noch eine Sehbeeinträchtigung kommt... oh je.

Bei unserem Jonas sah das Ergebnis der Augenuntersuchung erstmal nicht so rosig aus: Zunächst einmal war die Untersuchung sehr schwierig, weil Jonas die Augen entweder schliesst, oder aber verdreht, sobald er sie offen hat. Unter diesem Umständen macht eine genauere Vermessung bei Jonas laut dem Augenarzt erstmal keinen Sinn. Eine Reaktion auf Licht zeigten die Pupillen nicht, so dass auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass Jonas eventuell blind ist. Weitere Kontrollen sollen folgen.

Unser Eindruck ist, dass Jonas vor allem durch sein Gehör und über Berührungen der Haut seine Umgebung wahrnimmt. Vielleicht auch ein Indiz dafür, dass er seine Augen nicht so verwenden kann, wie er vielleicht möchte.
 
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Schock zum Wochenbeginn
Erneuter Fieberkrampf
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Diesmal kein Sonntag
 
   Das kleine Genie
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 22.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Sonntagmorgen im elterlichen Schlafzimmer, genauer gesagt, im Bett der Eltern: Niklas schnappt sich die Fernbedienung und bestimmt das Programm. Es ist tatsächlich beeindruckend zu sehen, dass er sich bei uns abgeschaut hat, was man mit seinem merkwürdigen grauen Ding mit jeder Menge bunter Knöpfe dran, machen kann. Er richtet die Fernbedienung nämlich in Richtung Fernseher und wartet darauf, das etwas passiert. Ganz nebenbei hat er uns damit auch gezeigt, dass unser Fernseher über eine Sleep-Funktion verfügt, was wir bis dahin noch nicht wussten. :-)

Heute ist übrigens Niklas großer Tag: Nach unserem ersten schockierenden Versuch, Niklas in einer Krabbelgruppe des Kinderschutzbundes unterzubringen (meine Frau kann dazu mehr erzählen), geht er heute in eine neue Krabbelgruppe, in der er sich hoffentlich mit den anderen Kindern verträgt. Ich bin schon sehr gespannt auf einen Bericht, wie es ihm ergangen ist. Die Mama war heute morgen jedenfalls regelrecht geknickt, weil sie unserem Nik-Man zum ersten Mal eine Lunch-Box gepackt hat. Ich konnte sie aber beruhigen und ihr glaubhaft vermitteln, das Niklas noch nicht morgen ausziehen wird. *g*
 
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Super-Nik in Comic Nr. 4
29.06.2006, Ein Jahr danach...
Niklas und Jonas sind da!!!
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Früh übt sich...
Wo hat der Jung das her?
 
   Renovierung abgeschlossen
  Kategorie Privat, erstellt am 21.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nach wie vor ist die Eintragsdichte in meinem Blog in letzter Zeit etwas gesunken. Der Hauptgrund - neben einer Vielzahl von Schulungen, die ich zur Zeit vorbereiten und halten muss - sind unsere Renovierungsarbeiten im neuen Haus. Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte: Wir haben uns ein Haus gekauft. Anbei auch mal eine erste Aussenaufnahme unseres neuen Heims.

Vorvorletztes Wochenende haben wir die beiden Kinderzimmer und das Schlafzimmer im ersten Stock renoviert (Impressionen folgen noch), vorletztes Wochenende dann die Küche und letztes Wochende das Wohnzimmer und unseren Mehrzweckraum im Erdgeschoss. In diesem Raum wollen wir unter anderem die Therapiegerätschaften für Jonas unterbringen.

Sobald wir das weitere Bildmaterial gesichtet haben, werde ich mal ein weiteres Fotoalbum mit Bildern aus dem Haus anlegen. Bis dahin bitte ich noch um etwas Geduld.
 
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Renovierungsarbeiten
Lebenszeichen
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Mönchengladbach, wir kommen!
36 Stunden Umzug
Erste Impressionen
 
   Renovierungsarbeiten
  Kategorie Privat, erstellt am 13.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Die notwendigen Renovierungsarbeiten an unserem neuen Haus haben wir soweit fast abgeschlossen, damit in nicht einmal mehr drei Wochen unser Umzug stattfinden kann. Die beiden Kinderzimmer sowie das elterliche Schlafzimmer sind fertig. Bei den Jungs haben wir uns für ein sehr helles gelb (fast weiss) entschieden mit einer dezenten Bordüre auf etwa drei Viertel Wandhöhe. Der Rest der Wand oberhalb der Bordüre sowie die Decken haben wir in weiss gehalten. Somit musste das grelle gelb bzw. kräftige orange der vorherigen Eigentümer weichen und haben Töne gewählt, die Jonas nicht so schnell überreizen.

Aktuell arbeiten wir uns noch durch die Küche, die aber größtenteils fertig ist, sowie unseren zukünftigen "Mehrzweckraum". Hier sollen Therapiegerätschaften für Jonas Platz finden sowie ein Arbeitsplatz für Papa oder Mama und vielleicht auch noch Spielfläche für Niklas. Vor uns liegt noch das Wohnzimmer und der Keller, wobei letzterer wohl eher nach dem Umzug angegangen werden kann. Zu guter letzt wären dann noch die Aussenarbeiten zu erwähnen, denn der Garten entspricht auch noch nicht ganz unseren Vorstellungen von einem kleinen Stück Erholungsgebiet.

Ich hoffe, ich komme demnächst mal dazu, die Bilder von der Kamera auf den Rechner zu übertragen, damit ich auch mal Bilder unseres neuen Heims zeigen kann.
 
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Lebenszeichen
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Renovierung abgeschlossen
Mönchengladbach, wir kommen!
36 Stunden Umzug
Erste Impressionen
 
   Lebenszeichen
  Kategorie Privat, erstellt am 08.08.2007 von Christian Klaproth
 
 
Werte Leserschaft, ich wollte an dieser Stelle einfach nur mal ein Lebenszeichen hinterlassen und mitteilen, dass es uns soweit gut geht, sich momentan aber die Ereignisse etwas überschlagen, so dass mir wenig (bis keine) Zeit geblieben ist, hier neue Einträge zu hinterlassen. Da ich auch heute nicht die Zeit habe, alles in seiner Ausführlichkeit zu beschreiben, hier nur grob die Neuigkeiten:
  • Das letzte EEG bei Jonas hat eine so deutliche Verbesserung gezeigt, dass sich die Ärztin zweimal davon überzeugen musste, ob sie auch das EEG des richtigen Kindes vor sich hat. Darüber sind wir, wie Ihr Euch vorstellen könnt, sehr glücklich. Tatsächlich hatten wir in der letzten Zeit bei Jonas auch spürbare Verbesserungen im Verhalten feststellen können. Dazu aber (hoffentlich bald) mehr...
  • Die Sache mit Jonas' PEG hingegen ist leider noch nicht ausgestanden...
  • Nebenbei haben wir uns noch ein Haus gekauft und sind etwas im Stress, was die Renovierungsarbeiten und die Umzugsplanung und -Vorbereitung angeht. Auch dazu gibt es natürlich nochmal Details (und auch Bilder). Für jetzt nur die Info: Es geht nach Mönchengladbach!
  • Niklas läuft bereits alleine um den Wohnzimmertisch und kann seit neustem auch schon an einer Hand laufen.

Vielleicht komme ich in den nächsten Tagen nochmal dazu, die genannten Highlights näher zu beleuchten, aber momentan stecke ich in einem Schulungsmarathon: Von 11 Arbeitstagen am Stück habe ich gerade einmal einen Tag, an dem ich keine Schulung halte. *uff* An den Wochenenden dazwischen verbringen wir einen Großteil unserer Zeit im Haus und renovieren. Daher bitte ich um Nachsicht, wenn der nächste Eintrag wieder etwas auf sich warten lässt.
 
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Schock zum Wochenbeginn
Folgebeiträge...
Renovierungsarbeiten
Renovierung abgeschlossen
 
   Kontraste
  Kategorie Privat, erstellt am 31.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nach einer etwas längeren Suche und einer kurzen Wartezeit ist gestern endlich das letzte Teil unseres neuen antiken Schreibtisches (ein Sekretär in dunklem Massivholz) eingetroffen, der fortan als neuer Arbeitsplatz und Basis für unser MacBook dient.

Seit meinerm letzten Eintrag hat sich an der Mac-Front einiges getan. Die Rückabwicklung unseres ersten MacBook-Kaufs hat erfreulicherweise sehr gut geklappt, nachdem wir zunächst ein gebrauchtes MacBook als Neuware verkauft bekommen hatten. Im zweiten Anlauf hat dann aber alles geklappt. Mit dem Mac sind wir soweit sehr zufrieden, auch wenn mir meine Frau hier und da widersprechen wird, oder Schatz? Es ist eben alles etwas gewöhnungsbedürftig, weil ein Mac nunnmal keine Windows-Kiste ist.

Der neue Schreibtisch bildet zusammen mit dem schicken MacBook jedenfalls einen schönen Hingucker: der perfekte Kontrast zwischen Antiquität und Design-Hightech.
 
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Siehe auch...
Kurzer Ausflug in die Mac-Welt

 
   Nächste Auktionswelle rollt
  Kategorie Privat, erstellt am 28.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
Es ist mal wieder Zeit, etwas Reklame in eigener Sache zu machen: Da unsere beiden Jungs nun so langsam aus einigen Sachen rauswachsen, gibt es einiges, was wir - aufgrund des guten Zustandes - bei eBay verkaufen. Diesmal sind es aber keine Klamotten, sondern die ersten Sitzschalen der Jungs sowie der erste Wickeltisch.

Schaut doch einfach mal bei  unseren Auktionen vorbei und bietet mit, falls Ihr das eine oder andere haben wollt. Demnächst werden wir noch weitere Dinge versteigern, unter anderem auch unsere Computer und Schreibtische!
 
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Teil 2 des Auktionsmarathons
Teil 1 des Auktionsmarathons

 
   Stille Post bei der Bahn
  Kategorie Privat, erstellt am 23.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
Wer kennt sie nicht, die Ausflüchte und Ausreden der Bahn, wenn wie üblich der Großteil aller Züge Verspätungen zwischen 5 und 15 Minuten hat. Meistens lautet es lapidar wegen Verzögerungen im Betriebsablauf, manchmal wird es aber auch etwas origineller.

Heute bin ich dann allerdings Zeuge zweier Durchsagen geworden, die mich an der Glaubwürdigkeit der Ausreden nicht mehr zweifeln lassen, sondern mir gezeigt haben, dass es sich um plumpe Willkürlichkeiten handelt. Wie fast jeden Morgen bin ich heute mit der RB33 von Oberhausen (2 Minuten Verspätung btw.) nach Duisburg gefahren. Dort wurde ich Zeuge der folgenden Durchsage: Meine Damen und Herren auf Gleis 5, bitte beachten Sie, der Rhein-Hellwig-Express aus Paderborn zur Weiterfahrt nach Düsseldorf hat wegen Streckenbauarbeiten heute eine Verspätung von 10 Minuten.

<IRONIE>Streckenbauarbeiten lassen ja zumindest hoffen, dass die neuerliche Preiserhöhung im ÖPNV tatsächlich in die Sanierung des Gleisnetzes fliesst.</IRONIE>

Kurzerhand bin ich auf den ("glücklicherweise") 25 Minuten verspäteten RE5 aus Emmerich umgestiegen und so noch früher als sonst zum Flughafen Düsseldorf Fernbahnhof gekommen. Dort musste ich dann folgende Durchsage hören: Meine Damen und Herren auf Gleis 6, bitte beachten Sie, der Rhein-Hellwig-Express aus Paderborn nach Düsseldorf wird heute wegen einer Türstörung 10 Minuten später hier eintreffen. Ah-ja!

Da sage nochmal einer, bei der Bahn würden keine kreativen Köpfe sitzen, wenn sie jetzt schon für eine Verspätung zwei Ausreden erfinden. :)
 
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Siehe auch...
Die Bahn ist 1337

 
   Super-Nik in Comic Nr. 4
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 18.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
Die vierte Episode der Abenteuer von Nik und Jak ist ein Solo-Auftritt von Super-Nik geworden. Fans von Super-Jak müssen aber nicht traurig sein, denn eine weitere Episode mit ihm ist bereits in Arbeit.

 Die Abenteuer von Nik und Jak Teil 4

Die neue sowie die drei vorherigen Comic-Episoden können auch über das  Foto-Album (etwas weiter unten in der rechten Übersichtsleiste) betrachtet werden.

Viel Spaß beim Lesen!
 
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Nik und Jak müssen ins Bett
Die Abenteuer von Nik und Jak
Folgebeiträge...
Das kleine Genie
 
   Mittendrin statt nur dabei...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 16.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
... so oder so ähnlich lautet Jonas' neues Motto, seit er seinen eigens für ihn maßangefertigten Stuhl samt fahrbarem Untergestell bekommen hat. Nicht nur, dass er wie auf dem Foto zu ersehen ist einen riesen Spaß in dem Stuhl hat, wir können ihn nun auch viel besser am Familienleben teilhaben lassen.

Morgens kann Jonas nun mit uns am Frühstücktisch sitzen, ebenso wie abends zum Abendbrot - natürlich immer vorausgesetzt, Jonas ist auch wach und gut drauf. Denn die goldene Regel im Umgang mit Jonas lautet immernoch: Wecke nie einen schlafenden Jonas. ;)

Aber auch sonst erleichtert der Stuhl einiges. Dadurch, dass das Gestell auf sehr leichtgängigen Rollen montiert ist, kann man Jonas sehr einfach in der Wohnung überall mit hinnehmen. Okay, die Treppe rauf oder runter geht natürlich nicht. Aber durch die Höhenverstellung lässt sich Jonas zum Beispiel auf Spielhöhe zum Niklas herunterstellen. Niklas findet den Stuhl auch toll, zumindest ist er ganz aufgeregt, wenn er Jonas durch die Gegend schieben kann. Natürlich nur unter Aufsicht! Denn so sicher ist Niklas noch nicht zu Fuß unterwegs.

An Jonas neuem Stuhl lässt sich ansonsten so ziemlich alles einstellen und justieren: Kopflehne, Seitenstützen, komplette Sitzfläche. Und selbstverständlich ist Jonas in dem Stuhl gut angeschnallt, damit ihm nichts passieren kann, wenn er einmal absichtlich oder aus Versehen Schwung holt und nach vorne kippt.
 
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Schock zum Wochenbeginn
Jak-Man kommt nach Hause
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Ruht sich Nintendo aus?
  Kategorie Gaming, erstellt am 13.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
Was lässt sich nach über einem halben Jahr Wii zusammenfassen? Ein gelungenes Gesamt-Konzept, das scheinbar - die Verkaufszahlen und Lieferengpässe belegen es - aufzugehen scheint. Anstelle der Hardcore-Gamer-Zielgruppe hat Nintendo eher die Nicht- und Gelegenheitszocker angepeilt. So verwundert es kaum, dass sich viele Mini-Spiele-Sammlungen oder zumindet Mini-Spiel-Anteile in den ersten Titeln wiedergefunden haben. Was ist aber aus den Online-Ambitionen geworden. Die vorherigen Nintendo-Konsolen (den DS einmal ausgenommen) blieben allesamt mehr als weniger offline. Mit dem Wii versucht Nintendo nun auch den Online-Sektor zu erobern. Was aber ist aus großartigen Ankündigungen geworden und was bietet das Online-Angebot?

Neben dem Wetter- und dem später freigeschalteten Nachrichten-Kanal gibt es mittlerweile noch den Internet- und den Meinungskanal (siehe Screenshot, der meine bisherige Tipp-Statistik zeigt). Letzterer ist eine kostenlose Dreingabe, die über den Shopping-Kanal heruntergeladen werden kann. Seitdem plätschern Woche für Woche zwei bis drei neue Titel für die Virtual Console in den Shopping-Kanal und drei bis vier neue Umfragen in den Meinungskanal. Aber so richtig viel Bewegung ist nicht vorhanden, von einer Online-Community kann nicht gesprochen werden, zumal eine Kommunikation über die Wii nur mit Freunden möglich ist, deren Freundescode eingegeben worden ist. Was aber ist mit neuen Konsolen für die Virtual Console (Neo Geo), was ist mit einem Mii-Contest- oder Demo-Kanal? Zumindest der neue Mii-Kanal wurde auf der E3 noch für dieses Jahr angekündigt.

An der Spielefront sieht es auch nicht besser aus: Lediglich ein Titel (wenn auch ein sensationeller) ist online spielbar (Mario Strikers Charged Football), wobei auch hier das Online-Potential eher verspielt wurde. Wieso wird ein Mario Party 8 nicht mit einem Online-Modus versehen. Das wäre mal ein echtes Novum der Serie gewesen und hätte das Wii-Online-Gaming einen Schritt weiter gebracht.

Mir scheint, Nintendo ruht sich gerade auf dem Erfolg der Wii aus und vergisst darüberhinaus das bestehende Angbot auszubauen. Für einen Launch war das ja schon nicht schlecht, aber nach über einem halben Jahr nach Markteinführung darf man als Kunde schon mehr in Sachen Online-Welt erwarten, oder?
 
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Aufgeladene Stürmer sind online schwach
Retro-Sternensammlung
Review: Kororinpa (Wii)
Review: Super Monkey Ball Banana Blitz (Wii)
Review: Wario Ware Smooth Moves (Wii)
Review: Wii
Folgebeiträge...
Mii-Wettbewerbskanal
 
   Der Vorher-Nachher-Effekt
  Kategorie Privat, erstellt am 11.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
Vor einigen Tagen berichtete ich davon, dass mir an der Wade ein kleiner Tumor entfernt worden ist. Mittlerweile traf auch der histologische Befund ein: Es handelte sich um gutartiges Gewebe, dass mit dem ersten Schnitt auch vollständig entfernt wurde. Soweit sogut.

Leider war der Onkel Doktor der Meinung, die Fäden wolle er noch vor seinem Urlaub (8 Tage nach dem ambulanten Eingriff) ziehen. Er meinte (vermutlich scherzhaft), das Risiko können wir eingehen. Ich meinte, dann sollten wir die Fäden ruhig bis nach seinem Urlaub drin lassen. Er lachte daraufhin und winkte ab... was mich in der Annahme bekräftigte, es handele sich um einen Scherz, dass es ein Risiko wäre, die Fäden schon zu entfernen. Scheinbar war das Risiko höher als angenommen, denn mittlerweile ist der Schnitt komplett aufgerissen und die kleinen Löcher, durch die einst die Fäden gezogen waren, um den Schnitt zusammenzuhalten, liegen nun fast zwei Zentimeter auseinander. Nagut, nagut, einen Zentimeter, ich will ja nicht dramatisieren.

Vorher hatte ich also einen kleinen, wenn auch sehr dunklen Fleck (ca. 3 mm im Durchmesser) auf der Haut, nun kann ich mir eine spannende Geschichte einfallen lassen, die ich später mal meinen Söhnen erzählen kann, wie ich zu dieser klaffenden Fleischwunde gekommen bin. Nagut, nagut, zu dieser kleinen Mini-Vertiefung, in der nun keine Haare mehr wachsen. Hmpf.
 
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Medizinisches Update

 
   Schock zum Wochenbeginn
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 10.07.2007 von Christian Klaproth
 
 
Die Woche begann gestern mit einem kleinen Schock: Die  PEG hat sich bei Jonas entzündet! Details darüber, wie das Ganze aussieht, möchte ich der Leserschaft hier ersparen. Es ist wirklich kein schöner Anblick. Umgehend sind wir mit Jonas ins Krankenhaus gefahren, diesmal allerdings nach Krefeld und nicht nach Duisburg. Nach dem letzten Diagnose-Bingo, bei dem für uns nicht nachvollziehbar zunächst eine Lungenentzündung bei Jonas ausgeschlossen und wenig später - nach erneuter Beratung der Ärzte - diagnostiziert wurde und aufrgund anderer Dinge, sind wir mit Duisburg nicht mehr zufrieden und haben die Klinik gewechselt. Nun sind wir wieder im entfernteren Krefeld, fühlen uns dort aber besser aufgehoben, so dass wir die längeren Wege in Kauf nehmen. Gestern stellte sich dann allerdings heraus, dass es schlimmer aussieht, als es ist. Eine Operation ist zunächst nicht notwendig. Die Entzündung wird äußerlich (antiseptische Kühlung) und innerlich (Antibiotikum) bei uns zu Hause behandelt.

Vermutlich - aber das ist meine persönliche Spekulation - hätte diese Entzündung verhindert werden können, wenn die Ärzte in Duisburg ein Magenschutzmittel verschrieben hätten. Zumindest erhielt ich in Krefeld die Auskunft, dass  solche Mittel die  Magensäure neutralisieren oder zumindest abschwächen und üblicherweise bei PEG-Patienten verschrieben werden, da früher oder später ein  Reflux auftreten wird. Damit nicht etwa die konzentrierte Magensäure in die Lunge gerät und weil PEG-Patienten ohnehin flüssige Nahrung erhalten und keine "großen Stücke" verdauen müssen, wird die Magensäure abgeschwächt. Die Ursache für Jonas' Entzündung ist nämlich, dass sich etwas Magensäure zwischen Schlauch uns Haut verirrt hat (was nicht ausgeschlossen werden kann).
 
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Erneuter Fieberkrampf
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
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Mittendrin statt nur dabei...
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Besuch beim Augenarzt
 
   29.06.2006, Ein Jahr danach...
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 29.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nichts ist mehr, wie es vorher einmal war.

Anstelle vom Bundesliga-Trubel mit Winnie Schäfer ist das Laufstall-Treiben mit Winnie Pooh getreten. Winnie, Winnie wohin ich schaue: Winnie das Handtuch, Winnie die Bettdecke, Winnie der Waschlappen, Winnie die Zahnbürste, Winnie das Plüschtier, Winnie das Buch...

So einen kleinen Knirps beim Spielen zu beobachten, erinnert mich an die guten alten Point&Click Adventure Zeiten ala Monkey Island oder Maniac Mansion. Kommt man mal nicht weiter, probiert man einfach alle Möglichkeiten aus, Gegenstände zu kombinieren und erhält meistens die Nachricht: "Nichts geschieht.". Kombiniere Schnuller mit Beisring. Nichts geschieht. Kombiniere Schnuffel-Tuch mit Fühlbuch. Nichts geschieht. Kombiniere Spieldecke mit Kuschel-Fanti. Nichts geschieht. Kombiniere Babysabber mit Mama. HAHAAA! Reaktion! Mama springt schreiend auf und sucht nach einem Tuch.

Noch ein Hinweis an alle Jungvät- und Jungmütter oder solche die es werden wollen: Wenn Ihr die süßlich riechenden, kleinen schwarzen, grünen, gelben und braunen Kleckse in den Windeln Eurer Krümel als unangenehm empfindet, dann wartet ab, bis Ihr Euren ersten bis in den Nacken hochgeschissenen Karotten-Kartoffel-Biorind-Schlamassel vor Euch zu liegen habt. *fg*

Und noch eine Beobachtung konnte ich im letzten Jahr vornehmen: Murphies Gesetz, das verantwortlich dafür ist, dass Marmeladenbrote immer auf die Marmeladenseite fallen, trifft auch voll und ganz auf Babies zu.
  • Du kannst zehn Minuten lang nach dem Fläschchen-Geben auf den Rücken klopfen und ein Sabbertuch unter das Kinn halten, und nichts passiert. Aber in dem Moment, wo Du den Wurm über die Schulter legst, kommt der feuchte Bauer, der es Dir warm über den Rücken laufen lässt. Es sei denn, Du planst einen Ausflug und ziehst den Wonneproppen besonders schick an. Dann wartet er noch, bis er im Autositz Platz genommen hat.
  • Du kannst zwei Minuten lang in gedeckter Haltung und hochgeklappter Windel Fieber im Po messen, ohne dass etwas passiert. Aber in dem kurzen Moment, in dem Du die alte Windel wegziehst, um eine neue Windel unter die Maus zu zwängen, da kommt die Wurst. Oder schlimmer noch, Dünnflitsch-Flitze-Kacke und Hochdruck. Eine ungünstige Kombination.
  • Nächtliches Schreien und Quängeln ist auch so ein Thema: Du denkst Dir im Halbschlaf, dass die Zuckerschnute schon wieder von alleine einschläft und versuchst selbiges. Gelingt aber nicht. Also wirst Du richtig wach, schlurfst benommen ans Kinderbett und noch auf dem Weg dahin, denkt sich der Kleine: "Oh nee, warte mal. Papa und Mama wollen bestimmt noch schlafen, ich bin mal besser wieder ruhig." Kaum bist Du am Bett angekommen, vernimmst Du das monotone, leicht schnaufige Atmen desjenigen, der den Schlaf der Gerechten schläft. Du torkelst zurück in Dein Bett... und gerade, als Du in die Traumwelt entgleitest, beginnt das Spiel von vorne.
Aufgrund der Erkrankung Jonas' haben meine Frau und ich auch Dinge gelernt, von denen wir vorher niemals gedacht haben, dass wir sie mal bräuchten: Magensonden legen, Nahrungspumpe anschliessen und bedienen, PEG-Verbandswechsel, fast 20 Medikamente und deren Dosierung auswendig kennen und verabreichen, Bewegungstherapie nach Bobat und Voita. Darüberhinaus geniessen wir ein Privileg, dass normalerweise nur Rentnern jenseits der 60-Jahre-Marke zuteil wird: Wir werden namentlich in der Apotheke begrüßt, was uns auch anerkennende Blicke der elitären Stammkundschaft einbringt.

Aber alles oben genannte (ob scherzhaft oder ernsthaft) vergisst man zwischenzeitlich, wenn die Jungs lachen und gut drauf sind. Das sind dann die Momente, die man geniessen kann und die einem deutlich machen, warum man das alles auf sich nimmt.

In diesem Sinne, herzlichen Glückunsch, Niklas und Jonas, zu Eurem ersten Geburtstag!

 
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Niklas und Jonas sind da!!!
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Das kleine Genie
Halbzeit der Legislaturperiode
Jonas ist ein Engel
Börsdi Tuju
Impressionen einer Piratenparty
 
   Review: Ratchet & Clank Size Matters (PSP)
  Kategorie Gaming, erstellt am 26.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Mit Ratchet & Clank Size Matters erschien der erste Ableger der Ratch & Clank Serie, die bislang auf der PS2 sehr erfolgreich war und ab Ende das Jahres aus der PS3 fortgesetzt werden wird, nun auch für die PSP!

Bislang zeichnete sich die Serie auf der PS2 vor allem durch ihren Humor, das geniale Level-Design und die innovativen Ideen aus, mit denen das Jump'n'Shoot angereichert wird. Jump'n'Shoot deswegen, weil es eigentlich ein Jump'n'Run ist, das einen wesentlichen Schwerpunkt aber auf völlig abgedrehte und aufwertbare Waffensysteme legt.

Die Grafik des PSP-Titels kann sich wirklich sehen lassen und liegt vom Niveau her zwischen den ersten beiden R&C Teilen für die PS2. Einzig, die enorme Weitsicht der PS2-Titel konnte auf der PSP nicht umgesetzt werden, was aber durch das Leveldesign kaum auffällt. Die verschiedenen Planeten, die während des Abenteuers bereist werden bieten abwechselnd Geschicklichkeitseinlagen und Stellen, an denen Gegnerhorden auf das Helden-Duo einstürmen. Allerdings haben gerade diese Stellen auch einen negativen Beigeschmack: Ich hatte den Eindruck, die Levels wurden künstlich in die Länge gezogen, indem in einem Raum oder Areal alle Ausgänge verschlossen werden und sich erst wieder öffnen, wenn 5 Gegner-Wellen besiegt sind. Auch die Titan-Bolts (Bonusgegenstände, von denen 20 im ganzen Spiel versteckt sind) sind nicht so originell versteckt, wie auf der PS2. Insgesamt fällt der Umfang leider etwas kurz aus: Setzt man von Beginn an auf die richtigen Waffen, dann lässt sich das Spiel innerhalb von 4 bis 5 Stunden durchspielen. Am Ende besucht man bereits absolvierte Planeten erneut, um Bolts für bessere Waffen zu sammeln, um den nächsten Bossgegner zu plätten. Die Bosskämpfe sind dabei spürbar schwieriger, als auf der PS2. Während man auf der PS2 die Bossgegner mit der richtigen Taktik eigentlich mit jeder Waffe besiegen konnte, scheinen die Gegner bei RCSM auf eine bestimmte Waffe zugeschnitten zu sein. Hat man gerade diese nicht aufgewertet, muss man erstmal bereits absolvierte Level erneut spielen, um die Waffe aufzuwerten, um dann den nächsten Bossgegner besiegen zu können.

Die Hintergrundmusik und die Soundeffekte sind stimmig und passen zum Gesamtbild. Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass dieselben Synchronsprecher der bisherigen Episoden den Figuren ihre Stimmen leihen.

Ein wahres Effekt-Feuerwerk wird in den Clank-Flugsequenzen abgefakelt: Schätzungsweise 50 oder 60 gegnerische Ufos schwirren dabei gleichzeitig in einer 3D-Space-Invaders Variante über den Bildschirm und exlpodieren in leuchtenden Lichtbällen. Ebenfalls originell und spaßig: In einem Lemmings-Minispiel gibt man kleinen Gadget-Bots Befehle, damit eine bestimmte Anzahl Roboter die Ziel-Tür erreicht. Auch zwei Hoverboard-Rennen sind diesmal wieder dabei, die sich allerdings entgegen des PS2-Varianten als recht unspielbar erweisen, da die Steuerung wirklich miserabel ist.

Pluspunkte:
  • auf grafisch hohem Niveau
  • Charme der Serie bleibt erhalten
  • sehr gute deutsche Synchronisation
  • Separate Rüstungsteile und -Sets
  • geniale Gadget-Bots-Lemmings-Variante als Mini-Spiel
  • bombastische Clank-Flug-Sequenzen

Minuspunkte:
  • geringer Umfang (10 Levels), komplett linear
  • miserable Hoverboard-Steuerung
  • harte Bosskämpfe

Fans der Serie bietet RCSM zwei überraschende Highlights. Nur so viel sei verraten: Eines der Levels führt durch Ratchets Traum mit vielen bekannten Figuren der Serie. In einem anderen Level macht man Bekanntschaft mit Clanks sympatischen Sicherheitssystem. Ratchet und Clank Neulinge müssen aber nicht befürchten, etwas nicht zu verstehen: Die Story ist insich abgeschlossen und basiert nicht auf den bisherigen Stories. Unklar ist, ob Clank seine Schauspielkarriere an den Nagel gehangen hat. Ich hätte gern neues von Agent Clank gesehen. Neulinge sollten sich nur nicht über Captain Qwark wundern. Dieser hat bereits in den Vorgängern dem Helden-Duo das Leben schwer gemacht.

Auf einer Skala von 0 bis 100 würde ich das Spiel mit 89 Punkten bewerten. Für einen weiteren Ratchet und Clank Teil auf der PSP wäre somit ausreichend Luft nach oben! :-)
 
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Sie hat es !!!
Neues von Ratchet und Clank
Ratchet: Deadlocked
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Review: Ratchet & Clank Tools of Destruction (PS3)
Clanks erstes Solo-Abenteuer
 
   Viele bunte Lampen
  Kategorie Privat, erstellt am 25.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Wie versprochen reiche ich heute ein Foto der Wundermaschine nach, die mir meine Allergie wegmacht.

Beeindruckend (aber sicherlich auf dem Foto nicht richtig zu erkennen): Der kleine eingelassene Topf rechts oben, in dem zwei Ampullen mit den Pollen stehen, auf die ich allergisch reagiere. Von diesen werden Schwingungen aufgenommen und mit den Informationsschwingungen aus meinem Körper überlagert. Die Allergie wird dann gelöscht und das Ergebnis zurückgeschrieben. Einfach (aber auch etwas winzig): Die geniale Restzeit-Anzeige für Bekloppte. 10 rote LEDs leuchten zu Beginn. Am Ende der 10minütigen Behanldung leuchtet keine mehr. Was mögen diese Lämpchen für eine Bedeutung haben?

Der Hammer ist allerdings, dass ich seit der ersten Behandlung letzten Freitag nur einmal rückfällig geworden bin, als ich das Stroh und Heu bei unserem Meerschwein gewechselt habe.

Medizinisch gesehen dränge ich mich auch weiter in den Mittelpunkt der Berichterstattung, in dem ich davon berichte, dass mir heute morgen in einer ambulanten Operation ein kleiner Tumor von der Wade geschnibbelt wurde. Schnipp-schnapp, Tumor ab! Spätestens nächste Woche kommt dann das Ergebnis aus der  Histologie... Bis dahin mache ich mir einfach mal keine Sorgen.
 
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Medizinisches Update

 
   Medizinisches Update
  Kategorie Privat, erstellt am 22.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Das heutige medizinische Update betrifft diesmal mich selber. Nachdem ich vor nunmehr 9 Jahren eine 3-jährige  Hyposensibilisierungskur absolviert habe, um die Beschwerden meiner Allergie zu lindern, ist die Wirkung heute praktisch nicht mehr existent. Wenn ich mich bei schönem Wetter draussen aufhalte, dann dauert es nicht lange, bis Nase und Augen laufen und ich ständig Niesen muss.

Um dem Abhilfe zu schaffen, habe ich mich heute vertrauensvoll an einen Arzt gewandt, der mir zum einen von einer  Kortison-Spritze abgeraten hat und zum anderen belehrt hat, dass eine Desensibilisierung mit einem Allergie-Test im Herbst startet, NACHDEM die Pollenzeit vorbei ist.

Um nun aber doch eine Behandlung meiner akuten Symptome zu bekommen, habe ich mich zu einer  Bioresonanztherapie überreden lassen. Wer mich kennt, weiss vielleicht, dass ich ein recht gläubiger Mensch bin. Also ich glaube in erster Linie an wissenschaftliche Erkenntnisse und physikalische Gesetze! Daher stehe ich dieser  paramedizinischen Behanldung doch etwas skeptisch gegenüber und musste mir ein Schmunzeln verkneifen, als der Onkel Doktor etwas von einem Tonband erzählte, das aus meinem Körper ausgelesen, manipuliert und wieder zurückgespielt wird. Ich wollte ihn schon fragen, ob ich auf diese Art auch Französisch lernen könnte. Etwas komisch kam ich mir dann auch heute bei der ersten Behandlung vor, bei der ich 10 Minuten über 4 Elektroden mit einem großen Gerät verbunden war, das vor allem mit vielen grün, rot und gelb blinkenden Lämpchen zu beeindrucken wusste. Ich versuche mal, bei der nächsten Behandlung ein Foto von dem Aparat zu machen, dann kann ich Euch die Funktionsweise besser erklären.

Aber was soll ich sagen? Die Therapie scheint zu helfen! Mir geht es blendend. Ich vermute, die Schwingungen des Gerätes haben zur Entladung der Regenwolken über dem Ruhrgebiet geführt, so dass alle Pollen aus der Luft ausgewaschen sind, und ich daher beschwerdenfrei durchatmen kann!!
 
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Viele bunte Lampen
Der Vorher-Nachher-Effekt
 
   Bewegung und Genesung
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 18.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nach einer längeren Pause kommen hier wieder mal neue Infos von den Zwillingen.

Jonas geht es schon etwas besser, auch wenn er noch nicht wieder gesund ist und es wohl noch etwas dauern wird, bis er sich von seiner Lungenentzündung erholt hat. Er hustet noch recht stark und hört sich auch noch etwas heiser an, aber zumindest scheint die Entzündung zurückgegangen zu sein, denn er bekommt kein Fieber mehr. Heute bekommt er das letzte Mal Antibiotikum, dann ist die Behandlung abgeschlossen. Zur Sciherheit werden wir wohl in den nächsten Tagen nochmal unseren Kinderarzt ansteuern, damit er abhorchen kann, ob soweit erstmal alles in Ordnung ist.

Soviel zum Thema Genesung, nun zur Bewegung und damit auch von Jonas zu Niklas: Unser kleiner Nik-Man ist jetzt mobil und kann sich seit letzter Woche mit den Händen vorwärts ziehen. Sieht ein wenig so aus, wie die tiefste Gangart bei der Bundeswehr, macht ihn aber sichtlich stolz, da er - das notwendige Interesse vorausgesetzt - nun selber dahin gelangen kann, wo er hinmöchte. Das notwendige Interesse ist natürlich instinktiv dort vorhanden, wo der kleine Niklas nichts verloren hat. Der erste Härtetest galt dem Stromkabel unseres Druckers, gefolgt vom Bügelbrett, dass einem Rütteltest standhalten musste. Prompt haben wir die ersten Schranktüren in der Küche gesichert. Für die Eltern besonders positiv ist die Tatsache, dass die eigenständige Fortbewegung sehr müde macht. So hoffen wir dann auch, Niklas häufiger, wie letztens unterwegs im CentrO zu erleben (siehe Foto).
 
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Erneuter Fieberkrampf
Jak-Man kommt nach Hause
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
Niklas und Jonas sind da!!!

 
   Erneuter Fieberkrampf
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 11.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Jonas hatte in der Nacht von Sonntag auf Montag leider erneut einen Fieberkrampf mit über 40 Grad Temperatur. Was sich zunächst wie ein harmloses nächtliches Husten anhörte, entpuppte sich als heftiges Übergeben. Beim Hochnehmen konnte ich sofort fühlen, dass er förmlich glühte. Sein Schreien und Wimmern klang auch anders als sonst, weshalb wir Jonas umgehend ins Krankenhaus gebracht haben.

Vor gerade einmal einer Woche wurden wir dort entlassen, nachdem die Ärzte eine Lungenentzündung diagnostiziert und per Antibiotikum scheinbar erfolgreich behandelt hatten.

Die Entzündungswerte im Blut waren in der Nacht nur leicht erhöht (fast sogar auf Normalniveau), so daß trotz seines Fieberkrampfes akut kein Grund zur größten Sorge gegeben ist. Fraglich ist allerdings, ob wir unseren ab Mittwoch geplanten Kurztripp zu Familie, Freunden und Kollegen nach Berlin nun wirklich antreten, wenn Jonas im Krankenhaus liegt. Sollte dann etwas passieren, wären wir eventuell nicht schnell genug vor Ort. So müssen wir also abwarten, wie sich Jonas heute und morgen entwickelt.

Tut mir Leid, dass die Woche nicht mit erfreulicheren Nachrichten startet.
 
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Jak-Man kommt nach Hause
Lachen nicht verlernt
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
Niklas und Jonas sind da!!!
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Bewegung und Genesung
Schock zum Wochenbeginn
Besuch beim Augenarzt
 
   Nik und Jak müssen ins Bett
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 10.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Aufgrund der positiven Resonanz auf die ersten beiden Nik und Jak Abenteuer haben wir nun auch den dritten Auftritt des Helden-Duo veröffentlicht. Es zeigt den ganz alltäglichen Wahnsinn, wenn zwei kleine Super-Racker ins Bett gehen sollen, obwohl noch so viele Schurken zu besiegen und so viele Welten zu retten sind.

 Nik und Jak Teil 3

Bei den Foto-Aufnahmen zum dritten Comic-Teil sind übrigens keine Schnuller oder Babies zu Schaden gekommen, was man von Papa jetzt nicht so direkt sagen kann. :-)

Viel Spaß mit dem dritten Teil, eine vierte Episode ist in Arbeit.
 
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Die Abenteuer von Nik und Jak
Niklas und Jonas sind da!!!
Folgebeiträge...
Super-Nik in Comic Nr. 4
Super Nik Episode 1
 
   Die Abenteuer von Nik und Jak
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 09.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Die lustigen Abenteuer von Nik (alias Niklas) und Jak (alias Jonas) erscheinen nun auch als Comic! Die beiden Superhelden müssen dabei in erster Linie gegen die hinterhältigen Eltern-Fieslinge Mam (alias Mama) und Pap (alias Papa) bestehen. Die ersten beiden Teile sind online - macht Euch auf etwas gefasst!

 Nik und Jak Teil 1
 Nik und Jak Teil 2
 Nik und Jak Teil 3

Weitere Teile sind in Arbeit und werden nach und nach online gestellt. Demnächst wird es dann auch eine eigene Internet-Seite der beiden Super-Helden aus Eigenproduktion geben. Stay tuned!!

Update: Aufgrund der kurzfristig enorm positiven Resonanz, wurde auch schon der dritte Teil des Helden-Duos veröffentlicht. Alle Teile finden sich auch in einem neu angelegten Fotoalbum auf dieser Seite (siehe Navigationsleiste rechts).
 
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Niklas und Jonas sind da!!!
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Nik und Jak müssen ins Bett
Super-Nik in Comic Nr. 4
Super Nik Episode 1
 
   Babynahrung Rückruf-Aktion
  Kategorie Privat, erstellt am 09.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Mit einiger Verwunderung und auch etwas erschrocken mussten wir heute zur Kenntnis nehmen, dass die bebivita 1 Babynahrung, die Jonas seit geraumer Zeit bekommt, wegen eines Krankheitserregers zurückgerufen wird. Nun fragen wir uns natürlich, ob die kürzlich bei Jonas aufgetretene Infektion durch diese Nahrung verursacht worden ist, konnten die Ärzte doch bis zum Schluss keinen Grund für seine Erkrankung feststellen. Ich werde nächste Woche jedenfalls nochmal auf der Station im Krankenhaus anrufen, zu welchem Ergebnis die zuletzt angelegte Blutkultur geführt hat. Sollte dabei der Erreger  Enterobacter sakazakii festgestellt worden sein, so ist die Wahrscheinlichkeit doch recht hoch, dass sie aus der Nahrung stammt.
 
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Lachen nicht verlernt
Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus

 
   Die Bahn ist 1337
  Kategorie Privat, erstellt am 06.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Nachdem die Bahn es nun scheinbar aufgegeben hat, ihre Züge pünktlich fahren zu lassen, scheint man sich auf ein neues Kundenbindungssystem zu konzentrieren. Neue Zielgruppe scheint die hippige,  scriptkiddige, simsige Internet-Jamba-Generation zu sein. Neuerdings werden nämlich die Anzeigetafeln teilweise im  1337 5P34K Modus betrieben. Dumm nur, dass sich die Future-Research-Abteilung der Bahn die Sache nicht bis ins letzte Detail angeschaut hat, bevor es zur Anwendung kam. Heute morgen habe ich mich jedenfalls gewundert, wieso mein Zug einen Zwischenhalt am Alughafen macht. *g*
 
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Stille Post bei der Bahn
 
   Erneute Medikament-Umstellung
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 05.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Jonas bekommt ab morgen ein neues Medikament, das als Wirkstoff  Lamotrigin enthält. In der Wechselwirkung mit der  Valproinsäure, die er nach wie vor bekommt und die ihm soweit auch gut hilft, verstärken sich beide Wirkstoffe gegenseitig, weshalb aber auch bei der Einstellung besondere Vorsicht angesagt ist. Zu unserer Erleichterung können wir parallel das nieren-angreifende  Topamax schrittweise rausnehmen, so dass er es in etwa 6 bis 8 Wochen nicht mehr einnehmen muss. Letzteres hatte nur kurzfristig bei der Umstellung eine Besserung im EEG gebracht. Da die meisten Antiepileptika abhängig machen können, müssen die Wirkstoffe langsam ausgeschlichen werden und dürfen nicht abrupt abgesetzt werden.
 
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Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
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   Aufgeladene Stürmer sind online schwach
  Kategorie Gaming, erstellt am 04.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Mit Mario Strikers Charged Football hat Nintendo den ersten online spielbaren Wii-Titel in Europa herausgebracht. Während sich MSCF hervorragend spielt und in allen Bereichen wie Grafik, Sound, Gameplay und Präsentation punkten kann, fällt die Online-Unterstützung aus meiner Sicht sehr enttäuschend aus. Vielleicht wurden meine Erwartungen aber auch nur durch die Ankündigungen vorab zu hoch geschürt.

Versprochen wurde ein Liga-System mit tagesbestem Spieler und Saison-Tabellen. Daraus geworden ist ein System, das Spieler lediglich für's dauerhafte Spielen belohnt. Gerade die Zielgruppe der Gelegenheitsspieler wird an diesem System kaum Freude finden. Aber zu den Details...

Ein Online-Match besteht aus einer Best-Of-3 Serie. Wer zuerst 2 von 3 Spielen gewinnt, gewinnt die Serie. Für das Online-Ranking spielt das aber keine Rolle, denn einzig entscheidend sind die drei Einzelspiele. Dort erhält man 10 Punkte für ein gewonnenes Spiel und einen Punkt für ein verlorenes. Für jedes Tor, das man erzielt, wird dem Konto ein weiterer Punkt gutgeschrieben. Das ist auch schon alles.

Da verwundert es kaum, dass die "Europa-Liga" von einem Spieler angeführt wird, der zwar die meisten Punkte hat, aber mehr Spiele verloren als gewonnen hat. Die pure Menge an Spielen bringt es.

Was hätte man hier für ein tolles Wertungssystem erstellen können: Extra-Punkte hätte man für Trickschüsse, Weitschüsse, Fallrückzieher, Kopfbälle oder abwechlungsreiches Spiel vergeben können. Punktabzüge für ständiges Blutgrätschen oder generell ständige Wiederholung derselben Aktion. So bahnt sich jetzt schon an, was vielleicht in der Zukunft an der Tagesordung sein wird: Man trifft online bei allen Spielern nur noch die selbe Team-Konstellation an und jeder verwendet die Moves von Knochentrocken und Hammerbruder. Prima! So macht das Spaß! Ebenso hätte man Extra-Punkte vergeben können, wenn man gegen einen Spieler gewinnt, der in der aktuellen Tabelle weit über einem steht.

Zusätzlich der Motivation (für Gelegenheitsspieler) entgegenwirkend: Eine Saison dauert genau eine Woche. Die Liga wird einmal pro Woche resettet und jeder fängt wieder bei Null an. Paarungen werden (nach meinem bisherigen Eindruck) durch Zufall zusammengewürfelt und haben nichts mit der aktuellen Position in der Gesamttabelle zu tun.

Was man zum Online-Modus noch positives sagen kann, ist die Tatsache, dass man mit einem Gast zusammen spielen kann. Das bedeutet, dass zwei Spieler gleichzeitig in einem Team online gegen ein anderes Team antreten können. Und per Freundescode-Austausch kann man gegen seine Freunde ausserhalb der Liga-Wertung antreten. Hier allerdings auch schon wieder ein Kritik-Punkt: Man kann nicht mit einem Freund online zusammen ein Spiel in einem Team absolvieren, es geht nur gegeneinander.

Alles in allem ist MSCF ein wirklich grandioses und spaßiges Fußball-Spiel, dass online aber weit mehr Potential hat.
 
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Ruht sich Nintendo aus?
Mii-Wettbewerbskanal
Sensationeller Service bei Nintendo
 
   Jak-Man kommt nach Hause
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 04.06.2007 von Christian Klaproth
 
 
Heute Abend kann ich unseren kleinen Zwerg endlich wieder nach Hause holen. Zwar konnten die Ärzte den eigentlichen Entzündungsherd nicht ausmachen, aber nach einer Behandlung mit Antibiotikum sind seine Entzündungswerte wieder normal und sein Fieber ist weg. Wir hoffen darauf, dass Jonas da weitermacht, wo er vor seiner Infektion aufgehört hatte: Nämlich beim Durchschlafen!

Niklas und Jonas haben dann noch eine Nacht, in der sie Kraft tanken können, bevor es morgen zum ersten Mal in die Krabbelgruppe geht! Wir sind sehr gespannt und werden berichten.
 
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Erneute Medikament-Umstellung
Erneuter Fieberkrampf
Bewegung und Genesung
Mittendrin statt nur dabei...
 
   Lachen nicht verlernt
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 31.05.2007 von Christian Klaproth
 
 
Jonas hat trotz seiner Infektion und den damit verbundenen Strapazen (Fieber, Blutentnahmen, Zugang legen, ständig wechselnde versorgende Personen) das Lachen nicht verlernt. Man muss ihn etwas aus der Reserve locken, aber dann kann man ihm doch ein kleines Lächeln abverlangen.

Insgesamt ist er immernoch sehr müde, streckenweise berührungsempfindlich. Die Ärzte wissen immer noch nicht, wo Jonas eine Entzündung hat. Die erste Blutkultur hat keine verwertbaren Erkenntnisse gebracht. Zur Zeit warten wir darauf, was eine erneute Blutkultur und ein Abstrich an der PEG bringen. Die Ärzte schließen nicht aus, dass Jonas eine Sepsis (Blutvergiftung) hat, wie er sie bereits 10 Tage nach der Geburt hatte. Allerdings hatte er damals eine offene Wunde am Bein, wo ein Zugang gelegt wurde. Diesmal hatte Jonas aber keine äußerlich sichtbare Wunde, durch die Erreger in sein Blut gelangt sein könnten. Uns bleibt daher nichts weiter übrig, als abzuwarten und Daumen zu drücken. Vielleicht finden die Ärzte in den nächsten Tagen ja noch die Ursache. Ansonsten wären wir schon froh, wenn das Antibiotikum anschlägt und die Entzündungswerte zurückgehen...
 
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Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
Jonas ist krank
Niklas und Jonas sind da!!!
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Erneute Medikament-Umstellung
Babynahrung Rückruf-Aktion
Erneuter Fieberkrampf
 
   Jonas zur Sicherheit im Krankenhaus
  Kategorie Unsere Zwillinge, erstellt am 26.05.2007 von Christian Klaproth
 
 
Jonas liegt seit heute Abend wieder im Krankenhaus, zur Sicherheit und zur genaueren Beobachtung.

Gestern Abend musste sich Jonas übergeben und verteilte seinen Brei im ganzen Bett. Nachts musste er sich nochmals übergeben und kam uns ziemlich heiss vor. Seine Temperatur lag bei 40,8 Grad, und er war insgesamt sehr unruhig und weinerlich. Wenn wir ihn hochnehmen wollten, wurde es noch schlimmer, so als würden ihm die Berührungen Schmerzen verursachen. Heute morgen war seine Temperatur (nach einem Fieberzäpfchen in der Nacht) schon wieder bei 39,7 Grad. Zur Sicherheit fuhren wir ins Krankenhaus, wo Jonas spontan genesen schien. Fieber weg, Strahlemann, das Jonas-Gute-Laune-Programm. Die Ärzte mussten uns für bekloppt halten.

Heute Nachmittag bekam Jonas dann (was wir im Nachhinein anhand einer Video-Aufnahme, die wir gemacht haben, erfuhren) einen Fieber-Krampf, bei dem seine Temperatur erneut auf 39,5 Grad stieg. Also haben wir Jonas eingepackt und sind wieder zum Krankenhaus gefahren. Dort wurde er nun zunächst mal für die Nacht aufgenommen und bekam Blut abgenommen. Der arme kleine Kerl. Danach war er so erschöpft, dass er eingeschlafen ist. Nun warten wir auf die Entzündungswerte und hoffen, dass weder etwas an der PEG noch am Shunt ist.

Da wir heute erst spät nach Hause gekommen sind, konnten wir nicht alle Familienangehörigen direkt telefonisch benachrichtigen. Bitte habt Verständnis dafür und seid nicht böse, wenn Ihr diese Neuigkeit als erstes über das Blog erfahren habt.
 
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